DE645401C - Sandtrockenofen - Google Patents
SandtrockenofenInfo
- Publication number
- DE645401C DE645401C DEB174160D DEB0174160D DE645401C DE 645401 C DE645401 C DE 645401C DE B174160 D DEB174160 D DE B174160D DE B0174160 D DEB0174160 D DE B0174160D DE 645401 C DE645401 C DE 645401C
- Authority
- DE
- Germany
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- furnace
- sand
- jacket
- screen
- drying oven
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/12—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
- F26B17/16—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials passing down a heated surface, e.g. fluid-heated closed ducts or other heating elements in contact with the moving stack of material
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B2200/00—Drying processes and machines for solid materials characterised by the specific requirements of the drying goods
- F26B2200/14—Sand
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Sandtrockenofen,
insbesondere zum Trocknen von Quarzsand und Gebläsekies, bei dem das Sandgefäß
um einen vorzugsweise kegelstumpfartig gestalteten Feuerraum herumgelegt ist und bei
dem zwischen Feuerraum und Sandraum durch Einschaltung eines Siebes ein nach unten
offener Ablaufraum für das trockene Gut geschaffen wird. Auf den den Feuerraum abdeckenden
Metallkörper sind Rippen aufgesetzt, die in den Sandraum hineinreichen und mit Schultern zur Aufnahme der segmentartig
gestalteten Siebteile versehen sind. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß bei Auswechslung
der Siebteile zwecks Trocknung unterschiedlicher Sandsorten, welche Siebe verschiedener Maschenweite benötigen, erst
die Abnahme der Ummantelung notwendig ist, um die Siebe entfernen zu können. Es ist dies
eine erhebliche und zeitraubende Arbeit, zumal die zu lösenden Verbindungen zum Teil
innerhalb des Sandraumes liegen, wo infolge der feuchten, warmen Luft sehr rasch ein Verrosten
eintritt, das die Lösung erheblich erschwert.
Man hat es deswegen vielfach vorgezogen, von der Auswechslung des Siebes abzusehen
und für jede Sandart einen besonderen Ofen aufzustellen. Diese Maßnahme ist aber besonders
für solche Benutzer, die wechselweise kleinere Mengen verschiedener Sandarten zu
trocknen haben, unzweckmäßig.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung für das Sieb, die eine sehr rasche Auswechslung
möglich macht, so daß man mit dem gleichen Ofen ohne erheblichen Zeitverlust verschiedene
Sandarten trocknen kann.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht des Ofens in der linken Hälfte im Schnitt, und
Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. 1.
In der Zeichnung ist α der Ofensockel, b
der Heizraum, c der Aschenraum. Der Heizraum wird von einem kegelförmigen Teil d
überdeckt, welcher in den Sandraum hineinragende Rippen aufweist. Die Rippen sind im
Querschnitt T-förmig, d. h. sie bestehen aus einem unteren breiteren Teil k1 und einem
oberen schmaleren Teil k~. Das Sieb setzt sich aus einzelnen segmentartigen Teilen i zusammen,
die sich auf die breiteren Rippenteile k auflegen. Der Sandraum wird von einem Mantel / umschlossen und ist von Abzugsleitungen
g, h für die Dämpfe durchzogen. Gemäß der Erfindung ist außen an dem Mantel / eine waagerecht verlaufende Leiste
angebracht. Vorzugsweise ist an dem
fang ein Winkeleisen r angeschweißt oder angenietet. Die Siebsegmente besitzen einen
dem waagerechten Flansch des Winkeleisens r entsprechenden Ansatz. Man kann demnach
die einzelnen Ringsegmente von unten durch die Sandausfallöffnungen einschieben und
dann mit Hilfe von Schrauben ,? an dem Ring r befestigen.
Zum Zwecke der Auswechslung des Siebes
ίο ist es nur notwendig, die Schrauben s zu
lösen, die Siebteile nach unten herauszuziehen, neue Siebteile einzuführen und wieder
festzuschrauben. Eine Abnahme der äußeren Ummantelung des Ofens oder eine Lösung
sonstiger innerhalb des Mantels liegender Teile ist nicht erforderlich.
Man kann die Einrichtung baulich auch anders ausführen; so kann man an Stelle der
Schrauben j auch andere Befestigungsmittel,
z. B. Vorreiber, wählen und auch an Steife einer ringsherumgehenden Befestigungsleiste
an dem Mantel an diesem oder den Rippen Ausätze vorsehen, an denen die Siebteile befestigt
werden.
a5 Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß
sich die Siebteile i auf die Rippen kl auflegen.
Es wird in vielen Fällen zur Abstandhaltung genügen, wenn das obere Siebende, wie aus
der Zeichnung ersichtlich, abgebogen ist und sich gegen den Teil d stützt. Ebenso kann
man auch die Siebe mit seitlichen Abbiegun gen versehen, die sich gegen den Teil d
stützen und seitlich gegen die Rippen k* legen.
Claims (2)
1. Trockenofen, insbesondere zum Trocknen von Quarzsand und Gebläsekies,
bei dem der Aufnahmebehälter um die dachartige, mit Rippen besetzte Decke des Feuerraums herumgelegt ist und zwischen
Sandraum und Feuerraum durch Einschaltung eines Siebes ein nach unten offener Ablaufraum für das trockene Gut
geschaffen wird, nach Patent 644 622, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb aus einzelnen Segmenten (i) besteht, die von
außen her unter dem Rand des Mantels (/) in den Ofen eingeschoben und durch
außerhalb des Ofens liegende Befestigungsmittel in ihrer Lage gesichert werden.
2. Trockenofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (f)
mit einem ringsherumgehenden Flansch (r) oder mit einzelnen Ansätzen versehen ist
und die Siebteile sich mit entsprechenden Ansätzen gegen diesen Flansch oder die
Ansätze des Mantels legen und mit hindurchgesteckten Schrauben o. dgl. daran befestigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB174160D DE645401C (de) | 1936-05-19 | 1936-05-19 | Sandtrockenofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB174160D DE645401C (de) | 1936-05-19 | 1936-05-19 | Sandtrockenofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE645401C true DE645401C (de) | 1937-05-27 |
Family
ID=7007425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB174160D Expired DE645401C (de) | 1936-05-19 | 1936-05-19 | Sandtrockenofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE645401C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10335831B2 (en) | 2014-10-24 | 2019-07-02 | Bühler AG | Sieve cleaners, sieve unit, and methods |
-
1936
- 1936-05-19 DE DEB174160D patent/DE645401C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10335831B2 (en) | 2014-10-24 | 2019-07-02 | Bühler AG | Sieve cleaners, sieve unit, and methods |
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