DE711066C - Durchlaufverdampfer - Google Patents

Durchlaufverdampfer

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Publication number
DE711066C
DE711066C DEK153734D DEK0153734D DE711066C DE 711066 C DE711066 C DE 711066C DE K153734 D DEK153734 D DE K153734D DE K0153734 D DEK0153734 D DE K0153734D DE 711066 C DE711066 C DE 711066C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating surface
liquid
vapor space
evaporator
heating
Prior art date
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Expired
Application number
DEK153734D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Emil Kirschbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL KIRSCHBAUM DR ING
Original Assignee
EMIL KIRSCHBAUM DR ING
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Filing date
Publication date
Application filed by EMIL KIRSCHBAUM DR ING filed Critical EMIL KIRSCHBAUM DR ING
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Application granted granted Critical
Publication of DE711066C publication Critical patent/DE711066C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes
    • B01D1/12Evaporators with vertical tubes and forced circulation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Durchlaufverdampfer Zusatz zum Patent 668 722 In Umlaufverdampfern wird die Flüssigkeitsgeschwindigkeft im Innern von senkrechten Siederohren vergrößert und gleichzeitig die Verdeckung der Heizfläche durch gebildeten Dampf vermindert, indem von der aus den Siederohren strömenden Flüssigkeitsmenge ein Teil vermischt mit frischer Lösung in die Rohre zurückgeleitet wird. Bei Aufrechterhaltung dieses Flüssigkeitsumlaufes herrscht im Rohreintrittsquerschnitt eine höhere Konzentration an gelösten Stoffen als dann wenn nur frische Lösung den Rohren zuströmt. Der höheren Konzentration lentspricht aber auch fast immer eine kleinere Wärmedurchgangszahl und eine größere Siedepunktserhöllung der Lösung. Beides wirkt sich im Sinne einer Leistungsverschiechnerung aus. Diesem Nachteil hat man zunächst dadurch zu begegnen versucht, daß der Flüssigkeitsumlauf vermieden wurde. Die Flüssigkeit durchströmt dann nur einmal die Siederohre. Bei diesem Durchlaufverdampfer ist wohl die durch den Umlauf bedingte Konzentrationserhöhung vermieden. Dafür muß aber ein schwerer Schaden mit in Kauf genommen werden der darin besteht, daß die Heizfläche durch den in den Rohren erzeugten Dampf vor allem im oberen Teil der Rohre stark verdeckt wird. Diese Erscheinung ergibt sich einerseits aus der kleineren, in die Rohre strömenden Flüssigkeitsmenge, andererseits daraus, daß die Rohrlänge bei dem reinen Durchlaufverdampfer sehr groß gewählt werden muß, um bei einem einzigen Gang der Flüssigkeit durch die Rohre die gewünschte Endkonzentration zu xerreichen. Die Bauhöhe dieser Verdampfer wird deshalb sehr groß und eine mechanische Reinigtmg der Rohre ist schwierig.
  • Die einleitend geschilderten Nachteile des allgemein gebräuchlichen Umlaufverdampfers können auch dadurch vermindert werden, daß die Heizfläche in mehrere Teile aufgeteilt wird, die unter Wahrung des Flüssigkeitsumlaufes in jedem Heizflächenteil nacheinander von der Lösung durchströmt werden.
  • Dieses Verfahren kann bei selbsttätigem oder erzwungenem Flüssigkeitsumlauf angewendet werden. In vielen Fällen ist zur Erreichung einer genügend großen Flüssigkeitsgeschwindigkeit in den Rohren, z. B. zum Zweck zur Verminderung der Verkrustung, die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsumlaufes zweckmäßig. Durch die Heizilächenaufteilung kann man dann die angegebenen Nachteile des t mlaufverdampfers ohne Flächenaufteilung nur bis zu einer gewissen Grenze vermindern.
  • Diese Nachteile kann man aber vollkommen verhindern, und man kann die Vorteile des üblichen Durchlaufverdampfers unter der meidung aller seiner Nachteile voll ausnutzen, wenn der Umlaufverdampfer mit Heizflächenaufteilung durch besondere konstruktive Maßnahmen in einen Durchlaufverdampfer umgewandelt wird.
  • Gegenstand der Erfindung sind konstruktive Maßnahmen, durch welche der Umlaufverdampfer mit außenliegendem senkrechtem Heizkörper und mit Heizflächenaufteilung in einen Durchlaufverdampfer gleicher vorteilhafter Bauart mit H eizfiächenaufteilung übergeführt wird. Man geht dabei von der bekannten Konstruktion des Umlaufverdampfers mit außenliegendem senkrechtem Heizkörper und mit Heizflächenaufteilung (Patent 668 722) aus. Erfindungsgemäß wird jedoch die aus dem Brüdenraum eines Heizflächenteils abströmende Flüssigkeit nicht in zwei Teile getrennt und der eine Teil in den Flüssigkeitsraum unter dem unteren Rohrbodenteil desselben Heizflächenteils und der andere Teil in den Flüssigkeitsraum unter dem unteren Rohrbodenteil des nächstfolgenden Heizflächenteils geführt, sondern es wird die ganze aus dem Brüdenraum eines Heizflächenteils abgehende Flüssigkeitsmenge in den Flüssigkeitsraum unter dem unteren Rohrbodenteil des nächstfolgenden Heizfiächenteils geleitet. An die Stelle der senkrechten Umlaufrohre und der Verbindungsrohre zwischen den Umlaufrohren treten dann nur zweckmäßig schräg angeordnete Überlaufrohre. Die konstruktiven Merkmale der Erfindung sind an Hand der beiliegenden Abbildung erläutert.
  • Der Brüdenraum ist durch die Wände 1 und 2 beispielsweise in drei Teile geteilt.
  • Ferncr sind Trennwände 3 und 4 in dem Raum über dem oberen Einwalzboden und entsprechende Wände unter dem unteren Einwalzboden vorgesehen. Diese Wände müssen gegen die Böden gut dichten, damit ein Überströmen von Flüssigkeit von einem Heizflächenteil zum anderen vermieden wird. In dem gewählten Beispiel ist die gesamte Heizfliehe durch je zwei Wände über und unter den Rohrböden in die drei Heizfiächenteiie 5, 6 und ; aufgeteilt. Die Flüssigkeit strömt durch den Stutzen S stetig zu und gelangt zunächst in die Rohre des ersten Heizlächenteils 5.
  • Der in ihnen gebildete Dampf mit der Restiliissigkeit wird anschließend durch die Verbindungsleitungg in den Brüdenraumteil 12 des ersten Heizflächenteils geleitet; In ihm trennt sich der Dampf von der Flüssigkeit, welche durch die Uberlaufleitung 15 den Siederohren des zweiten Heizfiächenteils 6 zugeführt wird. Das letzteren entströmende Flüssigkeits-D ampf- Gemisch gelangt durch die Leitung 10 in den Brüdenraumteil 13 des zweiten Heizflächenteils 6. Die hier abgetrennte Lösung wird durch die Überlaufleitung 16 zu dem letzten Heirflächenteil 7 weitergeleitet, wird in ihm auf die Endkonzentration eingedampft und nach Durchströmen der Verbindungsleitung ii im Brüdenraum 14 von dem im - dritten Heizflächenteil gebildeten Dampf getrennt. Die eingedickte Lösung wird durch Stutzen I7 abgeführt. Mit Hilfe der gezeigten konstruktiven Maßnahme ist es möglich, eine zweifache oder auch eine beliebig mehr als zweifache Heizflächenaufteilung bei einem Durchlaufverdampfer in Anwendung zu bringen. Sie ist ferner unabgängig davon anwendbar, ob die Flüssigkeit ohne oder mit Anwendung von Pumpen in die Verdampferrohre geführt wird. Der geschilderte Durchlaufverdampfer ist beispielsweise dann wirtschaftlich, wenn eine verhältnismäßig große Flüssigkeitsmenge durch den Verdampfer strömt. Diese Verhältnisse ergeben sich unter anderem bei nicht sehr verschiedenen Zu- und Ablaufkonzentrationen der Lösung oder bei großen Wärmedurchgangszahlen. Beides trifft z. B. für die ersten Stufen der meisten Mehrstufenverdampferanlagen zu.
  • Um die C-eschwindigkeit, mit der die Flüssigkeit in die Rohre strömt, zu vergrößern, können an der Rohreintrittsseite von innen beheizte oder unbeheizte Verdrängerkörper (Einhängekörper) in die Rohre eingebaut werden. Sie kommen in erster Linie dann in Anwendung, wenn die Flüssigkeit in jeden Heizfiächenteil mittels einer Pumpe gedrückt wird. Der leichte Einbau derartiger Pumpen in die Überlaufleitungen (15 und 16 in der beiliegenden Zeichnung) bietet beim Durchlaufverdampfer mit außenliegendem sienkrechtem Heizkörper und mit Heizflächenaufteilung gemäß der konstruktiven Maßnahme der Erfindung einen besonderen Vorteil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durchlaufverdampfer mit mehreren IIeizrohrsystemen nach Patent 668 722, dadurch gekennzeichnet, daß in Anwendung auf Vcrdampfer mit außenliegendem senlzrechtem Heizkörper die sich in bekannter Weise nach dem Hauptpatent 668 722 durch Anordnung von Scheidewänden ergebenden Abteilungen des Brüdenraumes und Raumteile unter und über den Rohrböden des Heizkörpers derart miteinállder verbunden werden, daß. das aus den Heizrohren eines Heizflächenteils kommende D ampf-Flüssigkeits- Gemisch wohl in den Brüdenraumteil desselb!en Heizflächenteils geleitet wird, daß aber die aus einem Brüdenraumteil abströmende Flüssigkeit unter Vermeidung des Flüssigkeitsumlaufes in einem Rohr in den Flüssigkeitsraum unter dem Rohrbodenteil des nächstfolgenden Heizflächenteils geführt wird, während die frische Lösung unter dem unteren Rohrbodenteil des ersten Ileizflächenteils zufließt und die eingedickte Lösung den Brüdenraumteil des letzten Heizflächenteils verläßt, so daß die Flüssigkeit das Innere der Rohre der einzelnen Heizflächenteile nacheinander einmal durchläuft.
DEK153734D 1939-03-05 1939-03-05 Durchlaufverdampfer Expired DE711066C (de)

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