DE640362C - Kartenmischvorrichtung - Google Patents
KartenmischvorrichtungInfo
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- DE640362C DE640362C DEK136634D DEK0136634D DE640362C DE 640362 C DE640362 C DE 640362C DE K136634 D DEK136634 D DE K136634D DE K0136634 D DEK0136634 D DE K0136634D DE 640362 C DE640362 C DE 640362C
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card games appurtenances
- A63F1/12—Card shufflers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
Es sind bereits Vorrichtungen zum Kartenmischen 'bekanntgeworden, bei denen die
Karten, wie sie vom letzten Spiel kommen, einzeln getrennt und dann in möglichst willkürlicher
Weise wieder zusammengelegt werden. Das Mischen von Hand ist, besonders
wenn die obigen Bedingungen erfüllt werden sollen, mühsam. Auch ist beim Mischen von
Hand immerhin die Möglichkeit gegeben, die Reihenfolge der neugemischten Karten in
beabsichtigter, für eine' Partei vorteilhafter Weise zu beeinflussen. Eine mechanische
Mischvorrichtung verringert nicht nur die Mühe des Mischens und verhindert gewollte
Beeinflussung, sie gestattet auch, die obigen Gesetze für ein möglichst gutes Mischen zu
' erfüllen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung verwendet hierfür eine umlaufende Trommel
mit .einer bestimmten Reihe von Einzelfächern, deren Zahl durch den Buchstaben/7 gegeben
sei. Die Karten sollen einzeln in eines der Fächer gelegt werden.. Das geschieht durch
eine Verteilvorrichtung, in die die zu mischenden Karten gelegt werden, die die Karten
einzeln erfaßt und jede einzeln in ein Fach ablegt. Diese Verteilvorrichtung, Zuführer,
ist so mit der Bewegung der Trommel zwangsläufig verbunden, daß die Einzelkarte entweder
in das nächste Fach oder in das zweitnächste oder drittnächste Fach usw. abgelegt
wird; die Aufeinanderfolge der Fächer, die erfaßt werden, könnte sogar durch den
Mechanismus selbst während einer Trommelumdrehung verändert werden. Aus den einzelnen
Fächern der Trommel werden alsdann die Karte oder die Karten,, die sich angesammelt
haben, entleert. Unter der Trommel befindet sich ein feststehender Mantel, der an
geeigneter Stelle durch eine Klappe, einen Schieber o. dgl. geöffnet werden kann. Öffnet
man diese Stelle von Hand in möglichst unregelmäßiger Weise und sammelt die so durch
das eigene Gewicht herausfallenden Karten in einem Sammelbehälter, so. wird schon eine
gute Mischung der Karten erreicht.
Man kann aber die Willkürlichkeit der Mischung zwangsläufig dadurch erreichen,
daß man die Entleervorrichtung mechanisch von der Trommelachse aus antreibt und es so
einrichtet, daß bei jedem M-tea. Fach geöffnet
wird.
Um die Bedingungen der Willkür und der Erfassung aller Fächer zu erzielen,. darf in
den Zahlen F und M keine gemeinsame Primzahl vorkommen. Wenn .F oder M selbst eine
Primzahl ist, darf diese Primzahl nicht in der anderen Zahl enthalten sein. Wählt man
z. ,B. für F 8 und für M 5, dann ist in F die Primzahl 2 enthalten, aber nicht 5.
Die Entleerung geschieht alsdann nach folgendem Bild, in dem die Fachzahl, die zur
Entleerung kommt, unterstrichen ist:
Trommel ' Fachzahlen ;".-
Erste Umdrehung: 123456 f '-■
Zweite - 9 10 11 12 13 14 15 16
Dritte - 17 18 19 20 21 22 23 24
Vierte - 25 26 27 28 29 30 31 32
Fünfte - 33_ 34 35 36 37 j8 39 40
In fünf Umdrehungen werden also alle acht Fächer erfaßt. Bei F =7 oder 9 oder 11
und Αί=ζ ergibt sich ein ähnliches Bild.
Bei F=ii und M = 3 findet die Entleerung
schon nach drei Umdrehungen der Trommel statt. Wie viele Umdrehungen man mit der Trommel machen muß, hängt von
ao der Zahl der zu mischenden Karten ab und davon, welches Fach zuerst belegt und welches
zuerst entleert wird. Da der Beginn der Belegung und der Entleerung von Spiel zu Spiel
sich ändert, wird die Reihenfolge der Mischung auch von Spiel zu Spiel variiert, also die gewünschte
Willkür erreicht.
Als weitere Regel, die Willkür zu steigern, gilt folgendes: Im allgemeinen spielt man
mit 8 oder 13 Karten derselben Farbe. Es kann nun sein, daß vor dem Beginn des
Mischens die Karten nach Farben geordnet in der Reihenfolge der Einzelwerte der Karten
liegen. Das ist z. B. beim Patiencespiel der Fall. Würde nun die Zahl der Karten
gleicher Farbe mit der Zahl der Fächer übereinstimmen, dann würden Karten gleicher
Wertigkeit in das gleiche Fach geraten und der Grundsatz weitgehender Willkür nicht
erreicht sein. Man wählt deshalb die Fächerzahl abweichend von der Zahl der Karten
gleicher Farbe. Die Zahlen 1 r oder 7 oder 17
sind gegenüber den Zahlen 8 und 13 besonders geeignet.
Fig. ι und 2 zeigen eine mit 8 Fächern versehene Trommel und Fig. 3 und 4 eine
solche mit 11 Fächern. Die Trommel dreht sich um die Achse«, die entweder direkt
oder durch Vorgelege durch eine Kurbel b bewegt wird. Die Trommel ist nach unten hin
mit einem Mantel c umgeben.,, so daß die Karten erst dann herausfallen können, wenn
der Mantel an einer Stelle geöffnet wird.
Fig. ι und Fig. 3 zeigen zwei verschiedene
Verteilvorrichtungen, Zuführer, die oberhalb der Trommel so angeordnet sind, daß die
freigegebene Karte in ein Fach der Trommel fällt.
Der Zuführer der Fig. 1 und 2 besteht aus einem Aufnahmebehälter für die Karten, vor
dem sich die beiden z. B. mit Gummi umgebenen Transportwalzen d befinden. Der
Boden des Aufnahmebehälters e ist eben; in diesem Boden bewegen sich parallel zu der
Bodenfläche ein oder mehrere Mitnehmer/, :'die so eingestellt werden, daß jeweilig nur
'· eine Karte erfaßt wird. Sie dürfen also nicht über eine Kartendicke über dem Boden hervorstehen.
Die Mitnehmer werden durch einen geeigneten Mechanismus hin und her bewegt und mit dem Trommelantrieb so verbunden,
daß mit Fortschreiten der Trommel um ein Fach die Mitnehmer je eine ganze oder halbe
Bewegung machen. Es empfiehlt sich, den Arbeitsweg des Mitnehmers einstellbar einzurichten.
Der Antrieb der Transportrollen von der Kurbel aus muß so gestaltet sein, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen größer
ist als die Geschwindigkeit der ankommenden Karte. Damit jeweils nur eine Karte passieren
kann, ist die Abschlußwand g des Aufnahmebehälters so einstellbar eingerichtet, daß ihre
Unterkante Raum für nur eine Kartendicke frei läßt.
Dieser Zuführer könnte auch so ausgebildet werden, daß nicht die unterste, sondern die
oberste Karte von dem Mitnehmer erfaßt wird. Dann muß man auf den Kartenstapel eine Platte legen, die entsprechend der Abnahme
des Kartenstapels sinkt. In dieser Platte bewegt sich der Mitnehmer. Die Abschlußwand
mit der nur eine Karte durchlassenden Sperre ist mit der Platte verbunden, auch die Transportrollen können mit derselben
fest verbunden sein.
Bei dem Zuführer, wie ihn Fig. 3 und 4 zeigen, werden die Karten nur durch die
Schwerkraft, also nicht durch Rollen transportiert.
Bei der Entleerungsvorrichtung der Fig. 1 und 2 wird ein Teil« des Umhüllungsmantels
schwenkbar um die Trommelachse angeordnet und durch einen Mitnehmer o, der im richtigen
Verhältnis von F zu M angetrieben wird, mitgenommen und freigegeben, so daß an
der Stelle ρ die genügende Öffnung im Mantel genügend lang entsteht, damit der
Inhalt eines Faches in den Sammelbehälter^ fallen kann.
Die Entleerungsvorrichtung der Fig. 3 und 4 benutzt eine im Mantel angebrachte, sich nach
unten öffnende, drehbare Klapper, die durch einen Kurvenschubs im richtigen Verhältnis
von F zu M geöffnet und durch Federkraft wieder geschlossen wird. Auch hier könnte
man mit ungleich verteilten Abständen von mehreren Kurvenschüben arbeiten, um möglichst
weitgehende Willkür in der Mischung zu erreichen.
Die Entleerungsvorrichtung nach Fig. 3 könnte auch durch Mitnehmer entsprechend
Fig. 1 und die Entleerungsvorrichtung nach Fig. ι durch Kurvenschub nach Fig. 3 ange-
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trieben werden. Ebenso könnten die Verteilvorrichtungen
mit beliebiger Entleerungsvorrichtung kombiniert werden.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι. Kartenmischvorrichtung mit, ,einer umlaufenden, mit Fächern für die^Karten ■ versehenen Trommel und einer'^Vorrichtung zum Beschicken der Trommelfächer mit den Karten, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel mit einer zwangsläufig gesteuerten Entleerungsvorrichtung für ihre Fächer versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel mit einem Mantel (c) umgeben ist, der an einem Teil seines Umfanges eine Öffnung aufweist, die zwangsläufig peri-•odisch freigegeben und geschlossen wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Gesamtfächer der Trommel und die Zahl, die angibt, bei dem wievielten Fach die Entleerungsvorrichtung in Tätigkeit tritt, nicht dieselbe Primzahl oder nicht durch a5 dieselbe Primzahl teilbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Umhüllungsmantels (c) um die Trommelachse (a) schwenkbar gelagert und mit einem von der Trommelachse aus angetriebenen Kurvenschub, Mitnehmer (0)o. dgl. gekuppelt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Umhüllungsmantels (c) als nach unten schwingbare Klappe (r) ausgebildet und mit einem von der Trommelachse («) aus angetriebenen Kurvenschub, Mitnehmer (s)o. dgl. gekuppelt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK136634D DE640362C (de) | 1935-01-24 | 1935-01-24 | Kartenmischvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK136634D DE640362C (de) | 1935-01-24 | 1935-01-24 | Kartenmischvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640362C true DE640362C (de) | 1936-12-31 |
Family
ID=7248683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK136634D Expired DE640362C (de) | 1935-01-24 | 1935-01-24 | Kartenmischvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640362C (de) |
-
1935
- 1935-01-24 DE DEK136634D patent/DE640362C/de not_active Expired
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