DE641990C - Vorrichtung zum Bedrucken von Textilwaren mit Abplaettdrucken - Google Patents

Vorrichtung zum Bedrucken von Textilwaren mit Abplaettdrucken

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DE641990C
DE641990C DEH142574D DEH0142574D DE641990C DE 641990 C DE641990 C DE 641990C DE H142574 D DEH142574 D DE H142574D DE H0142574 D DEH0142574 D DE H0142574D DE 641990 C DE641990 C DE 641990C
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    • B41F19/02Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations with embossing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41P2219/00Printing presses using a heated printing foil
    • B41P2219/10Driving devices for the reciprocating die
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Es ist bekannt, Textilwaren, in der Weise mit Herkunfts- oder Beschaffenheitsbezeichnung zu versehen, daß diese mittels einer schmelzbaren Masse auf Papier gedruckt und durch Aufdrücken eines heißen Bügeleisens auf die Waren übertragen werden. Auch auf mechanischem Wege hat man dieses Übertragen der Abplättdrucke bereits vorgenommen, indem man z. B. die abplättbaren Drucke zusammen mit der Stoffbahn durch, einen Heißkalander hindurchla'ufen ließ. Es besteht aber das Bedürfnis, auch solche Textilwaren in regelmäßigen Abständen mit Aufdrucken zu versehen, welche keine Behandlung in Heißkalandern oder anderen geheizten Maschinen erfahren, und man hat deshalb vorgeschlagen, besondere Aufbügelvorrichtungen an Meß- oder Legemaschinen anzubringen. Diese bekannten Vorrichtungen sind jedoch den Eigenarten der abplättbaren Drucke nicht genügend angepaßt. Um saubere, schön aussehende Stempeldrucke zu erzielen, muß das Bügeleisen mit kräftigem Druck eine kurze Weile mit seiner vollen Fläche aufgedrückt werden, so wie das beim Aufbügeln der Drucke mit der Hand der Fall ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, bei der der Vorgang des Aufbügeins der Drucke mit der Hand beibehalten wird, der gleichmäßige Durchlauf der zu bedruckenden Wane aber keine Unterbrechung erfährt. Diese wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein beheiztes Bügeleisen beim Andrücken an die fortlaufend bewegte Stoffbahn und das daraufliegende Abplättband ein Stück in gleicher Geschwindigkeit mit der Stoffbahn mitwandert, worauf es nach Abheben von der Stoffbahn entgegen der Vorschubrichtung der Stoffbahn in seine Anfangslage zurückkehrt. Beim Arbeiten mit der neuen Vorrichtung tritt eine Erwärmung der abplättbaren Drucke erst dann ein, wenn sie durch das Bügeleisen auf der Stoffbahn festgeklemmt sind. Ein Breitfließen der Drucke auf dem Papier und Verschmieren der Stoffe, wie dies bei vorheriger Berührung der Drucke mit der heißen Abplättvorrichtung unvermeidbar wäre, ist hierbei ausgeschlossen. Die Wärme des Bügeleisens hat bei der kurzen Bewegung, die das Bügeleisen gemeinsam mit der Stoffbahn ausführt, genügend Zeit, das Papier zu durchwärmen und die Druckmasse zum Schmelzen Z1U bringen, welche sofort vom Stoff aufgenommen wird, so daß scharfe Abzüge !entstehen und das abgeplättete Papier sich leicht von der Stoffbahn löst.
Die Mitbewegung des Bügeleisens mit der Stoffbahn kann auf verschiedene Weise erzielt werden; eine besonders zweckmäßige Anordnung ist die, daß das Mitwandern des Bügeleisens in der Vorschubrichtung der Stoffbahn nur durch. Festklemmen des Bügeleisens an der Stoffbann, alsio ohne eine eigene Schaltvorrichtung, erzielt wird. Es wird dann von der sich fortbewegenden Stoffbahn mit genau der gleichen Geschwindigkeit mit-
genommen, so daß selbst Ungleichheiten im Vorschub der Stoffbahn den genauen Gang der Vorrichtung nicht beeinflussen können.
Bei einer bekannten, an einer Meß- oder-Legemaschine angeordneten Deckvorrichtung: zum Stempeln der über die Meßtrommel laufenden Stoffbahn wird der Farbstempel bei einer Umdrehung der Meßtrommel einmal eine Zeitlang gegen die Stoffbahn angedrückt und dann wieder von ihr abgehoben. Der Farbstempel ist an der Meßtrommel gelagert, läuft also ständig in gleichem Sinne mit dieser um und wird durch eine feststehende Kurvenführung in die Druckstellung und wieder zurück geschwenkt.· Würde man bei dieser bekannten Vorrichtung den Farbstempel durch ein Bügeleisen ersetzen, so würde sich der Nachteil ergeben, daß das sich auf der Meßtrommel abwälzende Bügeleisen den Abplättdruck nur an einer verhältnismäßig schmalen Stelle an die Stoffbahn andrückt. Die Stoffe werden aber meist auf der Stoffleiste mit einem längeren (bis zu 30 cm langen) Stempel versehen, der parallel zur Stoffkante verläuft. Bei einer umlaufenden Abplättvorrichtung würde es unmöglich sein, derartige lange Stempel mit einem einzigen an allen Seiten gleichmäßigen Druck auf den Stoff zu übertragen. Bei der ziemlich hohen Durchläufgeschwindigkeit der Stoffe durch die Meß- oder Legemaschine genügt auch die sich beim Abwälzen ergebende kurze Berührungszeit nicht, um das Papier des Abplättdruckes genügend zu durchwärmen und den Stempel sauber abzuplätten. Um überhaupt ein Abplätten zu ermöglichen, wäre man deshalb gezwungen, das Bügeleisen sehr heiß zu machen und mit starkem Druck auf die Stoffbahn aufzudrücken. Dadurch würden aber Glanzstellen auf den Stoffen entstehen. Man hat deshalb auch bereits versucht, eine Vorwärmung anzubringen, durch welche die Abplättdrucke, bevor sie an das Bügeleisen gelangen, zum Schmelzen gebracht werden. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß die Linien der Abplättdrucke bei der Vorwärmung breit fließen und die Abdrucke unscharf -werden. Außerdem ist die Einrichtung unwirtschaftlieh, da sie einen erheblichen Mehrbedarf an Wärme verursacht.
■ Beim Abplätten der Drucke von einem fortgeschalteten Papierband auf die bewegte Stoffbahn ist eine ganz andere Aufgabe zu lösen als bei einer Druckvorrichtung, bei welcher auf den Stoff unmittelbar mit Farbe gestempelt wird. Da nämlich die abplättbaren Drucke auf dem Papierband aus technischen Gründen meist andere Abstände haben als die abgeplätteten Drucke auf der Stoffbahn, so muß das Papierband eine von der Bewegung der Stoffbahn unabhängige Bewegung, nämlich eine Vorschubbewegung entsprechend der Teilung der Drucke auf dem Papierband, ausführen. Die Vorschubvorrich-• '■rung für das Papierband muß sehr genau und schlupffrei arbeiten, weil sich die Fehler im Vorschub addieren, so daß selbst Fehler von Bruchteilen von Millimetern sehr bald eine derartige Verschiebung hervorrufen würden, daß die Drucke auf dem Papierband nur noch teilweise loder schließlich überhaupt nicht mehr unter das Bügeleisen kommen würden. Diese Schwierigkeit macht sich bei einer bekannten Vorrichtung, bei welcher mittels eines Prägestempels aus einem Folienband Stempel ausgeprägt 'und auf die Stoffbahn übertragen werden, weniger geltend. Das Folienband ist auf seiner ganzen Fläche mit der Färb- oder Bronzeschicht überzogen. Sofern nur der Vorschub genügend groß ist, so daß der Prägestempel nicht wieder auf eine bereits abgeprägte Stelle des Folienbandes trifft, wird stets das Bild oder die Schrift im vollen Umfange auf die Stoffbahn übertragen werden. Bei einer ungenau arbeitenden Vorschubvorrichtung braucht man deshalb den Vorschub nur etwas größer zu wählen, als bei einer vollständig genau arbeitenden Vorschubvorrichtung erforderlich sein würde. Deshalb ist hier der einzige Nachteil einer ungenau arbeitenden Vorschubvorrichtung der etwas größere Verbrauch an. Prägefolie. Man kommt also bei Prägevorrichtungen mittels Folienbandes auch mit einfachen Vors chub vorrichtungen aus.
Dagegen 'muß beim Abplätten der auf ein Papierband aufgedruckten Abplättdrucke das gedruckte Bild stets auf seiner ganzen Fläche von dem Bügeleisen bedeckt werden, denn sonst würde nur ein Teil auf die Stoffbahn übertragen werden. Nun kann man zwar das Bügeleisen etwas größer ausführen als die abzuplättenden Bilder, aber nicht so groß, daß man dadurch die Fehler im Vorschub ausgleichen könnte, denn diese Fehler addieren sich, und wenn der Fehler im Einzelfall auch nur einen Bruchteil eines Millimeters ausmacht, so ergibt dies nach einigen Hundert Schaltungen schon Fehler von mehreren Zentimetern. Deshalb muß die Vorschubvorrichtung beim Abplätten von Abplättdrucken im Gegensatz zum Ausprägen aus einer Prägefolie äußerst genau arbeiten.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In Fig. ι ist λ die zu stempelnde Stoffbahn, welche fortlaufend über die beiden Walzen & und c gezogen wird. Diese beiden Walzen können beispielsweise vorhandene Bestandteile einer Meß-, Wickel- oder Legemaschine oder an eine solche noch besonders
angebaut sein. An einer fest gelagerten Achsel ist mittels des Gestänges <? ein Rahmen/ derart pendelnd aufgehängt, daß er in der Bewegungsrichtung der Stoffbahn a ein Stück mitschwingen kann. In dem Rahmen/ ist ein an einem Bolzen g befestigtes Bügeleisen h quer zur Schwingungsrichtung des Pendels verschiebbar gelagert. Das Bügeleisen ist am zweckmäßigsten in bekannter
ίο Weise elektrisch heizbar. Der Bolzen g ist als Magnetbern ausgebildet, 'um den herum die Magnetspule/ fest im Rahmen/ gelagert ist. Eine Feder A zieht den Bolzen g mit dem daran befestigten Bügeleisen h in der Ruhelage nach oben, während. die Magnetspule/, sobald sie vom Strom durchflossen wird, das Bügeleisen nach unten drückt. Der Rahmen/ bildet gleichzeitig das Widerlager für das nach unten gedrückte Bügeleisen und die Stoffbahn a. Er ist bei t seitlich aufgeschlitzt, um ihn von der Seite her über die Stoffbahn« schieben zu können. Innen ist er mit einer elastischen Schicht m, beispielsweise Filz, ausgelegt.
Vor (in bezug auf die Bewegungsrichtung der Stoffbahna) dem Schwingrahmen/ ist ein Bock λ fest, also■- nicht mitschwingend, gelagert. Dieser trägt die mit den abplättbaren Drucken bedruckte Papierrolle ο. Die Bilder sind in gleichmäßigen Abständen auf die Papierbahn gedruckt. Der Bockß bildet gleichzeitig einen Anschlag p, gegen den der Pendelrahmen/ in der Ruhelage durch die Federn gezogen wird. Die Papierbahno' ist unter der Rolle/1, welche !ebenfalls am Bock/z gelagert ist, durch den Schlitz des Rahmens/ hindurchgeführt !und liegt in der Ruhelage lose auf der Stoffbahn α auf. Eine Zunge 5, die am Schwingrahmen/ befestigt ist, hebt das Ende der Papierbahn 0' vion der Stoffbahn« ab.
Am Bockß befindet sich ferner noch eine Klemmvorrichtung, die aus einem festen Widerlager t und einem beweglichen Klemmbacken α besteht. Dieser wird in der Ruhelage durch leine Feder ν gegen das Wider-. lager t gedrückt und klemmt dabei die zwischen beiden hindurchgeführte Papierbahn 0' fest, so daß sich die Rollen nicht abwickeln kann. Durch einen Elektromagneten w kann die Klemmvorrichtung geöffnet werden. Von der Welle c oder einer anderen Welle, welche mit der Geschwindigkeit der Stoffbahn α umläuft, wird eine Welle 1 angetrieben 'und von dieser aus durch · Wechselräder 2, 3 die Welle 4. Letztere trägt eine Kontaktschieibe 5, auf welcher der Kontakt 6 schleift. Kontaktscheibe und 'Kontakt liegen im Stromkreis . der beiden Elektromagneten/ und w.
Sobald der Stromkreis geschlossen wird, drückt der Elektromagnet/ das Bügeleisen Ä nach unten, und der Elektromagnet w hebt den Klemmbacken κ vom Widerlager t ab. Das Bügeleisen h drückt dabei die Papierbahn >o' gegen die Stoffbahn« und klemmt den Pendelrahmen/ an der Stoffbahn α so fest, daß der Pendelrahmen in gleicher Geschwindigkeit' mit der sich fortbewegenden Stoffbahn α mitschwingt. Dabei wird gleichzeitig die Papierbahn o' von der Rolle ο um ein Stück, welches gleich der Länge der Pendelausschwingung ist, abgezogen. Während dieser Pendelbewegung wird der auf die Papierbahn ό' aufgedruckte Stempel, welcher sich unter dem Bügeleisen befindet, auf die Stoffbahn aufgeplättet. Am Ende der Pendelbewegung, welche so bemessen ist, daß sie dem Abstand der Bilder auf der Papierbahn ό' genau entspricht, wird der Stromkreis an der Kontaktscheibe 5 unterbrochen. Die Feder k zieht das Bügeleisen h hoch und hebt dadurch die Klemmwirkung des Pendelrahmens/ an der Stoffbahn α auf, so daß die Feder q den Pendelrahmen / wieder an den Anschlag ρ heranziehen kann. Bei dieser Bewegung schiebt sich die Zunges zwischen die fortlaufend weiterbewegte Stoffbahn α 'und das nunmehr abgeplättete Stück der Papierbahn o' und hebt dieses von der Stoffbahn ab, so daß es seitlich herausgeführt werden kann. Gleichzeitig mit dem Abheben des Bügeleisens h wird mit dem Lösen des Elektromagneten w die Klemmvorrichtung t, u durch die Feder ν geschlossen und die Papierbahnu' sicher festgehalten.
Je nach dem Übersetzungsverhältnis, welches man bei den Wechselrädern 2, 3 wählt, kann man die Abstände der Stempelaufdrucke auf der Stoffbahn α beliebig ändern. Wenn man z. B. die Übersetzung so wählt, daß bei einem Vorschub von im der Stoffbahn a die Kontaktscheibe 5 eine Umdrehung macht, werden die Stempel in 1 m Abstand auf die Stoffbahn aufgestempelt, wenn dagegen die Kontaktscheibe 5 erst bei 2 m Vorschub der Stoff- t°5 bahn eine Umdrehung macht, werden die Stempel alle 2m aufgestempelt. Dabei kann in allen Fällen der Abstand der Stempel auf der Papierbahn 0' derselbe sein, denn dieser muß nur dem Ausschlag des Pendelrahmens 11Q entsprechen, und dieser ist durch die Länge des Kontaktes auf der Kontaktscheibe 5 genau zu regem.
Anstatt, wie bei dem Ausführungsbeispiel gezeigt worden ist, den Rahmen/ pendelnd »5 aufzuhängen, kann dieser ebensogut in einer Geradführung verschiebbar gelagert sein. Es ist auch möglich, die .elektrische Steuerung des Bügeleisens und der Klemmvorrichtung durch eine mechanische Steuerung zu ersetzen.
Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem sich das Bügeleisen nicht
selbst an der Stoffbahn festklemmt und deshalb durch eine besondere Vorrichtung mit der Geschwindigkeit der Stoffbahn mitgenommen werden muß.
α ist wieder die Stoffbahn, welche über die Walzen δ und c gezogen wird, und A das Bügeleisen, welches gegen die Stoffbahn gedrückt und Vion dieser abgehoben und durch die Feder q, wie bei Fig. i, in die Anfangslage zurückgebracht wird. Neben der Stoffbahn a ist über die Walzen & und c ein endloses Band I geführt, welches in bestimmten Abständen mit Mitnehmern II besetzt ist. Dieses Band läuft mit der gleichen Geschwin- >5 digkeit wie die Stoffbahn um. Unterhalb der Stoffbahn befindet sich im Bereich des Weges des Bügeleisens A eine glatte Unterlage III, welche fest gelagert ist. Sobald ein Mitnehmer II an das in der Ruhelage befmdliche Bügeleisen herankommt, wird dieses auf die durch die Unterlage III abgestützte Stoffbahn angedrückt, beispielsweise, wie lohen beschrieben, durch Schließen des Stromkreises durch die Kontaktscheibe 5, und von dem Mitnehmer so lange mitgenommen, bis es, nachdem der Stromkreis unterbrochen worden ist, wieder von der Stoffbahn abgehoben wird, so daß der Mitnehmer darunter hinweggehen kann. Die Feder q zieht das Bügeleisen dann wieder in die Ruhelage zurück. Bei dieser Anordnung können die abplättbaren Drucke auf einzelnen Blättchen verwendet werden. Das Einlegen muß dann allerdings mit der Hand erfolgen. Die Blättdien werden jedesmal vor die Mitnehmer II gelegt und gelangen dadurch in richtigen Abständen unter das Bügeleisen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Bedrucken von Textilwaren unter Verwendung eines Bügeleisens und auf ein Papierband aufgedruckter Abplättdrucke, dadurch gekennzeichnet, daß das beheizte Bügeleisen
    (A) beim Andrücken an die fortlaufend bewegte Stoffbahn (a) und das daraufliegende Abplättband (o') ein Stück in gleicher Geschwindigkeit mit der Stoffbahn mitwandert, worauf es nach Abheben von der Stoffbahn entgegen der Viorschubrichtung der Stoffbahn in seine Anfangslage zurückkehrt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitwandern des Bügeleisens (A) in der Vorschubrichtung defr Stoffbahn (a) nur durch das Festklemmen des Bügeleisens an der Stoffbahn, also ohne eigene Vorschubrichtung, erzielbar ist, wobei gleichzeitig das zwischen Bügeleisen und Stoffbahn eingeklemmte Abplättbänd {p') ebenfalls ohne besondere Vorschubrichtung weiter schaltbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem oberhalb der Stoffbahn in deren Bewegungsrichtung schwenkbaren Pendelrahmen (/) ein senkrecht zu dessen Schwingungsrichtung verschiebbares Bügeleisen (A) gelagert ist und ein unterhalb der Stoffbahn liegender Teil des Rahmens das Widerlager für das an die Stoffbahn angedrückte Bügeleisen bildet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (g) des Bügeleisens (A) als Magnetkern eines Elektromagneten ausgebildet ist, dessen Stromkreis in Abhängigkeit von der Vorschubbewegung der Stoffbahn und entsprechend dem gewünschten Abstande der Stempelabdrucke schaltbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine den bedruckten Papierstreifen (p') absatzweise festhaltende Klemmvorrichtung (t, u), die beim Andrücken des Bügeleisens an die Stoffbahn geöffnet und beim Abheben des Bügeleisens geschlossen wird, so daß während des Abplättens eines Stempels der Papierstreifen zusammen mit der Stoffbahn bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH142574D 1935-01-30 1935-01-30 Vorrichtung zum Bedrucken von Textilwaren mit Abplaettdrucken Expired DE641990C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206826B (de) * 1958-10-16 1965-12-16 Maier & Soehne Unitas Vorrichtung zum gleichzeitigen Markieren der Ansatzstellen fuer Knoepfe und Knopfloecher an Waesche- und Bekleidungsstuecken
US3976020A (en) * 1974-05-20 1976-08-24 Veb Nahmaschinenwerk Wittenberge Sewing machine and ironing device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206826B (de) * 1958-10-16 1965-12-16 Maier & Soehne Unitas Vorrichtung zum gleichzeitigen Markieren der Ansatzstellen fuer Knoepfe und Knopfloecher an Waesche- und Bekleidungsstuecken
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