DE640160C - Vorrichtung zum Fertigmachen getriebener Tuben - Google Patents
Vorrichtung zum Fertigmachen getriebener TubenInfo
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- DE640160C DE640160C DES111821D DES0111821D DE640160C DE 640160 C DE640160 C DE 640160C DE S111821 D DES111821 D DE S111821D DE S0111821 D DES0111821 D DE S0111821D DE 640160 C DE640160 C DE 640160C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/36—Making hollow objects characterised by the use of the objects collapsible or like thin-walled tubes, e.g. for toothpaste
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fertigmachen getriebener Tuben, bei
welcher die Tube den zum Gewindeschneiden, zum Plandrehen und zum Abschneiden auf Länge dienenden Werkzeugen in ununterbrochener
Bearbeitungsfolge zugeführt wird. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Ausbildung der Gewindeschneidevorrichtung
bei einer derartigen Maschine.
ίο Zum Unterschied von bekannten Ausführungen
mit seitlich an den Tubenhals andrückbaren Gewinderollwerkzeugen wird durch die Erfindung, bei Verwendung drehbarer
Rollwerkzeuge, eine Bewegung der Werkzeuge in der Längsachse des Tubenhalses gegen
diesen hin geschaffen, um beim Anschneiden des Gewindes ein genaues Arbeiten zu ermöglichen
und ein einwandfreies Gewinde zu erhalten.
ao Gemäß der Erfindung ist das Gewindeschneidewerkzeug auf einem zweiteiligen
Schlitten angeordnet, welcher derart bewegt wird, daß zuerst sein Oberteil auf die Arbeitshöhe gehoben wird, dann beide Schlittenteile
gemeinsam gegen das Werkstück hin geschoben werden, worauf der Oberteil plötzlich
gesenkt und beide Teile in die Ausgangsstellung zurückgezogen werden.
Die der Erfindung entsprechende Vorrichlung weist eine dem ununterbrochenen Bearbeitungsgange
angepaßte Bewegungsart auf, bringt den Vorteil einer starren Lagerung
der Schneidewerkzeuge und ist durch die reichlich bemessenen Schlittenführungen zur
Aufnahme der Belastung und zur genauen Führung der Werkzeuge auf die Dauer besser
geeignet als die bisher verwendeten Schwenkhebel, welche leicht durchfedern und nur
schwache, leicht abnutzbare Lager besitzen, so daß schon nach kurzer Zeit .Ungenauigkeiten
im Gebrauch sich einstellen.
Die Zeichnungen veranschaulichen die gemäß der Erfindung gebaute Vorrichtung in
beispielsweiser Ausführung, und zwar zeigt
Fig. ι die Maschine in Seitenansicht, während
Fig. 2 bis S die Gewindeschneidevorrichtung im Querschnitt (Fig. 2) und in verschiedenen
Stellungen im Längsschnitt (Fig. 3 bis 5) vergrößert darstellen.
Die Einrichtung besteht einesteils aus einer Planscheibe 1, welche durch ein Revolvergetriebe
in bestimmten Zeitabständen auf bekannte Weise angetrieben wird und an drehbaren
Dornen 2 die Tuben aufnimmt, andernteils aus einem Arbeitstisch 3, welcher die Werkzeuge für die Arbeitsgänge trägt. In
der Zeichnung ist lediglich die Bearbeitungsstelle zum Einschneiden des Gewindes in den
Tubenhals dargestellt.
Das Werkzeug, welches zum. Einschneiden des Gewindes in den Hals der Tube dient,
besteht aus einem Schlitten 4, der zwei Gewindeschneidemesser 5 trägt, die in nicht dargestellter,
üblicher Weise durch Zahnräder 6g miteinander verbunden sind. Der Schlitten 4 ist aus einem Oberteil 4° und einem Unterteil6 zusammengesetzt (Fig. 2 bis 5). Die
beiden Schlittenteile /ψ- und 4b sind an den
gegenüberliegenden Innenkanten mit gegen-
einander gerichteten Schrägflächen 4C versehen
und mittels eines Bolzens 6 derart miteinander verbunden, daß der Oberteil 4« in
der Längsrichtung des Bolzens entgegen deis
Wirkung einer Feder 9 heb- und senkbar isjij
während beide Teile in waagerechter Richtung^ zwangsläufig verschoben werden, was mit
Hilfe eines Keils 7 bewirkt wird, der sich gegen die Schrägflächen 4C der Teile 4« und 4*
stützt. Der Keil 7 ist aus zwei Seitenwangen gebildet, welche durch ein Querstück 8 vereinigt
sind. Dieses ist mit einem Schlitz 10 versehen, durch welchen der Bolzen 6 hindurchgeht.
Schlitten 4 und Keil 7 sind in einer Führung 11 gleitend untergebracht, welche auf dem
Arbeitstisch 3 in seitlichen Nutenleisten 12 verschiebbar lagert (Fig. 1). An dem Querstück
8 des Keils 7 greift eine Stange 13 an, die von einem auf einer Welle 14 gelagerten
Hebel 15 betätigt wird (Fig. 1). Die Welle 14
wird mittels eines Hebels 16 über eine Verbindungsstange 17 von einer Kurvenscheibe 18
angetrieben, so daß sie schwingende Bewegungen ausführt. Der Schlitten 4 wird durch einen Körner 19 zeitweise in Stellung
gehalten (Fig. 2). Dieser Körner lagert in der Seitenwand der Führung 11 und kommt
abwechselnd in Bohrungen 20 und 20a des
Schlittens zum Eingriff.
Dem die Gewindeschneidemesser tragenden Schlittenteil 4« wird zuerst eine Hubbewegung
erteilt, durch welche die Messer an den Hals der Tube auf deren Mittelachse gehoben werden.
Hierauf setzt die Vorschubbewegung ein, zufolge welcher die Messer den Hals der Tube
erfassen und das Gewinde eingeschnitten wird. Diese Hub- und Vorschubbewegungen des
Schlittens werden beide durch die Kurvenscheibe 18 eingeleitet (Fig. i).
In Fig. 3 ist die Anfangsstellung des Schlittens 4 dargestellt, wobei der Keil 7 die gezeichnete
Stellung einnimmt und der Körner 19 in die Bohrung 2oa eingreift. Beim Weiterdrehen
der Kurvenscheibe 18 wird der Keil 7 zwischen die Schrägflächen 4C der Schlittenteile
4a, 4* eingeschoben, bis er in die aus
Fig. 4 ersichtliche Lage gelangt. Dabei wird der Oberteil 4« entgegen dem Drucke der
Feder 9 angehoben, so daß die Messer die in Fig. 3 punktiert angedeutete Stellung einnehmen.
Der Schlitten 4 ist vorläufig durch den in die Bohrung 2oa eingreifenden Körner
19 vor Verschiebung gesichert, so daß lediglieh
eine Hubbewegung des Schlittenoberteils 4a eintritt.
Inzwischen gelangt die Endkante des Schlitzes ι ο in dem Querstück 8 zum Anschlag an
dem Bolzen 6. Da die Kurvenscheibe 18 noch nicht an ihrem Höchstpunkt angelangt ist,
so tritt eine weitere Schubbewegung ein, so daß die Gewindemesser in die in Fig. 3 gestrichelt
angedeutete Stellung kommen. Durch , jAnschlag des Keils 7 an dem die beiden
"i^'chlittenteile 4" und 4* verbindenden Bolzen 6
" werden diese Teile infolge der auftretenden
*-S'Chubbewegung mitgenommen. Nach Beendigung
dieser Bewegung befinden sich die Teile 4" und 4P in der aus Fig. 5 ersichtlichen
Lage, bei welcher der Körner 19, der durch , die Schubbewegung aus der Bohrung 20" gehoben
wurde, in der Bohrung 20 sitzt. Die Länge der Vorschubbewegung entspricht der Steigung des geschnittenen Gewindes.
Sobald das Gewinde fertiggeschnitten ist, müssen die Gewindeschneidemesser aus dem
Bereich des Tubenhalses gebracht werden. Dies geschieht durch eine ruckartige Abwärtsbewegung
des Schlittens 4. Die Kurvenscheibe
18 ist auf ihrem Höchstpunkt angelangt, und die Schubstange 17 gleitet über die" Nase i8a
der Scheibe ab. Dadurch wird über den Hebel 16 die Welle 14 bewegt, was zur Folge
hat, daß über den Hebel 15 und die Stange 13 der Keil 7 ruckartig nach außen geschoben
wird. Der Schlitten wird an der Mitbewegung vorläufig dadurch gehindert, daß der Körner
19 in der Bohrung 20 sitzt.
Infolge der ruckartigen Bewegung des Keils 7 nach außen wird der Oberteil 4« gesenkt.
Erst wenn die entgegengesetzte Endkante des Schlitzes 10 zum Anschlag an dem
Bolzen 6 kommt, wird der Schlitten 4 mitgenommen. Hierbei tritt der Körner 19 aus
der Bohrung 20 heraus und klinkt dann wieder in die Bohrung 20« ein. Damit ist der
Schütten 4 in seine Anfangsstellung zurückgebracht, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
Das Werkzeug zum Gewindeschneiden wird demnach derart betätigt, daß zuerst die
Schneidemesser auf die Mittelachse des Dornes 2 und damit der aufgesteckten Tube angehoben
werden, worauf die Vorschubbewegung eingeleitet wird und damit das Schneiden des
Gewindes einsetzt. Sogleich nach Beendigung des Gewindeschneidens · werden die Messer außer Bereich · des Tubenhalses gebracht.
Die zeitweise stillstehende Planscheibe 1 wird nun weiterbewegt, so daß die auf dem tio
Dorn 2 befindliche, mit Gewinde versehene Tube nacheinander zu den weiteren Bearbeitungsstellen
gelangt.
Claims (2)
- Patentansprüche: "5i. Vorrichtung zum Fertigmachen getriebener Tuben, bei welcher die Tube den zum Gewindeschneiden, zum Plandrehen und zum Abschneiden auf Länge dienenden Werkzeugen in ununterbrochener Bearbeitungsfolge zugeführt wird, da-durch gekennzeichnet, daß das Gewindeschneidewerkzeug (5) auf einem zweiteiligen Schlitten (4) angeordnet ist, welcher derart bewegt wird, daß zuerst sein Oberteil (4*) auf die Arbeitshöhe gehoben wird, daftn* beide Schlittenteile (4«, 4*) gemeinsam gegen das Werkstück hingeschoben werden, worauf der Oberteil plötzlich gesenkt und beide Schlittenteile in die Ausgangsstellung zurückgezogen werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Schlittenteilen (4«, 4Ä) ein Keil (7), der mittels eines Schlitzes (10) an einem die Schlittenteile verbindenden Bolzen (6) geführt ist, angeordnet ist, derart, daß durch die Keilbewegung der Oberteil (4°) des Schlittens gehoben und hierauf durch Anschlag des Keils an dem Verbindungsbolzen (6) mit dem Unterteil (4&) des Schlittens gekuppelt wird, wobei ein federnder Körner (19) abwechselnd in Bohrungen (20, 20«) des Schlittens zum Eingriff kommt, um diesen zeitweise festzuhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111821D DE640160C (de) | 1933-11-22 | 1933-11-22 | Vorrichtung zum Fertigmachen getriebener Tuben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111821D DE640160C (de) | 1933-11-22 | 1933-11-22 | Vorrichtung zum Fertigmachen getriebener Tuben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640160C true DE640160C (de) | 1936-12-24 |
Family
ID=7531247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES111821D Expired DE640160C (de) | 1933-11-22 | 1933-11-22 | Vorrichtung zum Fertigmachen getriebener Tuben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640160C (de) |
-
1933
- 1933-11-22 DE DES111821D patent/DE640160C/de not_active Expired
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