DE64037C - Ziernagel, sowie Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Ziernagel, sowie Verfahren zur Herstellung desselben

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DE64037C
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DENDAT64037D
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Original Assignee
C. KÜHNEL in Peterswald bei Bodenbach
Publication of DE64037C publication Critical patent/DE64037C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G5/00Making pins or nails with attached caps or with coated heads
    • B21G5/02Making pins or nails with attached caps or with coated heads of drawing-pins or pins of drawing-pin type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

KAISERLICHES
vT PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
CARL KÜHNEL in PETERSWALD bei BODENBACH. ." Ziernagel, sowie Verfahren zur Herstellung desselben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1891 ab.
Koffer-, Polster- und ähnliche Ziernägel waren bisher fast immer zu leicht und so gebaut, dafs das Einschlagen des Nagels ohne Beschädigung desselben selbst unter Anwendung entsprechender Treiber sehr schwer war.
Die vorliegende Erfindung will dem dadurch abhelfen, dafs dem Nagelkopf eine entsprechende Aufschlagfläche gegeben wird, welche gestattet, starke Schläge auf den Nagel zu geben, ohne befürchten zu müssen, dafs derselbe sich verbiegt oder sonst beschädigt wird, und dafs derselbe beim Befestigen durch die über den Nagelkopf gesetzte Metallhülse besser festgehalten wird, als . dies bisher durch Löthen mit Zinn oder Hartloth möglich war, und dafs sich auf diese Weise auch Nägel aus Weifsblech, Schwarzblech, Zinkblech u. s. w. herstellen lassen, was bisher nicht gut auszuführen war. ■
In der beiliegenden Zeichnung wird das allmälige Werden des neuen Nagels aus seinen einzelnen Theilen veranschaulicht.
Zur Ausführung des Verfahrens wird eine runde Scheibe α aus Messing, Tomback, Nickel, Zink, Eisen oder dergleichen verwendet und über einer entsprechend geformten Patrone aufgetieft, so dafs dieselbe das durch b veranschaulichte Aussehen erhält; sodann wird die so aufgetiefte Scheibe über den Kopf eines Drahtstiftes von entsprechender Gröfse gezogen und eingekröpft (cj, damit der Drahtstift von derselben festgehalten wird.
•Aus dem gestanzten Obertheil A des Polsternagels wird sodann ein Loch ausgeschlagen, in welches der auf vorstehend beschriebene Weise vorgearbeitete Drahtstift so weit hineingeht, dafs derselbe mit seinem Ende auf dem Polsternagel aufsitzt. Zum Schlufs wird der Drahtstift mittelst eines Hammers oder einer hierzu geeigneten Handpresse von unten an den Polsternagel befestigt, was dadurch geschieht, dafs man den unteren Rand d der den Drahtstift haltenden Metallhülse nach aufsen umlegt (e). Der fertiggestellte Nagel kann sodann gefärbt, gescheuert oder polirt werden. Es ist selbstverständlich, dafs die Ziernägel auch mit mehr als einem Stift hergestellt werden können. .

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Ziernagel, gekennzeichnet durch eine mit dem Nagelstift fest verbundene Aüfschlagscheibe (c d e), welche die gestanzte oder gegossene Zierkopfplatte (A). des ■ Nagels trägt, um. das Eintreiben des Nagels durch Schläge auf die Aufschlagscheibe ohne Beschädigung des Nagelkopfes bewirken zu können.
2. Zur Herstellung des unter i. genannten Ziernagels ein Verfahren, dadurch gekennzeichnet, dafs über den Kopf des Nagelstiftes eine Hülse b geschoben, durch Verengung (c d) unterhalb dieses Kopfes an demselben befestigt wird, dafs schliefslich nach Einlegen der mit entsprechender Aussparung versehenen Nagelzierkopfplatte die Hülse b an der unteren Seite (bei e) umgebogen wird. ·■■■■.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64037D Ziernagel, sowie Verfahren zur Herstellung desselben Expired - Lifetime DE64037C (de)

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