DE637862C - Muenzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung fuer Selbstverkaeufer - Google Patents
Muenzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung fuer SelbstverkaeuferInfo
- Publication number
- DE637862C DE637862C DEL80800D DEL0080800D DE637862C DE 637862 C DE637862 C DE 637862C DE L80800 D DEL80800 D DE L80800D DE L0080800 D DEL0080800 D DE L0080800D DE 637862 C DE637862 C DE 637862C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coin
- self
- lock
- coupling device
- seller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 10
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 10
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 10
- 230000037431 insertion Effects 0.000 title claims description 9
- 238000003780 insertion Methods 0.000 title claims description 9
- 230000002028 premature Effects 0.000 claims description 2
- 101001017827 Mus musculus Leucine-rich repeat flightless-interacting protein 1 Proteins 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- NLYAJNPCOHFWQQ-UHFFFAOYSA-N kaolin Chemical compound O.O.O=[Al]O[Si](=O)O[Si](=O)O[Al]=O NLYAJNPCOHFWQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F1/00—Coin inlet arrangements; Coins specially adapted to operate coin-freed mechanisms
- G07F1/04—Coin chutes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
5. NOVEMBER 1936
5. NOVEMBER 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 637862 KLASSE 43 b GRUPPE loi
Landis & Gyr A.-G. in Zug, Schweiz Münzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung für Selbstverkäufer
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1932 ab
Die Erfindung betrifft eine Münzeinwurfsund Kupplungseinrichtung für Selbstverkäufer,
bei der die eingeworfene Münze durch einen festen Kanal unter Ausweichen eines das vorzeitige Einwerfen einer zweiten
Münze verhindernden Schwingglieds einer Schleuse zugeführt wird, in der sie einen
Handgriff mit dem Zähl- und Triebmechanismus des Selbstverkäufers kuppelt.
Das Neue liegt darin, daß das Schwingglied
als doppelarmiger Hebel ausgestaltet ist, dessen eines abgebogenes Ende den Einwurf
einer zweiten Münze so lange hindert, als sein zweites abgebogenes Ende sich mit
dem Drehweg der durch die Schleuse gedrehten Münze kreuzt, worauf ein federbelasteter
Flachhebel durch Weiterdrehung der Schleuse vor den Münzeinwurfsschlitz gebracht wird.
Dabei kann der Schleusendrehgriff nach beiden Drehrichtungen unter Reibung mit einem
zu seiner Kupplung mit der Schleuse durch die Münze dienenden Finger verbunden sein.
Diese Anordnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung auf der Zeichnung veranschaulicht;
insbesondere ist
Abb. ι eine Vorderansicht auf den die Münzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung
enthaltenden Teil des Selbstverkäufers nach Entfernen einer Deckplatte und des Handgriffs,
Abb. 2 ein Seitenriß der Einrichtung nach Abb. i,
Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie II-II der
Abb. 2 und
Abb. 4 ein Schaubild zum Verdeutlichen des Zusammenwirkens des federbelasteten
Flachhebels mit dem Endteil der Drehschleuse.
In der Gehäusekappe 1 des Selbstverkäufers, von dem nur das zum Verständnis der
Erfindung Notwendige gezeichnet ist, ist durch Wände 2 und 3 ein nach unten offener
Raum abgegrenzt, der die Münzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung enthält. In ihm ist
hinter einem Münzeinwurfsschlitz 4 der Gehäusekappe 1 ein fester Münzkanal 5 und
unter diesem eine um eine waagerechte Achse drehbare Schleuse 6 angeordnet. An einem
aus einer Begrenzungswand des festen Kanals nach außen herausgebogenen Lappen 7 ist
mittels eines Stifts 8 das als doppelarmiger Hebel gestaltete Schwungglied 9 angelenkt,
das außerhalb des Münzweges liegt. Das eine in die Ebene des Münzweges in bekannter
Weise abgebogene Ende 10 dieses doppelarmigen Hebels liegt hinter dem Münzein-
wurfsschlitz 4, während sein andres in bekannter
Weise ebenfalls abgebogenes Ende 11 bis über die Drehschleuse 6 ragt. Die.
Rückwand des Münzkanals 5 wird durch ei^ Schiene 12 gebildet, die oben im Kanal ang<|§
lenkt ist und unten einen Stift 13 aufweite
mittels dem sie auf eins von den mit dem Drehpunkt der Schiene als Radius in einer
Kanalwand vorgesehenen Löchern 14 eingestellt werden kann. Durch diese Schiene 12
wird somit ein fester Münzkanal von den übrigen Teilen der Vorrichtung abgegrenzt.
Eine Feder 15 sucht das Ende 11 des Schwingglieds
9 an der Schiene 12 anliegend zu halten (Abb. 2).
Der Münzeinwurfsschlitz 4 der Gehäusekappe ι ist so groß bemessen, daß er die
größte Münzsorte hindurchläßt, auf die der Selbstverkäufer möglicherweise eingestellt
werden kann. Eine mittels Schraubenbolzen 17 an der Gehäusekappe 1 befestigte Deckplatte
16 weist einen zweiten Münzeinwurfsschlitz. 18 auf, der vor dem Schlitz 4 liegt
und so lang bemessen ist, daß er den Einwurf von Münzen hindert, die größer als die Sorte
sind, für die der Selbstverkäufer gerade eingestellt ist.
In der Deckplatte 16 ist ein mit der Drehschleuse 6 gleichachsiger Bolzen 19 gelagert,
auf dem eine Trommel 20 sitzt, die eine Rückzugsfeder 21 enthält und mit dem Schleusendrehgriff
22 über eine Reibungsfeder 23 gekuppelt ist. Der Drehgriff 22 umschließt dabei
die Trommel 20 und die Feder 23. Der Bolzen 19 ist auf seiner der Drehschleuse 6
zugekehrten Seite mit einem Zentrierstift 24 versehen und weist einen segmentförmig gebogenen
Finger 25 auf, der in der Ruhelage ' mit seinem freien Ende außerhalb der von der
eingeworfenen Münze auf ihrem Weg in die Drehschleuse durchlaufenen Bahn liegt.
Die Drehschleuse 6 weist an ihrer dem Bolzen 19 zugekehrten Stirnseite einen Flachteil
26 (Abb. 2 und 4) auf, der ein Loch 27 besitzt, mit dem die Schleuse am Zentrierstift
24 geführt ist. Das andre Ende der Drehschleuse 6 ist in der Wand 2 gelagert und
weist in den Innenraum des Selbstverkäufers ragende Flügel 28 (Abb. 2) auf, die zur Kupplung
des nicht dargestellten Zähl- und Triebmechanismus des Selbstverkäufers mit der Drehschleuse 6 dienen. In dieser Schleuse
kann eine Lasche 29 entsprechend dem Durchmesser der Münzen, für die der Selbstverkäufer
eingestellt ist, eingestellt werden, so daß eine fälschlicherweise eingeworfene zu kleine
Münze durch die Drehschleuse 6 hindurchfällt, jede richtige Münze dagegen so in der
Schleuse gehalten wird, daß sie aus ihr herausragt.
Um den unteren Schraubenbolzen 17 ist ein Flachhebel 30 schwingbar, dessen Schulter 32
durch eine Feder 31 gegen den Flachteil 26 ■vder Drehschleuse 6 gedrückt wird. Sein oberer
jpidteil kann in den Raum zwischen dem ^|p|inzeinwurfsschlitz 4 und dem abgebogenen
%flhde 10 des Schwingglieds 9 treten, verdeckt
Hiäbei aber den Münzeinwurfsschlitz 4, solange sich die Drehschleuse in Ruhelage befindet,
noch nicht (Abb. 1). '
Eine durch den Münzeinwurfsschlitz 18 der Deckplatte 16 in den Selbstverkäufer eingeworfene
Münze gelangt nach dem Durchtritt durch den Schlitz 4 der Gehäuseklappe 1 in
den festen Kanal 5 und wird durch diesen der Drehschleuse 6 zugeführt. Dabei leitet die
Schiene 12 die Münze zwischen die Lasche 29 und den Flachteil 26 der Drehschleuse 6, wo
sie zunächst festgehalten wird (Abb. 2). Wird der Schleusendrehgriff 22 entgegen der Wirkung
der Feder 21 gedreht, so nimmt die Reibungsfeder 23 den Bolzen 19 mit und der
Finger 25 trifft auf die Münzen, kuppelt durch sie die Drehschleuse 6, dreht diese und
schaltet im Verlauf dieser Drehung über die Flügel 28 den Zähl- und Triebmechanismus
des Selbstverkäufers ein. Dabei hebt der Flachteil 26 die Schulter 32 des federbelasteten
Flachhebels 30 an; dessen oberer Teil schiebt sich hinter den Münzeinwurfsschlitz 4
und verschließt ihn in bekannter Weise. Hat die Schleuse 6 etwas mehr als eine Viertels-.
Umdrehung gemacht, dann bewirkt die Feder 31, daß der Flachhebel 30, der nun mit seiner
Schulter 32 auf den schaltknebelartig wirkenden Flachteil 26 drückt, ein Drehmoment auf
die Schleuse 6 ausübt und diese vorschnellen läßt, so daß sie eine halbe Umdrehung vollendet
und die Münze von der Klemmung zwischen dem Finger 25 und der Wandung der Schleuse 6 frei wird und in den Münzsammelbehälter
des Selbstverkäufers fällt. Wird dann der Schleusendrehgriff 22 losgelassen, dann schnellt er mit dem Finger 25
unter der Einwirkung der Feder 21 in seine Ruhelage zurück, so daß der Selbstverkäufer
zur Aufnahme einer neuen Münze bereit ist.
Bei jedem Münzeinwurf muß das abgebogene Ende 10 des Hebels 9 der eingesteckten
Münze ausweichen, so daß der Hebel 9 dabei zur Seite geschwenkt wird. Liegt eine eingeworfene
Münze in der noch in der Ruhelage befindlichen Drehschleuse und versucht man jetzt, eine zweite Münze einzuwerfen,
dann stößt das abgebogene Ende 11 des dabei ausweichenden Hebels 9 gegen die in der
Drehschleuse liegende Münze. Das hindert das Schwingglied 9, eine so große Drehbewe-
ung auszuführen, als nötig ist, damit das abgebogene Ende 10 den Einwurfsschlitz freigibt.
Sollte bei dieser. Lage versucht werden,
den Zähl- und Triebmechanismus des Selbst; Verkäufers durch den Schleusendrehgriff 22 in
Betrieb zu bringen, so gleitet die in der Drehschleuse befindliche Münze am abgebogenen
Ende 11 des Schwingglieds 9 entlang und versperrt dabei der zweiten Münze den Eintritt
durch das andere abgebogene Hebelende 10 so lange, bis der Flachhebel 30 im Verlauf
seiner Schließbewegung auf die noch im Einwurfsschlitz steckende zweite Münze trifft.
Wird schließlich versucht, diesen Widerstand zu überwinden, so gleitet die Reibungsfeder
23 zwischen der Trommel 20 und dem Schleusendrehgriff 22.
Das abgebogene Ende ir des Schwingglieds
9 ist so bemessen, daß es so lange die Bewegungsbahn der in der Drehschleuse 6 befindlichen
Münze kreuzt, als der Flachhebel 30 den Münzeinwurfsschlitz noch nicht verschlossen
hat, so daß auf alle Fälle das Einwerfen einer zweiten Münze so lange verhindert
wird, als mit der vorher eingeworfenen Münze noch nicht die Schaltung vollzogen worden ist.
Da das Schwingglied 9 selbst außerhalb des Münzkanals 5 liegt und nur seine Enden quer
in die Bewegungsbahn der Münze reichen, arbeitet die Einrichtung ganz unabhängig von
der Dicke der Münze, so daß abgeschliffenen Münzen genau so wie gut erhaltenen Münzen
der Eintritt in den Selbstverkäufer so lange versperrt wird, als sich noch eine Münze im
Kupplungszustand befindet.
Die Reibungsverbindung des . Schleusendrehgriffs 22 nach beiden Dreh richtungen
sichert den Selbstverkäufer gegen Beschädigungen durch unsachgemäße Behandlung.
Claims (2)
1. Münzeinwurfs- .und Kupplungseinrichtung
für Selbstverkäufer, bei der die eingeworfene Münze durch einen festen Kanal unter Ausweichen eines das vorzeitige
Einwerfen einer zweiten Münze verhindernden Schwingglieds einer Schleuse zugeführt wird, in der sie einen
Handgriff mit dem Zähl- und Triebmechanismus des Selbstverkäufers kuppelt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schwingglied (9) als doppelarmiger Hebel ausgestaltet ist, dessen eines abgebogenes
Ende (10) den Einwurf einer zweiten Münze so lange hindert, als sein zweites
abgebogenes Ende (11) sich mit dem Drehweg der durch die Schleuse (6) gedrehten
Münze kreuzt, worauf ein federbelasteter Flachhebel (30) durch Weiter-
• drehung der Schleuse (6) vor den Münzeinwurfsschlitz (4) gebracht wird.
2. Münzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gt
kennzeichnet, daß der Schleusendrehgrifr (22) nach beiden Drehrichtungen unter Reibung mit einem zu seiner Kupplung mit der Schleuse (6) durch die Münze . dienenden Finger (25) verbunden ist.
kennzeichnet, daß der Schleusendrehgrifr (22) nach beiden Drehrichtungen unter Reibung mit einem zu seiner Kupplung mit der Schleuse (6) durch die Münze . dienenden Finger (25) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH637862X | 1932-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637862C true DE637862C (de) | 1936-11-05 |
Family
ID=4525217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL80800D Expired DE637862C (de) | 1932-03-17 | 1932-03-24 | Muenzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung fuer Selbstverkaeufer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637862C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739776C (de) * | 1939-08-03 | 1943-10-04 | Willy Kirsch | Selbstkassierende, mechanisch-elektrisch wirkende Vorrichtung |
-
1932
- 1932-03-24 DE DEL80800D patent/DE637862C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739776C (de) * | 1939-08-03 | 1943-10-04 | Willy Kirsch | Selbstkassierende, mechanisch-elektrisch wirkende Vorrichtung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE637862C (de) | Muenzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung fuer Selbstverkaeufer | |
| DE3507349A1 (de) | Schloss | |
| DE4015881C2 (de) | Türschloß-Fallenverriegelungsvorrichtung | |
| DE75175C (de) | Schlofs mit Nebenfalle zum Auslösen der Hauptfalle | |
| DE671587C (de) | Warenselbstverkaeufer mit mehreren Entnahmevorrichtungen, z.B. Schubladen | |
| AT137114B (de) | Münzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung für Selbstverkäufer. | |
| DE670755C (de) | Schloss fuer den Rechts- und Linksgebrauch | |
| DE831649C (de) | Durch Zugstange bedienbarer Oberlichtoeffner | |
| DE581896C (de) | Verschluss fuer Koffer, Taschen u. dgl. | |
| DE10154395B4 (de) | Verriegelungsvorrichtung mit einer Verriegelungsklinke | |
| CH160587A (de) | Münzeinwurfs- und Kupplungseinrichtung für Selbstverkäufer. | |
| DE852962C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE469680C (de) | Durchsteckschloss | |
| DE846320C (de) | Springdeckelfeuerzeug | |
| AT150069B (de) | Warenausgabeapparat. | |
| DE173908C (de) | ||
| DE577486C (de) | Selbstkassierende Tuersperre mit Kontrollvorrichtung | |
| DE351215C (de) | Selbsttaetiger Sodenableger mit kippbaren Blechen | |
| DE2502614C3 (de) | Vorhängeschloß | |
| DE836303C (de) | Verschluss fuer Schraenke u. dgl. | |
| DE674747C (de) | Auswahlselbstverkaeufer | |
| DE277130C (de) | ||
| DE697237C (de) | Gefachselbstverkaeufer | |
| DE605884C (de) | Zusatzschloss fuer Riegelschloesser und Stangenriegelschloesser | |
| AT46519B (de) | Selbstverkäufer. |