DE64446C - Spannhebelschlofs für Handfeuerwaffen - Google Patents

Spannhebelschlofs für Handfeuerwaffen

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DE64446C
DE64446C DENDAT64446D DE64446DA DE64446C DE 64446 C DE64446 C DE 64446C DE NDAT64446 D DENDAT64446 D DE NDAT64446D DE 64446D A DE64446D A DE 64446DA DE 64446 C DE64446 C DE 64446C
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DE
Germany
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trigger
springs
spring
hammers
striker
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Application number
DENDAT64446D
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W. H. whitney in Florence, Mass., V. St. A
Publication of DE64446C publication Critical patent/DE64446C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/42Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
    • F41A19/52Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, revolvers
    • F41A19/54Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, revolvers for breakdown guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/15Modular firing mechanism units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft diejenige Klasse von Handfeuerwaffen, bei welcher die mit den Hämmern verbundenen Schlagfedern dadurch gespannt werden, dafs ein Spannhebel an den Kolbenhals herangedrückt wird und die Schlagfeder dabei durchbiegt.
-Beim Gebrauch der bisherigen Einrichtungen dieser Art zeigt sich vor allem der Uebelstand, dafs die Schlagfeder mit dem Spannblock aus einem Stück besteht. Dadurch ist nicht nur das richtige Härten und Anlassen der Schlagfeder erschwert, sondern an der Uebergangsstelle zwischen Block und dem schwachen Querschnitt der Feder entstehen mangels genügender Elasticität nachtheilige Spannungen, die schliefslich zum Bruch führen und einen kostspieligen Ersatz häufig nothwendig machen.
Dem Uebelstand wird nach vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, dafs die Schlagfeder auswechselbar in einen Einschnitt des Blockes eingesetzt wird, so dafs sie sich sowohl von einem Ende zum andern richtig härten läfst, als auch schädlichen Spannungen beim Gebrauch nicht ausgesetzt ist und leichten Ersatz ermöglicht.
Eine weitere Verbesserung liegt darin, dafs die Spannfeder nicht auf die Schlagfeder, sondern auf einen Vorsprung des Spannblockes wirkt, dafs ferner die auf die Arme der Abzugsstollen wirkende Feder als zweischenklige Blattfeder hergestellt ist, die ebenso wie die Spannfeder an der Abzugschiene befestigt ist, um nach Lösen weniger Schrauben ohne Weiteres das ganze Gewehrschlofs abnehmen zu können.
Die Einrichtung ist als Beispiel für ein Centralfeuerdoppelgewehr dargestellt.
Fig. ι der Zeichnungen zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 theils einen Längsschnitt, theils eine Seitenansicht mit ungespannter Schlagfeder, Fig. 3 eine Seitenansicht mit gespannter Schlagfeder; Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch die Abzugschiene mit den daran befindlichen Theilen im ungespannten Zustand der Schlagfeder, Fig. 5 eine obere Ansicht der Hämmer, der Schlagfedern und des Spahnblockes, Fig. 6 eine Oberansicht nach Wegnahme der Schlagfeder und des Spannblockes, Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung des Spannblockes mit daran angeordneten Schlagfedern , Fig. 7x die Schlagfedern je mit besonderem Spannblock; Fig. 8 zeigt die Abzugsstollen, Fig. 9 die Drücker in schaubildlicher Darstellung und Fig. 10 die auf die Arme der Abzugsstollen drückende Blattfeder.
Der Hals des Gewehrkolbens A, Fig. 1 und 3, trägt vorn ein Paar Wangen \ und ist mit dem Verschlufsbodenstück B durch eine obere Schiene r, ferner mit dem hinteren Theil χ der Abzugsschiene C durch Schrauben ν w verbunden. Die Abzugsschiene C ist, wie in Fig. 2 punktirt, an das Verschlufsbodenstück B mittelst Schraube u angeschraubt.
Die Gewehrläufe D liegen an einem Holzschaft E an und sind mit ihrem hinteren Ende an einem Fortsatz des Verschlufsbodenstückes B mittelst Bolzens f angelenkt.
Ihre Klappbewegung wird durch einen Anschlag s, Fig. 4 und 5, in gewöhnlicher Weise begrenzt. Ein Einschnitt r, Fig., 5, im Fortsatz des Verschlufsbodenstückes umschliefst eine Hakenrippe an den hinteren Enden der Läufe, und wenn diese an den Verschlufsboden herangeklappt sind, wird der Verschlufs selbstthätig durch Hebel F gesichert, der mit dem
Griff ρ versehen ist und zusammen mit der Sperrfeder q, Fig. 4, das Auslösen und Sperren der Läufe gestattet.
Im Verschlufsbodenstück sind die Schlagbolzen 0, Fig. 5, geführt, die durch Federn zurückgedrückt werden.
Entfernt man die Schrauben w, ν und w, Fig. 2, so kann man den ganzen Verschlufs, wie in Fig. 4 dargestellt, ohne Weiteres vom Kolben abnehmen.
Die Schlagfedern G, Fig. 4, 5,7 und 7*, welche mit den kurzen Gliedern G-, Fig. 4, verbunden sind, die an den Naben der Hämmer H angreifen , sind mit ihren hinteren Enden in seitliche Einschnitte eines Spannblockes / oder I'2 eingesetzt, so dafs man sie auf der vollen Länge richtig härten und nach Bedarf leicht ersetzen kann. Der Spannblock ist hinten um einen Bolzen η drehbar und enthält vorn einen gebogenen Einschnitt, dessen Vorderkante m mit der um Stift e drehbaren Rolle / eines kurzen Armes am vorderen Ende des Spannhebels J zusammenwirkt. Der Bolzen η ist mit Bezug auf die Vorderkante m des Einschnittes. so hoch angeordnet, dafs, wenn die Schlagfedern durch Herandrücken des Spannhebels J an den Kolbenhals gespannt werden, wie in Fig. 3 dargestellt, und die Federn sich biegen, die Vorderkante m in die vortheilhafteste Stellung zum Zusammenwirken mit der Rolle / hineinrückt. Statt beide Schlagfedern in nur einem Spannblock anzuordnen, können auch nach Fig. .7* für die Federn besondere Blöcke I-angeordnet werden.
Mittelst der am Theil χ der Abzugsschiene C sitzenden Spannfeder K, Fig. 4 und 6, die auf einen Vorsprung k des Spannblockes / (oder I'2) wirkt, werden die Hämmer H nach dem Abfeuern in ihre Ausgangsstellung geführt, wobei mittelst der Kante m des Blockes / (oder Γ2) und der Rolle / auch der Spannhebel /, Fig. i, 2 und 4, zurückbewegt wird.
Auf die Arme der Abzugsstollen M M'2 und dadurch auf die Arme der beiden Drücker JV JV2, die in Fig. 9 besonders dargestellt sind, wirkt eine Blattfeder L, die ebenfalls an der Abzugsschiene C befestigt ist, um nach Lösen weniger Schrauben das ganze Gewehrschlofs herausnehmen zu können. Aus Fig. 4 und 6 geht hervor, dafs die oberen Kanten der Abzugsstollen für ■ gewöhnlich mit den oberen Kanten der Abzugsschiene C auf gleicher Höhe liegen, die zu diesem Zweck passend ausgespart ist. Die Blattfeder L liegt somit in der Regel auf der Abzugsschiene C auf, mit welcher sie hinten durch eine Schraube j verbunden ist. Der vordere Theil der Blattfeder ist so ausgespart, dafs zwei Schenkel gebildet sind, welche mit einwärts gekehrten Nasen über die Abzugsstollen greifen, wie in Fig. 6. Die Feder kann in einem Stück aus Stahlblech gestanzt werden.
Die Abzugsstollen sind drehbar auf einem Bolzen i und die Drücker auf einem Bolzen /; der Abzugsschiene C. Die Löcher für erstere sind in unteren Ansätzen i2, Fig. 8, derart angeordnet, dafs sie unter einer geraden Linie liegen, die man sich von dem Vorderende eines Stollens oder von der Hammerrast nach dem Vorderende der Blattfeder L gezogen denkt, wenn die Schlagfeder G gespannt ist (Fig. 3 und 4). Infolge dessen werden beim Spannen der Schlagfedern mittelst der Hämmer H die Arme der Stollen niedergedrückt, statt dafs durch diese die Blattfeder L auf weitere Anspannung beansprucht würde, wie seither. Man kann also die Blattfeder L sehr schwach wählen, ohne ein Versagen derselben befürchten zu müssen.
Unten an der Abzugsschiene C ist der Abzugsbügel O festgeschraubt. Das hintere Ende desselben wird zweckmäfsig mittelst der Schraube j, wie aus Fig. 4 zu ersehen, gefafst gehalten. Weiter hinten ist die die Hämmer zurückziehende Feder K mit der Schiene mittelst der Schraube g befestigt. Zwischen diesen Stellen ist die Abzugsschiene mit einer Verschmälerung versehen, die von dem gegabelten Ende des Spannnhebels j umgriffen wird und den Bolzen f, Fig. 4, desselben aufnimmt. Das hintere Ende des Spannhebels besitzt einen Arm d, der durch einen Schlitz d^-des Theiles χ und in einen Einschnitt d3 des Kolbenhalses (Fig. 2) tritt. Die Bewegung des Spannhebels wird durch einen Stift c am oberen Ende des Armes d und durch Anschläge b an den vortretenden Kanten der Abzugsschiene, zwischen welchen der Block I drehbar ist, begrenzt. Der eine oder andere dieser Anschläge kann auch fortfallen.
Die Abzugsschiene C trägt Längseinschnitte, die den Abzugsstollen MM'2 angepafst sind. Die Naben der Hämmer H, Fig. 4 bis 6, liegen am vorderen Ende der Einschnitte zwischen drei starken Augen, durch welche der Bolzen a, Fig. 4, führt. Am vorderen Ende der Abzugsschiene liegt ein Loch u2, Fig. 4 bis 6, zur Aufnahme der Schraube u, Fig. 2. Der Theil χ der Abzugsschiene ist mit einem versenkten Loch v2 für die Schraube v, Fig. 2, und mit einem Loch w2 für die Schraube n> versehen.
Die Abzugsschiene C und das Verschlufsbodenstück B, wie in Fig. 4 zusammengehalten, setzen sich an den Hals des Kolbens A derart an, dafs, wenn die Wangen % an ihrem Platz und die Schienen y und χ in ihren Sitzen sind, die Schrauben w, ν und u eingeschraubt werden können.
Das Laden geschieht in üblicher Weise. Der Verschlufs wird mittelst des Hebels F gesichert. Die Hämmer bleiben zurückgeschlagen und die Schlagfedern G ungespannt (Fig. 1 und 2),. bis der Spannhebel J, wie in Fig. 3, an den Kolbenhals herangedrückt wird, was beim An-
legen des Kolbens an die Schulter geschieht. Dann kann durch Ziehen an den Drückern abgefeuert werden, wobei die Hämmer auf die Schlagbolzen ο treffen und die Schlagfedern in die punktirte Stellung (Fig. 3) rücken. Läi'st man nach dem Abfeuern die Hand los, so schlägt _ der Spannhebel J in seine Ausgangsstellung zurück und die Hämmer werden durch die Wirkung der Feder K in die offene Stellung (Fig. 4) zurückgezogen.
Statt der Centralfeuerdoppelgewehre, wie dargestellt, kann die Vorrichtung auch für ,andere Gewehrsorten Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Spannhebelschlofs für Handfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, dafs an der Abzugsschiene (C) eine Schlagfeder oder Schlagfedern (G) in einem Spannblock oder in Spannblöcken (I oder Γ2) gehalten werden, ferner ein Hammer oder Hämmer (H) und ein Abzugsstollen oder Abzugsstollen (M oder M'2) Gelenkverbindung in Gemeinschaft mit den Drückern (N oder N'2) und dem Spannhebel (J) haben, während eine das -Zurückschlagen des Hammers oder der Hämmer nach dem Abfeuern und das Entspannen der Schlagfedern (G) bewirkende Spannfeder (K) und eine die Abzugsstollen (M oder M-) bethätigende Blattfeder (L) an der oberen Seite der Abzugsschiene (C) befestigt sind, zum Zweck, mittelst der letzteren Einbringen und Herausnahme aller zum Schlofs
    Theile zu -ermöglichen.
    gehörigen
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64446D Spannhebelschlofs für Handfeuerwaffen Expired - Lifetime DE64446C (de)

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