DE649262C - Fahrzeugbereifung - Google Patents

Fahrzeugbereifung

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DE649262C
DE649262C DED70756D DED0070756D DE649262C DE 649262 C DE649262 C DE 649262C DE D70756 D DED70756 D DE D70756D DE D0070756 D DED0070756 D DE D0070756D DE 649262 C DE649262 C DE 649262C
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DE
Germany
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rubber
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vehicle tires
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tires
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Expired
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DED70756D
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Deutsche Dunlop Gummi Cie AG
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Deutsche Dunlop Gummi Cie AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for
    • B60C19/08Electric-charge-dissipating arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung beruht auf der bekannten wissenschaftlichen Tatsache, daß das elektrische Leitungsvermögen von Kautschuk öder Kautschukmischungen durch Zusatz von Ruß geändert und günstig beeinflußt werden kann, und betrifft die Anwendung dieser Erkenntnis auf die Herstellung von Fahrzeugbereifungen, namentlich solcher für Flugzeuge und elektrisch betriebene Oberleitungskraftwagen.
Bei diesen Fahrzeugen tritt oft infolge schadhafter Isolierung der Leitungen oder durch die Luftreibung ein Aufladen der Metallteile mit statischer Elektrizität ein, wodurch die Betriebssicherheit bzw. bei Flugzeugen das Brennstoffnachfüllen gefährdet ist. Da die für Fahrzeugrädreifen üblichen Kautschukmischungen einen spezifischen elektrischen Widerstand von etwa io8 Ohm haben, werden diese Aufladungen durch die Bereifung nicht abgeleitet, so daß bisher besondere Erdleitungen an diesen Fahrzeugen vorgesehen wurden bzw. beim Brennstoffnachfüllen das Flugzeug jedesmal geerdet wurde.
Zur Behebung, dieser Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Fahrzeugradreifen aus einer an sich, bekanntein, durch Rußzusatz leitfähig gemachten Kautschukmischung herzustellen, deren spezifischer Widerstand, d. h. der Widerstand zwischen einander gegenüberliegenden Seiten eines Würfels von 1 cm Kantenlängie, kleiner ist als xo5 Ohm.
Durch die Verwendung derartiger Radreifen wird ein unerwünschtes Aufladen der Fahr- oder Flugzeuge vermieden, und die Anwendung besonderer Erdleitungen oder von Metalleinlagen in den Radreifen, die deren Lebensdauer herabmindern, ist überflüssig.
Kautschukmischungen mit einem derart herabgesetzten spezifischen elektrischen Widerstand sind an sich bekannt. Als für den hier in Betracht kommenden Zweck haben sich solche Kautiscbukmischungen als besonders geeignet gezeigt, die wenigstens eine der nachstehend genannten Rußarten oder andere gleichwertige Rußsorten von gleicher Korngröße in der angegebenen Mindestmenge, berechnet auf den unvermischten Kautschuk, enthalten: Acethyleiiruß (aus Acethylengas) 23 Gewichtsteile, Gasruß (aus Natur- oder Kohlengas) der Handelsqualitäten Super Spectra oder Super Carbovar 20 Gewichtsteile und Monarch 74 27 Gewichtsteile.
Die vorgenannten Rußarten können auch, miteinander gemischt, als Zusatz verwandt werden oder in Verbindung mit gewöhnlichem Lampenruß, wobei die Einzelmengen unter dem oben angegebenen Mindestsatz bleiben, während die Gesamtmenge mehr alls 20 Gewichtsteile, bezogen auf den 'unvermischten' ' Kautschuk, beträgt.
Vorteilhaft wird der Aoethylenruß in Verbindung -mit weiteren Beimengungen ver-
wandt, und zwar beispielsweise 62 Gewichtsteile Kautschuk, 26,5 Gewichtsteile Aeethylenruß, n,5 Gewichtsteile sonstige Zusätze.
Die aus dieser Mischung hergestellten Kautschukbahnen haben einen spezifischen Leitungswiderstand von 100 000 Ohm.
Zur Erzielung der gleichen Wirkung böi Luftschläuchen werden diese aus einem Kautschukgemisch von derselben Zusammen-Setzung hergestellt.
Zur Erzielung des mit der Erfindung angestrebten Erfolges genügt es, wenn die Laufoder Seitenflächen der Reifen neben der üblichen nichtleitenden Kautschukmischung zum Teil aus der neuen Kautschukmischung besteben.
Gegebenenfalls können auch die inneren Kautschukbahnen der Reifen aus dem neuen Kautschukgemisch hergestellt und die Gewebeeinlagen mit einer entsprechend zusammengesetzten Kautschuklösung getränkt sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fahrzeugbereifung aus einer an sich bekannten, durch hohen Rußzusatz leitfähig gemachten Kautschukmischung mit einem spezifischen elektrischen Widerstand von weniger als io5 Ohm.
DED70756D 1935-07-18 1935-07-18 Fahrzeugbereifung Expired DE649262C (de)

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DED70756D DE649262C (de) 1935-07-18 1935-07-18 Fahrzeugbereifung

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DED70756D DE649262C (de) 1935-07-18 1935-07-18 Fahrzeugbereifung

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DE649262C true DE649262C (de) 1937-08-19

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DE (1) DE649262C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234813B (de) * 1960-12-31 1967-02-23 Hirschmann Radiotechnik Teleskopantenne, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234813B (de) * 1960-12-31 1967-02-23 Hirschmann Radiotechnik Teleskopantenne, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge und Verfahren zu ihrer Herstellung

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