DE640640C - Vorrichtung zur Erzeugung von Blitzlicht in einer mit Gas gefuellten Lampe - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Blitzlicht in einer mit Gas gefuellten Lampe

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DE640640C
DE640640C DEC48532D DEC0048532D DE640640C DE 640640 C DE640640 C DE 640640C DE C48532 D DEC48532 D DE C48532D DE C0048532 D DEC0048532 D DE C0048532D DE 640640 C DE640640 C DE 640640C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb
    • F21K5/023Ignition devices in photo flash bulbs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung ,von Blitzlicht in einer mit Gas gefüllten Lampe Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Erzeugung von Blitzlicht, bei welchen durch Verbrennung einer eine aktinische Wirkung erzeugenden Ladung in einer geschlossenen Lampe oder Kammer für kurze Zeit ein grelles Licht insbesondere für photographische Zwecke erzeugt wird.
  • Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art vorgeschlagen worden, bei welchen eine mit Gas gefüllte Blitzlichtlampe mit einem zerreißbaren -#Terschluß versehen ist, der zum Zwecke der Zündung durchbrochen wird, wobei zugleich die außerhalb der Lampe befindliche Zündvorrichtung betätigt wird. Die Zündung ist hierbei unzuverlässig und unsicher.
  • Man hat ferner bereits Vorrichtungen dieser Art vorgeschlagen, bei welchen die Zündvorrichtung nach Entfernung eines Verschlußpfropfens durch eine nur durch ein durchlässiges Sieb o. dgl. abgeschlossene Öffnung in das Lampeninnere eingeführt und dort zu einem späteren Zeitpunkt betätigt wird. Hierbei steht aber das Lampeninnere schon vor der Zündung in offener Verbindung mit der Außenluft, so daß eine Mischung des Lampeninhaltes mit der Außenluft bzw. ein Entweichen der Füllung unvermeidlich ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, bei welcher die mit einer Stoßstange verbundene Zündvorrichtung durch einen leicht zerstörbaren, luftdichten Verschluß in die Verbrennungskammer eingeführt und hierauf die Durchtrittsöffnung durch einen flanschartigen Ansatz sofort wieder nach außen abgeschlossen wird, so daß eine nachteilige Mischung des Lampeninhaltes mit der Außenluft nicht erfolgen kann. Es können daher hier auch Gase zur Entzündung gebracht werden, die nicht mit Luft gemischt werden sollen.
  • Da infolge dieses Abschlusses im Innern der Lampe unter Umständen ein schädlicher Überdruck auftreten kann, wird die Vorrichtung ferner erfindungsgemäß mit Sicherheitsventilen versehen, welche sich bei Überschreitung eines bestimmten inneren Überdruckes öffnen und so eine Explosion verhindern.
  • Statt dessen kann der flanschartige Ansatz selbst als Sicherheitsventil ausgebildet sein. Erfindungsgemäß werden also die Vörteile der bekannten Vorrichtungen vereinigt, ihre Nachteile aber vermieden.
  • Die Entzündung der Ladung erfolgt zweckmäßig auf elektrischem Wege, wie dies an sich bei Blitzlichtlampen anderer Bauart bereits bekannt ist.
  • Zwei Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen gemäß der Erfindung sind nachstehend an Hand der beiliegenden schematischen Zeichnung beschrieben, in'welcher Fig. i einen Querschnitt durch eine Lampe gemäß der Erfindung darstellt, Fig. a in größerem Maßstab einen Schnitt durch eine andere Form der Verschlußkappe, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform.
  • Eine Glasbirne i ist in eine metallische Haube 2 eingekittet, die mit Zapfen 3 für eine; bajonettartige Verbindung mit einer liülse:4# versehen ist, welch letztere entweder einetk" Bestandteil einer Haltevorrichtung bildet oder, wie in der Zeichnung dargestellt, mit einem Schraubengewinde 5, einer Bajonettverbindung o. dgl. Anordnung versehen ist, durch welche sie an jede beliebige Bauart einer Haltevorrichtung einschließlich der zur Zeit für Blitzlichtlampen gebräuchlichen Haltevorrichtungen angeschlossen werden kann. Die Haube :2 der Lampe ist im normalen Zustand durch eine Scheibe 6 aus Metallblech, Collodium oder ähnlichem Stoff verschlossen, die so ausgeführt ist, daß sie durch Aufstoßen der Lampe gegen das Ende einer durch die Hülse 4 eingeführten Zündvorrichtung zerrissen werden kann. Die Haube :2 besitzt eine Anzahl von Bohrungen 7, die durch eine gespannte Gummihülse 8 umschlossen sind. Bei der Entzündung der Ladung in der Lampe mit Hilfe der Zündvorrichtung besteht daher keine Gefahr einer Zerstörung der Lampe i durch zu starke Drucksteigerung, da der überschüssige Druck durch das Ventil 8 und die Bohrungen g in der Haube ins Freie austreten kann.
  • In dem Beispiel ist eine Anordnung gezeigt, bei welcher die Lampe in Verbindung mit einem Zündrohr verwendet wird, das einen zerreißbaren Verschluß 6 der Lampe durchdringt. Das Ventil kann aber auch ebensogut für Blitzlichtlampen oder -behälter jeder beliebigen bekannten Art verwendet werden, beispielsweise auch in Fällen, in welchen immerwährende Leuchtmittel in der Lampe vorhanden sind oder in Fällen, in welchen die Entzündung der Ladung der Lampe durch Stoß, durch heiße Drähte, elektrische Funken oder auf Wechselwirkung beruhende Zündung oder- auch durch außerhalb der Lampe befindliche Mittel herbeigeführt wird.
  • Bei der dargestellten Anordnung trägt die Fassung 4 eine Stange io, welche eine leitende Verbindung mit dem einen Pol der Zündvorrichtung bildet und zu diesem Zweck an einen federnden Kontakt il angeschlossen ist, während die Rückleitung über einen zweiten Federkontakt 12 geht. Diese Federkontakte i i und 12 sind in einer Hülse 13 aus Isolierstoff untergebracht. Die Hülse 13 mit den Kontakten i i, 12 sitzt verschiebbar in einem äußeren Rohr 14, dessen Vorderteil 15 dazu dient, den Verschluß der Lampe i, der beispielsweise aus einem Metallblech 6 besteht, zu durchdringen.
  • Die Enden der Kontaktfedern i i, 12 stehen in leitender Verbindung mit Metallstreifen 16, 17, die auf den gegenüberliegenden Seiten einer in der Mitte angeordneten Isolierstange oder Zündstange 18 liegen und in einen Knopf ig aus zündfähigem Stoff eingebettet -jnd.
  • ",...Vor Gebrauch der Vorrichtung, d. h. vor der Befestigung der Lampe i auf ihrem Halter ist das Rohr 14 durch die Feder 2o nach vorn geschoben, so daß der Zündknopf ig von der Vorderkappe 15 bedeckt ist. Soll die Lampe benutzt werden, so wird sie auf die Vorderkappe 15 aufgestoßen, wobei die Verschlußscheibe 6 durch letztere zerstört wird.
  • Das Rohr 14 wird sodann entgegen dem Druck der Feder 2o weiter in das Innere der Lampe vorgestoßen, bis die Bajonettzapfen 3 in sperrenden Eingriff mit den Bajonettschlitzen 28 der Fassung kommen. In dieser Stellung wird das Rohr 14 durch Anlage seines Flansches 21 gegen das äußere Ende der Lampenkappe zurückgehalten. Die Lampe mit ihrer Kappe 5 kann nun auf jeden Halter gebräuchlicher Form aufgebracht werden, worauf die jetzt vor der Kappe 15 vorstehende Zündpille ig mit Hilfe elektrischen Stromes aus einer Trockenbatterie o. dgl. entzündet werden kann. Jeder übermäßige Druck, der sich in der Lampe i entwickelt, kann durch die öffnungen 7 und das Ventil 8 entweichen und durch die Löcher g nach der Atmosphäre austreten. Die Lampe i kann nach der Verbrennung wieder von dem Halter entfernt werden, worauf eine neue Zündvorrichtung 16, 17, 18, i9 zwischen die Tontakte il und 12 eingeführt und eine neue verschlossene Lampe auf den Halter gebracht wird. Nach Wunsch können die Bohrungen auch in dem Rohr 14 angebracht und an Kanäle angeschlossen werden, die von hier aus ins Freie führen und durch ein zusätzliches Ventil ähnlich dem Ventil 8 verschlossen sind.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist ein pistolenartiger Halter 22 gezeigt, der eine Hülse 23 mit Scheinwerfer 24 trägt. Die Hülse 23 ist mit Schlitzen versehen, durch welche Zapfen 25 reichen, die mit Handgriffen 26 versehen sind. Mit deren Hilfe kann eine innere Hülse z7 von der in strichpunktierten Linien gezeifchneten Lage nach der mit vollen Linien dargestellten Stellung zurückgezogen werden. Die Hülse 27 ist mit Hilfe der Zapfen 29 nach Art eines Bajonettverschlusses verbunden mit einer verschlossenen Lampe 30 ähnlich der Lampe i der Fig. i. Der Verschluß dieser Lampe ist indessen so ausgeführt, daß er durch einen starren Schneidkopf 31 durchdrungen werden kann, der an dem Halter befestigt ist. Über dem Schneidkopf 31 kann sich die Hülse 27 mit einem unter Federdruck stehenden Ventil 32 frei hinwegbewegen. Der Druck der Feder 33 kann hierbei eingestellt werden, beispielsweise durch. Gewindestifte 34.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, wird bei der in strichpunktierten Linien dargestellten Stellung der einzelnen Teile die Lampe 3o auf den Schneidkopf 31 aufgepreßt, derart, daß der Verschluß durchbrochen wird und die Verbindung der Lampe mit der Hülse 27 durch die Bajonettzapfen 29 erfolgen kann. Hierauf kann die Hülse 27 mit Hilfe der Handgriffe 26 in die in vollen Linien gezeichnete Lage zurückgezogen werden, wobei der den Schneidkopf 31 tragende Schaft 35 in das Innere der Lampe eindringt.
  • Der Schaft 35 ist hohl und enthält in seinem Inneren einen verschiebbaren Kolben 36, der zurückgestoßen werden kann, um das Einführen einer Zündladung 37 zwischen Kolben 36 und Stößel 38 zu ermöglichen. Der Kolben 36 kann mit Hilfe eines Knopfes 39 herausgezogen werden, in welcher Lage er durch eine Federsperre 4o festgehalten werden kann, die durch einen Abzug 41 ausgelöst werden kann.
  • Ein in der Lampe 3o bei der Verbrennung auftretender Überdruck kann durch das Ventil 32 und die Öffnung in der Verschlußkappe der Lampe entweichen und durch Bohrungen 42 nach außen treten.
  • Die neue Vorrichtung ist ebensogut für Lampen mit zusätzlichen Gummiventilen nach Fig. i .und 2 verwendbar wie für Lampen, welche keine derartigen Ventile besitzen.
  • Zweckmäßig ist das Ventil unter eine solche Spannung gesetzt, daß es sich erst bei Überschreitung eines bestimmten Druckes öffnet. Dieser Druck kann in einfacher Weise durch Versuch festgestellt werden. Er ist verschieden hoch, je nach der Art des zur Erzeugung des Blitzlichtes in der Lampe verwendeten Safzes. Die Regelung des Druckes kann dadurch erfolgen, daß Gummibänder 8 (Fig. i) ausgewählt werden, die beim Auflegen über die Bohrungen von Fall zu Fall verschiedene Spannung besitzen oder dadurch, daß bei der Ausführungsform nach Fig. 3 die Spannung der Feder 33 entsprechend geregelt wird.
  • " Die Zündvorrichtung kann entweder einen unmittelbaren -Bestandteil einer pistolenförmigen oder anderen Haltevorrichtung bilden, oder sie kann auswechselbar mit dieser verbunden werden. In beiden Fällen aber ist sie unabhängig von der Lampe bzw. Ver-Sbrennungskammer, so daß eine beliebige Zahl @-von Lampen nacheinander mit der gemein-:Samen Zündvorrichtung verbunden werden kann.
  • Statt einer Ventilgummihülse 8 können auch zwei Ventilgummihülsen gemäß Fig. 2 benutzt 'werden. An Stelle der Bajonettfassung nach Fig. i kann ein Schraubengewinde 52 nach Fig. 2 verwendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. -Vorrichtung zur Erzeugung von Blitzlicht in einer mit Gas gefüllten Lampe, die durch eine ins Lampeninnere eingeführte und dort zu einem späteren Zeitpunkt wirksame Zündvorrichtung entzündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Stoßstange verbundene Zündvorrichtung .wen zerreißbaren. luftdichten Verschluß der Lampe durchdringt, worauf die dadurch gebildete Durchtrittsöffnung sofort mittels eines an der Stoßstange befestigten Flansches (2i) wieder verschlossen wird und daß zur Ableitung eines bei der Verbrennung entstehenden schädlichen Überdruckes ein oder mehrere besondere . Sicherheitsventile (8) vorgesehen sind oder der Flansch durch ein Sicherheitsventil (32, 33) ersetzt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung mit einer Haltevorrichtung für die Lampe in an sich bekannter Weise, z.B. durch Bajonettverschluß, auswechselbar verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung aus einem die Zündpille (ig) tragenden isolierten Stift "(i8) besteht, der seitlich mit Kontakten (i6, 17) versehen ist, die mit federnden Kontakten (11, 12) zusammenarbeiten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsventil aus einer oder mehreren gespannten Gummihülsen (8, 51) besteht, welche Öffnungen (7, 5o) der Lampenfassung oder des Lampensockels umschließen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zerreißbare Lampenverschluß aus einem dünnen Metallblech (6) besteht.
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