DE63852C - Schlofs mit Hakenriegeln und Sperrkörper - Google Patents
Schlofs mit Hakenriegeln und SperrkörperInfo
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- DE63852C DE63852C DENDAT63852D DE63852DA DE63852C DE 63852 C DE63852 C DE 63852C DE NDAT63852 D DENDAT63852 D DE NDAT63852D DE 63852D A DE63852D A DE 63852DA DE 63852 C DE63852 C DE 63852C
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- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 2
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- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B29/00—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
- E05B29/0013—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers
- E05B29/002—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers rotating about an axis perpendicular to the key axis
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Vorlegeschlofs für Reisegepäck und zum Anschliefsen
loser Gegenstände, dessen Hauptneuerung in einem pfeilförmigen Sperrkörper besteht, dessen Kopf sich zwischen die Riegel
einschiebt.
Auf beiliegender Zeichnung, welche das Schlofs darstellt, giebt Fig. 1 eine Seitenansicht
des Schlosses, wie es an Reisegepäck verwendet wird, um den Bestimmungsort zu
kennzeichnen.
Fig. 2 ist eine Innenansicht des gesperrten Schlosses,
Fig. 4 desgl. vom geöffneten Schlofs.
Fig. 3 zeigt Schlofs und Schliefszunge, durch eine Kette verbunden, nebst dem
Schlüssel; diese Anordnung dient zum Anschliefsen von Gegenständen, wie von Fahrrädern,
Handgepäck in Eisenbahnwagen u. s. w.
Fig. 5 ist eine Unteransicht des Schlosses und Fig. 6 und 7 zeigen Schlüssel.
A ist der Schlofskasten, aus Boden a, Umschweif a1 und Decke B bestehend, die in
üblicher Weise durch Stifte c fest zusammengenietet werden; der dadurch gebildete Hohlraum
d dient zum Aufnehmen der Schlofstheile und des einzusteckenden Schlüssels, sowie
der Schliefszunge, zu welchem Zweck der Umschweif oben und unten weggeschnitten ist.
Bei Verwendung des Schlosses für Reisegepäck wird die Decke B mit zwei Schiebeleisten
e e (oben offen und unten geschlossen) versehen, so dafs man eine Platte oder Karte f
mit der Aufschrift des Bestimmungsortes einschieben kann.
C sind die Riegel, welche ebenso wie die Klinken D um Stifte drehbar sind.
Die Riegel C sind mit hebelartigen Ansätzen C 1 versehen, zwischen welchen sich ein
pfeilförmiges Sperrstück E verschieben läfst. F sind Federn, welche auf die Klinken D die
Ansätze C 2 der Riegel und mit ihren unteren
Enden gleichzeitig auf die Ansätze e1 el des
Sperrstückes E drücken, so dafs dieses das Bestreben hat, stets nach unten zu gehen.
G G' sind Besatzungsstifte im Schlofs für
den Schlüssel H1. und die Schliefszunge H.
Dieselben haben in Fig. 2 und 4 dementsprechend nur einen einzigen Einschnitt f1.
Es können aber auch mehrere Besatzungsstifte eingenietet werden und dementsprechend die
Schlüssel mit mehreren Einschnitten versehen werden, /1J2, Fig. 6, Pp f\ Fig. 7.
Die Riegel C haben winklig abgesetzte
Schliefsnasen S 8,
in welche die Enden der
Klinken D einspringen und so das Schlofs offen erhalten. h sind vorspringende Nasen
an den Klinken D, gegen die sich die Federn F anlehnen.
Die Ansätze C1 der Riegel sind bei j derartig
eingekerbt oder abgesetzt, dafs die Entfernung der unteren Kanten geringer ist, als
die der oberen.
Der Sperrkörper E, dessen nach oben zu sich verjüngender Schaft zwischen die Zuhaltungen
tritt (bei Jc), hat unter seinem verstärkten Mitteltheil, hinter welchen sich bei e1
die Federn F lehnen, einen V-förmig zugeschrägten Kopf b.
Die Riegel können nicht geöffnet werden, so lange der Pfeil in der dargestellten unteren
Lage verbleibt, da sein breiterer Theil zwischen die Ansätze C1 C1 der Riegel geklemmt wird.
Ein Heraufstofsen des Sperrstückes durch ein Instrument ist sehr schwierig, weil dasselbe
nur wenig Fläche bietet, die noch durch den Besatzungsstift G 1 verdeckt wird. Es müfste
aber auch gleichzeitig ein Druck gegen die beiden Ansätze C1 erfolgen, um das Oeffnen
zu bewirken, was ohne Schlüssel kaum bewerkstelligt werden kann.
Mit dem Schlüssel H1 indessen hebt man
den Pfeil mit Leichtigkeit aus seiner sperrenden Lage heraus. Die Ansätze C1 der Riegel C
werden von dem Schlüssel getroffen, so dafs sie in die offene Stellung (Fig. 4) herumschwingen
müssen.
Dabei greifen die unteren Klauen der Riegel in entsprechende Kerben des Schlüssels ein
und halten ihn im Schlofs fest, während die Klinken D in die Kerben g der Riegel einspringen
und sie so in offener Stellung erhalten. >Um das Schlofs zu schliefsen, braucht
man nur die Schliefszunge H wieder einzustecken, sie löst die Zuhaltungen aus, und der
Druck der Federn F bewirkt das Zurückschwingen der Riegel in die geschlossene
Stellung, in welcher sie die Schliefszunge festhalten.
Gleichzeitig wird der Schlüssel H1 freigegeben und fällt heraus, während der Sperrkörper
E durch die Federn in die sperrende Stellung (Fig. 2) herabgedrückt wird.
Die Seiten des Schlosses werden am besten, wie dargestellt, geschweift, so dafs das Schlofs
oben wie unten etwas breiter ist, als in der Mitte.
Diese Anordnung giebt den Riegeln oben und unten Raum für ihren Ausschlag, und gewährt
gleichzeitig den Vortheil, dafs das Schlofs fester in der Hand ruht, wie ein
Schlofs mit parallelen geraden Seiten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schlofs, bei welchem paarweise gegenüberstehende Hakenriegel C durch einen zwischen ihnen sich einschiebenden Sperrkörper E in der Verschlufsstellung erhalten und mittelst eines Schlüssels geöffnet werden, der vorher den Sperrkörper zurückschiebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63852C true DE63852C (de) |
Family
ID=337754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63852D Active DE63852C (de) | Schlofs mit Hakenriegeln und Sperrkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63852C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5992187A (en) * | 1998-06-15 | 1999-11-30 | Derman; Jay S. | Lockable shaft retainer |
-
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- DE DENDAT63852D patent/DE63852C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5992187A (en) * | 1998-06-15 | 1999-11-30 | Derman; Jay S. | Lockable shaft retainer |
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