DE640382C - Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern

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DE640382C
DE640382C DE1930640382D DE640382DD DE640382C DE 640382 C DE640382 C DE 640382C DE 1930640382 D DE1930640382 D DE 1930640382D DE 640382D D DE640382D D DE 640382DD DE 640382 C DE640382 C DE 640382C
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hollow
negative pressure
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hollow bodies
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KARL FRIEDRICH DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellten von- Hohlkörpern aus ebenen, urabgebundenen, urerhärteten Platten aus hydraulischen Bindemitteln und durch Pressung gebundenen, verfilzten Faserstoffen, insbesondere aus Asbestzement, die, auf einer elastischen Unterlage liegend, von Hand oder maschinell um .einen Kern in seiner oder mehreren Schichten aufgelegt werden. Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß Aushöhlungen eines &n Kern bildenden, zweckmäßig aus mehreren Teilen bestehenden Formkörpers mit Schichten. der noch unabgebundenen Werkstoffmasse ausgefüllt werden, die sieh mit der Innenfläche des Hohlkörpers zu beliebig gerichteten yersteifüngL-n verbinden. Durch dieses Verfahren ist man in der Lage, Hohlkörper insbesondere aus Ashestzement zu schaffen, die außen eine glattflächige Wandung aufweisen können, durch die Innenversteifungen jedoch wesentlich erhöhten Festigkeitsbeanspruchungen zu entsprechen geeignet sind. Es lassen sich deshalb auf diese Weise besondere Bauelemente schaffen, z. B. Stützen, Träger, Konstruktionsteile für Fundamente, Wand-, Dekken- und Dachkonstruktionen, ebenso wie auch Konstruktionsteile für den Innenausbau, wie z. B. Treppenstufen. Im Gegensatz zu den bekannten Hohlkörpern aus Asbestzement werden durch, das Verfahren nach der Erfindung Hohlkörper geschaffen, die bei glatter äußerer Formgebung als statische Konstruktionsteile äußere und innere Kräfte aufnehmen können. Durch die Versteifungsrippen und durch die Formgebung wird die angestrebte gesteigerte Festigkeit erzielt. Es können nach der Erfindung fabrikfertige Konstruktiionselemente oder fabrikfertige Gebrauchsgegenstände geschaffen werden, "die keiner werkstofffremden, stützenden Zusatzkonstruktion und keiner Nachhearbeitung mehr bedürfen. Man erhält Baukonstruktionsteile, die, obwohl sie die bekannten Eigenschaften des geringen Gewichtes, der Ausschaltung einer Rost- oder Brandgefahr u. dgl. besitzen, auf geringem Raum schnell iuld unter geringen Kosten an der Baustelle montiert werden können, bedeutende Kräfte aufzunehmen in der Lage sind- und von außen völlig glattwandig verlaufen können.
  • Bei der Durchführung des Verfahrens kamt ein Formkörper mit porösen, z. B. siebartig gestalteten Wandungen und hohlem Kern Verwendung finden, um die Werkstoffschicht mittels Unterdrucks ,auf den Formkörper anzusaugen. In der Asbestzementindustrie ist es an sich bekannt, auf den Werkstoff :einen Unterdruck einwirken zu lassen. Beim vorliegenden Verfahren kann das Innere des Formkörpers in einzelne Kammern unterteilt sein, die jede für sich unter Unterdruck gesetzt werden können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigen. die Fig. i und z einen Längs- .und _Querschnitt durch eine Stütze. Diese Stütze entsteht dadurch, daß man ebene Platten in urabgebundenem und urerhärtetem Zustand, z. B. aus Asbestzement, um einen Formkörper von .etwa quadratischem. Querschnitt durch Rollen, Kanten, Falten,' Biegen herumlegt. Es kann auch der Form-'-. körper auf diesen Platten in ihrem unabge= bundenem Zustand abgewälzt und gekantet werden. Auch äußere Preßschalen können zur Herstellung des Baukörpers benutzt werden. Der Einfachheit halber sind beim vorliegenden Ausführungsbeispiel verschiedenartige Schichten nicht dargestellt. Der Körper besteht viehnehr aus der Wandung i, in die Längssteifungeri durch Ausbuchtungen 2 in Form von Wellrippen .dadurch hineingearbeitet sind, daß der Formkörper mit entsprechenden Aushöhlungen versehen wurde. Die Querversteifungen 3 sind aus besonderen Streifen gebildet, die getrennt in die entsprechenden Aushöhlungen des Formkörpers gelegt werden. Der Hohlraum der Querversteifungen 3 ist mit einer Eiseneinlage q. und einer geeigneten Füllmasse 5 versehen.
  • An den. Kanten dieser Stütze sind, wie bekannt, noch besondere Versteifungen durch die Leisten 6 gebildet. Vor dem Aufbringen dieser Leisten auf die Flächen der Stütze können diese Berührungsstellen aufgerauht werden.
  • je nach dem Verwendungszweck der Baukörper können die einzelnen Schichten von verschiedener chemischer oder physikalischer Beschaffenheit sein. Dies gilt besonders in dem Falle, wenn auf die Wärmeübertragung oder Schallsicherheit geachtet werden soll. Hiernach wird man also die Auswahl der an sich bereits bekannten Stoffe dieser Art treffen, wie z. B. Asbestzement, verkieselte or-:ganische Fasern mit Zementbindung, Fasern ,1nit Zuschlagstoffen mit Magnesitbindung und -örgänische Fasern mit Leimbindung u. dgl.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern aus ebenen, unabgebundenen, unerhärteten Platten aus hydraulischen Bindemitteln und durch Pressung gebundenen, verfilzten Faserstoffen, insbesondere aus Asbestzement, die, auf einer elastischen Unterlage liegend, von Hand oder maschinell um einen Kern in einer oder mehreren Schichten aufgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß Aushöhlungen eines den Kern bildenden, zweckmäßig aus mehreren Teilen bestehenden Formkörpers mit Schichten der noch urabgebundenen Werkstoffmasse ausgefüllt werden, die sich mit der Innenfläche des Hohlkörpers zu beliebig gerichteten Versteifungen verbinden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Kern ein hohler Formkörper mit porösen, z. B. siebartig gestalteten Wandungen verwendet wird, um auf den Werkstoff einen Unterdruck einwirken zu lassen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Raum des hohlen Formkörpers in einzelne Kammern unterteilt ist, die zeitlich nacheinander unter Unterdruck gesetzt werden.
DE1930640382D 1930-10-30 1930-10-30 Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern Expired DE640382C (de)

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