DE358374C - Drucklufthammer mit Luftverdichter - Google Patents

Drucklufthammer mit Luftverdichter

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DE358374C
DE358374C DEC29430D DEC0029430D DE358374C DE 358374 C DE358374 C DE 358374C DE C29430 D DEC29430 D DE C29430D DE C0029430 D DEC0029430 D DE C0029430D DE 358374 C DE358374 C DE 358374C
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DE
Germany
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cylinder
hammer
housing
openings
air
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DEC29430D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/06Means for driving the impulse member
    • B25D9/08Means for driving the impulse member comprising a built-in air compressor, i.e. the tool being driven by air pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

  • Drucklufthammer mit Luftverdichter. Die Erfindung betrifft einen Drucklufthammer mit Luftverdichter, der sich von den bereits bekannten Hämmern dieser Art dadurch unterscheidet, da,ß der Schlagkolben seinen Antrieb durch den umlaufenden Kolben einer Kapselluftpumpe empfängt, der in zwangläufiger Verbindung mit einem Steuerschieber steht.
  • " DieZeichnun@gen veranschaulichen beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung. Abb. i ist ein Längsmittelschnitt des Hammers in Ruhestellung.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach' der Linie 2-2 der Abb. i mit dem Hammerkolben in der Anfangsstellung seines Hubes.
  • Abb. 3 ist ein der Abb. 2 ähnlicher Schnitt mit dem Hammerkolben, am Hubende.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3.
  • Abb. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 4.
  • Abb. 6 ist eine der Abb. i ähnliche Ansicht mit dem Hammerkolben in der Habmitte. Abb. 7 ist eigne Ansicht des Hammers in verjüngtem Maßstabe. Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Abb. r.
  • Abb. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Abb. r.
  • Das Gehäuse io des Hammers ist an einer Stelle abgesetzt und bildet eine Schulter, gegen: welche sich der Endbund 13 einer Muffe 14 anlegt, die ortsfest in dem Gehäuse ro sitzt. Die Muffe 14 ist im wesentlichen zylindrisch, aber inLängsrichtung an verschiedenen Stellen i5 abgeflacht (s. Abb. 5), wodurch Spielräume zwischen der inneren Gehäusefläche und der äußeren Muffenfläche geschaffen werden, welche als Luftwege dienen. In der Muffenwandung sind in bestimmten Abständen eine Anzahl Öffnungen 16, 17 und 18 vorgesehen, deren Durchmesser von dem hinter-en Ende nach dem vorderen Ende des Werkzewggtes zunehmen. Ein Zylinder 2o ist in der Muffe 14 hin und her beweglich angebracht. Dieser Zylinder ist bedeutend länger als die Muffe 14. Ein an seinem vorderen Ende aufgeschraubter Werkzeughalter 22 hat eine Mittelbohrung zur Aufnahme des Werkzeugschaftes 23. Der Zylinder 2o ist in bestimmten Abständen ringsum mit einer Anzahl Öffnungen 26, 27, 28 versehen, welche alle von gleicher Größe sind, und in Deckung mit den Öffnungen 16,17 und 18 der Muffe 14 gebracht werden können. In dem Zylinder 2o bewegt sich ein Schlagkolben 30. Zwischen dem Halter 22 und der Hülse 14 ist in dem Gehäuse eine Schraubenfeder 31 eingeschaltet. Das Gehäuse io ist mit einer Führung 32 ausgebildet, vermöge welcher der Werkzeughalter 22 frei gleitbar am Gehäuse sitzt.
  • Ein an dem Gehäuse io befestigtes zweites Gehäuse i i bildet den einen Teil einer Kapselluftpumpe. Es umschließt eine exzentrisch gelagerte, von einer nicht gezeigten KraLtquelle angetriebene Walze 35. Diese ist mit einerKurvennut36 und mit einem quergerichteten Flügel 37 versehen. Letzterer ist radial beweglich und trägt an jedem Ende Dichtungen, die in Berührung mit der Innenwandung des Gehäuses i i stehen. Bei Drehung des Flügels 37 wird Luft abwechselnd zusammengepxeßt und dann angesaugt. Das Gehäuse i i hat Öffnungen 40 und 41, welche mit einem Raum 42 unmittelbar hinter der Hülse 14 in Verbindung stehen. Dieser Raum 42 ist seinerseits mit den durch, Ablachun b der Hülse entstandenen; Luft-,vegen 15 verbunden. Die Öffnung 40 bildet den Luftaustritt der Pumpe und die Öffnung 41 ihre Ansaugeöffnung, wenn sich der Flügel 37 in Richtung des Uhrzeigers dreht.
  • In dem vorderen Ende des Gehäuses i i ist ein Schieber angeordnet, welcher vermittels eines Stiftes q.4, der in die Kurvennut 36 der Walze 35 greift, seitlich hin und her bewegt wird. Durch diese Hin- und Herbewegung schließt und öffnet der Schieber abwechselnd die Austritt- und die Ansaugeöffnungen 40, 41. Er regelt somit die Verbindung zwischen den Öffnungen 40 und 41 und anderen Offnun.gen4oa und41a (Abb.7 und 8), welche mit dem Innenraum des Gehäuses i i in Verbindung stehen. Ein an dem Gehäuse i i befestigter Handgriff 45, ermöglicht die leichte Handhabung des Hammers.
  • Wenn sich der Hammer in seiner Ruhestellung befindet (Abb. i), so findet, selbst wenn sich die Walze 35 und der Flügel 37 drehen und infolgedessen bei entsprechend arbeitendem Schieber 43, die Luft in dem Gehäuse i i abwechselnd zusammengepreßt wird, und sich ausdehnt, doch keine Kolbenbewegung des Hammers 30 statt, obgleich durch die Öffnung 4o die Luft in die Kanäle 15 zu dringen vermag. Denn da sich die Öffnungen in, der Muffe 14 nicht mit den Öffnungen des Zylinders 2o decken, kann auch keine Luft in den Zylinder einströmen oder aus dem Zylinder entweichen.
  • Wenn man jedoch vermittels des Griffes 45 das Werkzeug 23 gegen das Werkstück drückt, wird der Werkzeughlalter 22 samt dem Zylinder 2o in die in Abb. 2 gezeigte Stellung im Gehäuse io geschoben, so daß sich alsdann die Öffnungen 16,17 und 18 der Hülse 14 mit den Öffnungen 26,27 und 28 des Zylinders 2o decken. Es wird also nun bei sich drehendem Flügel die Preßluft diesen Öffnungen zugeführt und aus ihnenwieder angesaugt. Durch die Änderung der Luftdichte in dem Raum hinter dem Schlagkolben 30 wird dieser schnell in dem Zylinder hin und her bewegt und gegen den Werkzeugschaft in Wirkung gebracht.
  • Wenn der Werkzeughalter zurückgedrückt wird, so daß sein hinteres ende mit dem vorderen Ende des Gehäuses i i in Berührung tritt, wird dem Schlagkolben, da sich dann alle Öffnungen in der Hülse mit allen Öffnungen in dem Zylinder 2o decken, ein voller Hub erteilt. Wird jedoch der Werkzeughalter nur teilweise zurückgepreßt (Abb. 6), so -,verden die Öffnungen der Hülse 14 nur teilweise mit den Öffnungen des Zylinders 2o in Deckung kommen, so daß nur eine geringe Luftmenge hin und her schwingt. Dem Hammerkolben wird alsdann auch nur eine geringe Schlagkraft erteilt.
  • Der Raum in dem Zylinder 20 ist nahezu luftdicht, und die Drehung des. Flügels 37 bewirkt lediglich rasche Änderungen der Luftdichte in dies,= Zylinder. Aus diesem Grunde wird der Zylinder nur sehr schwer heiß, und der Hammer kann ohne besondere Kühlungsmittel benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drucklufthammer, mit Luftverdichter, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Schlagkolbens durch den umlaufenden Kolben einer Kapselluftpumpe erfolgt, der einen Schieber, welcher die die Luftpumpe mit dem Zylinder verbindenden Luftwege öffnet und schließt, zwangläufig bewegt.
  2. 2. Hammer nach Anspruch i, dadurch _ gekennzeichnet, daß der umlaufende Kolben der Kapselluftpumpe zur zwamgläufigen Bewegung des Steuerschiebers (43) mit einer Kurvennut (36) ausgebildet ist, in der sich ein Stift (44) des Schiebers (43) fort.
DEC29430D 1916-07-15 1920-07-18 Drucklufthammer mit Luftverdichter Expired DE358374C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US358374XA 1916-07-15 1916-07-15

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Publication Number Publication Date
DE358374C true DE358374C (de) 1922-09-09

Family

ID=21885073

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC29430D Expired DE358374C (de) 1916-07-15 1920-07-18 Drucklufthammer mit Luftverdichter

Country Status (1)

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DE (1) DE358374C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993023211A1 (de) * 1992-05-15 1993-11-25 Rolf Briem Verfahren und vorrichtung zum betätigen eines schlagwerkzeuges mittels pressluft

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993023211A1 (de) * 1992-05-15 1993-11-25 Rolf Briem Verfahren und vorrichtung zum betätigen eines schlagwerkzeuges mittels pressluft

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