DE644541C - Oberschalige Laufgewichtswaage - Google Patents

Oberschalige Laufgewichtswaage

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DE644541C
DE644541C DEB169069D DEB0169069D DE644541C DE 644541 C DE644541 C DE 644541C DE B169069 D DEB169069 D DE B169069D DE B0169069 D DEB0169069 D DE B0169069D DE 644541 C DE644541 C DE 644541C
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Germany
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weight
lever
bridge
arm
upper pan
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Expired
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DEB169069D
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BARMER WAAGENFABRIK C A FREUDE
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BARMER WAAGENFABRIK C A FREUDE
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

Oberschalige Laufgewichtswaagen für Haushaltungszwecke, deren Lastschale brückenartig gelagert ist und die von dem die Wiegehebel umgebenden Gehäuse nach keiner Seite hin überragt wird, haben den Nachteil eines verhältnismäßig kleinen Meßbereiches. Dieser sUmstand ist bedingt durch die aus Platzgründen und wegen der Handlichkeit, aber auch der Kostenfrage wegen begrenzte Baulänge der Waage und damit des Laufgewichtsbalkens, die die Verwendung schwererer Gewichte als den gebräuchlichen von etwa 5 bis 6 kg ausschließt, weil dann die Skaleneinteilung zu klein und unübersichtlich ausfallen und zum Ablesen kleiner Gewichtsunterschiede unbrauchbar sein würde.
Die Erfindung bezweckt nun, diesen Nachteil der genannten oberschaligen Laufgewichtswaagen zu beseitigen, und sie erreicht dies dadurch, daß im Waagengehäuse ein oder mehrere an sich bekannte ausschaltbare und die Wiegeeinrichtung nur mit ihrem freien Ende belastende, einseitig kippbar gelagerte Hebelgewichte angeordnet sind, die mit den Brückenhebeln wahlweise in oder außer Eingriff gebracht werden können. Hierdurch wird ohne Vergrößerung des Waagengehäuses und ohne Beeinträchtigung der Ablesegenauigkeit die erwünschte Vergrößerung des Meß·
bereiches erzielt. An sich ist die Anwendung von Zusatzgewichten zur Vergrößerung des Wiegebereiches im Waagenbau wohl bekannt. Bei der in Frage kommenden Waagengattung ist aber die Anordnung von Schaltgewichten infolge der beengten Platzverhältnisse ganz außerordentlich erschwert, und lediglich die besondere Ausbildung und Anordnung der Schaltgewichte bringt eine einwandfrei arbeitende Zusatzgewichtseinrichtung ohne unzulässige Vergrößerung des Gehäuses bzw. der ganzen Waage.
Auf der Zeichnung ist die neue Waage beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt nach Linie A-B der Fig. 2, und
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht bei abgenommener Deckplatte und Schale, während
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie E-F der Fig. 1 und
Fig. 4 eine Einzelheit in Ansicht zeigt.
Fig. 5 zeigt einen zweiten Längsschnitt nach Linie C-D der Fig. 2 bei veränderter Stellung der beweglichen Teile.
Die Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 zeigt eine gebräuchliche Laufgewichtswaage für Haushaltungszwecke mit im Gehäuse 1 auf Schneiden 2 gelagertem Waagebalken 3, der durch Arme 4 Laufgewichtsschienen 5, 6 mit Skalen 7,8 für die Laufgewichte 9 und ι ο trägt. Der Waagebalken 3 ist in üblicher Weise in der Mitte des Gehäuses 1 durch Gehänge 11 mit einem zweiten an Schneiden 12 aufgehängten Waagebalken 13 verbunden, und Schneiden 14 bzw. 15 dieser beiden Balken dienen zum Aufsetzen der Deckplatte 16 mit der Schale 17.
Am Waagebaiben 3 ist noch ein Arm 18 befestigt, der an seinem hochgebogenen freien
Ende ein Gehänge 19 trägt. Dieses steckt frei beweglich in einer Schlitzführung an einem Gewicht 21 von z.B. 6 kg. In dem Schlitz ist eine Aufhängeöse 20 angeordnet,·.in die das Gehänge 19 eingreift. Das Gewicht ist einerseits durch Arme 22 und entspre,-. chende Gehänge an Schneiden 23 aufgehängt und kann andererseits durch einen Schwenkhaken 24 in der angehobenen Stellung nach Fig. 5 gehalten werden. Der Haken 24 sitzt fest auf einer drehbar und verschiebbar im Gehäuse 1 gelagerten Welle 25, die von außen durch einen Handknopf 26 verstellbar ist und durch einen Zapfen 27 festgestellt werden kann. Durch Ausschnitte 28,29 werden die Endstellungen des Schwenkhakens 24 begrenzt, die an einer Skala 30 abgelesen werden.
In der Stellung des Gewichtes 21 nach Fig. 5 wirkt die Waage in normaler Weise wie eine gebräuchliche Laufgewichtswaage, wobei der Arm 18 am Waagebalken 3 frei mitschwingt, was die Schlitzführung 20 zuläßt. In dieser Lage des Gewichtes 21 können Gegenstände bis zu 6kg gewogen werden. Zum Abwiegen schwerer Gegenstände wird dann das Zusatzgewicht 21 eingeschaltet, indem der Knopf 26 zurückgezogen und entsprechend verdreht wird, so daß der Schwenkhaken 24 das Gewicht 21 freigibt, das sich dann gemäß Fig. 1 auf den Arm 18 des Waagebalkens auflegt und diesen zusätzlich belastet. Es können jetzt Gegenstände bis zu 12 kg abgewogen werden, wobei das Gewicht 21 um die Schneiden 23 pendelt und wobei das Ablesen des Gesamtgewichtes an den Skalen 7 und 8 unter Hinzuzählen des zusätzlichen Gewichtes von 6 kg erfolgt. Selbstverständlich könnte im Bedarfsfälle auch ein leichteres Zusatzgewicht Verwendung finden, oder es könnten mehrere Zusatzgewichte von gewünschter Größe angeordnet werden, ,die nacheinander zum Einrücken kommen i$ftd den Meßbereich der Waage entsprechend .^■,vergrößern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Oberschalige Laufgewichtswaage für Haushaltungszwecke mit brückenartig gelagerter Lastschale, die von dem die 5* Wiegehebel umgebenden Gehäuse nach keiner Seite hin überragt wird, dadurch * gekennzeichnet, daß im Innern des die Brückeneinrichtung umschließenden Ge: häuses (ι) ein oder mehrere an sich bekannte ausschaltbare und die Wiegeeinrichtung nur mit ihrem freien Ende belastende, einseitig kippbar" gelagerte Hebelgewichte (21, -22) vorhanden sind, die mit den Brückenhebeln wahlweise in oder außer Eingriff gebracht werden können.
  2. 2. Oberschalige Laufgewichtswaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hauptbalken (3) der Brückeneinrichtung ein im Innern des Gehäuses liegender Arm (18) fest verbunden ist, dessen freies, ein Gehänge (19) tragendes Ende in einem Schlitz des von dem einseitig kippbar gelagerten Hebel (22) getragenen Gewichtes (21) hineinragt, in dem eine Aufhängeöse (20) angeordnet ist, die durch ein auf das freie Ende des das Gewicht (21) tragenden Hebels (22) einwirkenden und von außen etwa durch einen Handknopf verstellbaren Schwenkhebel (24) in oder außer Eingriff mit dem Gehänge (19) des Arms (18) gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB169069D 1935-03-19 1935-03-19 Oberschalige Laufgewichtswaage Expired DE644541C (de)

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