DE643102C - Vorrichtung zum selbsttaetigen seitlichen Lenken von Foerderbaendern, insbesondere Stahlfoerderbaendern - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen seitlichen Lenken von Foerderbaendern, insbesondere StahlfoerderbaendernInfo
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- DE643102C DE643102C DEH143230D DEH0143230D DE643102C DE 643102 C DE643102 C DE 643102C DE H143230 D DEH143230 D DE H143230D DE H0143230 D DEH0143230 D DE H0143230D DE 643102 C DE643102 C DE 643102C
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- 235000004443 Ricinus communis Nutrition 0.000 claims description 23
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G39/00—Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors
- B65G39/10—Arrangements of rollers
- B65G39/12—Arrangements of rollers mounted on framework
- B65G39/16—Arrangements of rollers mounted on framework for aligning belts or chains
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum selbsttätigen seitlichen Lenken von
Förderbändern, insbesondere Stahlförderbändern, mit einem gleichzeitig zum Tragen
des Förderbandes dienenden, in Bandebene schwenkbaren Lenkrollensatz, der durch von
den Förderbandkanten beeinflußte Leitrollen mittels eines Gestänges eingestellt wird.
Bei bekannten derartigen Vorrichtungen ist der Lenkrollensatz als Ganzes um eine mittlere senkrechte Achse schwenkbar gelagert. Da im Betrieb eine einseitige Belastung des Lenkrollensatzes vorkommen kann, sei es im oberen Trum durch einseitig liegendes Fördergut, sei es im unteren Trum durch Wellen oder Spannungen im Band, so wird hierdurch auf den Schwenkzapfen des Lenkrollensatzes ein unerwünschtes, sich ständig änderndes Drehmoment ausgeübt. Zur Folge dieses Drehmomentes neigt die Lenkrolle zu Drehschwingungen, die ein Flattern im Laufe des Bandes hervorrufen.
Bei bekannten derartigen Vorrichtungen ist der Lenkrollensatz als Ganzes um eine mittlere senkrechte Achse schwenkbar gelagert. Da im Betrieb eine einseitige Belastung des Lenkrollensatzes vorkommen kann, sei es im oberen Trum durch einseitig liegendes Fördergut, sei es im unteren Trum durch Wellen oder Spannungen im Band, so wird hierdurch auf den Schwenkzapfen des Lenkrollensatzes ein unerwünschtes, sich ständig änderndes Drehmoment ausgeübt. Zur Folge dieses Drehmomentes neigt die Lenkrolle zu Drehschwingungen, die ein Flattern im Laufe des Bandes hervorrufen.
Erfindungsgemäß läßt sich das dauernde Flattern des Förderbandes dadurch vermei*
den, daß der Lenkrollensatz nicht als Ganzes, sondern jede Lenkrolle desselben für sich
um leine in ihrer mittleren senkrechten Querebene gelegene eigene Schwenkachse in Bandebene schwenkbar und durch einen eigenen
Schwenkarm mit den Leitrollen verbunden ist, ■ wobei sämtliche Lenkrollen gleichzeitig und
gleichsinnig 'eingestellt werden. Hierdurch werden mehrere Schwenkachsen für die Einstellung
des Lenkrollensatzes geschaffen, und die durch einseitig liegendes Fördergut bzw.
durch Wellen oder Spannungen im Band auftretenden Drehmomente heben sich fast immer gegenseitig auf, da sie für gewöhnlich
auf zwei Schwenkachsen gleichzeitig und in entgegengesetztem Sinne wirken. Außerdem
nehmen etwa verbleibende Drehmomente infolge der durch die Unterteilung kürzeren
Hebelarme keine wesentliche Größe mehr an. Für den ruhigen Lauf des Lenkrollensatzes
ist es weiter von Bedeutung, daß die Schwenkachsen sämtlicher Lenkrollen um eine Strecke,
die kleiner ist als der Halbmesser der Lenkrolle, entgegen der Förderrichtung gegen die
Lenkrollendrehachse zurückversetzt sind. Diese Versetzung ist an sich bekannt, jedoch wurde
festgestellt, daß sie die Größe des Halbmessers der Lenkrollen nicht überschreiten
darf. Bei zu großer Zurückversetzung wird die Lenkung erschwert, da die RücksteUkräfte
zu groß werden. Außerdem wird der Lenkrollensatz entgegengesetzt zum seitlichen Ablauf
des Bandes zu weit ausgeschwenkt, so daß das Band einseitig unterstützt wird.
'■') Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden;
Dipl.-Ing. Werner Schmidt in Havel b. Hamm.
Die erfindungsgcniäße Lenkvorrichtung ist für alle Gurtförderbänder geeignet, insbesondere
für Stahlförderbänder.
In der Zeichnung sind in Abb. ι und 2., bzw. 3 und 4 zwei Ausführungsbeispiele des'
Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Auf einer Grundplatte 1 bzw. 8 der Lenkvorrichtung mit dreiteiligem Lenkrollensatz
gemäß Abb. 1 und 2 bzw. mit zweiteiligem ία Lenkrollensatz gemäß Abb. 3 und 4 sind die
gleichzeitig zum Tragen des Förderbandes dienenden einzelnen Lenkrollen 3 bzw. 11 auf
Schwenkhebeln 2 bzw. 10 gelagert, die mitsamt den Lenkrollen mittels der Bolzen 4
bzw. 9 in Bandebene schwenkbar sind. Die Schwenkhebel 2 sind bei der dreiteiligen Ausführung
nach Abb. 1 und 2 durch eine Stange 6 gelenkig miteinander verbunden.
Die äußeren Enden der Stange tragen die Leitrollen 7. Wird durch das Förderband die Stange 6, wie es Abb. 2 zeigt, quer zur
Bandlaufrichtung verschoben, so wird jede Lenkrolle um ihre Schwenkachse in Bandebene geschwenkt. Hierdurch findet in bekannter
Weise die seitliche Lenkung des Bandes statt.
Bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 ist die Anordnung so getroffen, daß die Führungsrollen
15 nicht unmittelbar auf der Stange 12 sitzen, sondern auf Winkelhebeln
13. Die freien Schenkel dieser Winkelhebel , 13 sind durch eine Zugfeder 14 miteinander
verbunden. Da die Winkelhebel 13 sich in einem gewissen Bereich um die Endpunkte
der Schwenkarme 10 drehen können, ohne diese Arme und somit die Rollen 11 mitzuschwenken,
legen sich die Führungsrollen 15 unabhängig von der jeweiligen Breite des
Förderbandes an dessen Seitenkanten an. Erst wenn bei der seitlichen Abweichung des Förderbandes
ein gewisses Maß überschritten wird, das über den freien Drehbereich der Winkelhebel 13 hinausgeht, findet eine Mitnahme
der Stange 12 und eine dementsprechende Schwenkung des Tragrollensatzes statt.
Die Schwenkachsen 4, 9 der Lenkrollen sind /entgegen der Förderrichtung gegen die Lenk-Bollendrehachse
um eine Strecke zurückvervSetzt,
die kleiner ist als der Halbmesser der
■•Lenkrollen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen seitlichen Lenken von Förderbändern, insbesondere Stahlförderbändern, mit einem gleichzeitig zum Tragen des Förderbandes dienenden, in Bandebene schwenkbaren Lenkrollensatz, der durch von den Förderbandkanten beeinflußte Leitrollen mittels eines Gestänges eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lenkrolle (3, 11) des Lenkrollensatzes um eine in ihrer mittleren senkrechten Querebene gelegene eigene Schwenkachse (4, 9) in Bandebene schwenkbar und durch einen eigenen Schwenkarm (2, 10) mit den Leitrollen (7, 15) verbunden ist, wobei sämtliche Lenkrollen gleichzeitig und gleichsinnig eingestellt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (4, 9) sämtlicher Lenkrollen um eine Strecke, die kleiner ist als der Halbmesser der Lenkrolle, entgegen der Förderrichtung gegen die Lenkrollendrehachse zurückversetzt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei der die Leitrollen an durch eine Zugfeder miteinander verbundenen, gegeneinander beweglichen Hebeln gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (13) als Winkelhebel ausgebildet sind, deren einer Schenkel die Leitrollen (15) trägt, während die anderen Schenkel derselben durch die Zugfeder (14) miteinander verbunden sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERT.IM. r.FniU"CKT IN
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH143230D DE643102C (de) | 1935-03-28 | 1935-03-28 | Vorrichtung zum selbsttaetigen seitlichen Lenken von Foerderbaendern, insbesondere Stahlfoerderbaendern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH143230D DE643102C (de) | 1935-03-28 | 1935-03-28 | Vorrichtung zum selbsttaetigen seitlichen Lenken von Foerderbaendern, insbesondere Stahlfoerderbaendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE643102C true DE643102C (de) | 1937-03-24 |
Family
ID=7179122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH143230D Expired DE643102C (de) | 1935-03-28 | 1935-03-28 | Vorrichtung zum selbsttaetigen seitlichen Lenken von Foerderbaendern, insbesondere Stahlfoerderbaendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE643102C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139433B (de) * | 1959-03-02 | 1962-11-08 | Erboe Maschb | Kurvenlaeufiges Foerderband |
| DE1204580B (de) * | 1961-11-14 | 1965-11-04 | Ski Dek Corp | Steuervorrichtung zum Ausrichten eines endlosen umlaufenden Bandes |
-
1935
- 1935-03-28 DE DEH143230D patent/DE643102C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139433B (de) * | 1959-03-02 | 1962-11-08 | Erboe Maschb | Kurvenlaeufiges Foerderband |
| DE1204580B (de) * | 1961-11-14 | 1965-11-04 | Ski Dek Corp | Steuervorrichtung zum Ausrichten eines endlosen umlaufenden Bandes |
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