DE647501C - Futteral fuer Brillen - Google Patents

Futteral fuer Brillen

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DE647501C
DE647501C DEE46876D DEE0046876D DE647501C DE 647501 C DE647501 C DE 647501C DE E46876 D DEE46876 D DE E46876D DE E0046876 D DEE0046876 D DE E0046876D DE 647501 C DE647501 C DE 647501C
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DE
Germany
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container
case
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groove
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Expired
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DEE46876D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/04Spectacle cases; Pince-nez cases

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Futteral für Brillen, dessen Deckel so groß wie der Behälter und mit diesem durch ein Scharnier vereinigt ist.
Bei derartigen Futteralen wird der Deckel durch eine am Scharnier angeordnete Feder oder durch einen Hakenverschluß ο. dgl. auf dem Behälter festgelegt, wobei der Nachteil auftritt, daß der Abschluß nicht immer auf dem ganzen Umfang des Behälters gesichert ist. Infolgedessen dringen durch die zwischen dem Behälter und dem Deckel vorhandenen Spalten Staub und andere Fremdkörper ein. Dieser Nachteil tritt namentlich nach einer gewissen Benutzungsdauer des Futterals ein, wenn die Verschlußteile die Spannkraft verloren haben. Dann läßt sich der Deckel nur noch nach Überwindung eines gewissen Widerstandes auf den Behälter aufpressen, wobei er leicht von diesem abgesprengt werden kann.
Dieser Nachteil zeigt sich besonders bei solchen Futteralen, bei denen die Ränder des Deckels und des Behälters flach aneinander anliegen.
Man hat zwar versucht, diesem Nachteil dadurch zu begegnen, daß man den Behälter 'mit einem über die Seitenwände hervorstehenden Rand versehen hat, der beim Schließen vom Deckel umfaßt wurde. Hierbei war jedoch der Rand aus einer besonderen Leiste gebildet, die an der Innenseite der Behälterseitenwand befestigt war. Diese Leiste mußte also nicht nur aus besonderem Material und in besonderen Arbeitsgängen neben dem eigentlichen Behälter hergestellt werden, was Kosten und Zeitverlust bedeutete, sondern sie bot auch wiederum die Möglichkeit, daß sich zwischen ihr und dem Behälter bei Witterungseinwirkungen oder beim Auftreten seitlieh wirkender Kräfte Spalten bildeten. Diese ließen einerseits den Durchtritt von Staub o. dgl. zu und verhinderten andererseits den richtigen Sitz des Deckels.
Gemäß der Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch vermieden, daß in den einen Teil des Futterals eine derartige Rippe und in den anderen Teil eine derairtdgia Nut unmittelbar eingeprägt ist, daß Rippe und. Nut bei geschlossenem Behälter ineinander eingreifen. .
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. ι zeigt ein · Brillenfutteral gemäß der Erfindung in der Draufsicht,. Fig. 2 und 3 in vergrößertem Maßstabe verschiedene Ausgestaltungen des Futterals im Schnitt nach der Linie II-II aus Fig. 1.,
Gemäß Fig. 1 besteht das Futteral aus einem Behälter 1 aus Metall, der durch einen gleich großen Deckel· 2 verschlossen ist. Der Deckel ist mittels eines Scharniers 6 am Be-
hälter befestigt, das mit einer Feder in bekannter Weise derart zusammenwirkt, daß der Deckel entweder vollständig auf dem Behälter aufliegt oder daß er in der Offenstellung if0t·· gehalten wird. 1 ;'?&
Wie Fig. 2 zeigt, weist der Behälter erfindungsgemäß auf der ganzen Anlagelinie des Deckels eine nach oben offene Nut 4 auf, während der Deckel auf der gleichen Linie ein Rippe 3 trägt, die in die Nut 4 eingreift, sobald der Deckel geschlossen ist.
Die Nut und die Rippe können aus blankem Metall bestehen. Sie können aber auch mit jedem beliebigen Deckstoff, beispielsweise mit Gummi, Kork, Filz, Plüsch, Leder, Leinen, Papier usw., bedeckt sein.
Nach dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Nut beispielsweise mit einer Gummieinlage 5 ausge-
ao kleidet, in die sich die Rippe 3 einpreßt, wenn der Behälter geschlossen wird. In diesem Fall weist die Nut 4 größere Abmessungen auf als bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel, da der elastische Stoff in ihr unterzubringen ist.
Der Verschluß der beschriebenen Ausführungsbeispiele zwischen dem Behälter und dem Deckel verhindert nicht nur das Eindringen von Staub und anderen Fremdkörpern in das Futteral, sondern er ist auch wasserdicht oder nahezu wasserdicht.
Dieser Vorteil ist selbst dann vorhanden, wenn das Scharnier o. dgl. nach einer gewissen Benutzungsdauer ein Spiel zwischen ι den beiden Futteralen zulassen sollte.
».'·'; Selbstverständlich läßt sich die Erfindung '^uch an anderen Arten von Futteralen, beispielsweise an solchen anwenden, die einen Hakenverschluß aufweisen. Ebenso ist die Erfindung nicht nur für die Futterale für Brillen, sondern auch für Klemmer und alle Artikel der Brillen- und optischen Industrie geeignet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Futteral für Brillen, dessen Deckel so groß wie der Behälter und mit diesem durch ein Scharnier vereinigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den einen Teil (Behälter oder Deckel) des Futterals eine derartige Rippe (3) und in den anderen Teil eine derartige Nut (4) unmittelbar eingeprägt ist, daß Rippe (3) und Nut (4) bei geschlossenem Behälter ineinander eingreifen.
2. Futteral nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der an dem einen Teil des Futterals vorgesehenen Nut (4) ein schmiegsamer oder elastischer Stoff (5) angeordnet ist, in den die Rippe des anderen Futteralteiles eindringen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
BERLlV. GEDRUCKf IN DER RF.C
DEE46876D 1935-01-18 1935-04-19 Futteral fuer Brillen Expired DE647501C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR647501X 1935-01-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE647501C true DE647501C (de) 1937-07-06

Family

ID=9002128

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE46876D Expired DE647501C (de) 1935-01-18 1935-04-19 Futteral fuer Brillen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE647501C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2912101A (en) * 1957-12-05 1959-11-10 Nathan Emanuel Fold over spectacle case

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2912101A (en) * 1957-12-05 1959-11-10 Nathan Emanuel Fold over spectacle case

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