DE643200C - UEbergussvorrichtung fuer Waeschekochkessel - Google Patents

UEbergussvorrichtung fuer Waeschekochkessel

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DE643200C
DE643200C DEB168099D DEB0168099D DE643200C DE 643200 C DE643200 C DE 643200C DE B168099 D DEB168099 D DE B168099D DE B0168099 D DEB0168099 D DE B0168099D DE 643200 C DE643200 C DE 643200C
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Germany
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laundry
enamelled
overmolding
kettle
enamel
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Expired
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DEB168099D
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ALBIN BECK
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ALBIN BECK
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles
    • D06F1/08Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

  • übergußvorrichtung für Wäschekochkessel Bei übergußvorrichtungen für Wä schekochkessel, die im wesentlichen aus der mit Sauglöchern versehenen Glocke (meistens aus zwei ineinandergestellten Glocken), dem Steigrohr für das aufsteigende Dampf-Wasser-Gemisch (vorzugsweise aus einem mit der Außenglocke verbundenen äußeren Steigrohr und einem in diesem geführten, mit der Innenglocke verhundenen inneren Steigrohr) und dem Sprudelkopf (hauptsächlich aus einem mit Austrittslöchern versehenen und von einer Kappe überdeckten Rohrstutzen) bestehen, wurden die aus Eisen-oder Stahlblech hergestellten Einzelteile noch verzinkt, was aber einen wesentlichen Mangel bedeutet.
  • Der durch das Verzinken angestrebte Zweck, nämlich die beim Gebrauch in der Waschlauge stehende übergußvorrichtung vor dem Rosten zu schützen, wurde zwar erreicht, jedoch, wie sich gezeigt hat, mit einer Auswirkung, die für die zu behandelnde Wäsche selbst überaus nachteilig war, weil sich unter dem Einfluß der Lauge auf die Verzinkung eine chemische Verbindung (Seifenoxydlösung) bildete, die geeignet ist, sich in die Poren der Ge-,vebe usw. festzusetzen und ,die Gewebefaser zu zerstören. Dieser Vorgang läßt sich durch Versuche z. B. in der Weise nachweisen, daß man ein yerzinktes Gefäß in einen Kessel stellt, Seifenlauge eingießt, die Wäsche hineinlegt und etwa i z Stundenoder auch eine kürzere Zeit wartet. Hält man dann die herausgenommene Wäsche nach dem Trocknen ;gegen das Licht, so sieht man, daß das Gewebe mit einer weißen Masse zugekleistert ist. Dieser Kleister ist der durch Faserzerstörung die Wäsche schädigende Absatz bzw. Niederschlag der Seifenoxydbildung; der beschriebene Vorgang, der sich beim Versuch in starkem Maße vollzieht, mag sich beim üblichen einzelnen Waschgang schwächer vollziehen, aber die Wiederholung ergibt dann die gleiche Endwirkung. Beschleunigt wird dieser Vorgang der Wäschezerstörung aber noch wesentlich, wenn die übergußvorrichtung nicht nach jedesmaligem Gebrauch mit peinlichster Sauberkeit ;gereinigt wird. Ein solches Reinigen ,aller Einzelteile erfordert jedoch, daß stundenlang geschrubbt und gebürstet wird; deren das Seifenschaumgemisch, die Niederschläge aller Seifenchemikalien, haften so fest an der auch eine raube Fläche aufweisenden Zinkschicht, daß nur bei einer derartigen Mühewaltung ein wirkliches Reinigen der in Betracht kommenden Teile erreicht wird. Zu dieser Betätigung aber reicht oft die Kraft der Frau nicht aus. Die Folge davon ist, daß bei Wiederingebrauchnahme der Vorrichtung haftengebliebene Chemikalienreste mit der Lauge in die Wäscheporen gelangen und mit ihnen, was insbesondere beachtlich ist, Bak-
    terien, die von der früheren Wäsche her in
    den genannten Resten verblieben sind, wo sie
    inzwischen einen vortrefflichen Nährboden
    hatten. So zerstört also das Verzinken des;
    t'be.i;@ul:worrichtung die Wäsche und auch d--
    menschliche Gesundheit; es ist darum nicht:
    nur in wirtschaftlicher, sondern auch in gee'
    sundheitlicher Hinsicht schädlich.
    Diese den bekannten Cbergußvorrichtungen infolge ihrer als Rostschutzmittel angewendeten Verzinkung anhaftenden Mängel sind nunmehr durch die vorliegende Neuerung beseitigt. Gemäß der Erfindung besteht die Neuerung darin. daß die Einzelteile der Übergußvorrichtung außen und innen emailliert sind. Dadurch wird erreicht, daß die Vorrichtung gegen Rosten vollkommen geschützt ist, ohne daß die Schutzschicht einen schädigenden Einfluß auf die Wäsche usw. auszuüben vermag, auch geht das Reinigen der emaillierten Übergußvorrichtung und selbst der schwer zugänglichen Stellen, bei Erzielung voller Sauberkeit, leicht und schnell vor sich.
  • Bekannt sind bereits Kochgeschirre und Spülwannen mit Emailleüberzug; ferner ist eine Übergußvorrichtung bekannt, bei der sowohl die Haube als auch das Sprudelrohr aus einem Stück keramischen Werkstoffes hergestellt werden.
  • Der hauptsächliche Vorzug der bekannten Emaillegefäße ist bisher noch nicht für Übergußvorrichtungen nutzbar gemacht worden. Darüber hinaus ergibt die Emaillierung gerade bei Ü bergußvorrichtungen noch Vorteile, die bei den bekannten emaillierten Waren noch nicht hervorgetreten sind. Solche Vorteile zeigen sich z. B. beim Stehen der emaillierten Übergußvorrichtung in der heißen Seifenchemikalienlauge während ihres Gebrauches; nunmehr kann sich die so schädliehe Seifenzinkox-,@dlösung nicht mehr bilden; auch kann sich kein Seifenchemikalienschaum mit seinen aufgezeigten üblen Folgen an für die Reinigung bisher schwer zugänglichen Stellen festsetzen.
  • Die Emaillierung bringt der Übergußvorrichtung auch noch wärmetechnische Vorteile, die sich bei der Verzinkung nicht ergeben. Infolge der politurmäßigen Glätte der Emailleschicht wird die innerhalb der Obergußvorrichtung durch das in den Glocken immer wieder entstehende und durch die Steigrohre aufsteigende Dampf-Wasser-Gemisch erlangte hohe Temperatur nicht durch die Wäschelauge von außen absorbiert, weil die Ü berzugsglätte die Wärmeausstrahlung verhindert. Dieser Vorzug wird noch in besonderem Maße bei den übergußvorrichtungen wirksam, bei denen ein Ausstoßen des Datnpf-Wasser-Gemisches durch die Sprudellöcher hindurch über die Wäsche in allerdings
    kurzen Intervallen erfolgt, indem während
    dieser Intervalle keine Minderung der Koch-
    temperatur in den Steigrohren eintritt; die
    "rmeentwicklung ist dadurch gesteigert, das
    i'sser kocht schneller innerhalb der Glocken,
    die Saugwirkung der Glockenlöcher .ist
    viel stärker. Schließlich ist auch die größere
    Schonung der Wäsche durch die glatte Emaille-
    fläche gegenüber dem rauhen Zinküberzug erwähnenswert.
  • Die Gefahr eines Abplatzens der Emaille ist deshalb gering, weil die übergußvorrichtung eine selbsttätige Wascheinrichtung ist, die nur in den Kochkessel hineingestellt und aus demselben wieder enthoben wird, dazwischen aber irgendwelchen anderen Stoßwirkungen, als denen des aufsteigenden Dampf-Wasser-Gemisches, nicht unterliegt, so daß die Gefahr, daß die Emaille zum Abplatzen gebracht wird, im allgemeinen lediglich bei der Behandlung außer Gebrauch besteht. Dieser Abplatzgefahr ist gemäß einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens dadurch begegnet, daß die Einzelteile der Vorrichtung aus doppelt gebeiztem Stahlblech bestehen, daß mit einer daran besonders festhaftenden Grundemailleschicht vor dem auf diese aufzubringenden Oberemailleüberzug versehen wird.
  • Wie gefunden wurde, haftet die besonders hergestellte Grundemaille, bestehend aus bestimmten zueinander gemischten Teilen von Quarz, Borax, Feldspat, Kolophonium, Spezialt-e-er, derart fest an dem doppelt gebeizten Stahlblech, daß die Möglichkeit erreicht ist, daß ein Abplatzen auch bei Benutzung der Übergußvorrichtung als Wäschestampfer nahezu ausgeschlossen erscheint.
  • Als neu wird außerdem beansprucht, daß die Mischung der Emaille bei 6o' C angesetzt und als Überzug bei 96o° C gebrannt wird. Derartige Temperaturen sind bisher bei der Emaillierung von Gefäßen nicht verwendet worden.
  • Die neue, .emaillierte übergußvorrichtung kann in den gleichen Ausführungsformen hergestellt werden, wie sie bisher die verzinkten Ausführungen besaßen. Schraubenfedern, wie sie beispielsweise zwischen Außenglocke und Innenglocke angeordnet sind, können auch weiterhin verzinkt bleiben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Übergußvorrichtung für Wäschekochkessel, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Einzelbestandteile außen und innen emailliert sind.
  2. 2. Übergußv.orrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile der Vorrichtung vor dem Aufbringen eines Oberemailleiiberzuges mit .einer am Blech besonders fest haftenden Grundemaille versehen sind, deren Grundmasse aus bestimmten Teilen Quarz,- Borax, Feldspat und den erforderlichen Haftoxyden (Kolophoniumteerverbindung) besteht, in der Mischung bei 6o° C angesetzt rund als Überzug bei 96o° C gebrannt ist.
  3. 3. Übergußvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die to zu emaillierenden Einzelteile aus doppelt gebeiztem Stahlblech bestehen.
DEB168099D 1934-12-28 1934-12-28 UEbergussvorrichtung fuer Waeschekochkessel Expired DE643200C (de)

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DE (1) DE643200C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300130B (de) * 1961-02-15 1969-09-18 Eberspaecher J Emaillierter Auspuffschalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300130B (de) * 1961-02-15 1969-09-18 Eberspaecher J Emaillierter Auspuffschalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen

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