DE200722C - - Google Patents

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DE200722C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/56Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear
    • F41A17/62Thumb-operated sliding safeties mounted on the upside of the stock, e.g. for shotguns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200722 KLASSE 72«. GRUPPE
JOSEPH TAMBOUR in NANTERRE b. PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1906 ab.
Mit Rücksicht auf die Unzulänglichkeit der vorhandenen, bloß auf die Abzüge wirkenden Sperren an Gewehren mit verdeckt liegenden Hähnen hat man wiederholt versucht, diese zumeist als Schieber ausgebildeten Sperren auch über die Abzügsstangen greifen zu lassen. Aus dieser Anordnung hat sich aber der schwerwiegende Nachteil ergeben, daß nach Abgabe eines Schusses der zweite Lauf nicht
ίο wieder gesichert werden konnte, indem der zu diesem Zwecke vorher zurückgezogene Sperrschieber wegen der aus · der Spannrast ausgehobenen Stange nicht wieder über die andere unabgedrückte gleiten konnte. In Fällen, wo also beispielsweise wegen Raummangels oder wegen des durch den Patronenauswerfer verursachten Geräusches ein sofortiges Abkippen der Läufe und damit ein Wiederspannen der abgedrückten Stange untunlich war, mußte der geladene Lauf unter für den Schützen lästigen oder auch gefähr-. liehen Umständen ungesichert bleiben.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sperre für Abzugsstangen oder gleich diesen angeordnete Sicherungshebel, die in jeder Lage der Abzugsstangen oder der Sicherungshebel sperrend wirkt oder deren Sperrung im gegebenen Momente vorzubereiten vermag.
Diese Sperre besteht aus einem im Schloßkasten drehbar angeordneten Sperrbolzen bekannter Art, an welchem der Erfindung gemäß ein Glied angelenkt ist, das sich über . die beim Spannen gesenkten Stangen oder den Sicherungshebel legt.
Diese Anordnung ermöglicht nicht nur schon bei abgeschossenem Gewehre die Vorbereitung der Sperre, indem der Sperrbolzen auch bei abgedrückten oder abgelassenen Hähnen in die Stellung zum Sperren gebracht werden kann, welch letzteres beim Wiederspannen der Hähne infolge des auf das Sperrstück wirkenden Federdruckes selbsttätig eintritt, sondern ermöglicht auch eine Stange zu sperren, wenn die andere ausgelöst ist. .
Eine besondere Ausgestaltung des bekannten Sicherungsschiebers ermöglicht auch das selbsttätige Verdrehen des Sperrbolzens in die Sperrstellung. -
Die Zeichnungen veranschaulichen eine solche Abzugsstangensperre bei gespannten Hähnen in
Fig. ι in der sperrenden und in
Fig. 2 in der offenen Stellung in Seitenansicht und in den
Fig. 3 und 4 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und 2.
Fig. 5 zeigt die vorbereitete Abzugsstangensperre bei abgeschossenem Gewehre,
Fig. 6 die Sperrung einer Stange, während die andere ausgelöst ist.
Fig. 7 und 8 sind- Schnitte nach der Linie C-D der Fig. 5 und 6.
Fig. 9 zeigt die besondere Ausbildung des Sicherungsschiebers in der Druntersicht.
Fig. ίο bis 13 veranschaulichen eine Sperre
für selbsttätig wirkende Sicherungshebel, und zwar in den Fig. 10 und 11 in gesperrter und in den Fig. 12 und 13 in offener Stellung.
Der Sperrbolzen a, der durch das Schloßgehäuse b reicht und in ihm in bekannter Weise achsial verdreht werden kann, ist an seinem unteren Teile abgesetzt. An dem abgesetzten Teile ist ein als Sperrstück dienendes Glied c um den Stift d drehbar angelenkt und unter den Druck einer Feder e gestellt, die sich auf den schwächeren Unterteil a' des Bolzens α stützt.
In der Sperrstellung legt sich das Glied c über die beim Spannen gesenkten Stangen / und/' (Fig. ι und 3) oder über die aufwärts gebogenen rückwärtigen Enden der mit Bezug auf diese Stangen in der sichernden Stellung befindlichen selbsttätigen Sicherungshebel g und g' (Fig. 10 und 11).
In die Offenstellung (Fig. 2, 4, 12 und 13) wird der Sperrbolzen von Hand aus durch Verdrehung des Sperrgriffes h um 900 gebracht. Zur Feststellung des Sperrgriffes in seinen beiden Endstellungen dient in bekannter Weise eine am Schloßgehäuse b angeordnete Feder i (Fig. 1, 2, 5 undo) oder eine Feder j (Fig. 10 und 12). In der Offenstellung sind die Stangen / und/1 und die Sicherungshebel g undg-' in ihrer Aufwärtsschwenkung vollkommen ungehindert.
Der Sperrbolzen α kann auch bei abgelassenen oder abgedrückten Hähnen in die Sperrstellung gebracht werden (Fig. 5 und 7), in welchem Falle sich das Glied c bei Zusammendrücken der Feder e an den Bolzenunterteil a' anlegt. Hierdurch ist die Sperre schon bei abgeschossenem Gewehre vorbereitet, indem beim folgenden Spannen der Hämmer und dem damit verbundenen Senken der Abzugsstangen/ und /' oder bei der Annahme der Sicherungsstellung durch die Sicherungshebel g und g' das Sperrstück c unter dem Drucke der Feder e selbsttätig die Sperrstelluhg annimmt.
In den Fig. 6 und 8 ist die Sperrung einer Stange/ dargestellt, während die andere/' abgedrückt, d. h. aus der Rast gehoben ist.
Diese Wirkung der Sperre ergibt sich einerseits aus dem Umstand, daß die abgedrückte und gehobene Stange/' mit ihrem zu sperrenden Querarm außer den Bereich des Gliedes c tritt, andererseits aus der besonderen Form, die das letztere erhalten hat.
In ganz gleicher Weise kann die Sperre für Sicherungshebel verwendet werden.
Ist der Sperrbolzen für Abzugsstangen nach dem Ablassen oder Abdrücken der Hähne nicht in die für das Sperren erforderliche Stellung gebracht worden, so erfolgt diese Drehung selbsttätig beim Wiederspannen, indem der bekannte Sicherungsschieber k (Fig. 9) am rückwärtigen Ende mit einer Nase / versehen ist, die beim Spannen der Hämmer auf eine durch eine Ausnehmung des Sperrbolzens α gebildete Daumenfläche m stößt und den Sperrbolzen α verschwenkt, bis seine Daumenfläche m der Nase I gegenüber zu stehen kommt, wie dies in der Fig. 9 gestrichelt dargestellt ist.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Sicherung für Abzugsstangen oder gleich diesen angeordnete Sicherungshebel von Handfeuerwaffen mit verdeckt liegenden Hähnen, bei der - die Sperrstellung schon bei abgeschossenem Gewehr vorbereitet werden kann, um beim nachfolgenden Spannen der Hähne selbsttätig einzutreten, dadurch gekennzeichnet, daß an einem im Schloßkasten drehbar angeordneten Sperrbolzen bekannter Art ein Glied angelenkt ist, das ein Sperren der zweiten Stange bei ausgelöster erster Stange, oder des zweiten Sicherungshebels, wenn der erste in die entsichernde Lage gebracht ist,, ermöglicht.
2. Sicherung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen Verdrehen des Sperrbolzens in die Sperrstellung am rückwärtigen Ende des bekannten Sicherungsschiebers eine Nase (I) vorgesehen ist, die beim Spannen des Gewehres auf eine durch eine Ausnehmung des Sperrbolzens gebildete Daumenfläche (m) drückt und den Sperrbolzen verschwenkt, bis die Daumenfläche (m) der Nase (I) gegenüberliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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