DE645488C - Geraet zum Verstaerken des Zuendfunkens bei Brennkraftmaschinen - Google Patents

Geraet zum Verstaerken des Zuendfunkens bei Brennkraftmaschinen

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DE645488C DEK138099D DEK0138099D DE645488C DE 645488 C DE645488 C DE 645488C DE K138099 D DEK138099 D DE K138099D DE K0138099 D DEK0138099 D DE K0138099D DE 645488 C DE645488 C DE 645488C
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  • Gerät zum Verstärken des Zündfunkens bei Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Verstärken des Zündfunkens an Brennkraftmaschinen, das vorteilhaft gleichzeitig ,zum Prüfen der Zündung Verwendung finden kann. Bei solchen Geräten ist es bekannt, eine mit einer Gasentladungsröhre verbundene Vorrichtung zur Erzeugung einer die Zündspannung überlagernden Hochfrequenzspannung über eine Hilfsfunkenstrecke zu koppeln. Erfindungsgemäß wird eine wesentliche Verbesserung hinsichtlich des Raumbedarfs und der Herstellungskosten gegenüber den bekannten Geräten dadurch erzielt, daß die eine Elektrode der Hilfsfunkenstrecke von den beiden Hauptelektroden isoliert und mit ihrem einen Ende nahe einer dieser Elektroden, zweckmäßig der Mittelelektrode, aber außerhalb der Zündfunkenstrecke, nebst dem Schwingungskreis zur Erzeugung der hochfrequenten Schwingungen sowie gegebenenfalls der Gasentladungsröhre in einer auf die Zündkerze aufsetzbaren Schutzhülse angeordnet ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform im Längsschnitt dargestellt. Die Schutzkappe besteht aus einer Hülse d und dem Deckel b, die aus isolierendem Material hergestellt sind. An der rechten Seite ist in einer Ausfräsung das Neonleuchtröhrchen c angebracht; seine beiden Enden sind mit je einer Metallkappe d und e versehen. Gehalten wird das Neonleuchtröhrchen durch die Schelle f, deren Enden durch die Wandung durchgeführt und umgelappt sind, so daß sie den einen. Pol der Hilfsentladestnecke g bilden.
  • Das Ende des Kerzenkabels wird auf entsprechende Länge blank gemacht und der metallische Leiter zu einer Öse lt gebogen. Die Unterlegscheibe i hat zwei diametral gegenüberliegende Ansätze; das spitze Ende wird unter die Öse 1a in das Kerzenkabel hineingepreßt, um die Unterlegscheibe i gegen ein Verdrehen zu fixieren. Die Unterlegscheibe i wird mit dem Kerzenkabel in die linke Durchbohrung der Hülse a eingeführt. Dann werden Hülse a, Unterlegscheibe i und Drahtöse 1a zu- sammen über die herausragende Mittelelektrode k der Zündkerze geschoben. Der stumpfe Ansatz der Unterlegscheibe i bildet den anderen Pol der Hilfsentladestrecke g. Die Drahtösela liegt in der Drehrichtung der Metallhülse l; letztere hat ein Innengewinde und wird auf die Mittelelektrode k festgeschraubt, so daß eine starre metallische Verbindung zwischen Drahtöse 1a des Kerzenkabels und der isolierten Mittelelektrode k der Zündkerze besteht. Durch den senkrechten Stift nz, der in der senkrechten Bohrung der Hülse a sitzt, wird das Kerzenkabel angepreßt und die Drahtöse la vom Zug entlastet. In das mittlere Loch des Isolierdeckels b wird die Schraube o hineingesteckt und die Glimmerscheibe p aufgelegt, um die Schraube o in das Innengewinde der Metallhülse 1 hineinzuschrauben, so daß die Hülse a auf den oberen Rand der Kerzenrundmutter gepreßt wird und eine starre Befestigung der Schutzkappe a und b auf der Zündkerze gewährleistet ist.
  • Die Einrichtung für Schwingungen besteÄt# aus bekannten Bestandteilen bzw. Schaltete'. inenten; es werden Hilfsentladestrecke, Kapd :: zität und Induktivität durch die Bestandteile selbst gebildet; außerdem sind Kondensator und Hilfsentladestrecke hier zu einem Schwingungskreis für kurze Wellen von sehr hoher Schwingungszahl vereinigt; ferner ist die Hilfsentladestrecke g mit der Mittelelektrode k ohne besondere Zuleitungen gekoppelt. Die Wirkungsweise ist folgende: Tritt an der Mittelelektrode k die niederfrequente Zündspannung auf, so entsteht in der Hilfsentladestrecke g ein winziger Funke, und zwar vorzeitig, weil der Übergang hier im Luftraume stattfindet, während der Zündfunke selbst im verdichteten Gasraume eine höhere Spannung erfordert. Natürlich kann die Entladung der Hilfsentladestrecke g auch im luftverdünnten Raume oder in einem besonderen Gasröhrchen erfolgen. Infolge der geringen Abmessungen dieser Anordnung löst der Funke in der Hilfsentladestrecke g Schwingungen oder Spannungswellen von sehr hoher Fiequenz aus. Letztere überlagern sich der niederfrequenten Zündspannung und führen ztt einer Amplitudenerhöhung der Spannungswelle. Der plötzliche Spannungsanstieg erleichtert und beschleunigt das Einsetzen des Zündfunkens an den Kerzenelektroden derart, daß die sonst jedem Zündfunken vorangehenden Sprühverluste (Koronaeffekt) ausbleiben und die Zündenergie nicht geschwächt wird. Auf diese Weise wirkt die Hilfsentladestrecke g auf den Zündfunken günstig ein. Gleichzeitig wird eine höhere Betriebssicherheit im Schließen des Zündstromkreises erzielt. Im dunklen Raume können an der Schelle f winzige Hochfrequenzsprühungen sichtbar werden.
  • Das richtige Arbeiten der Zündanlage wird durch das Leuchtröhrchen c angezeigt, und zu!ar unter normalen Betriebs- und Druckver-, hältnissen im Zylinder, so daß ein mühsames .'5üchen nach Zündstörungen und nach der aussetzenden Zündkerze fortfällt.
  • Durch die Schutzkappe a, b wird erreicht, daß die Kerze sogar bei Schnee, Regen und Sturzwellen nicht aussetzt, weil eine leitende oder störende Verbindung zwischen der Mittelelektrode und Kerzenkörper oder Masse durch den allseitigen Abschluß nicht möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zum Verstärken des Zündfunkens bei Brennkraftmaschinen, bei dem eine Vorrichtung zur Erzeugung einer die Zündspannung überlagernden Hochfrequenzspannung über eine Hilfsfunkenstrecke mit dem Zündstromkreis gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Elektrode (f) der Hilfsfunkenstrecke (g) von den beiden Hauptelektroden isoliert und mit ihrem einen Ende nahe einer dieser Elektroden, zweckmäßig der Mittelelektrode (k), aber außerhalb der Zündfunkenstrecke, nebst dem Schwingungskreis zur Erzeugung der hochfrequenten Schwingungen in einer auf die Zündkerze aufsetzbaren Schutzhülse (a) angeordnet ist. z. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (f) der Hilfsfunkenstrecke zum Befestigen einer zum Prüfen der Zündung dienenden Gasentladungsröhre (c) an der Schutzhülse dient.
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