DE640906C - Verfahren und Pressform zum Pressen von Briketts - Google Patents

Verfahren und Pressform zum Pressen von Briketts

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DE640906C
DE640906C DEN36929D DEN0036929D DE640906C DE 640906 C DE640906 C DE 640906C DE N36929 D DEN36929 D DE N36929D DE N0036929 D DEN0036929 D DE N0036929D DE 640906 C DE640906 C DE 640906C
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pressing
mold
pressure
gases
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0005Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing for briquetting presses
    • B30B15/0017Deairing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren und Preßform zum Pressen von Briketts Die Erfindung betrifft .ein Verfahren und eine Preßform zum Pressen von Briketts aus pulverförmigem Gut ohne Anwendung eines Bindemittels. Hierbei muß das Gut einem sehr hohen Druck ausgesetzt und dafür gesorgt werden, da.ß die Luft und andere Gase, die sich im Füllgut angesammelt haben, möglichst entfernt werden.
  • Es ist bereits beim Trockenpreßverfahren bekannt, das Preßgut dadurch zu @entlüften, daß in der Preßform ein luftverdünnter Raum hergestellt wird, indem während der Pressung unter luftdichtere Abschluß des Hohlraumes der Preßform die Luft aus diesem Hohlraum durch eine Luftsaugvorrichtung abgesaugt wird, die mit ihrem Saugraum in die Pneßform mündet. Die Entlüftung des Preßgutes beginnt erst in dem zweiten Teil der Pressung, jedoch geschieht dieses durch Absaugen der Luft vor vollständiger Pressung.
  • Weiterhin ist vorgeschlagen worden, die Preßform, in welcher das , Pressen erfolgt, von Anfang an mit Öffnungen zu versehen, so daß die Entlüftung während des ganzen Preßvorganges stattfinden muß.
  • Schließlich ist auch die Entlüftung .des Preßgutes beim Pressen einer plastischen Masse bekanntgeworden, und zwar durch Saugen.
  • Bei allen diesen Verfahren war eine vollständige Entgasung des Füllgutes ,nicht möglich, auch dann nicht, wenn man zwischen dem Preßstempel, gegebenenfalls auch dem Gegenstempel und der Preßform, einen schmalen. Spalt ließ, damit die aus dem Preßgut gepreßten Gase entweichen konnten. Es ließ sich nicht verhüten, daß durch den hohen Preßdruck feine Teilchen des Preßgutes in den Spalt gepreßt und dieser dadurch verstopft wurde. Es verblieb dann noch im Preßgut .eine Gasmenge, die mit diesem zusamm,engepreßt wurde. Da bei der Entfernung der Briketts aus der Presse diese Gase expandierten; wurden die Briketts lose und zerfielen schnell. Wurde der Spalt etwas erweitert, damit er sich nicht verstopfte, sto wurde ein Teil des Gutes zusammen mit dem entwemclhenden Gas durch den Spalt weggeblasen, und bei, dem Mangel an Preßgut war die Pressung nicht mehr genügend stark.
  • Die Erfindung bezweckt praktisch vollständige Entfernung der im Preßgut vorhandenen Gase und geht deshalb von dem bekannten Verfahren zum stufenweisen Pressen von Briketts aus pulverförmigem Gut ohne Anwendung :eines Bindemittels aus und führt dieses in Preßfermen, die mit Entlüftungsöffüungen zum Entweichen der Gase infolge der Preßwirkung versehen sind. Das Verfahren besteht darin, daß in einem vorbestimmten Zeitpunkt in der letzten Stufe der Pressung eine :oder mehrere Entlüftungsöffnungen Moder, Schlitze in der Preßformselbs,ttätig in Abhängigkeit vom Preßdruck gebildet werde, durch welche ?_die noch in der Masse vorhandenen Gase entweichen können.
  • Die zur Ausführung des Verfahrens verwendete Vorrichtung besteht aus zwei oder mehr Teilen, die durch Bolzen oder ein anderes äußeres Druck- oder Spannmittel der= art für einen bestimmten Druck zusammengehalten werden, daß nach Überschreiten. dieses Druckes und ausschließlich dadurch sich zwischen den Teilen Spalten für das Entweichen der Gase bilden. Die aus mehreren Teilen bestehenden Preßformen werden durch Bolzen o. dgl. derart aneinandergedrückt, daß die Form bis zu einem bestimmten inneren Druck vollständig dicht ist. Die von außen wirkende Schließkraft wird dann derart gewählt, daß sie am Ende der Pressung nicht mehr genügend Widerstand leisten kann, so, daß sich dann eine oder mehrere kleine Auslaßöffnungen bilden, welche die Gase entweichen lassen.
  • Statt der Preßform kann man auch den Stempel oder den Gegenstempel derart bauen, daß sich am Ende der Pressung ein Spalt für das Entweichen der Gase bildet.
  • Man kann auch die beiden Stufen der Pressung in, besonderen, aneinanderschließenden Preßformen vornehmen.
    Schließlich kann man die Preßform an
    sich aus einem derartigen Werkstoff fertigen,
    bam Ende der Pressung der Spalt zwi-
    . -etempel oder Stempeln und dem Preß-
    :fo@trii'l@ö'er sich etwas erweitert.
    #f #:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüczir: i. Verfahren zum stufenweisen Pressen von Briketts aus pulverförmigem Gut ohne Anwendung eines Bindemittels in Preßformen mit Entlüftungsöffnungen zum Entweichen der Gase infolge der Preßwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß in einem vorbestimmten Zeitpunkt in der letzten Stufe der Pressung eine oder mehrere Entlüftungsöffnungen oder Schlitze in der Preßform selbsttätig in Abhängigkeit vom Preßdruck gebildet werden. a. Preßform zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere Teile, die durch Bolzen oder ein anderes äußeres Druck-oder Spannmittel derart für einen bestimmten Druck zusammengehalten werden, daß nach Überschreiten dieses Drukkes und ausschließlich dadurch. sich zwischen den Teilen Spalten für das Entweichen der Gase bilden.
DEN36929D 1934-07-11 1934-07-11 Verfahren und Pressform zum Pressen von Briketts Expired DE640906C (de)

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