DE642467C - Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines stets gleichmaessigen, zur Behandlung von Wasser und Trinkwasser geeigneten Kalkhydratloesung - Google Patents
Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines stets gleichmaessigen, zur Behandlung von Wasser und Trinkwasser geeigneten KalkhydratloesungInfo
- Publication number
- DE642467C DE642467C DEB124113D DEB0124113D DE642467C DE 642467 C DE642467 C DE 642467C DE B124113 D DEB124113 D DE B124113D DE B0124113 D DEB0124113 D DE B0124113D DE 642467 C DE642467 C DE 642467C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- lime
- hydrated lime
- mixing container
- treatment
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 47
- AXCZMVOFGPJBDE-UHFFFAOYSA-L calcium dihydroxide Chemical compound [OH-].[OH-].[Ca+2] AXCZMVOFGPJBDE-UHFFFAOYSA-L 0.000 title claims description 33
- 239000000920 calcium hydroxide Substances 0.000 title claims description 23
- 229910001861 calcium hydroxide Inorganic materials 0.000 title claims description 23
- 235000011116 calcium hydroxide Nutrition 0.000 title claims description 23
- 239000003651 drinking water Substances 0.000 title claims description 8
- 235000020188 drinking water Nutrition 0.000 title claims description 8
- 238000010924 continuous production Methods 0.000 title claims description 4
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 claims description 27
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 claims description 27
- 239000004571 lime Substances 0.000 claims description 27
- 239000010802 sludge Substances 0.000 claims description 7
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 2
- 239000008237 rinsing water Substances 0.000 claims description 2
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 8
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 4
- VTYYLEPIZMXCLO-UHFFFAOYSA-L Calcium carbonate Chemical compound [Ca+2].[O-]C([O-])=O VTYYLEPIZMXCLO-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 3
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 2
- 229910000019 calcium carbonate Inorganic materials 0.000 description 1
- BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-N carbonic acid Chemical compound OC(O)=O BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 125000005586 carbonic acid group Chemical group 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000013049 sediment Substances 0.000 description 1
- 238000004062 sedimentation Methods 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/52—Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities
- C02F1/529—Processes or devices for preparing lime water
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung
einer stets gleichmäßigen, zur Behandlung von Wasser und Trinkwasser geeigneten KaIkhydratlösung.
Es ist bekannt, Kalkwasser in sogenannten Kalksättigern zu erzeugen, wobei in den Sättiger
der erforderliche Kalk für eine längere Betriebszeit, mindestens für einen Tag, gegeben
wird. j Im unteren Teil des Sättigers
wird hierbei ein Kalkbad gebildet und durch dieses die d.er zu erzeugenden Kalkwa'ssermenge
entsprechende Rohwassermenge zugeführt; sie soll sich beim Durchströmen ,des
Kalkbades mit Kalk sättigen und als gesättigtes Kalkwasser vom oberen Teil des -Kalksättigers
abfließen. Bei diesen Apparaten ist es zunächst notwendig, daß mit einem großen
Überschuß von Kalk gearbeitet wird, weil sonst am Ende der Betriebsdauer nicht mehr
die erforderliche Kalkmenge zur Erzeugung von gesättigtem Kalkwasser zur Verfügung
steht. Diese Kalksättiger müssen für eine gewisse Mengenhöchstleistung gebaut werden,
sollen andererseits aber auch befriedigend arbeiten, wenn sehr geringe Mengenleistungen
gefordert werden, die nur einen Bruchteil der Höchstleistung betragen. Es ergeben sich indessen
bei Mindestleistungen dadurch Verstopfungen und Betriebsstörungen, daß sich das Kalkbad im unteren Teil des Sättigers
festsetzt und mechanisch mittels Handarbeit beseitigt werden muß. .
Ein weiterer Nachteil der bisher üblichen Kalksättiger liegt darin, daß bei der von
Hand vorzunehmenden Entschlammung neben dem eigentlichen Schlamm eine teilweise, mehr
oder weniger weitgehende und der Willkür des Bedienungsmannes überlassene Entleerung
des Sättigers eintritt, der dann außer Betrieb kommt, bis er wieder bis zum Überlauf vollläuft.
Diese Auffüllung kann nach Lage der Dinge nur mit der normalen, der Leistung des
Sättigers entsprechenden Wasserströmungsgeschwindigkeit bei !entsprechender Zeitdauer
und Wasserzuführung von unten her durch das Kalkbad erfolgen. Eine Auffüllung des
Sättigers von oben oder eine beschleunigte Auffüllung von unten her würde zu einer
Herabdrückung der Konzentration des Kalkwassers führen; auf alle Fälle bleibt der
Sättiger nach der Entschlammung. während einer gewissen Zeit außer Betrieb, ein Mangel,
der bei der Behandlung von Trinkwasser unter gar keinen Umständen eintreten darf,
An Stelle der bei großen Anlagen kostspieligen und umfangreichen Sättiger hat man
auch versucht, Kalkdosierungen dadurch vorzunehmen, daß man anstatt gesättigten Kalk'
wassers unmittelbar Kalkpulver dem zu behandelnden Wasser zusetzt. Derartige Trokkendosiereinrichtungen
sind bei der Behänd- ' lung von Trinkwässern nicht anwendbar, weil
sie nicht die genaue Dosierung ermöglichen, die hier gefordert werden muß; man kann
sie .nur bei der Behandlung von Industrie-
wässern, namentlich Kesselspeisewasser hinnehmen.
Bei der Behandlung von Trinkwasser giltals
unumgängliche Voraussetzung, daß das zu-. zusetzende Mittel, im vorliegenden Falle Kalk,
in unbedingt genau abgemessener Menge dem Wasser in bestimmtem Mengenverhältnis zu-*
gesetzt werden muß, wenn die angestrebte Wirkung eintreten soll. Diese Wirkung besteht
darin, daß die freie Kohlensäure bis zu einem voraus bestimmten Grad abgebunden wird. Abgesehen davon, daß jeder beliebige
Abbindungsgrad soll eingehalten werden können, muß die Genauigkeit der Zuteilung
es ermöglichen, ein,e restlose Abbindung der Kohlensäure zu erreichen, ohne daß
durch einen Überschuß von Kalk Trübungen entstehen oder gar der Geschmack des Wassers beeinträchtigt wird.
Eine derartige Genauigkeit ist indessen nur mit Hilfe .einer Vorrichtung zu erreichen, die
unter allen Umständen ein dauernd gleichmäßig gesättigtes Kalkwasser zu erzeugen vermag,
ohne daß zur Erzielung derartigen KaIkwassers ständige Kontrollen in kurzen Zeitabschnitten
und entsprechende Nachregelungen der Mengenzuteilung an Kalkwasser erforderlich werden, weil im Gegensatz zu
industriellen Anlagen Anlagen zur Aufbereitung von Trinkwasser öfters sehr weit von der
Verbrauchsstelle des Trinkwassers entfernt liegen und infolgedessen einer andauernden
Überwachung nicht immer zugänglich sind.
Gemäß der Erfindung wird die kontinuierliehe
Herstellung einer stets gleichmäßigen Kalkhydratlösung dadurch ermöglicht, daß man einen Teilstrom des in die Kalkhydratlösung
zu überführenden, in einen Mischbehälter geleiteten Wassers durch einen Wassermesser durchfließen läßt und durch
diesen Wassermesser einen elektrisch betätigten Schaltapparat steuert, der unter Vermittlung
eines Zeitschalters, z. B. elektrisch, angetriebene Fördervorrichtungen betätigt zur
Aufgabe von Kalkhydrat in den Mischbehälter. Der Mischbehälter ist nach Art eines an
sich bekannten Kalksättigers eingerichtet und mit einer Abflußleitung für die gebildete
Kalkhydratlösung versehen. Am oberen Ende steht er mit an sich bekannten mechanischen
Förderorganen für das Kalkhydrat in Verbindung, und an seinem unteren Ende ist eine
Strahldüse vorgesehen zwecks Zuführung von Wasser oder eines Luft-Wasser-Gemisches.
Der Mischbehälter ist auch zur Konstanthaltung des Kalkwasserspiegels mit einem Überlaufrohr
versehen und die Innenseite des Bodenkonus mit -einer automatischen Abspülvorrichtung
ausgestattet, deren in der Spülwasserzuführungsleitung
angeordnetes Selbstschlußventil mit den die Kalkzuführung steuernden Vorrichtungen verbunden ist, die zugleich
mit dem Spülwassereinlaßventil ein Schlammablaßventil betätigen. Die Vorrichtung
findet besonders in Wasserwerken Anwendung. Sie wird in eine Nebenschluß-.leitung
zur Hauptleitung des Rohwassers eingebaut; die Nebenschlußleitung besitzt geeignete,
vor der Vorrichtung liegende Organe zur Einstellung einer bestimmten Wassermenge.
Dieser hierdurch von der zu behandelnden Rohwassermenge abgezweigte Teil des Rohwassers wird in der Vorrichtung in
eine Kalkhydratlösung umgewandelt, und diese Kalkhydratlösung wird wieder durch die Nebenschlußleitung
restlos der Rohwassermenge zugeführt, der der Rohwasseranteil vorher entnommen wurde.
Beiliegende Zeichnung betrifft ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, deren Bauweise
im einzelnen und im Rahmen der Erfindung sich in mannigfacher Weise abändern läßt.
Mit ι ist der Behälter zur Herstellung der Kalkhydratlösung bezeichnet. Aus dem Kalkhydratpul
ver enthaltenden Vorratsbehälter oder Silo 2 wird das Kalkhydratpulver nach guter
Auflockerung und Zerkleinerung, z. B. durch ein am unteren Ende des Silos arbeitendes
Rührwerk 3, durch mechanische Förderorgane, z. B. durch eine von dem Motor 4 angetriebene
Schnecke 5, nach der unteren Elevatortasche 6 befördert. Von dieser gelangt es durch das Elevatorrohr 7 nach der oberen
Elevatortasche S und von dieser durch die Leitung 9 in ein zweckmäßig von der atmosphärischen
Luft abgeschlossenes, mit durchbrochenem Boden bzw. durchbrochenen Wandungen versehenes, z. B. eimerartig ausgebildetes
Gefäß 10. Das Gefäß 10 befindet sich in einem in dem Behälter 1 eingesetzten Hohlkörper
11, an dessen unterem Ende Luft z.B. mit Hilfe einer Strahldüse 12 durch die
Luftpumpe 13 eingedrückt wird. Der Luftstrom wird zweckmäßig im Kreislauf geführt,
indem die im oberen Teil des Gefäßes 10 austretende Luft durch die Leitung 13' nach der
Luftpumpe zurückgesogen wird. Durch den Luftstrom wird das in das Gefäß ι ο eingeführte
Kalkpulver in einem Schwebezustand erhalten. Gleichzeitig mit dem Luftstrahlgebilde
tritt durch die Düse 12 aus der Leitung 14 geliefertes Rohwasser ein, nachdem
es vorher einen Wassermesser 15 durchströmt hat. Bei der innigen Vermischung des Rohwassers
mit dem Kalkpulver im Gefäß 10 wird etwa vorhandenes oder entstehendes Calcium carbonat
ausgefällt und das Wasser mit Kalkhydrat gesättigt. Die fertige Kalkhydratlösung
tritt aus dem unteren, zweckmäßig trichterförmig erweiterten Ende 16 des Einsatzkörpers
11 aus, um an einem Überlauf 17
durch eine Leitung 18 nach der Verwendungsstelle abgeführt zu werden.
Die Zuführung des Kalkhydrats aus dem Kalksilo 2 nach dem Mischbehälter r kann
kontinuierlich oder diskontinuierlich erfolgen. Die zugeführte Menge wird dabei so gesteuert,
daß aus dem Behälter 1 eine Lösung von ganz bestimmter Konzentration bzw. eine
gesättigte Kalkhydratlösung abfließt. Um die Bildung der Kalkhydratlösung in Abhängigkeit
von der Rohwassermenge zu steuern, wird eine elektrische Schaltvorrichtung der in
Abb. ι schematisch dargestellten Art verwendet. Hiernach ist mit dem Wassermesser
15 ein elektrischer Schaltapparat 24 verbunden, der durch die Leitung 25 mit dem selbständigen
Zeitschalter 26 in Verbindung steht, an den wieder vermittels der Leitung 27 der
Motor 4 angeschlossen ist. Die Stromzuführung kann z. B. durch eine von dem Netz
herkommende Leitung 28 erfolgen.
Dieser Schaltmechanismus wirkt derart, daß immer, wenn eine bestimmte Rohwassermenge,
z. B. 5 cbm, durch den Wassermesser ι S hindurchgegangen ist, der elektrische
Schaltapparat 24 betätigt wird, der den Zeitschalter 26 in Funktion setzt. Hierdurch wird
der Antriebsmotor 4 auf eine bestimmte Zeit in Tätigkeit gesetzt, so daß eine ganz bestimmte
Menge Kalkhydratpulver durch die Transportvorrichtung nach dem Mischbehälter
ι befördert wird. Mithin werden die nächsten 5 cbm Wasser, die in den Mischbehälter
eintreten, in Kalkhydratlösung von ganz bestimmter Konzentration übergeführt und verlassen den Behälter als solches.
Wird mit der beschriebenen Vorrichtung ein an die Leitung 14 an geeigneter Stelle
hinter dem Wassermesser liegender Leistungsanzeiger 29 angeschlossen, der z. B. mit Hilfe
eines bei 30 eingebauten Venturirohres betätigt werden kann, so läßt sich aus der Einstellung
des Leistungsanzeigers 29 ohne weiteres die erzielte Konzentration des KaIkwassers
errechnen, wenn die Menge Kalkhydrat bekannt ist, die in der Menge gelöschten
Kalkes enthalten ist, auf deren Förderung der Zeitschalter eingestellt ist. Eine
Veränderung der Beziehung zwischen der Rohwassermenge und der geförderten Kalkhydratmenge
durch Veränderung der Zeit, während welcher die Kalkhydratfördervorrichtung jeweils in Tätigkeit bleibt, ermöglicht die
Konzentration der den Behälter r verlassenden Lösung auf den gewünschten Grad einzustellen
und so lange aufrechtzuhalten, als die der Vorrichtung zugeführte Rohwasser-'
menge dieselbe bleibt. Zur weiteren Ausbildung der Vorrichtung dienen besondere Einrichtungen zur Entfernung der ausfallenden
Sedimente. Zu diesem Zweck kann z. B.
der Behälter ι in seinem unteren Teil 31 konisch
ausgebildet und mit -einer Schlammabspritzvorrichtung32
versehen sein, die z.B. an, eine von der .Rohwasserleitung 14 abzweigende
Spülwasserleitung 33 angeschlossen ist. Zweckmäßig erfolgt das Abspulen oder Abspritzen
des Schlammes durch die untere Öffnung 34 des Absetzbehälters 31 diskontinuierlich
unter automatischer Steuerung der Vorrichtung. Die automatische Spülung kann vorteilhaft z. B. von denselben Organen aus
gesteuert werden, welche auch die Zuführung des Kalkpulvers zum Behälter 1 betätigt. Zu
diesem Zweck kann z. B. in der Öffnung 34 ein Ventil 3 5 vorgesehen sein, das durch ein
.Hebelgestänge 36 und ein Parallelogramm 37 mit dem Selbstschlußventil 38 verbunden ist.
Das Parallelogramm 2,7 wird gegebenenfalls unter Zwischenschaltung geeigneter Über-Setzungsglieder
39, 40 von den die Förderung des Kalkpulvers bewirkenden Organen, z. B. von der Elevatorscheibe 41, aus angetrieben.
Der aus dem Rohr 42 abgeblasene Schlamm kann durch einen Schlammablaß 43 entfernt
werden. An dem Behälter r ist noch ein Überlauf rohr 44 mit Wasser.verschluß 45 angeordnet.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung einer stets gleichmäßigen, zur Behandlung
von Wasser und Trinkwasser geeigneten Kalkhydratlösung, gekennzeichnet durch einen von einem Teil der
zu behandelnden Rohwassermenge beeinflußten Wassermesser (15) und durch einen
. von diesem gesteuerten, elektrisch betätigten Schaltapparat (24), der unter Vermittlung
eines Zeitschalters Fördervorrichtungen (6, 7, 8) betätigt zur Aufgabe von Kalkhydrat in einem Mischbehälter, in
den das den Wassermesser durchfließende Wasser eintritt, "welches nach Hindurchfließen
durch die Vorrichtung der Rohwassermenge wieder restlos zugeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter
(1) nach Art eines an sich bekannten Kalksättigers eingerichtet und mit einer
Abflußleitung (18) für die gebildete Kalkhydratlösung versehen ist und daß er am
oberen Ende mit an sich bekannten mechanischen Förderorganen (6, 7, 8) für das
Kalkhydrat in Verbindung steht, während zwecks Zuführung von Wasser oder eines
Luft-Wasser-Gemisches an seinem - unteren Ende eine Strahldüse (12) vorgesehen ist. ■
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter
(1) mit einem Überlauf rohr (44)
zur Konstanthaltung des Kalkwasserspiegels versehen ist und daß die Innenseite des Bodenkonus
des Mischbehälters mit einer auto- - matischenAbspülvorrichtung(32) ausgestattet
ist, deren in der Spülwasserzuführungsleitung angeordnetes Selbstschlußventil (38) mit den die Kalkzuführung steuernden
Vorrichtungen verbunden ist, die zugleich mit dem Spülwasserventil (38) ein
Schlammablaßventil (35) betätigen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB124113D DE642467C (de) | 1926-02-13 | 1926-02-13 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines stets gleichmaessigen, zur Behandlung von Wasser und Trinkwasser geeigneten Kalkhydratloesung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB124113D DE642467C (de) | 1926-02-13 | 1926-02-13 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines stets gleichmaessigen, zur Behandlung von Wasser und Trinkwasser geeigneten Kalkhydratloesung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE642467C true DE642467C (de) | 1937-03-05 |
Family
ID=6996140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB124113D Expired DE642467C (de) | 1926-02-13 | 1926-02-13 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines stets gleichmaessigen, zur Behandlung von Wasser und Trinkwasser geeigneten Kalkhydratloesung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE642467C (de) |
-
1926
- 1926-02-13 DE DEB124113D patent/DE642467C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2507698C2 (de) | Vorrichtung zum Begasen einer Flüssigkeit | |
| DE3108913A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur aufbereitung aschereicher kohleschlaemme durch flotation, insbesondere zur aufbereitung schwierig zu flotierender gas- und gasflammkohle | |
| DE69815387T2 (de) | Automatisches chemikalien-ausgabegerät von trockenen granulierten stoffen | |
| DE642467C (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines stets gleichmaessigen, zur Behandlung von Wasser und Trinkwasser geeigneten Kalkhydratloesung | |
| EP3659710A1 (de) | Flotationsvorrichtung | |
| DE2029309A1 (de) | Spritzvorrichtung fur granulierte Stoffe | |
| DE2026620C3 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von pulverförmigem Material In die Waschflüssigkeit einer Gas-Reinfgungsanlage | |
| DE637685C (de) | Vorrichtung zum Behandeln von festen, koernigen Stoffen mit Fluessigkeiten | |
| DE7121112U (de) | Vorrichtung zur Desinfektion des Absaug Schlauches von dentalen Nebelabsauganlagen | |
| DE19752470A1 (de) | Verfahren und Anlage zum Abtennen von SO¶2¶ aus Abgas | |
| AT523747B1 (de) | Verfahren zur Fütterung von Tieren und pneumatische Fütterungsanlage | |
| AT118045B (de) | Vorrichtung zum Erzeugen einer Schutzschicht im Innern eiserner Wasserleitungen. | |
| DE4100067C1 (de) | ||
| EP0080189A1 (de) | Verfahren zum Einführen von Flüssigkeit gegen die aufsteigende Feuchtigkeit in Mauerwerk und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1953087C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer Flüssigkeit mittels Ionenaustausch | |
| DE353968C (de) | Vorrichtung zum Beizen des Getreides | |
| DE2632023C3 (de) | Aufnahmebehälter für Naßaufbereitungsprodukte vor Entwässerungseinrichtungen | |
| DE960316C (de) | Vorrichtung zum dosierten Zusatz von Fluessigkeiten zu stroemenden anderen Fluessigkeiten | |
| DE102010024796A1 (de) | Vorrichtung zum Füttern von Tieren und Verfahren zum Füttern von Jungtieren | |
| DE501956C (de) | Kippbarer Fuellbehaelter | |
| CH129013A (de) | Einrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum Erzeugen einer Schutzschicht im Innern eiserner Wasserleitungen. | |
| DE1756591A1 (de) | Steuer- und betaetigungseinrichtung fuer rohkammerdosierer | |
| DE535604C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Loeschen von Kalk oder aehnlichen, Staub entwickelnden Stoffen | |
| AT165886B (de) | Einrichtung zur automatischen, dosierten Zuführung von Metaphosphat zu einer Flüssigkeit, die durch eine Leitung strömt | |
| DE3914471C1 (en) | Line dosing device - includes advancing member, quenching vessel, line inlet and water supply point |