DE64334C - Ammoniakdampfmaschine - Google Patents

Ammoniakdampfmaschine

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DE64334C
DE64334C DENDAT64334D DE64334DA DE64334C DE 64334 C DE64334 C DE 64334C DE NDAT64334 D DENDAT64334 D DE NDAT64334D DE 64334D A DE64334D A DE 64334DA DE 64334 C DE64334 C DE 64334C
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DE
Germany
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absorber
ammonia
liquid
pipe
machine
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Application number
DENDAT64334D
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English (en)
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L. wepner in Nürnberg
Publication of DE64334C publication Critical patent/DE64334C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K25/00Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
    • F01K25/08Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours
    • F01K25/10Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours the vapours being cold, e.g. ammonia, carbon dioxide, ether
    • F01K25/106Ammonia

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ammoniakdampfmaschine, bei welcher eine wässerige Lösung von Ammoniak zur Abgabe von Dämpfen in einem Kessel erhitzt wird und diese Dämpfe, nachdem dieselben entwässert worden sind, einer beliebig construirten Dampfmaschine zugeführt werden, um daselbst ihre Wirkung auszuüben, worauf dann die Abdämpfe dieser Maschine durch einen Vorwärmer geleitet werden, in welchem denselben ihre Wärme entzogen und an die in den Kessel zurückzuführende Flüssigkeit abgegeben wird und diese Abdämpfe schliefslich in einen Absorptionsapparat geleitet werden, in welchem dieselben von der aus dem unteren Theil des Kessels entnommenen und vorher durch einen Vorkühler abgekühlten ammoniakarmen Flüssigkeit absorbirt werden, um die ursprüngliche wässerige Ammoniaklösung zu ergeben, welche durch den Vorwärmer wieder nach dem Kessel geführt wird.
Die Maschine enthält eine Dampfmaschine A, einen Kessel B, einen Absorber C, einen Vorwärmer -D und einen Vorkühler E.
Für die Dampfmaschine A kann jede beliebige Construction gewählt' werden. Für den Dampfkessel B ist auch jede beliebige Construction zulässig, nur erhält derselbe in einem Aufsatz einen Wasserabscheider 2 und kann in die Abführungsleitung des Dampfes ein zweiter Abscheider 3 eingeschaltet werden. Der Absorber C kann in bekannter Weise als ein Gefäfs mit innenliegenden Röhren ausgeführt werden in der Weise, dafs die Kühlflüssigkeit um die Röhren spült, während das zu kühlende Gemisch von ammoniakarmer Flüssigkeit und abgekühlten Abdämpfen durch das Innere der Röhren hindurchströmt.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführung eines solchen Absorbers dargestellt, bei welcher die dem unteren Theil des Kessels B entnommene ammoniakarme Flüssigkeit durch das Rohr 8 zufliefst, während die bereits abgekühlten Abdämpfe der Dampfmaschine durch das Rohr 6 dem Apparat zuströmen und, von Blechen η aufgefangen, auf in dem Apparat gelegene rotirende Trommeln r r geleitet werden, welche unterhalb der Einströmung 8 für die ammoniakarme Flüssigkeit angeordnet sind, so dafs dadurch eine innige Mischung der letzteren mit den Abdämpfen der Maschine erzielt wird. Eine Rohrleitung 9 und 13 dient zur Zu- und Abführung des Kühlmediüms, während ein Rührflügel πι, der-von aufsen angetrieben wird, die Flüssigkeit in fortwährende Wallung bringen soll, um ein inniges Mengen der dem Apparate zugeführten Flüssigkeiten herbeizuführen.
Der Vorwärmer D und der Vorkühler E können in bekannter Weise als Gefäfse mit innen liegenden Röhren construirt werden, bei welchen die zu kühlende und die Kühlflüssigkeit im entgegengesetzten Sinne, ohne sich mit einander zu vermengen, den Apparat durchströmen.
Die Wirkung des beschriebenen Apparates ist die folgende:
Der Kessel B wird durch eine Speisepumpe a mit einer wässerigen Ammoniaklösung in einer Höhe bis zur Hälfte des Wasserstandsglases gefüllt. Sobald diese Lösung erwärmt wird, bilden sich Dämpfe, welche —

Claims (1)

  1. durch die beiden Wasserscheider 2 und 3 entwässert — durch das Rohr 4 nach der Dampfmaschine A gehen, dieselbe treiben und dann durch das Rohr 5 nach dem Vorwärmer D und von dort durch das Rohr 6 nach dem Absorber C gelangen, wo sie von der in denselben eingeleiteten und dem unteren Theile des Kessels entnommenen ammoniakarmen Flüssigkeit aufgesaugt werden. Der Vorwärmer D bewirkt hierbei, dafs die Abdämpfe der Maschine A möglichst kalt nach dem Absorber C kommen, wohingegen die von dem Absorber C nach dem Kessel B gehende Flüssigkeit . in diesem Vorwärmer D vorgewärmt wird.
    Die gleichzeitig mit den Abdämpfen der Maschine A in den Absorber eingeführte am-· moniakarme Flüssigkeit, welche dem unteren Theile des Kessels entnommen wird, strömt infolge des Druckes im Kessel B durch das Rohr 7, den Vorkühler E und das Rohr 8 nach dem Absorber C, wo sie sich mit den Abdämpfen der Maschine A unmittelbar zu der ursprünglichen Flüssigkeit, also der wässerigen Ammoniaklösung, vereinigt, wie sie in dem Kessel B zur Erzeugung der Dämpfe nothwendig ist. Damit nun die Abdämpfe und die ammoniakarme Flüssigkeit eine sofortige Verbindung eingehen, strömen durch das Rohr 9 des im Absorber angebrachten Schlangenrohres kaltes Wasser oder von Eismaschinen entnommene Ammoniakgase, welche in dem Schlangenrohr direct zur Verdampfung ge-■ bracht werden, oder auch gekühlte Salzlösung.
    Wird der Absorber C in gleicher Weise wie der Vorwärmer D und der Vorkühler E construirt, so strömt . dieses Kühlmittel am besten um die Röhren, derem Inneren dann die Abdämpfe der Maschine und die ammoniakarme Flüssigkeit aus dem unteren Theile des Kessels zugeführt werden. Durch die in dem Absorber herbeigeführte Abkühlung wird eine schnelle Absorption bewirkt und ein möglichst niedriger Druck im Absorber erhalten. Die Speisepumpe α saugt dann die gesättigte Flüssigkeit durch das Rohr 10 aus dem Absorber an und drückt sie durch das Rohr 11 in den Vorwärmer D, in welchem sie vorgewärmt wird, durch das Rohr 12 wieder nach dem Kessel B.
    In dem Vorkühler E wird die heifse, vom Kessel B kommende ammoniakarme Flüssigkeit durch das vom Absorber C durch das Rohr 1 3 abfliefsende Wasser vorgekühlt, damit dieselbe nicht zu warm nach dem Absorber kommt. Das Kühlwasser tritt dabei bei dem Stutzen 14 in den Vorkühler ein und verläfst denselben bei dem Stutzen 15. Sind Kältemaschinen vorhanden, so geht diese Flüssigkeit nach dem Verdampfer bezw. dieselbe wird vom Compressor abgesaugt, um von Neuem gekühlt zu werden.
    Bei der zur Anwendung gelangenden Dampfmaschine werden, einerlei ob dies eine Schieberoder Ventilmaschine irgend eines Systems oder eine gewöhnliche Lokomobile ist, sämmtliche Hohlräume der vorhandenen Stopfbüchsen durch eine Rohrleitung 16 mit dem Absorber C verbunden. Da nun in dem letzteren Gefäfs nur ein Druck von Y4, höchstens aber von ι Atm. vorhanden ist, so werden sämmtliche Undichtigkeiten absorbirt und ein Verlust an Ammoniak findet nicht statt. Man kann aber auch eine besondere kleine Pumpe oder ein Strahlgebläse anordnen, welche aus dem Hohlraum aller an der Maschine befindlichen Stopfbüchsen die Undichtigkeiten absaugt.
    Zwischen dem Vorkühler E und dem Absorber C ist ein Regulirhahn b eingeschaltet, welcher so gestellt sein mufs, dafs dem Absorber blos so viel ammoniakarme Flüssigkeit zuströmt, als nothwendig ist, um die Abdämpfe der Maschine zu absorbiren.
    Die beiden Condensationshähne c c am Dampfcylinder der Maschine werden durch eine Leitung 17 mit dem Absorber verbunden, um jeden Ammoniakverlust zu vermeiden und die den Condensationshähnen entströmende Flüssigkeit ebenfalls im Absorber mit zur Bildung der ursprünglichen wässerigen Ammoniaklösung verwenden zu können.
    Patenτ-Ansρruch:
    Eine Ammoniakdampfmaschine, bei welcher der aus dem Cylinder kommende Abdampf vor seiner Ueberführung in den Absorber zunächst in einem Temperaturaustauschgefäfs durch das dem Absorber entnommene kalte Ammoniakwasser gekühlt und alsdann über eine (oder mehrere) von einem Führungsblech (η) überdeckte Walze (r) geleitet wird, welche zum Theil in die Absorptionsflüssigkeit eintaucht und bei ihrer durch äufseren Antrieb bewirkten Drehung das in einiger Entfernung unter der Flüssigkeitsoberfläche stehende ammoniakärmere Wasser mit dem frisch zuströmenden Ammoniak in Berührung bringt.
    Hierzu Γ Blatt Zeichnungen.
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