DE12427C - Neuerung an Thürschlössern - Google Patents

Neuerung an Thürschlössern

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DE12427C
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Germany
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tumbler
pin
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handle
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DENDAT12427D
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English (en)
Original Assignee
A. ENGEL in Berlin SO., Lausitzerstr. 14
Publication of DE12427C publication Critical patent/DE12427C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

1880.
Klasse 68.
A. ENGEL in BERLIN. Neuerungen an T h ü r s c h I ö s s er n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1880 ab.
Auf beiliegenden Zeichnungen zeigen:
Fig. ι bis 3 das Schlofs mit abgenommener Deckplatte in den verschiedenen Stellungen der Falle und Zuhaltung.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie A-B.
Die Falle A führt sich einerseits in dem Stülp a, andererseits mittelst eines Einschnittes auf dem Stift b, der in der Platte c festgenietet ist.
Das Schlofs besitzt nur eine Zuhaltung B, Welche mit einem Schlitz/ versehen ist, mittelst dessen sie auf dem oberen Theil des Stiftes b Führung findet.
Andererseits legt sich die Zuhaltung mit ihrer Verlängerung g gegen den Hebelansatz h der Prückermifs, die ihrerseits sich wieder gegen den festen Stift i stützt.
Im Ruhezustande liegt die Angriffsfläche des Hebels h vertical. Die Zuhaltung B wird durch den mit der Feder E verbundenen Hebel /, der sich gegen die schräge Fläche m derselben legt, gezwungen, in ihrer Verlängerung immer in Be-,rührung mit h zu bleiben.
Aus einem Stück mit der Falle A bestehend oder auf passende Weise damit verbunden, ist der Zuhaltungsstift 0 angebracht. Derselbe führt sich in einem entsprechenden Ausschnitt der Zuhaltung B. Die Form des Ausschnitts geht aus den Figuren hervor.
In Fig. ι ist die Falle vorgeschoben.
Fig. 2 zeigt dieselbe im zurückgezogenen Zustand. In dieser Stellung kann mittelst der Klinke bezw. des Drückers die Falle ganz in das Schlofs zurückgezogen werden, indem durch den Hebelansatz h der Nufs D die Zuhaltung im Sinne des Pfeils um den Zapfen b gedreht wird, während die Nase p des Zuhaltungsausschnitts mittelst Stift 0 die Falle A mitnimmt.
Der Zapfen r des Hebels / gleitet hierbei auf der schiefen Ebene des Ansatzes in der Zuhaltung und sucht dieselbe wieder in ihre normale Lage zurückzudrängen.
Der Theil ί des Zuhaltungsausschmtts gestattet das Eintreten der Falle A in das Schlossgehäuse beim Zuwerfen der Thür, wobei die Feder E die Falle wieder heraustreibt. Das Sperren der Falle A erfolgt durch die Nufs F mit Hebelansatz /, mittelst welches, wie Fig. 3 zeigt, die Zuhaltung B gehoben wird, sb dafs die Verlängerung g sich zwischen den Hebelansatz h und den Stift u schiebt, um auf diese Weise eine Drehung der Zuhaltung, also ein Oeffhen des Schlosses unmöglich zu machen.
Der Ausschlag des Hebels t wird durch den Federhebel /, wie Fig. 3 zeigt, begrenzt.
Die Feder E ist auf ein an dem Hebel / befindliches Vierkant gesetzt.
In den Fig. 5 bis 10 ist dieselbe Einrichtung in der Anwendung auf ein Einsteckschlofs gezeichnet.
Fig. 5 stellt das Schlofs mit abgenommener Platte dar, die Falle und alle übrigen Theile in der Ruhelage zeigend, während die punktirt gezeichnete Stellung das Schlofs vollkommen geschlossen darstellt.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht von Fig. 5.
In Fig. 7 ist die Lage der einzelnen Theile (Falle, Zuhaltung und Nachtriegelnufs) in abgesperrtem Zustande dargestellt.
In Fig. 8 ist das Schlofs mit hinweggenommener Zuhaltung und in Fig. 9 die Zuhaltung von der unteren Seite gesehen dargestellt.
Die Falle A, welche gleichzeitig die Zunge des Drückers bildet, führt sich in dem Stülp a und mittelst eines Einschnittes auf dem Stift b, der in der unteren Platte vernietet ist. Ein zweiter Stift d ist auf der Falle befestigt oder besteht mit derselben aus einem Stück und findet seine Führung in einem Ausschnitt e der Zuhaltung B. Die Form dieses Ausschnittes ist aus der Zeichnung ersichtlich. In der Verlängerung der Zuhaltung nach dem Nachtriegel hin ist dieselbe mit einem Arm/ und Ansatz £■ versehen. In dem Ansatz g befindet sich ein Schlitz h, vermittelst welches die Zuhaltung sich auf einem Stift i führt. Dieser Stift i ist mit der unteren Platte des Schlosses vernietet oder auf andere Weise damit verbunden. Gegen den Arm / legt sich ein Stift k des Hebels /, welcher Hebel an seinem Drehpunkte mit einem Vierkant m versehen ist, um die Spiralfeder C aufzunehmen. Die Feder C legt sich mittelst eines Armes η gegen einen in der Platte befindlichen Stift 0, um durch den Arm/ der Zuhaltung B gespannt zu werden. Dieser Stift 0 dient nur
dazu, die Feder gespannt zu erhalten, wenn die Falle ganz herausgeschoben ist. In der Normal- oder Ruhelage der Falle liegt der Arm η der Feder C gegen- dieselbe, um die Federkraft von C auf die Falle zu übertragen, während auf der anderen Seite durch den Stift k des Hebels / die Federkraft derselben gespannten Feder auf die Zuhaltung B übertragen wird.
Unterhalb des Armes f befindet sich die Nachtriegelnufs D, deren Arm dazu dient, durch Drehen der Nufs sich gegen den Arm/ der Zuhaltung B zu legen und so diese zu heben. Durch dieses Heben der Zuhaltung wird der Stift d gegen einen Vorsprung in dem Ausschnitt e der Zuhaltung gebracht und auf diese Weise ein Bewegen der Falle unmöglich gemacht.
Am oberen Theile des Schlosses befindet sich die Drückernufs E, deren Arm q auf der einen Seite gegen einen Stift r liegt, während die andere Seite sich an die Zuhaltung legt, um durch Drehen des Drückers (im nicht gesperrten Zustande des Schlosses) die Zuhaltung, welche sich in diesem Falle um den Stift i dreht, zu bewegen. Durch diese Bewegung der Zuhaltung wird die Falle, deren Stift d gegen den Ausschnitt e in der Zuhaltung liegt, bewegt und so ein Oeffhen bezw. Sehliefsen des Schlosses bewirkt. Ein kleiner Stift s, welcher in der' Platte befestigt ist, dient dazu, den Drücker beim Sperren der Zuhaltung ebenfalls festzustellen.
In der Anwendung auf ein Drückerschlofs ist die Drückernufs E statt auf beiden Seiten des Schlosses mit Klinken, nur auf der einen Seite mit Klinke und auf der anderen Seite die Verschraubung der Klinke oder die Drückernufs selbst mit irgend welcher Aussparung oder Bohrung zur Aufnahme eines Drückerschlüssels •zu versehen, Fig. 5a. Auch kann man die Absperrvorrichtung von beiden Seiten zugänglich machen, um auf diese Weise ein sicheres und wegen der Einfachheit billiges Corridor- oder Drückerschlofs zu erhalten.
Bei Anwendung der in Fig. 10 gezeigten Zuhaltung fällt auch das obere Schlüsselloch bei einem Drückerschlofs fort, so dafs nur ein Schlüsselloch aufsen sichtbar ist.

Claims (2)

PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Die Construction und Anordnung der Zuhaltung B in Verbindung mit der Riegelnufs F und der Drückernufs, wodurch die Functionen des Riegels, der Falle und des Drückers in eins vereinigt werden, unter Einwirkung nur einer Feder auf die sämmtlichen beweglichen Theile.
2. Die in Fig. 5 bis 10 dargestellte Modification der Zuhaltung, insbesondere der mit dem Einschnitt h versehene Ansatz g und der Arm f.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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