DE644309C - Drehkolbenverdichter mit umlaufendem Verdraengerkolben - Google Patents

Drehkolbenverdichter mit umlaufendem Verdraengerkolben

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DE644309C
DE644309C DET44356D DET0044356D DE644309C DE 644309 C DE644309 C DE 644309C DE T44356 D DET44356 D DE T44356D DE T0044356 D DET0044356 D DE T0044356D DE 644309 C DE644309 C DE 644309C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C18/00Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C18/30Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F04C18/40Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F04C18/08 or F04C18/22 and having a hinged member
    • F04C18/46Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F04C18/08 or F04C18/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member

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Description

  • Drehkolbenverdichter mit umlaufendem Verdrängerkolben Die Erfindung betrifft einen Drühkolbenverdichter mit umlaufendem Verdrängerkolben, der sowohl zur Gasverdichtung als auch zur Erzielung eines Unterdrucks verwendbar ist.
  • Bekanntlich besteht häufig die Notwendigkeit, eine Unterdruckquelle und einen Druckluftvorrat zur Verfügung zu haben, beispielsweise bei Fahrzeugen, bei denen der Unterdruck zur Betätigung gyroskopischer Apparate (oder für die Betätigung von Bremsen nutzbar gemacht wird, wähnend die Druckluft für das Anlassen der Antriebsmaschine, für das Öffnen und Schließen der Türen oder andere Betätigungen verwendet wird.
  • Ein Verdichter, der diesen Bedingungen entspricht, mußeine große Saugleistung besitzen, um eine große Luftmenge ansaugen zu können, während die Druckluftmengebei jeder Umdrehung klein sein kann.
  • Blei Verdichtern ist @es bereits brekannt, die Pressung zu verringern, indem man einen Teil der eingetretenen Luft austreten läßt, und bei Verdichtern mit Gleitschiebern hat man bereits vorgeschlagen, zwischen der Ansaugöfinung und der Austrittsöffnung einen Auslaß vorzusehen, welcher die Druckluftmenge zu verringern gestattet. Verdichter mit Gleitschiebern (eignlen sich aber trotzdem nicht zur Erzeugung eines wesentlichen Unterdrucks, da die Ansaugung lediglich von der Vergrößerung der Kammer, welche mit der Ansaugöffnung in unmittelbarer Verbindung steht, abhängt; außerdem hat die aus dem Zwischenauslaß austretende Luft bereits eine Verdichtung erfahren, so daß die Leistung einer derartigen Maschine sehr gering ist und keineswegs den erwähnten Anwendungsfällen angepaßt werden kann.
  • Der Drehkolbenverdichter mit umlaufendem Verdrängerkolben gemäß vorliegender Erfindung ist nun in gleicher Weise zur Erzeu;ung eines Unterdruckes wie auch zur Verdichtung eines Gases geeignet, und zwar dadurch, daß zwischen der Einströmöffniung und der Ausströmöffnung mindestens ein Auslaß 18 vorgesehen ist, durch welchen während eines Teiles der Umdrehung des Drehkolbens i o das Gas entweicht, während die Gesamtumdrehung des Drehkolbens für die Ansaugung nutzbar ist.
  • Auf diese Weise wird vermöge der Bauart des Drehkolbenverdichters,, in dem der zunehmende Arbeitsraum ständig mit der Ansaugöffnung in Verbindung bleibt, einerseits die ganze Drzhkolbenumdrehung für die Ansaugung nutzbar gemacht, während anderseits nur ein Teil dieser gleichen Drehkolbenumdrehung für die Verdichtung nutzbar gemacht wird; während des für die Verdichtung nicht ausgenutzten Teiles der Umdrehung besteht kein Widerstand durch irgendeinen Gegendruck.
  • Ein Drehkolbenverdichter mit .einem Auslaß zwischen der Ansaug- und der Austrittsöffnung ist also eine Maschine, die in wirtschaftlicher Weise verwendet werden kann sowohl zurr Erzeugung eines nutzbaren Unterdruckes wie ror Speisung eines Behälter:: mit Druckluft.
  • In der Zeichnung ist eine beispiels«e31 . SAV Ausführiulgsform einer Maschine gemäß' 12 Erfindung dargestellt, und zwar ist Abb. i ein Schnitt durch die Maschine geniäl.i i-i der Abb.2.
  • Abb.2 ein Schnitt gem@iß 2-2 der Abb. i, Abb. 3 ein teilweiser Schnitt 'IM)`iß 3-3 der Abb. 2 und sclilicl.')lich Abb.4 ein teil«c#iser Schnitt gemäß 4-4 dci-Abb. i.
  • Die Maschine enthält einen Hohlkörper i, der eine zylindi-isclie Kammer 12 bildet; die VerdichtcrwAle 6, die auf beliebige Art in Drehung versetzt «-erden kann, ist in Kugcliagerti 5 in den Köpfen 2 und ,; der erwähnt c n Kamii ier 12 gela-ert. Die Welle 6 ist mit radialen Kammerwänden F@' ver@elr@n, mit deren Hilfe sie mit einem Mantel 8, S' drehbar verbunden ist, der in radialer Richtung beweg-!ich ist. Auf den von dem Mantel 8, S' getragenen Kugellagern 9 ist ein Drehkolben to gelagert, der auf der Innenfläche t i der Kammei- 12 abrollen kann. Dieser Drehkolben i o wird mit der Innenfläche i i durch die zwischen den Kainmerwä ndun 6' liegende Feder ,-in Verbindung gehalten, welche auf den Mantel S, S' einen radialen Druck ausübt.
  • In dem Körper i ist in Längslage eine Abdichtungsklappe i q, ang-°ordnet, die um den Zapfen 14' drehbar ist und die durch die Feder 15 und den Kolben 16 gegen den Drehkolben to gedrückt wird, und zwar derart, daß sie ihm b1--i seiner Drehb:wegtnig um die Achse des Körpers i folgt. In der Nähe dieser Abdichtungsklappe ist auf einer Seite derselben im Körper i die Einlaßöfl-nung 17 des Drelikolbenverdichters vorgesehen, während auf der andern Seite der Klappe 14 (vgl. Abb. i und 4? i die Öffnung 24 vorgesehen ist, die mit einem unter der Spannung der Feder 26 stehenden Ventil 25 ausgerüstet ist. Diese i)ffnung dient zum Ausströmen des Gases in die RohrsclilangeU 2; eines Kühlkörpers 28.
  • An einer geeigneten Stelle des Körpers i, und zwar in einet- Ausbuchtung i', ist eine zur Achse dieses Körpers gleichgerichtete Kammer 13 vorgesehen, die über üffnungen 18 mit der Kammer 12 in Verbindung steht.
  • In der Kammer 13 befindet sich ein Drehschieber i9, dessen Oberfläche teilweise zylindrisch und teilweise eben und geneigt ist, wodurch in dieser Kammer 13 ein Hohlraum entsteht, dessen Querschnitt eine stufenweise zunehmende. Fläche aufweist (v-l. Abb. 3) dieser Hohlraum ist über ein unter dein Druckeiner Feder 22 stehendes I#'ückschlagvelitil 21 gegen eitle Kammer 2o offen, die in dein Kopf 3 angeordnet ist und mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
  • ;, In dem Kopf 3 des Körpers i ist ein Zynder 29 eines Kolbenverdichters ange-ord-@dessen Kolben 3o mit dem Lahmen .oder ,liier Kulisse 31 und einem Schaft 56 verbunden ist, der in einer mit dem Zylinder 29 gleichachsigen Führung 57 gleitet. Der Rahmei 31 steht über das Gleitschuhlager 58 unter dem Einflu13 des Exzenters 6" der Verdichterwelle 6.
  • Die h.ohrsclilallge 27 öffnet sich in die Kammer 33, in die sich auch das EinlaBventil 34 des Kolbenverdichters öffnet; dieses selbsttätige Ventil 34 öffnet sich zum Zylinder 29 gegen die Wirkung der Feder 35, die zwischen dein Ventilsitz 36 und einer auf dem Schaft des \-clitils 34 vorgcselienen Kappe 37 angeordnet ist.
  • In dem Kopf des Kolbenverdichters ist eine Einrichtung vorgesehen, die ein Ventil 41 enthält, welches von einer nachgiebigen Scheidewand 46 getragen wird. Diese Einrichtung dient dazu, die Wirkung des Verdichters selbsttätig auszuschalten, wenn der Druck in dem Behälter einen bestimmten Wert erreicht hat.
  • Beim Ingangsetzen des Verdichters versetzt die Welle 6 den Drehkolben io in Drehung. Der Drehkolben io vollführt dabei eine Drehbewegung uni die Achse der Kugellager 5, wobei er durch die Feder 7 mit der Innenfläche t i des Körpers i in Verbindung gehalten wird. Gleichzeitig wird die Abdichtungsklappe t 4 durch die Feder 15 und den Kolben 16 in ständiger Berührung mit dem Drehkolben i o gehalten. Bei dem Umlauf des Drehkolbens io in PfeilriclitunggemäBAbb.2, und zwar von der dargestellten Stellung aus wieder zurück zti dieser Stellung, begrenzen die beiden Berührungsflächen des Drehkolbens i o, nämlich die mit der Fläche i t der Kammer 12 und mit der Abdichtungsklappe 14 in Berührung stehen. zwei Räume, von denen derjenige, welcher mit der Einströmöffnung 17 in Verbindung steht, einen Inhalt hat, der in zunehmender Form von Null bis zu einem Höchstwert ansteigt, der dem Inhalt der Kammer 12 entspricht, während der Inhalt des andern Raumes im entgegengesetzten Sinne abnimmt. Man erhält also ein Einströmen in dem ersten Raum und eine Verdichtung in dem zweiten Raum.
  • Bei jeder Umdrehung bewirkt der Drehkolben io auf der einen Seite das Einströmen über die Öffnung 17, während die Luft über die Üffnungen i S herausgedrückt wird, und diese hält das Venti121 offen, indem sie aus der Kammer 12 über 18, 13 und 2o austritt. Nachdem die Fläche des Drehkolbens io, welche finit der Innenfläche i i der Kammer 12 des Körpers i in Verbindung steht, über die öffnungen 18 dieser Kammer hinausgegangen ist, schließt sich das Ventil 2 i, so daß die weitere Drehung des Drehkolbens io noch eine Ansaugung durch 17 bewirkt, während die vor dem Drehkolben i o befindliche Luft durch das Ventil 25 entweicht und in den Kopf 33 des Kolbenverdichters @einströmt.
  • Zur Ansaugung wird also der gesamte Inhalt der Arbeitskammer ausgenutzt, der sich aus dem Unterschied zwischen der Innenbohrung des Körpers i und dem Außenumfang des Drehkolbens io ergibt.
  • Zur Verdichtung wird in dem betrachteten Anwendungsfall die von dem Drehkolben verdrängte Luft herangezogen, nachdem d.er Drehkolben die Öffnungen 18 der Kammer 12 überschritten hat, und die auf diese Weise verdrängte Luft kann unmittelbar in dien Druckluftbehälter geleitet w°rden, wenn die Ventile -.i und 34. offen gehalten werden (Nutzbarmachung nur einer Verdichtungsstufe), .oder aber die Luft wird in dem Kolbenverdichter weiter verdichtet, wenn das Ventil ,l i geschlossen ist und das Ventil 34 in seiner normalen Wirkungsweise frei ist.
  • Wenn dagegen der Drehschieber i9 derart verschoben wird, daß @er die öffnungen 18 schließt, wird die gesamte von 'dem Drehkolben io durch die öffnung 17 angesaugte Luft durch den Drehkolben verdichtet und gegebenenfalls durch den Kolb2nverdichber weiter verdichtet.
  • Iii dem vorher b:etrach--eten Fall, d. h. in dem Fall, wo die Stellung des Drehschiebers i9 die öffnungen i8 gemäß Abb. 3 offen hält, bewirkt der Verdichter die Ansaugung einer großen Luftmenge ohne Widerstand durch ,e,i.tien Gegendruck und die Verdichtung eines Teiles der angesaugten Luft.
  • .Im allgemeinen wird die Winkelstellung der Durchlässe i8 in bezug auf den Auslaß 2.1 bei der Herstellung der Maschine entsprechend der Arbeitsweise, die man der Maschine geben will, festgelegt. Man könnte anderseits in der Wandung des Körpers i eine gewisse Anzahl Durchlässe in verschiedenen Abständen von dem Auslaß 24. vorsehen und Einrichtungen anbringen, die das Offenlassen eines dieser Durchlässe wahlweise ermöglichen, beispielsweise indem man an verschiedenen Stellen des Körp.-rs i Einrichtungen, wie 13 und 18, vorsieht; dabei wird lediglich der Durchlaß offen gehalten, mit dem man die Luftmenge .erhält, welche verdichtet werden soll.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehkolb.enverdichber mit umlaufendem Verdrängerkolben, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Einströmöffnung und der Ausströmöitnung mindestens ein Auslaß (i S ) vorgesehen ist, durch welchen während eines Teiles der Umdrehung des Drehkolbens (i o) das Gas entweicht, während die Gesamtumdrehung des Drehkolbens für die Ansaugung nutzbar ist.
  2. 2. Drehkolbenverdichber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenauslaß (18) mit einem Rückschlagventil versehen ist.
DET44356D 1934-08-22 1934-08-22 Drehkolbenverdichter mit umlaufendem Verdraengerkolben Expired DE644309C (de)

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