DE681671C - Blitzlichtlampe, insbesondere fuer photographische Zwecke - Google Patents

Blitzlichtlampe, insbesondere fuer photographische Zwecke

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DE681671C
DE681671C DEP76664D DEP0076664D DE681671C DE 681671 C DE681671 C DE 681671C DE P76664 D DEP76664 D DE P76664D DE P0076664 D DEP0076664 D DE P0076664D DE 681671 C DE681671 C DE 681671C
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DE
Germany
Prior art keywords
light
metal
lamp
foil
wire
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Expired
Application number
DEP76664D
Other languages
English (en)
Inventor
Marvin Pipkin
Robert E Worstell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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Publication of DE681671C publication Critical patent/DE681671C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Blitzlichtlampe, insbesondere für photographische Zwecke Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Blitzlichtlampen, insbesondere für photographische Zwecke, bei denen innerhalb eines geschlossenen sauerstoffhaltigen Glasgefäßes ein leichtentflammbarerLichtentwickler enthalten ist. Als Lichtentwickler wurde bisher meist ein Bausch aus dünner Aluminium- oder Magnesiumfolie oder aus dünnen Aluminium- oder Magnesiumdrähten verwendet. Dieser Lichtentwickler verbrennt, sobald er entzündet ist, rasch in der ihn umgebenden Säuerstoff- oder Sauerstoff enthaltenden Füllung unter Ausstrahlung einer erheblichen Menge aktinischen Lichtes.
  • Bei den bekannten Lampen dieser Art, z. B. bei Verwendung von Metallfolien in Blitzlichtlampen, wird zwar ein rascher Anstieg der Lichtentwicklung und auch eine sehr hohe Lichtintensität erreicht, doch ist sie mit einem sehr schnellen und steilen Abfall der Lichtentwicklung verbunden. Da sich demgemäß die Gesamtlichtentwicklung auf eine sehr kurze Zeitspanne zusammendrängt, ist es oft sehr schwierig, das Öffnen und Schließen des Objektivverschlusses im Zeitpunkt der größten Lichtintensität erfolgen zu lassen. Bei Verwendung von Drahtbäuschen als Lichtentwickler kann zwar das Öffnen und Schließen des Verschlusses leichter im Augenblick der größten Lichtintensität erreicht werden, weil sich das Maximum der Lichtintensität über eine vergleichsweise größere Zeitspanne .erstreckt. Ein Nachteil derartiger Lampen jedoch liegt darin, daß zufolge des langsamen, nicht genügend steilen Anstiegs der Lichtentwicklung die photographische Aufnahme nicht so schnell wie beim Verbrennen von Metallfolien erfolgen kann. Der langsame Anstieg der Lichtentwicklung in Verbindung mit einem gleichfalls sich langsam vollziehenden Abfall der Lichtentwicklung ist zudem auch noch mit dem Nachteil verbunden, daß im Vergleich zu Lampen mit Metallfolien eine weniger hohe Lichtintensität erreicht wird.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, um also eine ausreichend hohe Lichtintensität bei schnellem Anstieg der Lichtentwicklung für eine verhältnismäßig lange Zeitdauer zu erzielen, so daß mit großer Sicherheit das Öffnen und Schließen des Objektivverschlusses während der Dauer der größten Lichtintensität erreicht werden kann, wird nach der Erfindung die Blitzlichtlampe mit einem Lichtentwickler versehen, der zum Teil aus Metallfolien und zum Teil aus Metalldrähten oder Metallbändern besteht. Eine besonders gute Lichtwirkung wird im Sinne der Erfindung dann erzielt, wenn ein Metallfolienbausch von einer Lage aus Metalldrähten oder Metallbändern umschlossen ist.
  • Die Überlagerung der Lichtstromzeitkurven der beiden Blitzlichtstoffe kommt dadurch zustande, daß infolge des raschen Zündens der Folie eine derart große Wärmemenge entwickelt wird, daß auch der band- oder drahtförmige, an sich schwerer zündende Blitzlichtstoff rascher entflammt wird; daher ist die Anstiegzeit der Lichtentwicklung bei der Blitzlichtlampe nach der Erfindung kaum länger als bei einer Blitzlichtlampe, die nur mitlvIetallfolien angefüllt ist. Der einmal entzündete Draht brennt dann aber mit der ihm eigenen Verbrennungsgeschwindigkeit weiter, welche nicht geändert werden kann. Hierdurch wird die Zeitdauer der höchsten Lichtentwicklung länger ausgedehnt als bei nur mit Folien angefüllten Blitzlichtlampen. Die Kurve klingt danach wiederum schneller ab als diejenige einer nur mit Draht oder Band gefüllten Blitzlichtlampe, einmal weil der von der Folie entwickelte Anteil an der Lichtleistung inzwischen bereits vollständig auf Null gesunken ist und andererseits da infolge des rascheren Zündens der Metalldraht in seiner Gesamtmenge fast gleichzeitig entflammt wurde und keine später zündenden Anteile mehr vorhanden sind.
  • Auf der Zeichnung ist in der Abb. r eine Blitzlichtlampe gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel im senkrechten Schnitt, zum Teil in Ansieht veranschaulicht. Die Abb.2 ist ein die Lichtentwicklung von Blitzlichtlampen veranschaulichendes Diagramm.
  • Die Lampe besitzt, wie üblich, ein glühlampenähnliches Lampengefäß z, in dein ein kurzer, mit einer Zündmasse bekleideter Zünddraht a vorgesehen ist, der mit seinen Enden an die beiden Stromzuführungsdrähte 3, 3 angeschlossen ist. Letztere sind in dem Lampenfüßchen 4 eingeschmolzen und führen in bekannter Weise zu dem Sockel 5. Auf dem Lampenfüßchen 4 ist eine Asbestscheibe 6 befestigt, die den Sockel 5 vor der Einwirkung der bei der Blitzlichtauslös,ung entstehenden Hitze schützt. Der leicht entflammbare Lichtentwickler besteht aus einem Metallfolienbausch 7, der von einer Lage dünner Metalldrähte 8 oder dünner Metallbänder haubenartig umschlossen ist. Die Schichtdicke der haubenartigen Drahtfüllung 8 wird zweckmäßig so bemessen, daß der Lichtentwickler annähernd zur Hälfte aus Metallfolien und zur Hälfte aus Drähten oder Bändern besteht. Die Folienfüllung 7 und die Drahtfüllung 8 können aus Aluminium und/oder Magnesium oder auch aus leicht entflammbarenLegierungen bestehen.
  • Im Diagramm nach Abb. 2 veranschaulicht die Kurve A den Lichtentwicklungsverlauf einer Lampe, die ausschließlich mit einem Drahtbausch gefüllt ist. Die Lichtintensität steigt nach Zündung der Drahtfüllung verhältnismäßig langsam von Null bis zu ihrem Maximum und fällt hierauf auch langsam ab. Im Gegensatz hierzu zeigt die Lichtentwicklungskurve B einer Lampe, die nur mit Folien gefüllt ist, einen wesentlich steileren Anstieg der Lichtentwicklung, wobei auch eine viel höhere Lichtintensität sehr schnell erreicht wird, Die gleiche Kurve B zeigt aber auch den steilen Abfall der Lichtentwicklung und die geringe Zeitspanne des Intensitätsmaximums. Die Kurve C veranschaulicht den L ichtentwicklungsverlauf einer erfindungsgemäß ausgebildeten Lampe. Der Metallfolienanteil des Lichtentwicklers veranlaßt auch in diesem Falle einen verhältnismäßig steilen Anstieg der Lichtentwicklung mit schneller Erreichung des Maximums der Lichtintensität, die allerdings, bedingt durch die geringere Folienmenge, kleiner ist als bei Lampen mit alleiniger Folienfüllung. Der Draht- oder Bandanteil des Lichtentwicklers bewirkt andererseits einen langsamen Abfall der Lichtentwicklung und damit zusammenhängend ein Erstrecken der größten Lichtintensität über eine größere Zeitspanne" die sich nicht wesentlich von der bei alleiniger Verwendung einer Draht- oder Bandfültung entstehenden verhältnismäßig großen Intensitätszeitspanne unterscheidet. Der rasche Anstieg der Lichtentwicklung beim erfindungsgemäß beschaffenen, Lichtentwickler wird wesentlich gefördert, wenn die sowieso schneller abbrennende Metallfolie, wie in Abb. i dargestellt, unmittelbar dem Zünddraht 2 angelagert, also dicht um diesen herum im Kern des Gefäßinnenraumes angeordnet wird.
  • Durch die Anordnung der Drahtfüllung 8 in Anlage an der Lampengefäßwandung wird andererseits die Menge des mit dem Glas in Berührung stehenden Lichtentwicklers wesentlich verringert im Vergleich zu Lampen mit einer reinen Folienfüllung. Da die Glaswandung nur eine geringereKühlwirkung auf den Lichtentwickler auszuüben vermag, wird eine vollständigere Verbrennung desselben herbeigeführt.
  • Bei manchen photographischen Aufnahmen ist es wünschenswert, eine Mehrzahl von Lampen gleichzeitig zu zünden, um eine größere Lichtmenge zu erhalten. Bei Folienlampen kann man diese gemeinschaftliche Zündung leicht durch enges Aneinandersetzen der Lampen und Zünden einer einzigen Lampe dieser Gruppe erhalten, wobei die von der gezündeten Lampe ausstrahlende Wärme hinreicht, um die Folienfüllung der anderen Lampe zum Zünden zu bringen. Diese sehr erwünschte Eigenschaft ist jedoch bei Lampen mit Drahtfüllung nicht vorhanden, so daß jede einzelne Lampe für sich gezündet werden muß. Bei Lampen mit aus Folie und Draht bestehender Füllung ist jedoch diese Eigenschaft der Folienlampe gleichfalls vorhanden, da in jeder Lampe eine genügend große Menge an Folie vörhanden ist, um die aus der gezündeten Lampe strahlende Wärme aufzunehmen und hierdurch selbst zu zünden. Das Verhältnis der Draht- oder Bandmenge zur Folienmenge kann j e nach der Art des gewünschten Blitzlichtes gewählt werden. Eine Vergrößerung der Folienmenge bewirkt eine Verkürzung der Dauer der Hochintensitätsspanne des Blitzlichtes und folglich eine Erhöhung der Maximalintensität, wogegen eine Vergrößerung der Draht- oder Bandmenge eine Verlängerung der Zeitdauer der Intensität jedoch unter Herabsetzung der Maximalintensität herbeiführt.
  • Die Entzündung des im Lampengefäß untergebrachten, aus Metallfolien und Metalldrähten bzw. Metallbändern bestehenden Lichtentwicklers kann auch auf andere Weise als auf elektrischem Wege erfolgen. So kann z. B. die Entflammung dadurch herbeigeführt werden, daß nach Zertrümmerung einer Gefäßwandstelle im Innern des Lampengefäßes durch Schlag oder Reibung ein Funke entzündet wird. Auch ist es möglich, in das Gefäßinnere einen _ mit der Sauerstofffüllung unter Flammenbildung reagierenden chemischen Stoff einzuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blitzlichtlarnpe, insbesondere für photographische Zwecke, mit in einem geschlossenen sauerstoffhaltigen Glasgefäß untergebrachtem, leicht entflammbarem Lichtentwickler, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtentwickler zum Teil aus Metallfolien und zum Teil aus Metalldrähten oder Metallbändern besteht. z. Blitzlichtlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Metallfolienbausch (7) von einer Lage aus Metalldrähten oder Metallbändern (8) umschlossen ist.
DEP76664D 1938-01-29 1938-01-29 Blitzlichtlampe, insbesondere fuer photographische Zwecke Expired DE681671C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US681671XA 1938-01-29 1938-01-29

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DE681671C true DE681671C (de) 1939-09-28

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ID=22080829

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP76664D Expired DE681671C (de) 1938-01-29 1938-01-29 Blitzlichtlampe, insbesondere fuer photographische Zwecke

Country Status (1)

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DE (1) DE681671C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746531C (de) * 1941-05-30 1944-08-12 Paul Schwarze Als geschlossenes Gefaess ausgebildete Blitzlichtlampe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE746531C (de) * 1941-05-30 1944-08-12 Paul Schwarze Als geschlossenes Gefaess ausgebildete Blitzlichtlampe

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