DE64033C - Ununterbrochen wirkende Schleudermaschine - Google Patents

Ununterbrochen wirkende Schleudermaschine

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DE64033C
DE64033C DENDAT64033D DE64033DA DE64033C DE 64033 C DE64033 C DE 64033C DE NDAT64033 D DENDAT64033 D DE NDAT64033D DE 64033D A DE64033D A DE 64033DA DE 64033 C DE64033 C DE 64033C
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DE
Germany
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centrifugal
centrifugal machine
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uninterrupted
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64033D
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English (en)
Original Assignee
M. STREICHER in Braunschweig
Publication of DE64033C publication Critical patent/DE64033C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtüngen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. November i8gi ab.
Die Einrichtung der in der Zeichnung Fig. ι und 2 dargestellten, continuirlich arbeitenden ' Schleudermaschine ist folgende:
Auf dem geneigten oder gebogenen durchbrochenen Schleudermantel d befindet sich ein mit diesem fest verbundener Füllcylinder b, welcher gefüllt auch gleichzeitig als Druckcylinder dient.
In diesem Füll- bezw. Druckcylinder b befindet sich eine Regulirvorrichtung c, welche durch geeignete Hebelübersetzung mit der Zuführungsleitung des Schleudermaterials zur Schleudermaschine verbunden ist und die Füllung der Maschine constant erhält. Durch den Druckcylinder b wird das zu schleudernde Material eingeführt. Der Weg, welchen das Schleudergut infolge der Centrifugalkraft zu gehen gezwungen ist, wird einerseits gebildet durch den geraden oder gebogenen geneigten und durchbrochenen Schleudermantel d und dem entsprechend geformten Führungsmantel e. Zwischen diesen beiden Mänteln d und e sind auf den Mänteln d oder e festsitzende gerade oder gebogene Rippen f angeordnet, welche mit den Mänteln d und e Kanäle g bilden. Die nach dem äufseren Umfange der Schleudertrommel laufenden Kanäle g werden durch die am Boden der Schleudertrommel angeordneten Führungswarzen h nach den Austrittsöffnungen k hingeführt.
Zur Regulirung dieser Austrittsöffnungen k ist ein von aufsen auch während des Ganges der Schleudermaschine verstellbarer Drehschieber i angeordnet, welcher zum Oeffnen und Schliefsen der Austrittsöffnungen k in horizontaler oder verticaler Richtung verschoben werden kann.
An dem Stellhebelwerk des Drehschiebers ist ein Zeiger angeordnet, der die Stellung des Schiebers i zu den Austrittsöffhungen k angiebt.
Die durch den durchbrochenen Schleudermantel d tretende Flüssigkeit wird entweder durch den Schutzmantel, / aufgefangen oder frei abgeschleudert. Im ersteren Falle wird die Schleuderflüssigkeit durch die Rohre m, welche durch den Schleuderkanal — gebildet durch die Mäntel d und e — geführt sind, nach der Rinne η geleitet, im letzteren Falle frei nach der Rinne ο geführt. Damit nun ein Vermischen von austretender Schleuderflüssigkeit mit dem fertigen Schleudergut thunlichst vermieden wird, sind sowohl an dem Drehschieber i als auch an dem durchbrochenen Schleudermantel nach aufsen Führungs- bezw. Schutzkränze ρ angeordnet. Durch geeignete Vorrichtungen wird sowohl die Schleuderflüssigkeit als auch das Schleudergut aus der Schleudermaschine geführt.
Die Arbeitsweise der Schleudermaschine ist folgende:
Das zu schleudernde Material tritt durch den Füll- oder Druckcylinder b ein und wird durch seine natürliche Schwere als auch durch die Centrifugalkraft in die Führungskanäle g eingeführt. Infolge der vom Mittelpunkt nach der Peripherie zunehmenden Centrifugalkraft wird das Schleudergut mehr und mehr an Feuchtigkeit verlieren, so dafs die Schleuderkanäle mit einem diesem Vorgange entsprechenden Material angefüllt sind. Dieser Umstand, d. h. die von der Mitte nach der Peripherie der Schleuderkanäle' abnehmende Beweglichkeit
der Massen verhindern in Verbindung mit dem Druckzylinder ein Festkeilen der Masse , im Schleuderkanal, so dafs durch continuirliches Austreten des fertigen Schleudergutes ein Beharrungszustand innerhalb der Schleuderkanäle herbeigeführt werden kann.
Durch Vergröfserung oder Verkleinerung der Austrittsöffnungen k durch den Drehschieber i ist man in der Lage, ein mehr oder weniger vollkommenes Schleudergut zu erzielen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine ununterbrochen wirkende Schleudermaschine, bei welcher zwischen dem durchlochten, mit Fülltrichter b verbundenen Schleudermantel d und dem Führungsmantel e zu dem Zwecke radiale Rippen angeordnet sind, um zwischen den Mänteln d und e Kanäle g zu bilden, welche das Schleudergut aufnehmen und mit Hülfe von Führungswarzen h nach den Austrittsöffnungen leiten.
    An der durch Anspruch i. gekennzeichneten Schleudermaschine eine Einrichtung zur Regulirung der Austrittsöffnungen für das Schleudergut, bestehend aus dem durch Hebel von aufsen verstellbaren Drehschieber i.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64033D Ununterbrochen wirkende Schleudermaschine Expired - Lifetime DE64033C (de)

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