DE641789C - Auf festen Lagerzapfen gelagerte Elektrorolle, insbesondere zum Antrieb von Foerderbaendern, mit innerhalb der Rolle liegendem UEbersetzungsgetriebe und Innenlaeufermotor - Google Patents

Auf festen Lagerzapfen gelagerte Elektrorolle, insbesondere zum Antrieb von Foerderbaendern, mit innerhalb der Rolle liegendem UEbersetzungsgetriebe und Innenlaeufermotor

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DE641789C
DE641789C DET41494D DET0041494D DE641789C DE 641789 C DE641789 C DE 641789C DE T41494 D DET41494 D DE T41494D DE T0041494 D DET0041494 D DE T0041494D DE 641789 C DE641789 C DE 641789C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/02Belt- or chain-engaging elements
    • B65G23/04Drums, rollers, or wheels
    • B65G23/08Drums, rollers, or wheels with self-contained driving mechanisms, e.g. motors and associated gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

Es sind bereits Elektrorollen zum Antrieb von Förderbändern 10. dgl. bekannt, die über ein Übersetzungsgetriebe durch einen Innenläufermotor angetrieben werden, der innerhalb der Rolle angeordnet ist. Bei einer bekannten Bauart ragt die Welle des Motors in das Getriebe hinein und trägt das Ritzel, das unmittelbar auf dem Ende der Motor-5rolle sitzt. Diese Bauart hat den Nachteil, daß beim Schadhaftwerden des elektrischen oder mechanischen Teiles der Antriebseinrichtung. der Ausbau des Mqtorläufers nur nach Auseinandernehmen des Getriebes möglich ist, weil das Ritzel unmittelbar auf der Motorwelle sitzt. Ein Auseinandernehmen des Getriebes ist aber namentlich im Bergbau unerwünscht, da. hierbei die Gefahr besteht, daß leicht Verunreinigungen in das Getriebe gelangen. Außerdem hat das Auseinandernehmen des Getriebes den Nachteil, daß die Rolle längere Zeit außer Betrieb genommen werden muß, wodurch längere und im Bergbau sehr unerwünschte Betriebsstörungen auftreten.
Gegenstand der Erfindung ist eine wesentlich vorteilhaftere Ausbildung von auf festen Lagerzapfen, abgestützten ElektroroUen, welche sich dadurch auszeichnet, daß eine das Antriebsritzel tragende Getriebewelle am motorseiti- gen Ende auf der Motorwelle abgestützt ist, während sie am anderen Ende in einer Bohrung des dort befindlichen Tragzapfens der Rolle gelagert ist.
Die Anordnung nach der Erfindung hat den Vorteil zur Folge, daß einerseits Motor oder Getriebe bequem voneinander getrennt aus der Rolle ausgebaut werden können, andererseits eine sichere und gute Abstützung der Ritzelwelle vorhanden ist, die einen ruhigen und störungsfreien Lauf der Getrieberäder gewährleistet. Dies ist eine Folge der praktisch starren Abstützung der Ritzelwelle an der mehrfach gelagerten Motorwelle.
Gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Getriebewelle über ihre ganze Länge als Hohlwelle ausgebildet werden, die einen auf die Motorwelle gesteckten Verlängerungszapfen umschließt und mit diesem an ihrem Ende verbunden ist. Diesej Anordnung ermöglicht eine gute Verspannung der Getriebehohlwelle an dem kegelförmigen Ende der Motorwelle.
In der Zeichnung' sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. In Fig. ι sitzt der Läufer r 1 des innerhalb des 'Rollenmantels 12 angeordneten Elektromotors 13 auf einer Welle 14, die in den beiden am Ständergehäuse 15 befestigten Lagerschilden 16 und 17 gelagert ist. Das antriebsseitige Ende der Motorwelle 14 greift in die Nabe 19 des Ritzels 18 ein, das mit der Getriebewelle 20 aus einem Stück besteht. Das Ritzel 18. steht im Eingriff mit mehreren Planetenrädern 21, die sich auf einem mit dem Rollenmantel 12 verbundenen Zahnkranz 6g 22 abwälzen. Auf der Welle der Planeten1-räder 21 sitzt ein zweites Planetenrad23, das sich auf dem feststehenden Innenzahnkranz 24
abwälzt. Die , Planefcenräder 21, 23 sind in einem Rahmen 25 gelagert, der sich mittels des Wälzlagers 26 auf der Getriebewelle 20 abstützt. Die Getriebewelle 20 ist durch die beiden Lager 27 und 28 abgestützt, die an den beiden Enden eines mit dem feststehenden Innenzahnkranz 24 aus einem Stück bestehenden Zapfens 29 angeordnet sind. Dieser Zapfen bildet die Nabe des Innenzahnkranzes 24 und trägt das Lager 30 der Stirnseite 3 r des Rollenmantels 12. Der Zapfen 29 ist in der Ebene 32 fest abgestützt, die zwischen den beiden Lagern 27 und 28 liegt. Dies hat den Vorteil, daß der Reaktionsdruck des Getriebes gut abgefangen wird, so -daß diiel Getriebewelle hiervon entlastet wird.
Die motorseitige Stirnwand 33 des Rollenmantels 12 ist auf dem Zapfen 34 mittels des Wälzlagers 35 abgestützt. Die Kühlung des Motors erfolgt durch den auf der Motorwelle 14 außerhalb des Motorlagerschildes 16 sitzenden Lüfter 36, der durch die Öffnungen der Stirnwand 33 Luft ansaugt und sie über das zweckmäßig mit Kühlrippen, versehene Ständergehäuse treibt.
Die Motorwelle 14 kann nach Entfernen
des Rollenmantels 12 und der dazugehörigen Teile seitlich ausgebaut werden, ohne daß das Getriebe geöffnet zu werden braucht, da die Befestigung zwischen dem getriebeseitigen Ende der Motorwelle und der Nabe 19 des Antriebsritzels 18 nur durch eine Keilfeder erfolgt. Andererseits kann auch das Getriebe ausgebaut werden, ohne daß der Motor auseinandergenommen zu werden braucht.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist die Motorwelle 14 an ihrem antriebsseitigen Ende 41 kegelförmig ausgebildet und mit einer axialen Bohrung 42 versehen, in die das Ende eines Zapfens 43 geschraubt ist. Dieser ist von der hohl ausgebildeten Geitriebewelle 44 umschlossen, in die das Ritzel 45 eingearbeitet ist. Das äußere Ende des Zapfens 43 ist als Schraube 46 ausgebildet, die sich gegen die Stirnseite der Getriebewelle 44 legt. Durch Anziehen der Mutter 46 wird das konische Ende 41 der Motorwelle 14 fest gegen die entsprechende konische Bohrung 'der Getriebewelle 44 gedrückt und dadurch eine feste Kupplung von Motor- und Getriebewelle erreicht. Die Mutter 46 ist von einer Kappe 58 umschlossen, die an der Stirnseite des Zapfens 56 befestigt ist. Die Getriebewelle 44 trägt an ihrem motorseitigen Ende unter Zwischenschaltung eines Wälzlagers 47 die leine Hälfte des die Planetenräder 48 und 49 tragenden Rahmens 50, dessen andere Hälfte 5 χ mittels der Wälzlager 52 auf der Getriebewelle 44 abgestützt ist. Die Getriebewelle 44 ist ihrerseits mittels der beiden Lager 53 und 54 in den beiden Enden des einen Fortsatzes des feststehenden Innenzahnkranzes 55 bildenden Zapfens 56 gelagert, der in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 in der Ebene 57 abgestützt ist. Die übrige Ausbildung der Rolle ist ähnlich der Ausführungsform gemäß Fig. 1. Die Anordnung des Verlängerungszapfens an dem Ende der Motorwelle 14 hat den •Vorteil, daß diese nach Lösen der von der Kappe 58 umschlossenen Mutter 46 seitlich herausgezogen werden kann, ohne daß an dem Getriebe selbst irgendeine Veränderung vorgenommen zu werden braucht. Durch den Verlängerungszapfen 43 erhält die Motorwelle eine gute Führung in der Getriebewelle, wodurch der Ein- und Ausbau weiterhin erleichtert wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: go
    i. Auf festen Lagerzapfen gelagerte Elektrorolle, insbesondere zum Antrieb von Förderbändern, mit innerhalb der Rolle liegendem Übersetzungsgetriebe und Innenläufermotor, dadurch gekennzeichnet, daß die das Antriebsritzel tragende Getriebewelle (19, 20 bzw. 44) am motorseitigen Ende auf der Motorwelle (14) abgestützt und am anderen Ende in einer Bohrung des dort befindlichen Trag- ^90 zapfens (29 bzw. 56) der Rolle gelagert ist.
  2. 2. Elektrorolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebewelle (44) in ihrer ganzen Länge als Hohlwelle ausgebildet ist und einen auf die Motorwelle (14) gesteckten Verlängerungszapfen (43) umschließt, mit dem sie an ihrem äußeren Ende verbunden ist.
  3. 3. Elektrorolle nach Anspruch 1, deren einer Tragzapfen von der verlängerten Nabe des feststehenden Innenzahnkranzes 'des Übersetzungsgetriebes gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragzapfen (29, 56) zwischen zwei Lagern (27, 28 bzw. S3, 54) der Getriebewelle (20,44) in dem Traggestell der Rolle eingespannt ist.
  4. 4. Elektrorolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem feststehenden Innenzahnkranz (24) käm-■ mende Planetenrad (23) fliegend angeordnet ist.
  5. 5. Elektrorolle nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der das Antriebsritzel tragenden Welle (19, 20 bzw. 44) der Rahmen (25, 50) für die Planetenräder gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET41494D 1932-10-14 1932-10-14 Auf festen Lagerzapfen gelagerte Elektrorolle, insbesondere zum Antrieb von Foerderbaendern, mit innerhalb der Rolle liegendem UEbersetzungsgetriebe und Innenlaeufermotor Expired DE641789C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022158B (de) * 1953-10-31 1958-01-02 Baumueller Gmbh A Antriebstrommel fuer Foerderbaender
DE19527082A1 (de) * 1995-07-25 1997-01-30 Heinz Dipl Ing Joerissen Drehfeste Verbindung zwischen Rohr und Deckel eines Trommelmotors
DE19615709C2 (de) * 1996-04-22 2001-11-08 Heinz Joerissen Trommelmotor
DE102008034416A1 (de) 2007-09-21 2009-04-16 Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg Trommelantrieb

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DE19615709C2 (de) * 1996-04-22 2001-11-08 Heinz Joerissen Trommelmotor
DE102008034416A1 (de) 2007-09-21 2009-04-16 Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg Trommelantrieb

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