DE64869C - Verfahren, Schuhriemen mit kegelförmig gewickelten Blechnadeln zu versehen - Google Patents

Verfahren, Schuhriemen mit kegelförmig gewickelten Blechnadeln zu versehen

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DE64869C
DE64869C DENDAT64869D DE64869DA DE64869C DE 64869 C DE64869 C DE 64869C DE NDAT64869 D DENDAT64869 D DE NDAT64869D DE 64869D A DE64869D A DE 64869DA DE 64869 C DE64869 C DE 64869C
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metal needles
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F. P. ostermann in Barmen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/58Making other particular articles end-pieces for laces or ropes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die Armirung der Schuhriemen aus geflochtener Litze oder gewebtem Band geschieht bisher mit cylindrisch um die Enden der Riemen gerollten Blechstreifen, so dafs diese die sogen. Nadeln bilden.
Konische oder spitze, auf die Enden der Riemen gerollte Nadeln sind bis jetzt gänzlich unbekannt gewesen, weil deren Herstellung zu grofse Schwierigkeiten geboten hat, um sie erfolgreich einzuführen.
Weil aber die cylindrischen Nadeln mehrere ohne Weiteres einleuchtende Nachtheile besitzen, z. B. schwieriges Einstecken in enge Löcher, Plattdrücken des Endes und dadurch Erbreiterung der Nadelspitze u. s. w., so hat man versucht, die cylindrischen Blechnadeln durch konische Drahtwickelnadeln zu ersetzen, welche zwar einen Nachtheil beseitigten, dafür aber andere nicht minder ungünstige Nachtheile mit sich brachten.
Nach vielen Versuchen ist es dem Erfinder gelungen, eine allen Anforderungen entsprechende konische Blechnadel herzustellen und am Riemenende unlösbar zugleich bei ihrer Herstellung zu befestigen.
Hierzu dienen ähnliche Werkzeuge wie zur Herstellung der cylindrischen Nadeln, jedoch mit solcher Aenderung in deren Einrichtung und Reihenfolge der Operationen, dafs eine konische Nadel gebildet werden und festere Aufwickelung stattfinden mufs.
Auf beiliegender Zeichnung sind die Einrichtungen und die Reihenfolge der Arbeiten dargestellt:
Fig. ι bis 4 sind Stirn- und Rückansichten der Prefsbacken in den verschiedenen Stadien der Nadelbildung,
Fig. 5 ist eine Ansicht der Unterbacken von oben gesehen,
Fig. 6 eine Ansicht der Unterbacken von der Seite gesehen,
Fig. 7 eine Ansicht der Unterbacken von vorn gesehen;
Fig. 8, 9 und ι ο sind entsprechende Ansichten der Oberbacken,
Fig. 11 ist einschnitt der completten Prefsvorrichtung,
Fig. 12 eine Ansicht derselben von oben,
Fig. 13 zeigt das Metallplättchen zur Bildung der Nadeln,
Fig. 14a die Nadel halbfertig am Riemen angeschlagen nach der ersten Pressung, und
Fig. 14 ist eine am Schuhriemen fertig aufgerollte konische Nadel.
Zur Herstellung der konischen Blechnadeln und gleichzeitigen Befestigung derselben an den Schnürriemen benutze ich einen Apparat, der äufserlich dem zur Herstellung der cylindrischen Nadeln ähnlich ist und auf ähnliche Weise gehandhabt wird. Der Hauptunterschied zwischen dem alten und neuen Apparat besteht aber darin, dafs bei letzterem die Aussparungen C in den Backen A und B je die Hälfte eines Hohlkonus bilden mit horizontal laufender geometrischer Achse, dafs also die in der Schlufslage sich berührenden Flächen der Backen die tangirenden Ebenen zu den dia-
metral gegenüberliegenden Erzeugenden dieses Hohlkonus bilden.
Der Form des abgewickelten Konusmantels entsprechend, mache ich auch das Nadelblech dreieckig, wie Fig. 13 zeigt, versehe dasselbe mit den Einpressungen E und biege es muldenförmig um.
Eine solche zugespitzte Mulde D wird dann mit dem in sie eingeschobenen Riemenende, wie Fig. ι zeigt, zwischen die offen stehenden Backen A und B gelegt, aber nicht auf die ganze Länge, wie bei den cylindrischen Nadeln, sondern nur ungefähr auf Y3 bis 2/5 der Blechlänge. Beim ersten Zusammenpessen der Backen (Fig. 2) entsteht das durch Fig. 14a dargestellte Product; die eine Hälfte der Mulde ist aufgerollt und fafst die Litze fest. Der Blech- und Backenform wegen und weil der vordere Theil der Mulde leer ist, mufs die konische Gestalt entstehen, die schon Fig. 14a theilweise angenommen hat. In einem zweiten Druck, bei welchem die halbfertige Nadel, wie Fig. 3 andeutet, zwischen die Backen gelegt wird, wird die konische Nadel nach Fig. 4 und 14 fertigfferollt. Es findet dabei ein aufserordent-
OO
lieh festes Einpressen des Riemens in den vorderen Theil der Nadel statt, weil hier der Raum zur Aufnahme des Stoffes geringer ist als am dicken Theil der Nadel, welcher den gewöhnlichen Verhältnissen entspricht.
Bei Bildung der zweiten Hälfte der Rollung legt sich beim Verschieben der Backe B der Wickel D in die in B befindliche Hohlkehle, und die Rollung findet durch Rechtsdrehen der Nadel statt. Hierdurch wird ebenfalls festeres Wickeln des Bleches um den Riemen erzielt, als wenn, wie gewöhnlich der Fall, das noch flache Blechende um den halbfertigen Wickel gezogen wird, und es kann daher das vordere Riemenende sehr wohl fest in die konische Form geprefst werden, wodurch die konische Nadel einen ferneren Vorzug vor der cylindrischen Nadel darbietet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren, Schuhriemen dadurch an den Enden mit kegelförmig gewickelten Blechnadeln zu versehen, dafs ein trapezartig geformter Blechabschnitt (D) muldenförmig gebogen, mit eingelegten Riemenenden zwischen die zu halben Hohlkegeln C ausgebildeten Backen (A und B) einer Presse gelegt, in derselben zuerst das Riemenende kegelartig mit der einen Hälfte des Blechstreifens umwickelt und bei einem zweiten Druck der noch flache Manteltheil um den vorgewickelten Kegel fest umgerollt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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