DE649263C - Einrichtung zum Beobachten des Arbeitsvorganges in Schlammstrahlgeblaesen mittels Leucht- und Schauglases - Google Patents

Einrichtung zum Beobachten des Arbeitsvorganges in Schlammstrahlgeblaesen mittels Leucht- und Schauglases

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DE649263C
DE649263C DEST53849D DEST053849D DE649263C DE 649263 C DE649263 C DE 649263C DE ST53849 D DEST53849 D DE ST53849D DE ST053849 D DEST053849 D DE ST053849D DE 649263 C DE649263 C DE 649263C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C9/00Appurtenances of abrasive blasting machines or devices, e.g. working chambers, arrangements for handling used abrasive material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Bei dem Arbeitsverfahren, Metallteile mittels Schlammstrahls innerhalb geschlossener Kammern zu scheuern, verursachte das Rein- * halten der Schaufenster wie der Leuchtgläser große Schwierigkeiten.
Durch die vorliegende Erfindung sollen. diese Schwierigkeiten behoben werden.
Bei dem Gegenstand vorliegender Erfindung wird das Licht durch Rückstrahler durch eine waagerechte umlaufende Glasscheibe geleitet, deren untere Fläche durch ebenfalls umlaufende Spül- bzw. Waschwalzen mittels Wassers rein gehalten und zugleich gekühlt wird. Die Bewegung der Glasscheibe sowie der Waschwalzen erfolgt zweckmäßig durch einen Elektromotor oder auch durch eine andere Kraftquelle. Die Einrichtung besteht weiterhin aus einer hydraulischen -Spül- und Fensterwischeinrichtung für das Beobachtungsfenster zur Bedienung des Gebläses.
Ein waagerecht gelagerter Treibzylinder,
der durch einen Steuerhahn bedient wird, betätigt eine auf der Innen- wie Außenseite des Fensters angeordnete Wischeinrichtung,· wobei die der Verschlammung ausgesetzte Innenseite wähnend des Klarwischens mit Wasser bespült wird.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung teils im Schnitt, teils schematisch dargestellt und sseigen
Fig. A einen teilweisen senkrechten Schnitt der Beleuchtungsvorrichtung,
Fig. B die Draufsicht zu Fig. A,
Fig. C eine schematische Darstellung des hydraulischen Treibzylinders mit seinem Hilfszylinder zur Betätigung des Fensterwischertreibkolbens in Links- und Rechtslage,
Fig. D der Senkrechtschnitt durch den Steuerhahn.
Blatt II zeigt die Beleuchtungseinrichtung an einem Schlammstrahlgebläse in Ansicht, im Schnitt und in Draufsicht.
Jn dem Gehäuse 1 (Fig. A) ist eine-langsam umlaufende Glasscheibe 2 waagerecht gelagert. Unter dieser Scheibe befindet sich ein Waschwalzenpaar 3, welches zur Hälfte in das in der Schale 1 befindliche Wasser taucht.
Über der Glasscheibe befinden sich zwei Rückstrahler 4 mit in ihrem Innern angordneten Glühlampen S hoher Leuchtkraft. Durch einen Lüfter 6 wird den Rückstrahlern und Lampen Kühlluft zugeführt. Die von den Rückstrahlern 4 ausgehenden Lichtbündel treten durch die Glasscheibe 2 und durch die im Unterteil des Gehäuses 1 befindlichen trichterförmigen Öffnungen 7 in das Innere des Schlammstrahlgebläses.
Der Antrieb der Beleuchtungsvorrichtung erfolgt (Fig. B) durch einen Elektromotor 8, ein Übersetzungsgetriebe 9, Wellen ι ο und 11
nach der Glasscheibe 2 und durch Stirnräder
12 nach, den Wasch walzen 3. Von dem Übersetzungsgetriebe 9 wird auch der Steuerhahn
13 angetrieben. Die Beleuchtungsvorrichtung ist auf der Decke der Gebläsekammer aufgestellt.
Die Fensterreinigungseinrichtung (Fig. C) besteht aus einem liegenden Treibzylinder 14, in dem der Kolben 15 gelagert ist. Dieser Arbeitskolben ist auf der Unterseite gezahnt und überträgt seine hin und her gehende Bewegung auf ein Zahnsegment 16, welches mit den beiden Spritzröhren 17 in Verbindung steht. Zwischen diesen Röhren bets findet sich der Gummiwischer iS. Über dem Treibzylinder 14 befindet sich ein Hilfszylinder 19, welcher im Innern einen Sperrkolben 20 trägt. Am kleinen Hilfszylinder 19 befinden sich an den Enden zwei nach außen führende Öffnungen 21 und 22, welche über das Zahnsegment 16 in Verbindung mit den Spritzröhren 17 stehen. Die Röhren 23 und 24 verbinden den Treibzylinder mit dem Hilfszylinder und mit dem Steuerhahn (Fig. D).
Fig. D stellt den Steuerhahn im Senkrecht- und Querschnitt dar. Das Druck- und Spülwasser zur Betätigung des hydraulischen Zylinders 14 in Fig. C tritt bei 25 (Fig. D) in das Hahnküken 26 des Steuerhahns. Das Hahnküken besitzt zwei Kammern 27 und 28, wobei eine Kammer stets unter dem Preßwasserdruck steht.
Je nach Stellung des Hahnkükens 26 im Gehäuse tritt Preßwasser nach der einen oder anderen Seite 29 oder 30 aus und durch die Verbindungsrohre 23 und 24 nach dem Triebzylinder 14, den kleinen Hilfskolben 20 auf die dem Preßwassereintritt entgegengesetzte Seite bringend. Durch diese Verschiebung des Hilfskolbens wird auf der jeweils gleichen Wassereintrittsseite eines der Spritzrohre 17 •mit dem ankommenden Preßwasser verbunden •O^d gleichzeitig der Zufluß nach dem zweiten Spritzrohr 17 gesperrt, derart, daß der Spülwasseraustritt für die Fensterspülung stets der Bewegung des Fensterwischers vorauseilt.
Ist der kleine Hilfskolben 20 an seiner jeweiligen Endstellung angelangt, so verschiebt das Preßwasser den Treibkolben 15, wobei die Wischer am Fenster getätigt werden. Der Rückfluß des Wassers aus dem Hilfs- und Treibzylinder erfolgt ebenfalls durch die. Leitungen 23 und 24.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Beobachten des Arbeitsvorganges in Schlammstrahlgebläsen mittels Leucht- und Schauglases, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinhalten des Leuchtglases durch eine vorgelagerte, umlaufende, wasserbespülte Glasscheibe (2) erfolgt, wobei gleichzeitig das Schauglas durch hydraulisch betätigte Fensterwischer klarsichtig gehalten wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschwalzen schraubenförmige Wulste o. dgl. besitzen, die eine Wasserbewegung in dem Gehäuse (1) nach der Abflußöffnung (32) bewirken.
3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Leuchtkörper auftretende Wärmespannungen an den Rückstrahlern (4) und der umlaufenden Glasscheibe (2) durch Kühlluft des Lüfters (6) vermieden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST53849D 1935-08-27 1935-08-27 Einrichtung zum Beobachten des Arbeitsvorganges in Schlammstrahlgeblaesen mittels Leucht- und Schauglases Expired DE649263C (de)

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Cited By (5)

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