DE640698C - Tropftuelle mit Kieshaube zur Entwaesserung von Fahrbahndecken - Google Patents

Tropftuelle mit Kieshaube zur Entwaesserung von Fahrbahndecken

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DE640698C
DE640698C DEM124890D DEM0124890D DE640698C DE 640698 C DE640698 C DE 640698C DE M124890 D DEM124890 D DE M124890D DE M0124890 D DEM0124890 D DE M0124890D DE 640698 C DE640698 C DE 640698C
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DE
Germany
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gravel
hood
hump
passage openings
road surfaces
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Expired
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DEM124890D
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English (en)
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/08Damp-proof or other insulating layers; Drainage arrangements or devices ; Bridge deck surfacings
    • E01D19/086Drainage arrangements or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Tropftülle mit Kieshaube zur Entwässerung von Fahrbahndecken Die Erfindung bezieht sich auf eine Tropftülle mit Kieshaube zur Entwässerung von aus Buckel- oder Hängeblechen gebildeten Fahrbahndecken von Eisenbahnbrücken mit durchgehendem Schotterbett.
  • Tropftüllen dieser Art, die entweder bei aus Buckel- oder Hängeblechen gebildeten Decken oder auch bei Massivdecken Anwendung finden, sind an. sich bekannt. Sie sind aber hinsichtlich ihrer Wirkung nicht einwandfrei.
  • Bei denselben ist entweder mit einem verhältnismäßig engen, durch das Deckenblech gehenden Rohr eine seitlich gelochte Kieshaube größeren Durchmessers fest verbunden, oder auf eine oben konisch erweiterte Ablauföffnung einer Massivdecke, in die gegebenenfalls ein Ablaufrohr -eingelassen werden kann, ist eine Kieshaube mit nach außen vorspringenden scharfkantigen Rippen, welche rostartige Durchbrechungen ergeben, einfach aufgesetzt.
  • Bei diesen Ausführungen bilden die von der Haube bzw. den vorspringenden Rippen; außen begrenzten, die Ablauföffnung innerhalb der Kieshaube umgebenden Randflächen der Decke Absitzflächen- für "Schlamm, Schmutz, Steine o. dgl. Auf diesen Flächen oder zwischen den genannten Rippen können sich die eindringenden Teilchen festsetzen und nach und nach anreichern und verhärten, so daß der Ablauf des Wassers dadurch gestört wird. Die Beseitigung dieser hindernden Ansätze von unten ist aber nicht möglich, und die Kieshauben müssen daher von Zeit zu Zeit durch Beseitigung des Schotters freigelegt werden, um die Reinigung vornehmen und den ungehinderten Ablauf wiederherstellen zu können.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Tropftülle und die Kieshaube aus einem durchgehenden Rohrstück von gleichem Durchmesser und gleichmäßigem Querschnitt bestehen, dessen oberer, die Kieshaube bildender Teil mit einer gelochten Deckplatte und mit seitlichen Durchlaßöftnungen versehen ist.
  • Gegenüber den bekannten Tropftüllen wird dadurch der Vorteil erreicht, daß mit diesen einfachen Mitteln eine durchaus zuverlässige Entwässerung erzielt wird, nachdem schädliche Absitzflächen für Schlamm, Schmutz u. dgl. unterhalb der Kieshaube vermieden sind. Die günstige Wirkungsweise dieser Tropftülle kann dabei noch.dadurch gefördert werden, daß die Befestigung derselben an den Buckel- oder Hängeblechen durch eine ununterbrochen durchlaufende Schweißnaht durchgeführt wird, die in die Durchlaßöffnungen hineinverlegt ist und einen schrägen Übergang von dem Rand der Buckelplattenbohrung zu dem unteren inneren Rand der Durchlaßöffnungen ergibt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel-einer Tropftülle nach der Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Mittelschnitt und Abb. a eine Draufsicht mit Teilschnitt nach Linie A-A der Abb. i.
  • Die Tropftülle a besteht - aus einem einfachen kurzen Rohrstück, das durch die Bohrung -der Buckelplatte b so durchgeführt ist, daß der obere Teil über die Buckelplatte hinausragt. Oben ist dieses Rohrstück durch den aufgeschweißten, gelochten Deckel c abgeschlossen.
  • Statt eben, wie dargestellt, kann der Decke( auch hochgewölbt sein.
  • In dem oberen, über die Buckelplatte b hin-` ausragenden Teil des Rohres a sind große Durchlaßöffnungen d vorgesehen, die unten bis unter die - Oberkante der Buckelplattenbohrung reichen. In den dadurch entstehenden Absatz wird eine abgeschrägte Strecke e einer ununterbrochen durchlaufenden Kehlschweißnaht gelegt, die im übrigen auf den Strekken f außen um das Rohr herumgeführt ist. Dadurch wird in den Durchlaßöffnungen ein schrägerÜbergang von demRand derBuckelplattenbohrung zu dem unteren inneren Rand der Öffnungen geschaffen. ' Ein in der Zeichnung gestrichelt dargestelltes Rohrstück kann in üblicher Weise benutzt werden, das Verwehen von abtropfendem Wasser durch starken Wind auf dem Wege zur Ablaufrinne zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tropftülle mit Kieshaube zur Entwässerung von aus Buckel- oder Hängeblechen gebildeten Fahrbahndecken von Eisenbahnbrücken mit durchgehendem Schotterbett, dadurch gekennzeichnet, daß die Tropftülle und die Kieshaube aus einem durchgehenden Rohrstück (a) von gleichemDurchmesser und gleichmäßigem Querschnitt bestehen, dessen oberer, die Kieshaube bildender Teil mit einer gelochten Deckplatte (c) und mit seitlichen Durchlaßöffnungen (d) versehen ist. z. Tropftülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einsetzen des Rohrstückes (a) in die Bohrung der Buckelplatte (b) die unteren Kanten der Durchlaßöffnungen (d) tiefer liegen als der obere Rand der Buckelplattenbohrung und beide Teile (a, b) durch eine ununterbrochen durchgehende Kehlnaht (e, f) miteinander verschweißt sind, die im Bereich der Durch_laßöffnungen (d) in diese hineinverlegt ist.
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