DE644908C - Verfahren zur Darstellung therapeutisch wertvoller Alkohole aus Keimdruesenhormonen und synthetischen Substanzen von Keimdruesenhormoncharakter - Google Patents

Verfahren zur Darstellung therapeutisch wertvoller Alkohole aus Keimdruesenhormonen und synthetischen Substanzen von Keimdruesenhormoncharakter

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DE644908C
DE644908C DESCH104320D DESC104320D DE644908C DE 644908 C DE644908 C DE 644908C DE SCH104320 D DESCH104320 D DE SCH104320D DE SC104320 D DESC104320 D DE SC104320D DE 644908 C DE644908 C DE 644908C
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gonad
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hormones
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Description

  • Verfahren zur Darstellung therapeutisch wertvoller Alkohole aus Keimdrüsenhormonen und synthetischen Substanzen von Keimdrüsenhormoncharakter Nach dem im Patent 643 978, Verfahren zur Darstellung therapeutisch wertvoller Alkohole aus Keimdrüsenhormonen und synthetischen Substanzen von Keimdrüsenhormoncharakter, beschriebenen Verfahren werden ketonartige Keimdrüsenhormone durch Umsetzung mit metaljorganischenVerbindungen in Alkohole umgewandelt.
  • Es wurde nun gefunden, daß es gelingt, den Reaktionsverlauf bei diesem Verfahren in der Weise zu leiten, daB man je nach Art der zur Reaktion verwandten metallorganischen Verbindung zu sekundären oder tertiären Alkoholen gelangt. Während bei der Unisetzung z. B. des Follikelhormons und seiner Derivate (Äther, Ester usw.) mit inagnesiümorganischen Verbindungen nach G r i g n a r d im allgemeinen tertiäreCarbinole entstehen, werden bei Verwendung solclfr Grignardverbindungen, die, wie z. B. Isopropylmagnesiumjodid, zur Bildung ungesättigter Kohlenwasserstoffe neigen, sekundäre Alkohole gebildet. Die Reaktion verläuft dann nach folgendem Schema (vgl. H o u b e n - H e y 1, Die Methoden der organischen Chemie, 3. Auflage, 1930, Bd. III, S. 82)
    und führt in dein vorliegendem Fall zum. Di-
    livdrofollilcelliormon C"II,404 bzw. deren
    \Ionoacvli-erbinduiig. 111 eritsprechende@rWeise
    können auch die dem Follikelltorinon C',AH_.=Ö
    nahestehenden, stärker ungesättigten wes:
    liehen Keiindriisenlic)riiloilc Equilin, Ilippol'
    und Equilenin sowie ketonartige männliche
    Keinidriisenliornioile und deren Derivate zu
    deal betreffenden sekundären Alkoholen redu-
    zi@=rt werden.
    Matt IjOlirl!p@"1111agIle@1n111j@@@hdkolllle:ll auch
    1'äol@yimagn esiumjodid, Is#>bllt@-Inlagnes@um-
    #>@'i@i. @vrlohetvlnignesiniil<.lil;rid und an-
    -le@e organische \Iagriesi#Infialngcnidu zur
    1Wlktion verwandt wervie#.i.
    _ ,I'e@lllk@-Illc)I"I:1@@@Iilell@u.it vunl 1'1i. =1
    bis 218 werden il) 11?O ccill tr«cknein Benzol
    gel@äst und die Läsun,- i111 Verlaufe ',", Stunde
    finit einer ätherischen Lösun- voll ISOpropyl-
    iilagnesiiiinjodid, dargestellt aus 1,431 g
    \lagiesitunspänen, ioo cciii truckneni Äther,
    fing- Isopropyljodid und einer Spur Jod, ulll-
    gesUtzt. Die R ealaionsfliissigl<cit wird darauf
    nach etwa i' ., Sturiclen ani Sieden erhalten
    und nach (lern Erkalten mit Wasser und ver-
    dünliter Salzsitnre zersetzt. Das 1I1 bekaIltl-
    ter @t'eise isolierte i@eahti@@nsllr@@dukt bildet
    "iii rötliches l;oiisi:telltc-s Harz mit einen]
    I@h@-siolc@gischen t@irlcun @swert @-@@n i Million
    ML@, in @esamöllüsun` gel@rtift.
    Das Harz wird durch @Il1II!llge@ EI'hlI@ell
    mit 3°;;oiger metliclallcolioliselierl-Zalilatige auf
    dein Wasserbad verseift, die Verseifungsfl%is-
    sigkeit nach dein Erkalten finit U"asser ver-
    dünnt, mit Salzsäure angesäuert und mit
    Äther extraliiei t. Die ätherische Lösung wird
    zunächst zwecks Abtrennung der Benzoesäure
    mit Soda und darauf wiederholt mit ;°`"iger
    w<il:riger Kalilati#,- e,-e ausgeschüttelt. Beine
    Ans'. uern der vereinigten Alkaliauszüge schei-
    det sich ein hellbraun gefärbter kristalliner
    -Niederschlag ab. Das Präparat erweist sich
    finit 12 Millionen --%IE!g. sechsmal unterteilt' in
    wäßriger Lösung gespritzt, ini Allen-Doisv-
    Test physiologisch als beträchtlich wirksam.
    Durch fraktionierte floclivalcuunisublinia-
    tion läßt sich dar@itis ein weile: Kristallisat
    abtrennen, dessen I--i",eI1scliattvIl, \%-je tiet-
    blaugriiile Farbe lind Fluoreszenz in konzen-
    trIerterSchwefelsä Lire und ein physiologischer
    Z@irktingswert von 2o lies >> :Millionen MEalg
    und Analysenzahlen. finit (leiten der Dilivdro-
    follikelhormone üi)Crcilistiiniilen.
    Beispiel 2
    ,, 2 g Androsteronacetat voni F1>. t67 bis L68°
    r-r(leti in ätlierisclier Lösung allmählich mit
    @,- das Fünffache der tlieoretiscli ertorder-
    #leen ?Menge enthaltenden ätherischen Lösung
    `Von Isoprol)ylinagnesiunljodid unter gutem
    Rühren vereinigt. Die Reaktionsflüssigkeit
    wird darin noch etwa 2 Stunden am Sieden
    erhalten und nach dein Erkalten mit \V:1:#er
    u11<1 Salzsäure zersetzt.
    Die Aufarbeitung erfolgt in bekannter
    «'eise. Das rohe Redukti()iisl>i-@)dtikt wird.
    sMweit die =\cetvlgrttlipe nicht schon im Ver-
    lauf der Grignardierung abgespalten ist.
    zWecks vollständiger Verseifung finit ;":"Igel-
    inutliylalkoholischer Kalilauge erhitzt und zur
    .-',lltre'iiiiung von nicht in Reaktiv» i getretenem
    Keton finit Seniicarbazi(lacetat beliandclt.
    Nach dem Umkristallisieren aus verdünnten)
    Alkohol oder verdünntem Aceton schmilzt das
    Anclrostatidiol bei 21g bis 2=o°.
    Beispiel 3 Iii derselben `Verse, wie 1111 13eislücl 2 für Androsteronacetat beschrieben ist, wird 1)eliydroaiidrosteroiiacetat mit Isoliropylinagnesiumjodid umgesetzt. Bei der Aufarbeitulig des Reaktionsgemisches erhält nian dann ein Rollprodukt, aus dein sich dtircli Unikristallisieren (las Androstendiol vom Fp.177 bis 178 isolieren läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-1:
    Verfahren zur Darstellung therapeutisch \vertvollerAlkohole aus Keimdrüsenhormonen, wie z. B. aus dem Follikelllornion CIAHq=OQ und dem Testikelhormon L!iHso0= und ihren Derivaten, in (leiten die Hydroxylgruppe durch eine Gruppe ersetzt ist. die durch Hvdrolvse «-leder in die Hvdroxylgruppe übergeführt werden kann, sowie aus solchen Cyclopentanopolyhydrophenanthrenen der CIA- oder CI4-Reihe, die physiologisch ebenfallsFollikel-bzw. Testikelhormoneigenschaften aufweisen und mindestens eine Ketogruppe sowie gegebenenfalls noch eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen enthalten, dadurch gekennzeichnet, claß inan diese Ausgangsmaterialien finit metallorganischen Verbindungen umsetzt, die zur Bildung ungesättigter Kohlcnwasserstoffe neigen.
DESCH104320D 1934-05-26 1934-05-26 Verfahren zur Darstellung therapeutisch wertvoller Alkohole aus Keimdruesenhormonen und synthetischen Substanzen von Keimdruesenhormoncharakter Expired DE644908C (de)

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