DE641160C - Skalenanordnung fuer Rundfunkgeraete mit mehreren Wellenbereichen - Google Patents

Skalenanordnung fuer Rundfunkgeraete mit mehreren Wellenbereichen

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DE641160C
DE641160C DEI43292D DEI0043292D DE641160C DE 641160 C DE641160 C DE 641160C DE I43292 D DEI43292 D DE I43292D DE I0043292 D DEI0043292 D DE I0043292D DE 641160 C DE641160 C DE 641160C
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DE
Germany
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scale arrangement
wave ranges
scale
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Expired
Application number
DEI43292D
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English (en)
Inventor
Theodor Gabor
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IDEAL WERKE AKT GES fur DRAHT
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IDEAL WERKE AKT GES fur DRAHT
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/02Indicating arrangements
    • H03J1/04Indicating arrangements with optical indicating means
    • H03J1/045Indication of the tuning band, the bandwidth, tone control, the channel number, the frequency, or the like

Landscapes

  • Structure Of Receivers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Skalenanordnung für Rundfunkempfangsgieräte mit mehreren Wellenbereichen und stellt eine sehr vorteilhafte Lösung der Skalenfrage dar; die Anordnung verwendet eine Optik, mit deren Hilfe die auf eine Skalenscheibe aufgezeichneten Senderbezeichnungen vergrößert auf eine Schaufläche projiziert werden. Das wesentliche Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die Senderbezeichnungen der einzelnen Wellenbereiche auf die Scheibe in getrennten Bahnen aufgezeichnet sind und daß die Anordnung zwangsläufig durch den Wellenbereichumschalter derart umschaltbar ist, daß wahlweise die Senderbezeichnungen der einen oder der anderen dieser Bahnen für sich allein auf die gleiche Stelle der Schaufläche projiziert werden.
Konstruktiv kommen dem Gegenstand der . Erfindung vielleicht diejenigen vorbekannten Skalenanordnungen am nächsten, bei denen eine ebenfalls mit getrennten Aufzeichnungsbahnen versehene Skalenscheibe unmittelbar hinter einem Beobachtungsfenster sichtbar gemacht wird. Bei einem Gerät mit drei Wellenbereichen beispielsweise würde man also in diesem Falle in dem Beobachtungsfenster drei Bahnen von Sendernamen durchlaufen sehen, von denen jeweils nur diejenige abgelesen werden darf, die dem gerade eingestellten Wellenbereich zugeordnet ist. Da hierbei also alle drei Namengruppen sichtbar sind, ist auch bei Anwendung besonderer Vorsichtsmaßnahmen die Gefahr einer Verwechslung nicht ausgeschlossen.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, vor den Aufzeichnungsbahnen ein kleines Fenster verschiebbar anzuordnen, das einen Ausschnitt jeweils nur aus der gewünschten Bahn freigibt, während die übrigen Bahnen vollständig verdeckt bleiben. Bei Umschaltung von einem Bereich zum anderen wandert hierbei also das Fenster, und die Ablesung erfolgt jeweils an einer anderen Stelle. Wenngleich hierdurch die Gefahr von Irrtümern ausgeschlossen ist, so haften dieser Konstruktion doch erhebliche andere Nachteile an. Bei drei Wellenbereichen beispielsweise wird für jede Anzeige immer nur ein Drittel der insgesamt verfügbaren Fläche verwandt, was nicht nur im Hinblick auf die schlechte Flächenausnutzung unvorteilhaft ist, sondern auch ein äußerst unschönes Bild ergibt.
Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung ein Ausfüh- rungsbeispiel dargestellt.
Die Vorderwand 1 des Gerätes, die an der Grundplatte 2 befestigt ist, trägt den Einstellknopf 3, der über ein Getriebe 4 das Abstimmittel, und zwar einen Drehkondensator 5,
*J Von dem, Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Theodor Gabor in Berlin-Hohenschönhausen.
betätigt. Auf der Achse des Drehkondensators ist unverrückbar eine Scheibe 6 angeordnet, die als Originalskala für die Projektion dient. Auf der Scheibe 6 sind= die Sendernamen- in getrennten Bahnen, in. diesem Falle in drei Bahnen 7, 9 und ix, aufgezeichnet.
Zum Ausleuchten und Projizieren dieser Bahnen dient eine Beleuchtungsvorrichtung, die hinter der Skalenscheibe 6 angeordnet ist und mittels eines Gestänges 13, 14, 20 auf und nieder verschoben werden kann. Diese Steuerung erfolgt in Abhängigkeit von dem Wellenbereichumschalter, so daß mit der elektrisehen Umschaltung des Empfängers von einem Wellenbereich auf einen anderen gleichzeitig auch die Beleuchtungsvorrichtung verstellt wird. In der Zeichnung ist die Beleuchtungsvorrichtung gerade in ihrer mittleren Stellung 10 gezeichnet. Für die beiden anderen Bahnen nimmt die Lampe die Stellungen 8 bzw. 12 ein, die durch gestrichelte Linien angedeutet sind. Auf der der Vorderwand ι zugewandten Seite der Originalskala 6 befindet sich die Optik, die zur vergrößernden Projektion dient. Diese Optik enthält unter anderem die optischen. Systeme 15,16 und 17, die in einem Tubus 18 angeordnet sind. Als Projektions- und Schaufläche dient eine an der Vorderwand 1 angebrachte Scheibe 19.
Es werde zunächst die gezeichnete mittlere Stellung 10 der Beleuchtungsvorrichtung betrachtet. Hierbei gehen die Lichtstrahlen nach Durchleuchten der Schriftzeichenbahn 9 und nach Durchtritt durch die Linse 15 in gerader Richtung weiter zur Schaufläche. Befindet sich die Lampe hingegen in der Stellung 8, so werden die Lichtstrahlen nach Verlassen der Bahn 7 so umgelenkt, daß sie auf die gleiche Stelle der Schaufläche 19 fallen. Dieses gilt auch in umgekehrtem Sinne von der Stellung 12. Die nicht benutzten Nebenbereiche können hierbei jeweils abgeblendet werden.
Auf der Schaufläche erscheinen die Namen der verschiedenen Bereiche also immer auf der gleichen Stelle, obwohl die Senderbezeichnungen auf der Originalskala in nebeneinanderliegenden Bahnen getrennt voneinander aufgezeichnet sind. Man kann das optische System so bemessen und anordnen, daß die Namen immer in die Mitte der Schaufläche fallen und somit dem Beschauer ein Bild günstiger Flächen ausnutzung bieten. Beim Durchdrehen des Drehkondensators S werden demnach auf der Schaufläche bei jeder der Lampenstellungen ausschließlich die Senderbezeichnungen der betreffenden Aufzeichnungsbahn der Originalskala sichtbar, alle übrigen hingegen nicht.
Ohne die steuerbare Umlenkvorrichtung müßte man die Bezeichnungen für die verschiedenen Wellenbereiche sämtlich aufeinanderfolgend in der gleichen Kreisbahn auf- ^zeichnen, so daß sie auf der Schaufläche 19 abwechselnd sichtbar werden. Das wird bei der Ablesung natürlich unangenehm empfunden 'und führt insofern auch zu technischen Schwierigkeiten, als mitunter an der gleichen Stelle der Originalskala beispielsweise ein Sender des Mittel- und ein Sender des Langwellenbereiches gleichzeitig ihren Platz finden müssen.
Da bei der neuen Skalenanordnung auf der Schaufläche jeweils nur die Bezeichnung des eingestellten. Senders erscheint, kann auf die Verwendung von Bezeichnungen in Form von Skalen mit Grad- oder Wellenlängeneinteilung verzichtet werden.
Bei Geräten, die auch für Schallplattenabtastung eingerichtet sind, wird man der hierfür vorgesehenen Einstellung des Umschalters zweckmäßigerweise ein besonderes Zeichen zuordnen, das dann in gleicher Weise wie die Senderbezeichnungen auf der Schaufläche erscheint.
Die praktische Verwirklichung des Erfindungsgedankens kann natürlich auch mit anderen konstruktiven Mitteln durchgeführt werden als bei dem dargestellten Beispiel. So ist es nicht erforderlich, daß der Übergang von einer Bezeichnungsbahn zur anderen durch entsprechende Umschaltung der Projektionseinrichtung erfolgt. Es kann vielmehr auch die Projektionseinrichtung stillstehen, während das optische System verschoben wird. Die Verschiebung des Lichtstrahlenbündels stellt allerdings die beste dieser Lösungen dar.
Bei Rundfunkempfangsgeräten für den Privatgebrauch wird es meist nur in Frage kommen, daß man die Projektionsfläche 19 am Gerät selbst anbringt. In manchen Fällen jedoch kann auch eine gesonderte Anbringung erwünscht sein. Man muß zu diesem Zweck nur die optischen und sonstigen Hilfsmittel entsprechend bemessen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Skalenanordnung für Rundfunkempfangsgeräte mit mehreren Wellenbereichen, bei der die auf eine Skalenscheibe aufgezeichneten Senderbezeichnungen mittels einer Optik vergrößert auf eine Schaufläche projiziert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Senderbezeichnungen der einzelnen Wellenbereiche auf die Scheibe in getrennten Bahnen aufgezeichnet sind und daß die Anordnung zwangsläufig durch den Wellenbereichumschalter derart umschaltbar ist, daß wahlweise die
    Senderbezeichnungeii der einen oder der anderen dieser Bahnen für sich allein auf die gleiche Stelle der Schaltfläche projiziert werden.
  2. 2. Skalenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch Vierschieben der Beleuchtungsvorrichtung erfolgt.
  3. 3. Skalenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch Verschieben von Elementen des optischen Systems erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEI43292D 1931-12-19 1931-12-19 Skalenanordnung fuer Rundfunkgeraete mit mehreren Wellenbereichen Expired DE641160C (de)

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