DE649252C - Magnetelektrische Maschine, insbesondere Magnetzuender - Google Patents

Magnetelektrische Maschine, insbesondere Magnetzuender

Info

Publication number
DE649252C
DE649252C DEB173324D DEB0173324D DE649252C DE 649252 C DE649252 C DE 649252C DE B173324 D DEB173324 D DE B173324D DE B0173324 D DEB0173324 D DE B0173324D DE 649252 C DE649252 C DE 649252C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electric machine
magnetic
armature
magnetic electric
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB173324D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB173324D priority Critical patent/DE649252C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE649252C publication Critical patent/DE649252C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/14Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures
    • H02K21/18Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures having horse-shoe armature cores
    • H02K21/185Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures having horse-shoe armature cores with the axis of the rotor perpendicular to the plane of the armature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Es ist schon häufig viersucht worden, Magnetzünder lohne Unterbrecher im Primärstromkneis auszuführen, um den der Abnutzung am stärksten !unterworfenen Teil des Magnetzünders, der zu mancherlei Störungen Anlaß geben ,kann, entbehren, zu können. Bei diesen Zündern ohne Unterbrecher hat man daher den Abriß des magnetischen. Feldes sio scharf als möglich gehalten. Diese Maßnähme genügt jedoch nicht bei niederen Drehzahlen, weil die Geschwindigkeit des Flußwechsels tnotz des scharfen Abrisses zu gering ist.
Um nun ohne Unterbrecher selbst bei niedersten Drehzahlen einen raschen Flußwechsel zu erhalten, wird gemäß der Erfindung ein Teil des magnetischen Kreises des Zünders, z. B. der Anker der Zündwicklung·, aus einem magnetischen Werkstoff hergestellt, ao der eine rechteckige Hystereseschleife hat.
Die Erfindung beruht in der Ausnutzung einer an" sich bekannten Erscheinung bei magnetischen Werkstoffen mit Vorzugsrichtung, z. B. Eisen-Nickel-Legierungen, die as etwa 8 0/0 Nickel (enthalten und unter leinem sehr starken Zug von mindestens 6000 kg/cm2 gehalten werden, wie sie in dem Buch M ü 1 ler-Pοuillet, 4. Bd., S. 746, beschrieben ist. Wird nämlich fein solcher Werkstoff bis zur' Sättigung magnetisiert und dann die Feldstärke verringert, so bleibt der Wert der Induktion in der Legierung bis zur Feldstärke Null find sogar darüber "-hinaus bei negativen Feldstärken vollständig bestehen. Wird nun die negative Feldstärke wieder gesteigert, so springt die Induktion in diesem Teil bei einer bestimmten Feldstärke plötzlich auf nahezu ihren negativen Wert um. Da der Wechsel des Flusses einerseits in sehr kurzer Zeit stattfindet und anderseits -die Grenze der Feldstärke, innerhalb derer der Fluß seme Richtung wechselt, sehr eng ist, ist dieser Flußwechsel sehr geeignet für die Erzeugung eines Hochspannungsstromstoßes für Zündzwecke. * Zu den Werkstoffen mit solcher Vorzugsrichtung sind auch, die Einkristalle und die sog. Stapelfaserkristalle zu rechnen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt und zeigt in
Abb. ι einen Magnetzünder mit einem umlaufenden Dauermagnet in schematischer Darstellung.
Abb. 2 und 3 zeigen Schaubjlder.
Der Magnetzünder besteht aus einem umlaufenden Dauermagnet.«, einem Anker b, der eine Zündwicklunge trägt, und zwei an dein Enden des Ankers b angeordneten Anker ρ olschienkeln d mit Polschuhen e. Der Anker ist ein Blechkörper aus einem magnetischen Werkstoff mit rechteckiger Hystereseschleife, z. B. einer Eisen-Nickel-Legierung mit etwa 8 o/g Nickel. Zwischen den Polschenkeln ist eine Druckschraube/ angebracht, mit der die Schenkel auseinandergedrückt werden können. Die freien Enden der Polscbenkel sitzen in einem Rahmeng·, der den von der Druckschraube ausgeübten Druck aufnehmen kann.
Die an dem Ankerkern sitzenden Enden der Polschenkel sind mit diesem fest verbunden. Durch die Druckschraube wird der Ankerkern, unter Zug gesetzt.
Der Magnetzünder wirkt in folgen?!^ Weise: Der umlaufende Magnet α erzeugt ,-ΐία^ dem Anker b ein Wechselfeld, das zwischen den in dem Schaubild (Abb. 3) dargestellten Werten -\-B und —B schwankt. Die den magnetischen Fluß im Anker erzeugende Feldstärke des Magnets ändert während einer vollen Umdrehung einmal ihre Richtung, da der Magnet im angeführten Beispiel zweipolig ist. Bei der in der Abbildung dargestellten Stellung ist die Feldstärke im Anker am größten. In der Abb. 2 entspricht dieser Stellung die Lage bei o. Bei dieser Feldstärke ist die Induktion im Anker am höchsten. Nach einer Drehung von 900 ist die Feldstärke o, die Induktion im Anker dagegen ist gleich groß geblieben. Bei weiterer Drehung des Magnets ändert die Feldstärke ihre Richtung, die Induktion im Anker dagegen bleibt immer noch gleich groß. Wenn nun die Feldstärke einen bestimmten negativen Wert erreicht, ändert sich der Wert der Induktion von -J- B ~~ 20 000 auf — B —■ 16 000. Die Änderung geht außerordentlich rasch vor sich. Mit weit er wachsender ^negativer Feldstärke steigt die Induktion wieder bis zur vollen Sättigung des Ankers. Bei weiterer Drehung des Magnets wiederholt sich dann genau derselbe Vorgang in umgekehrter Richtung.
Um sicher den plötzlichen Umschlag der Induktion zu erhalten, ist es zweckmäßig, daß der Anker aus einem einzigen Blech besteht, das gefaltet oder gerollt sein kann.
Der plötzliche Umschlag der Induktion
vom positiven Höchstbetrag bis nahe zum negativen Höchstbetrag ist geeignet, in der Zündwicklung einen sehr kräftigen Stromstoß zu erzeugen. Da der Umschlag bei einer ganz bestimmten Feldstärke eintritt, kann der Zündzeitpunkt sehr genau eingehalten werden. Der Zündzeitpunkt kann in üblicher Weise ; Äirch einen Fliehkraftregler geregelt werden, ,HeI- den umlaufenden Magnet gegen die Antriebswelle des Zünders verstellt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Magnetelektrische Maschine, insbesondere Magnetzünder für Verbrennungskraftmaschinen zur Erzeugung eines hochgespannten Stromstoßes ohne Verwendung eines Unterbrechers, bestehend aus einem Dauermagnet und einem von diesem induzierten Anker, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des magnetischen Kreises aus einem an sich bekannten magnetischen Werkstoff mit rechteckiger Hystereseschleife besteht.
  2. 2. Magnetelektrische Maschine gemäß Anspruch 1 mit einem ruhenden, bewickelten Anker mit Polschenkeln und einem dazwischen umlaufenden Magnet, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Ankers aus dem besonderen magnetischen Werkstoff besteht.
  3. 3. Magnetelektrische Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetischer Werkstoff eine an sich bekannte Eisen-Nickel-Legierung verwendet ist und der daraus bestehende Teil in bekannter Weise dauernd unter einem starken Zug gehalten wird. *
  4. 4. Magnetelektrische Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem magnetischen Werkstoff bestehende Teil von einem einzigen Blech gebildet wird.
  5. 5. Magnetelektrische Maschine gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech gefaltet oder gerollt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB173324D 1936-03-10 1936-03-10 Magnetelektrische Maschine, insbesondere Magnetzuender Expired DE649252C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB173324D DE649252C (de) 1936-03-10 1936-03-10 Magnetelektrische Maschine, insbesondere Magnetzuender

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB173324D DE649252C (de) 1936-03-10 1936-03-10 Magnetelektrische Maschine, insbesondere Magnetzuender

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE649252C true DE649252C (de) 1937-08-19

Family

ID=7007233

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB173324D Expired DE649252C (de) 1936-03-10 1936-03-10 Magnetelektrische Maschine, insbesondere Magnetzuender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE649252C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE649252C (de) Magnetelektrische Maschine, insbesondere Magnetzuender
DE2044302A1 (de) Fehlerstromschutzschalter
DE1613780A1 (de) Kleiner selbstanlaufender Wechselstrom-Synchronmotor
DE729683C (de) Vorrichtung zur Erzeugung kurzzeitiger Spannungsimpulse
DE554351C (de) Lichtmaschine, insbesondere Schwungradlichtmagnetzuender
AT159395B (de) Verzögerter elektrischer Überstromauslöser.
DE716586C (de) Regelbare Phasenabgleichung fuer Triebmagnete von Induktionsmessgeraeten
DE475490C (de) Fliehkraftregler nach dem Tirrillprinzip
DE564020C (de) Magnetzuender mit einem umlaufenden Kraftlinienleitstueck
DE682343C (de) Kurzschlusssicherer Gleichstromgenerator
AT83066B (de) Wechselstromgleichrichter mit in einem Magnetfelde schwingender Ankerfeder.
DE847032C (de) Magnetischer Kreis
AT100927B (de) Schaltung zur Einstellung der Spannungsphase beim Parallelschalten gekuppelter Synchronmaschinen.
AT139295B (de) Gleichstromgenerator für konstanten Strom.
DE730282C (de) Bremsschaltung fuer Gleichstromfahrzeuge mit mehreren Hauptstrommotoren und verkreuzt geschalteten, in mehrere Teile zerlegten Feldwicklungen
DE689314C (de) Gleichstromgenerator fuer konstante Spannung
AT131467B (de) Elektrischer Andrehmotor für Brennkraftmaschinen.
DE284226C (de)
DE694792C (de) Elektromagnetischer Regler fuer Stromerzeuger, insbesondere fuer elektrische Anlagen auf Fahrzeugen
DE612969C (de) Einrichtung zur Kompensierung der Remanenzspannung fremderregter Generatoren
AT104069B (de) Selektivrelais zum Schutze elektrischer Leitungen.
DE527722C (de) Einrichtung zur Drehzahlregelung von Repulsionsmotoren
DE909480C (de) Schutzdrosselspule
DE911042C (de) Elektromagnet
DE698379C (de) Gleichstromkompoundmotor fuer Anlagen mit haeufig auftretenden stossweissen Belastungsaenderungen