DE640368C - Mechanischer Kettenfadenwaechter - Google Patents

Mechanischer Kettenfadenwaechter

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DE640368C
DE640368C DEH144650D DEH0144650D DE640368C DE 640368 C DE640368 C DE 640368C DE H144650 D DEH144650 D DE H144650D DE H0144650 D DEH0144650 D DE H0144650D DE 640368 C DE640368 C DE 640368C
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Germany
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oscillating
slats
chain thread
lever
mechanical
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DEH144650D
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HERBERT HAUBOLD DIPL ING
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HERBERT HAUBOLD DIPL ING
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Mechanischer Kettenfadenwächter Es sind mit Lam-ellen arbeitende mechanische Ketttenfadenwächter bekannt, bei denen die Lamellen bei Fadenbruch in den Bereich einer Schwingschiene fallen und deren Schwingbewegung auf einem mit der Ausrückvarrichtung des Webstuhles in Verbindung stehenden schwenkbar gelagerten Hebel übertragen.
  • Diese Lamellen haben jedoch keine sichere Führung, so. daß das Einfallen in den Spalt zwischen den schwingenden Schienen nicht mit Sicherheit erfolgt. Es fehlt ferner eine die Formveränderung der Lamelle verhütende Versteifung. Bei Verwendung schräg geführter Lamellen wird durch die Reibung zwischen Lamelle und Führung ein sicheres, rechtzeitiges Herabfallen und dadurch die einwandfreie Wirkung der Lamelle in Frage gestellt. Sofern die Abstellung noch durch umlaufende Teile erfolgt, die gegen gefallene Lamellen treffen, werden die Lamellen .durch -die Wucht der umlaufenden Teile bald zerstört.
  • Demgegenüber sind gemäß vorliegender Erfindung die Lamellen auf zwischen den Enden zweier in. den Seitenwänden .der Wächtereinrichtung schwingbar gelagerten Hebeln gehaltenen Flachstäben geführt, die alle Lamellen in gleicher Richtung halten und ein unbeabsichtigtes Ausweichen und Fortziehen der Lamellen durch die Kettenfäden verhindern. Die infolge Kettenfadenbruchs gefallene Lamelle setzt sich auf ihren Führungsstab auf und ragt mit ihren unteren Endes in den Schwingbereich einer gleichförmig schwingenden Schiene. Sobald diese zur Anlage gegen die gefallene Lamelle kommt, überträgt sie die Schwingbewegung auf diese und damit auf den Führungsstab. Dieser wirkt über seine als Hebel ausgebildeten Aufhängungen so auf die Ausrückvorrichtung, daß der Webstuhl mechanisch oderelektrisch stillgesetzt wird.
  • Die Führung der Lamellen durch die Tragschiene verhindert ein Verbiegen der Laxnellen. Die Schwingbewegung der Schwingschiene ist so groß -bemessen, daß :ein sicheres Ausrücken des Webstuhles bei Kettenfadenbrwch gewährleistet ist. Die Lamellen können auf einem -oder mehreren Flachstäben aufgereiht sein; dabei kann die Schwingschiene als zwischen den Lamellenreihen liegende, beidseitig wirkende Schiene ausgebildet werden, oder es kann für jede Lamellenreihe eine besondere Schwingschiene vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit zwei Lamellentrags,chienen und einer Schwingschiene dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der Wächtereinrichtung, Fig. z einen Querschnitt durch die Wächtereinrichtung, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Wächtereinrichtung in Richtung _A-B und C-D der Fig. z, Fig. q. einen Grundriß der Wächtereinrichtung. Die beiden Seitenteile i und 2 sind durch die drei Fadenfiihrungsstangen 3 und 5 fest miteinander verbunden. Eine weitere Fadenführungsstange q. ist drehbar in den Seitenteilen i und 2 gelagert und trägt in ihrer ganzen Länge die Schwingschiene B.
  • Am äußeren Ende der Fadenführungs, Stange q. befindet sich ein Hebel 9 (in Fig. 2 gestrichelt gezeichnet), der von einem gleichförmig umlaufenden Teil des Webstuhles in schwingende Bewegungen versetzt wird. Die Schwingung geschieht in Richtung der Kettenfadenbewegung, parallel zur Weblade. Auf Wellen i o und i i in den Seitenteilen i und 2 sind nach unten gerichtete Hebelarme io, ii befestigt, welche durch die Tragschienen 6, 7 für die Lamellen 15 paarweise miteinander verbunden sind. Die Höhenlage der Wellen io und i i ist so. bemessen, daß die angehobenen Lamellen. mit ihrem mit den Kettenfäden in Berührung kommenden Teil annähernd in der Wellenachse liegen, so daß beim Ausschwenken der Tragschienen keine nennenswerte Verschiebung der Lamellen auf den Kettenfäden stattfinden kann. Auf einem der äußeren Enden der Wellen i o und i i sitzen die Hebel 12 und 13, und zwar so" daß der eine Hebel, z. B. Hebel 13, senkrecht nach oben, der andere, Hebel 12, senkrecht nach unten zeigt. Beide Hebel sind- durch ein gemeinsames Verbindungsstück 16 - mit der Abstellvorrichtung des Webstuhles verbunden. Sobald ein Kettenfaden zerreißt, fällt die betreffende Nadel herunter (Nadel 14 in der Zeichnung, im heruntergefallenen Zustand dargestellt). Die Schwingschiene 8 stößt bei ihrer schwingenden Bewegung an diese Nadel und bewegt damit diese und die sie führende Tragschiene nach außen.
  • Damit beim Ansprechen des Kettenfadenwächters nicht beide Führungsschienen geschwenkt werden, ist das Verbindungsstück 16 an den Hebeln 12 und 13 so in einem Langloch gelagert, daß es sich frei durch das Führungsloch bewegen kann. Flansche 16' an diesem Verbindungsstück sichern die Mitnahme desselben beim Ausschwingen eines der beiden Hebel 12 oder 13. Schwingt beispielsweise Hebel 12 nach außen, so wird durch das Verbindungsstück i 6 diese Bewegung auf den Ausrückmechanismus über-'tragen, während die vom Hebel 13 getragene Nachbarführungsschiene mit ihren Lamellen in Ruhe bleibt. Bei Ansprechen des Hebels 13 bewegt das Verbindungsstück 16 sich ebenfalls durch das Langloch des Hebels 12, so daß die diesem zugeordnete Tragschiene in Ruhe bleibt.
  • Das Abstellen des Stuhles kann mechanisch oder elektrisch durch Schließen eines Kontaktes geschehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanischer Kettenfadenwächter, dessen Lamellen bei Kettenfadenbruch in den Bereich einer Schwingschiene fallen und deren Schwingbewegung auf einen mit der Abstellbewegung in Verbindung stehenden Schwinghebel übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (6, 7) als die Lamellen führender flacher Tragstab ausgebildet ist, der zwischen den Enden zweier an den Wächtergestellwänden schwingbar gelagerter Hebel (io) gehalten wird und zusammen mit seinen Traghebeln (i o) und der gefallenen Lamelle durch die auf die Enden letzterer einwirkende Schwingschiene (8) so ausgeschwenkt wird, daß die Traghebel unter Zwischenschaltung mechanischer oder elektrischer Übertragungsmittel auf die Ausrückvorrichtung im Sinne der Webstuhlabstellung einwirken.
  2. 2. Mechanischer Kettenfadenwächter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Lamellen zwei oder mehrere Tragstäbe (6, 7 ) verwendet werden, die mit einer oder mehreren Schwingschienen (8) zusammenarbeiten.
DEH144650D 1935-04-02 1935-04-02 Mechanischer Kettenfadenwaechter Expired DE640368C (de)

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