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Durchschreibegerät mit mehreren übereinander angeordneten und durch
Förderwalzen beweglichen Papierbahnen Die Erfindung bezieht sich auf ein Durchschreibegerät
mit mehreren übereinander angeordneten und durch Förderwalzen beweglichen Papierbahnen,
zwischen denen von seitlichen Walzen abwickelbare Farbpapierbahnen angeordnet sind
und die durch vom Hauptantrieb angetriebene Fühlstifte ausrichtbar sind, die in
Löcher der Bahnen bei abgeho-1>ener Förderwalze eingreifen.
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Es ist bei Durchschreibegeräten bekannt, das Abheben der Förderwalze
zugleich mit der Betätigung der Ausrichtevorrichtung vorzunehmen. Bei diesen bekannten
Durchschreibegeräten sind auf der Hauptantriebswelle zwei Nocken befestigt, die
auf ganz verschiedene.Antriebe einwirken, von denen der eine die Ausrichtevorrichtung
betätigt und der andere die Förderwalzen von der Papierbahn abhebt. Die völlig voneinander
getrennten Antriebe vergrößern die Zahl der Einzelteile des Durchschreibegerätes
und somit seinen Platzbedarf und seinen Herstellungspreis beträchtlich.
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Bei dem neuen Gerät nach der Erfindung liebt und senkt ein von der
Hauptantriebswelle, z. B. mittels Nocken, angetriebener Schieber sowohl die Fühlstifte
als auch die obere Förderwalze. Nach einer weiteren Ausführungsform werden von dem
zum Antrieb des genannten Schiebers dienenden Hauptantrieb auch noch ein Antrieb
zum absatzweisen Fortschalten der Durchschreibeblätter und eines Sonderbandes abgeleitet,
welch letzteres zum Aufschreiben der Resultate der Posten dienen kann, die auf die
Hauptpapierbahnen aufgeschrieben werden.
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Bei Anwendung mehrerer Durchschreibeblätter empfiehlt es sich, diese
auf verschiedene Trommeln aufzuwickeln, um sie dann im Gebrauch von diesen Trommeln
abzuziehen.
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Weitere Einzelheiten werden nachstehend in dem Ausführungsbeispiel
erläutert; es zeigen Fig. i perspektivisch mit teilweise weggebrochenen Wänden einen
Aufzeichnungs- und Durchschreibeapparat, Fig. -9 und 3 in größerem Maßstab, für
sich herausgezeichnet, die Fühlstifte und die Antriebsrollen der zu beschriftenden
Bahnen zusammen mit ihren Betätigungsgliedern in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. d. in Seitenansicht das Getriebe, durch welches die hin und her gehende Bewegung
einer Handkurbel auf die Antriebs- und Kontrollmittel der Bahnen übertragen wird,
die
Fig. 5 und 6 in Seitenansicht bzw. im Schnitt nach der Linie II-11 der Fig.5 die
Antriebsvorrichtung für die Farbpapierbahn,, Fig. 7 eine Einzelheit der Einrichtung
11 den Fig. 5 und 6, :.#@ Fig.8 die "Trommeln, auf denen die FarV=, Papierbahnen
aufgewickelt sind und die äft derjenigen Seite des Apparates angeordnet sind, die
der Seite, an der die Antriebsvorrichtungen nach Fig. 5 und 6 angebracht sind, ,gegenüberliegt,
Fig. cl eine weitere Ausfiihrungsforni der Frfindung iiii Längsschnitt, Fig. io
in vergrößertem 'Maßstab, für sich leerausgezeichnet, eine Einzelheit aus Fig.9.
Fig. ii eine besondere Ausführungsform fies Steuernockens, Fig. 12 den Aufnahmebehälter
für die mit den Aufschriften bzw. Durchschriften versehenen Blätter.
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DerAufzeichnungs-und Durchschreibeapparat nach Fig. i bis 4 ist mit
einem Gehäuse i versehen, das in seinem oberen Teil durch Klappdeckel 2, 3 verschließbar
ist. In (lern Gehäuse i ist ein Vorrat von Blättern 4 aufgestapelt. Die Blätter.
liegen zickzackförmig in einem Behälter 5, der an dem einen Ende des Gehäuses angeordnet
ist. Ein zweiter Behälter 6 ist an (lern anderen Ende des Gehäuses angeordnet und
dient zur Aufnahme der beschrifteten Blätter.
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In (lern Apparat sind zwei Walzen 7, 8 angeordnet, die durch einen
Antriebsmechanisinus in Drehung versetzt werden und zwischen denen die zu beschriftenden
Bänder hindurch-,gefiihrt \\-erden. Die Achse mindestens der cnien Walze ist beweglich,
so daß sie an die andere angelegt oder von dieser abgehoben «-erden kann. Ferner
ist der Apparat mit Einrichtungen versehen, welche die richtige Lage der einzelnen
Blätter zueinander sichern, so claß finit Aufdruck versehene Blätter richtig übereinanderliegen.
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Der Durchschreibapparat hat ferner eine l,inrichtung, durch welche
die Träger der Durcbschreibfarbe, die beispielsweise aus Kopierbahnen bestehen,
an ihrem Platz gehalten werden. Diese Einrichtung kann eine Walze 9 haben, die an
der einen Seite des Gehäuses angebracht ist und auf welche sich die Kopierbahnen
io aufwickeln. An der gegenüberliegenden Seite des Apparates sind nicht dargestellte
Mittel zur Befestigung des freien Endes der Kopierbahnen angeordnet.
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Zur Sicherung der gegenseitigen Lage der zu beschriftenden Blattabschnitte
dienen zwei Fühlstifte 24, die in (lern Gehäuse heb- und senkbar gelagert sind und
in zwei Löcher i i jedes Abschnittes 4 eingeführt werden können. Zum Antrieb der
Fühlstifte dient (las gleiche i ietrirl@e, durch welche: auch die Walzen ;, 8 in
Drehung versetzt werden. Die Antriebsmittel in bezug auf die Fühlstifte sind derart
ausgebildet, daß sie die Walzen 7, 8 in dem
'@ ugenblick, in (lern die Fühlstifte ihre Be= |
gung in Richtung auf die Löcher i i be- |
'inen, sich von einander entfernen, so da8 |
.'e Bewegung der zu beschriftenden Bahnen |
augenblicklich angehalten wird.
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Zur Durchführung dieser Bewegungen dient ein Schwinghebel 12. Die
Schwenkbewegung des Hebels, die notwendig ist, um die Bahnen um einen Blattabschnitt
weiterzubewegen, beträgt höchstens i8o°. Nach dieser Schwenkbewegung wird der Hebel
12 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt, so daß er aus dieser heraus eine neue
Schwenkbewegung zum Antrieb der nächsten Blattgruppe vollführen kann. Die hin und
her gehende Bewegung des Hebels 12 ist bei Apparaten, die auf einem Tisch stehen,
wesentlich leichter durchzuführen als die ständig im gleichen Sinne verlaufende
Drehbewegung einer Handkurbel.
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Auf der Welle des Hebels 12 ist ein Zahnsektor 13 (Feg. 4.) befestigt.
Dieser kämmt mit einem Ritze' 14, das durch einen Freilauf mit der Welle 15 verbunden
ist. Die Welle 15 überträgt eine ihr erteilte Drehbewegung auf die eine der Antriebswalzen,
z. B. auf die untere Walze 8, deren Achse in dem Gehäuse i fest angeordnet ist.
Zur Verbindung des Ritzels 14 mit der Welle 15 dient eine Klinke 2o, die sich in
eine Ausnelimung 21 der Welle 15 einlegen kann. Die beschriebene Anordnung ist derart
getroffen, daß die Welle 15 im Sinne des Pfeiles f (s. F ig. 2) angetrieben' wird,
wenn der Hebel 12 im Sinne des Pfeiles f1 betätigt wird.
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Die Bewegung der `'Felle 15 wird auf die Walze 8 mittels eines Zahnrades
16, das auf der Welle 15 aufgekeilt ist, und mittels mehrerer Zwischenräder 17,
18, i9.übertragen. Selbstverständlich kann aber auch ein anderer Cbertragungsmechanismus
benutzt werden. Das mit der Welle 15 verkeilte Zahnrad 16 wird durch eine im Gehäuse
gelagerte Klinke 22 an einer Rückwärtsdrehung gehindert.
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Die Wellen der einzelnen Teile des Antriebsmechanismus können in zwei
Wänden 23, 23 gelagert sein, die sich im Innern des Gehäuses i befinden. Die Zahnräder
14 und 1f> liegen gemäß der Zeichnung auf der einen und der anderen Seite einer
dieser Wände.
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Die Fühlstifte 24, die an ihrem Ende zugespitzt sind, sind in Richtung
ihrer Achse und ungefähr senkrecht zu den Papierbändern lieb- und senkbar. Weiterhin
sind die Halter der oberen Walze 7, die aus zwei Flacheisen 25 bestehen, ebenfalls
senkrecht zu den zu beschriftenden Bahnen verstellbar, wobei sie längs der Wände
23 geführt werden. Die; Bewegungen der Fühlstifte 2i und der Halter 25
der
Walze 7 sind miteinander gekuppelt und werden von dem gleichen Antriebskörper abgeleitet.
Dieser Antriebskörper besteht aus einem i\Tocken 26, der auf der Welle 15 leicht
auswechselbar befestigt ist. Der Nocken treibt während eines bestimmten Zeitabschnittes
einen Schieber 27 an, der mit einem Rädchen 28 versehen ist, gegen das sich der
Nocken legen kann. Der Schieber 27 ist seinerseits mit den Fühlstiften 24 und den
Haltern 25 verbunden.
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Die Betätigung der Fühlstifte durch den Schieber 27, dessen Bewegung
horizontal verläuft, geschieht mittels einer Lenkerstange 29, die den Schieber 27
mit einem Klingelzugliebel 30 verbindet. Derjenige Arm dieses Hebels, der
nicht mit der Lenkerstange 29 unmittelbar verbunden ist, trägt eine Gabel, zwischen
deren Zinken eine Stange 31 gleiten kann, die als Halter für die Fühlstifte 24 dient.
Die Stange 31 ist mit Hilfe von Gleitschienen 32 in einer Richtung, die senkrecht
zu den zu beschriftenden Bändern steht, geführt. Die Gleitschienen können in Teilen
33 angeordnet sein, welche mit dem Träger -25 fest verbunden sind. Bei der einen
Endstellung des Schiebers 27 (s. die in Fig. z strichpunktiert dargestellte Stellung
I) sind die Fühlstifte gesenkt, so daß sie vollkommen außerhalb des Bereichs der
Blätter liegen. Bei der anderen Endstellung II des Schiebers dringen die Fühlstifte
um einen gewissen Teil ihrer Länge in die Löcher i i der Blätter hinein.
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Die Bewegung der Träger 25 wird durch einen Hebel 34 hervorgerufen,
der auf einer Achse 35 angeordnet ist und zwei weitere Hebel 36 antreibt,
auf denen sich Stifte 37 abstützen, die an den Haltern 25 angebracht sind. Der Hebel
34 wird durch einen Absatz 38 des Schiebers, 27 betätigt. Dieser Absatz ist derart
angeordnet, daß die Betätigung des Hebels 34 in einem die Walze 7 anhebenden Sinne
zu Beginn desjenigen Hubes des Schiebers 27 bewirkt wird, durch welchen die Fühlstifte
a4 angehoben werden. Die Folge davon ist, daß der Antrieb der Bahnen unterbrochen
wird, um den Eintritt der Fühlstifte in die Löcher i i zu ermöglichen.
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Das Profil des Nockens 26 ist derart beschaffen, daß er unter anderem
einen geradlinigen Teil 39 aufweist. Durch diesen Teil 39 wird der Schieber 27 am
Ende der Betätigung des Antriebsmechanismus, wenn der Nocken eine Drehbewegung im
Sinne des Pfeiles f macht, von der Stellung I in die Stellung II bewegt. Hierdurch
werden die Fühlstifte in ihre höchste Stellung gebracht. Ferner ist der Nocken mit
einem kreisförmigen und zur Welle 15 gleichachsig liegenden Profilteil 4o versehen.
Wenn der Profilteil 40 mit dem Rädchen 28 in Berührung ist, verbleibt fier Schieber
27 unbeweglich in seiner Stellung Il. Schließlich besitzt der N ocken 26. einen
Profilteil 41, welcher den Schieber 27 unter der Wirkung einer Feder 4.2 in seine
Ausgangsstellung I zurückkehren läßt.
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Wenn der Schieber 27 in die Stellung 1 zurückgekehrt ist, werden die
Zahnräder 16 bis i9 durch einen Riegel 43 blockiert. Der Riegel ist um eine Achse
.44. schwenkbar und wird durch eine Feder 45 (Fig.4) in seine Verriegelungsstellung
überführt. Das Ende des Riegels 43 hält in der Verriegelungsstel-1 ung einen Zapfen
46 an, der von dem Ritzel 16 gehalten wird. Das Ganze bleibt bis zu dein Augenblick
verriegelt, in dem ein von dem Sektor 13 getragener Anschlag 47 am Ende der Rückkehrbewegung
des Schwingliebels 12 den Riegel 4.3 verstellt.
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Es empfiehlt sich, den Nocken 26 noch mit einem Profilteil 48 zu versehen,
der gegenüber dem Profilteil 4o etwas zurückversetzt ist und die Fühlstifte in einer
mittleren Stellung hält, die in der Fig.3 dargestellt ist. Bei dieser mittleren
Stellung der Fühlstifte kann man zwischen diese das Ende einer neuen Serie von Bändern
einführen und gleichzeitig die Löcher i i der ersten Zettelgruppe dieser Bahnen
mit den Fühistiften zum Eingriff bringen.
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Der Druck, mit dem die Walzen 7, 8 während des Transports der Bahnen
gegeneinandergelegt werden, kann auf irgendeine beliebige Weise hervorgerufen werden,
z. B. können hierzu Federn 49 dienen, die über Hebel 50 auf die Halter 25
einwirken. Die Stärke der von den Federn ausgeübten Kraft ist mit Hilfe von Schrauben
51 o. dgl. einstellbar.
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Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist in ihren Grundzügen
die folgende. Zur Durchführung einer jeden Arbeitsperiode, bei der die Bahnen entsprechend
einer Zettel-oder Blattgruppe vorwärts bewegt werden, wird der Hebel 12 im Sinne
des Pfeiles f' betätigt. Hierdurch wird die Welle 15 im Sinne des Pfeiles f mitgenommen.
Diese Bewegung hat zuerst die Mitnahme der zu beschriftenden Bahnen zur Folge, da
die Walzen 7, 8 gegeneinandergepreßt und die Fühlstifte von den Blättern entfernt
sind. Der Transport der Blätter hört dann auf, sobald der Teil 39 des Nockens auf
die Rolle 28 auftrifft. Die Fühlstifte 24 werden nunmehr angehoben und dringen in
die Löcher der folgenden Zettelgruppe hinein. Die Fühlstifte bleiben in ihrer angehobenen
Lage, solange das Rädchen 28 an dem Teil 4o des Nockens anliegt. Sobald das Rädchen
mit dem Teil 48 des Nockens in Berührung kommt, werden die Fühlstifte etwas gesenkt.
Sobald das Rädchen 28 aus dem Bereich des Teils 48 herauskommt, kehren die Fühlstifte
und die Träger der Rolle 7 in
ihre ursprüngliche Lage zurück. Die
Zahnrüder 16 bis .i9 bleiben jedoch noch durch den Riegel 43 blockiert. Die ganze
Serie der vorstehend genannten Vorgänge kann wiederholt werden, sobald der Riegel
.1 .3 durch die Zurückführung des Hebels 12 in seine Ausgangsstellung entriegelt
ist und die Klinke 20 von nettem in die Kerbe 21 eingefallen ist.
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Die vorstehend beschriebene Einrichtung bat gegenüber den bekannten
Apparaten zahlreiche Vorteile. So ist der Apparat gemäß der Erfindung sehr leicht
selbst dann zu betätigen, wenn er auf einem Tisch steht oder auf einem Tisch befestigt
ist. Weiterhin läßt sich die Lage der einzelnen Blätter zueinander bei dem hrfindungsgegenstand
genau kontrollieren. Dabei können die Kontrollmittel unabhängig von dem Antriebsmechanismus
geregelt werden. Ein weiterer Vorteil des Erfindungshegenstandes besteht in der
Leichtigkeit, mit Cler eine neue Serie von Bändern in den Apparat eingeführt werden
kann. Ferner kann die Arbeitsweise des Erfindungsgegenstandes Zetteln oder Blättern
von verschiedener Länge angepaßt werden. Durch Veränderung des Profils der Nocken
26 und durch Anpassung dieses Profils an jeden Einzelfall kann die 1_änge der Strecke,
längs der die Walzen 7, 8 die Bänder jedesmal mitnehmen, nach Belieben abgeändert
werden.
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Eine weitere Ausbildung der Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung,
finit deren Hilfe die Träger der Durchschreibfarbe eriieuert werden. Bei dieser
Ausführungsform \e-erden die Durchschreibeblätter selbsttätig in Abhängigkeit von
der Bewegung der zu beschriftenden Blätter allmählich vorgeschoben. Zti diesem Zweck
sind zwei Antriebswalzen 61, 62 vorgesehen, deren Drehbewegung mit der Bewegung
des Antriebsmechanismus für die zu beschriftenden Blätter gekuppelt ist. Durch die
Erneuerung der Durchschreibeblätter erhält man stets gute Durchschriften; gleichzeitig
wird bei dein Erfindungsgegenstand ein Anfassen der Durchschreibeblätter eriiiieden.
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Die Verbindung zwischen der Antriebsvorrichtung für die zu beschriftenden
Blätter und (ler Antriebsvorrichtung für die Durchschreibeblätter ist zweckmäßigerweise
derart beschaffen, daß die Rollen 61, 62 jedesmal, \%-eim eine Gruppe der zu beschriftenden
Blätter durch eine andere Gruppe ersetzt ist, um einen bestimmten Winkel gedreht
werden.
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Die Walzen 61, 62 sind längs der einen 1_angseite des Gehäuses i gelagert
(s. Fig. bis 7). Beide Walzen sind durch Zahnräder (i3. 6.4 in ihrer Drehbewegung
miteinander gekuppelt. Zum Antrieb der genannten Zahnräder dient eine Klinke 65,
die auf einem schwenkbar gelagerten Arin 66 angeordnet ist. Dieser Arm wird durch
zwei Hebel 67, 68 angetrieben. Der Hebel 68 ist mit einer nockenartigen Nase 69
versehen, die entgegen der Wirkung einer Feder 78 schwenkbar ist. lUit der Nase
69 arbeitet ein Finger 70 zu-
sammen, der mit einem der Teile der Antriebsvorrichtung
der zu beschriftenden Bahnen
verbunden ist. Der Finger 70 ist auf dem
Zahnrad 14 befestigt, das auf der Welle x$ angeordnet ist, welch letztere den Antriebsnocken
26 für die Fühlstifte 24 trägt. Die Anordnung ist derart getroffen, daß die Nase
69 bei dem einen Drehsinn des Fingers 70 nur
eine Schwenkbewegung entgegen
ihrer Feder
macht, ohne den Hebel 68 mitzunehmen, wäh-
rend sie jedoch
bei der Rückkehrbewegung des
Fingers 7o den Hebel 68 entgegen der Wirkung
einer Feder 96 mitnimmt.
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Bei der beschriebenen Ausführungsform werden also die Walzen 61, 62
jedesmal, wenn der Handhebel 12 in dem einen oder in dem
anderen Sinne geschwenkt
wird, um einen gewissen Winkel angetrieben.
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Die verschiedenen Kopierblätter oder Kopierbänder können auf die gleiche
Trommel aufgewickelt sein, von der sie sich dann während des Betriebes des,Apparates
unter der Wirkung der Walzen 61,62 abwickeln. Zweckmäßiger ist es jedoch, die einzelnen
Durehschreibebahnen io auf ebensoviel verschiedene Trommeln 9 aufzuwickeln als Durchschreibebahnen
vorhanden sind. Auf diese Weise wird die Bildung von Falten vermieden, die
bei
Verwendung einer einzigen Trommel wegen
der Tatsache auftreten können,
daß die Aufrolldurchmesser der einzelnen Durchschreibebahnen verschieden sind. Die
Zahl der Trommeln 9 kann auch geringer sein als die Zahl
der Durchschreibebahnen,
in welchem Fall jede Trommel beispielsweise mit zwei Blät-
tern zusammenarbeitet.
Damit die Durchschreibebahnen eine zweckentsprechende-Spannung haben, kann inan
auf die Achsen der Trommeln 9 Federn 71 oder Bremsen -wirken lassen.
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Um die Einführung der Durchschreibeblätter zwischen die Walzen 61,
62 zu erleichtern, wird die Achse wenigstens einer der beiden Walzen in einem beweglichen
Gestell gelagert. Dieses bewegliche Gestell besteht aus zwei Haltern 72, 73, die
an den Enden einer Stange 7.4 angeordnet sind, deren Achse parallel zu den Walzen
läuft. Die Halter 72, 73 und die genannte Stange sind um die Achse der Stange entgegen
der Wirkung elastischer Mittel 75 mit Hilfe eines Handgriffs 76
schwenkbar.
Das genannte Gestell kann durch einen Riegel 77 in derjenigen Stellung
ge-
halten werden, bei der die Walzen voneinander entfernt sind.
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Eine weitere Ausführungsform der Erfindang
bezieht
sich auf den Fall, daß ein Sonderband vorgesehen ist, auf welchem das Resultat der
Einzelposten o. dgl., die auf die einzelnen Blätter geschrieben sind, vermerkt wird.
In diesem Fall wird ein besonderer Antriebsmechanismus für das Sonderband vorgesehen.
Dieser besondere Antriebsmechanisinus arbeitet in der Weise, daß das Sonderband
jedesmal, wenn eine Blattgruppe durch die nachfolgende ersetzt wird, nur um einen
Betrag weiterbewegt wird, der ein Bruchteil der Länge der Blätter oder Zettel ist.
Die Antriebsvorrichtung für das Sonderband ist hinsichtlich seiner Bewegung mit
der Antriebsvorrichtung für die Blättergekuppelt.
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Eine Ausführungsform für den letztgenannten Fall ist in Fig. 9 dargestellt.
Gemäß dieser Figur sind in dem Gehäuse i zwei Behälter 5 und 79 vorgesehen, von
denen der eine für die Blätter 4. und der andere für das Sonderband 8o dient. Die
Blätter und das Sonderband werden gemeinsam über die Schreibfläche 81 hinweggeleitet,
und zwar liegt das Sonderband hierbei unten. Das Sonderband wird z. B. durch einen
Schlitz 82 in der Schreibfläche in das Innere des Gehäuses i zurückgeleitet. Dort
wird es zwischen zwei Antriebswalzen 83, 84 hindurchgeführt. Zum Antrieb dieser
Walzen dient ein gezahnter Sektor 85, der mit einer Schulter 86 versehen ist. Gegen
diese Schulter kann sich ein Zapfen 87 legen, der auf einer Platte 88 befestigt
ist. Letztere ist auf der Welle 15 in regelbarer Weise befestigt. Der Sektor 85
steht mit einem Ritzel im Eingriff, das auf der Welle einer der beiden Antriebswalzen
sitzt und letzteren über ein Freilaufradsy-stem 89 antreibt.
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Die Walzen 83, 8..9. sind derart gelagert, daß sie in dem Augenblick,
in dem das Resultatband zwischen sie eingeführt wird, voneinander entfernt werden
können. Zu dem Zweck ist die Walze 83 mit wenigstens einem ihrer Eiiden in einem
entgegen der Wirkung einer Feder 9i beweglichen Lager 9o gelagert. Die Walzen werden
dadurch voneinander entfernt, <laß eine Art von Stange 92 zwischen sie geschoben
wird. Zur Betätigung der Stange dient ein Handgriff 93, dessen Drehbewegung durch
ein nicht dargestelltes Nocken- oder Exzentersvstem in eine Verschiebebewegung der
Stange 92 umgewandelt wird (Fig. 1o).
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Eine weitere Ausbildung der Erfindung bezieht sich auf den Nocken
26, von dem oben die Red-- gewesen ist und der zur Betätigung der Fühlstifte 24
dient. Gemäß dieser Ausbildung der Erfindung erhält der Nocken ein regelbares Profil.
Zu dem Zweck wird der Nocken aus zwei Teilen 26', 26'= zusammengesetzt, die mit
Bezug aufeinander gleitbar sind und durch eine Schraube 9+ miteinander fest verbunden
«erden können (Fig. i i). Es empfiehlt sieh, im oberen Teil desjenigen Behälters,
der zur Aufnahme der die Walzen 7,8 verlassenden Blätter dient, Führungsmittel
anzuordnen, durch welche die Blätter veranlaßt werden, sich zickzackförmig aufeinanderzustapeln.
Diese Führungsmittel blestehen aus einer Ablenkwand 95, die an dem Deckel 2 des
in Rede stehenden Behälters befestigt ist. Die Ablenkwand 95 führt die Blätter nach
einer der inneren Kanten des Behälters hin (Fig. 12).