DE200722C - - Google Patents
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- DE200722C DE200722C DENDAT200722D DE200722DA DE200722C DE 200722 C DE200722 C DE 200722C DE NDAT200722 D DENDAT200722 D DE NDAT200722D DE 200722D A DE200722D A DE 200722DA DE 200722 C DE200722 C DE 200722C
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- DE
- Germany
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- locking
- safety
- rifle
- locking pin
- rod
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- Active
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/56—Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear
- F41A17/62—Thumb-operated sliding safeties mounted on the upside of the stock, e.g. for shotguns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Eye Examination Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200722 KLASSE 72«. GRUPPE
JOSEPH TAMBOUR in NANTERRE b. PARIS.
Mit Rücksicht auf die Unzulänglichkeit der vorhandenen, bloß auf die Abzüge wirkenden
Sperren an Gewehren mit verdeckt liegenden Hähnen hat man wiederholt versucht, diese
zumeist als Schieber ausgebildeten Sperren auch über die Abzügsstangen greifen zu lassen.
Aus dieser Anordnung hat sich aber der schwerwiegende Nachteil ergeben, daß nach
Abgabe eines Schusses der zweite Lauf nicht
ίο wieder gesichert werden konnte, indem der
zu diesem Zwecke vorher zurückgezogene Sperrschieber wegen der aus · der Spannrast
ausgehobenen Stange nicht wieder über die andere unabgedrückte gleiten konnte. In
Fällen, wo also beispielsweise wegen Raummangels oder wegen des durch den Patronenauswerfer
verursachten Geräusches ein sofortiges Abkippen der Läufe und damit ein
Wiederspannen der abgedrückten Stange untunlich war, mußte der geladene Lauf unter
für den Schützen lästigen oder auch gefähr-. liehen Umständen ungesichert bleiben.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sperre für Abzugsstangen oder gleich
diesen angeordnete Sicherungshebel, die in jeder Lage der Abzugsstangen oder der
Sicherungshebel sperrend wirkt oder deren Sperrung im gegebenen Momente vorzubereiten
vermag.
Diese Sperre besteht aus einem im Schloßkasten drehbar angeordneten Sperrbolzen bekannter
Art, an welchem der Erfindung gemäß ein Glied angelenkt ist, das sich über . die beim Spannen gesenkten Stangen oder
den Sicherungshebel legt.
Diese Anordnung ermöglicht nicht nur schon bei abgeschossenem Gewehre die Vorbereitung
der Sperre, indem der Sperrbolzen auch bei abgedrückten oder abgelassenen Hähnen in die Stellung zum Sperren gebracht
werden kann, welch letzteres beim Wiederspannen der Hähne infolge des auf das Sperrstück wirkenden Federdruckes selbsttätig
eintritt, sondern ermöglicht auch eine Stange zu sperren, wenn die andere ausgelöst
ist. .
Eine besondere Ausgestaltung des bekannten Sicherungsschiebers ermöglicht auch das selbsttätige
Verdrehen des Sperrbolzens in die Sperrstellung. -
Die Zeichnungen veranschaulichen eine solche Abzugsstangensperre bei gespannten
Hähnen in
Fig. ι in der sperrenden und in
Fig. 2 in der offenen Stellung in Seitenansicht und in den
Fig. 3 und 4 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und 2.
Fig. 5 zeigt die vorbereitete Abzugsstangensperre bei abgeschossenem Gewehre,
Fig. 6 die Sperrung einer Stange, während die andere ausgelöst ist.
Fig. 7 und 8 sind- Schnitte nach der Linie C-D der Fig. 5 und 6.
Fig. 9 zeigt die besondere Ausbildung des Sicherungsschiebers in der Druntersicht.
Fig. ίο bis 13 veranschaulichen eine Sperre
für selbsttätig wirkende Sicherungshebel, und zwar in den Fig. 10 und 11 in gesperrter
und in den Fig. 12 und 13 in offener Stellung.
Der Sperrbolzen a, der durch das Schloßgehäuse b reicht und in ihm in bekannter
Weise achsial verdreht werden kann, ist an seinem unteren Teile abgesetzt. An dem
abgesetzten Teile ist ein als Sperrstück dienendes Glied c um den Stift d drehbar
angelenkt und unter den Druck einer Feder e gestellt, die sich auf den schwächeren Unterteil
a' des Bolzens α stützt.
In der Sperrstellung legt sich das Glied c über die beim Spannen gesenkten Stangen /
und/' (Fig. ι und 3) oder über die aufwärts gebogenen rückwärtigen Enden der mit Bezug
auf diese Stangen in der sichernden Stellung befindlichen selbsttätigen Sicherungshebel g
und g' (Fig. 10 und 11).
In die Offenstellung (Fig. 2, 4, 12 und 13)
wird der Sperrbolzen von Hand aus durch Verdrehung des Sperrgriffes h um 900 gebracht.
Zur Feststellung des Sperrgriffes in seinen beiden Endstellungen dient in bekannter
Weise eine am Schloßgehäuse b angeordnete Feder i (Fig. 1, 2, 5 undo) oder eine Feder j
(Fig. 10 und 12). In der Offenstellung sind die Stangen / und/1 und die Sicherungshebel g undg-' in ihrer Aufwärtsschwenkung
vollkommen ungehindert.
Der Sperrbolzen α kann auch bei abgelassenen oder abgedrückten Hähnen in die
Sperrstellung gebracht werden (Fig. 5 und 7), in welchem Falle sich das Glied c bei Zusammendrücken
der Feder e an den Bolzenunterteil a' anlegt. Hierdurch ist die Sperre
schon bei abgeschossenem Gewehre vorbereitet, indem beim folgenden Spannen der Hämmer
und dem damit verbundenen Senken der Abzugsstangen/ und /' oder bei der Annahme
der Sicherungsstellung durch die Sicherungshebel g und g' das Sperrstück c unter dem
Drucke der Feder e selbsttätig die Sperrstelluhg annimmt.
In den Fig. 6 und 8 ist die Sperrung einer Stange/ dargestellt, während die andere/'
abgedrückt, d. h. aus der Rast gehoben ist.
Diese Wirkung der Sperre ergibt sich einerseits aus dem Umstand, daß die abgedrückte
und gehobene Stange/' mit ihrem zu sperrenden Querarm außer den Bereich des Gliedes c
tritt, andererseits aus der besonderen Form, die das letztere erhalten hat.
In ganz gleicher Weise kann die Sperre für Sicherungshebel verwendet werden.
Ist der Sperrbolzen für Abzugsstangen nach dem Ablassen oder Abdrücken der Hähne
nicht in die für das Sperren erforderliche Stellung gebracht worden, so erfolgt diese
Drehung selbsttätig beim Wiederspannen, indem der bekannte Sicherungsschieber k (Fig. 9)
am rückwärtigen Ende mit einer Nase / versehen ist, die beim Spannen der Hämmer
auf eine durch eine Ausnehmung des Sperrbolzens α gebildete Daumenfläche m stößt
und den Sperrbolzen α verschwenkt, bis seine Daumenfläche m der Nase I gegenüber zu
stehen kommt, wie dies in der Fig. 9 gestrichelt dargestellt ist.
Claims (2)
1. Sicherung für Abzugsstangen oder gleich diesen angeordnete Sicherungshebel
von Handfeuerwaffen mit verdeckt liegenden Hähnen, bei der - die Sperrstellung
schon bei abgeschossenem Gewehr vorbereitet werden kann, um beim nachfolgenden
Spannen der Hähne selbsttätig einzutreten, dadurch gekennzeichnet, daß an einem im Schloßkasten drehbar angeordneten
Sperrbolzen bekannter Art ein Glied angelenkt ist, das ein Sperren der zweiten Stange bei ausgelöster erster
Stange, oder des zweiten Sicherungshebels, wenn der erste in die entsichernde Lage
gebracht ist,, ermöglicht.
2. Sicherung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen
Verdrehen des Sperrbolzens in die Sperrstellung am rückwärtigen Ende des bekannten
Sicherungsschiebers eine Nase (I) vorgesehen ist, die beim Spannen des
Gewehres auf eine durch eine Ausnehmung des Sperrbolzens gebildete Daumenfläche (m)
drückt und den Sperrbolzen verschwenkt, bis die Daumenfläche (m) der Nase (I)
gegenüberliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200722C true DE200722C (de) |
Family
ID=463335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200722D Active DE200722C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200722C (de) |
-
0
- DE DENDAT200722D patent/DE200722C/de active Active
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