DE637558C - Holzkohlendauerfeuerung fuer OEfen und Herde - Google Patents
Holzkohlendauerfeuerung fuer OEfen und HerdeInfo
- Publication number
- DE637558C DE637558C DEK131312D DEK0131312D DE637558C DE 637558 C DE637558 C DE 637558C DE K131312 D DEK131312 D DE K131312D DE K0131312 D DEK0131312 D DE K0131312D DE 637558 C DE637558 C DE 637558C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- charcoal
- stoves
- fuel
- layer
- air
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003610 charcoal Substances 0.000 title claims description 24
- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims description 12
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 16
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 6
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 claims description 3
- 239000003077 lignite Substances 0.000 claims 1
- 239000003415 peat Substances 0.000 claims 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 15
- 239000002956 ash Substances 0.000 description 7
- 235000002918 Fraxinus excelsior Nutrition 0.000 description 4
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 2
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005562 fading Methods 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 239000003517 fume Substances 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 1
- 230000005923 long-lasting effect Effects 0.000 description 1
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer wirtschaftlichen Holzkohlendauerfeuerung
nach Art der Grudefeuerungen, bei denen die Nahrungsmittel in mäßiger, aber lange einwirkender Wärme behandelt werden
können.
Holzkohlenfeuerungen für Herde sind an sich bekannt. Bei diesen bekannten Feuerungen
erfolgt die Luftzufuhr (schräg) von unten durch den Brennstoff hindurch, so daß die
Holzkohlenschicht nicht nur an ihrer Oberfläche, wie es bei Dau-erfeuerungen der Fall
ist, verbrennt, sondern in ihrer ganzen Schichthöhe. Die bekannten Holzkohlenfeuerungen
können demnach nicht als Dauer feuerungen angesprochen werden.
Um eine wirtschaftliche Dauerfeuerung für Holzkohle zu schaffen, muß die Feuerung so
geregelt werden können, daß keine Entflammung des Brennstoffs eintritt, sondern nur
ein Verglimmen stattfindet. Die Drosselung der Luftzufuhr in solchem Ausmaße ist bei
Holzkohle nicht ohne weiteres möglich, weil bei hinreichend starker Drosselung die glimmende
Holzkohlenschicht so dünn wird, daß durch den Wärmeentzug der Umgebung die brennende Schicht bis unter die Entzündungstemperatur
abgekühlt wird und das Feuer dann erlischt.
Diese Schwierigkeit wird erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß die glimmende Holzkohlenschicht
auf der Asche eines schwereren Brennstoffes als Holzkohle gebettet und dadurch gegen Ableitung ihrer Wärme nach
unten geschützt ist. Nach der Erfindung ist ferner der Feuerraum bis auf die regelbare
Lufteintrittsöffnung und den Rauchgasstutzen vollständig und möglichst luftdicht abgeschlossen.
Die beschriebene Bettung der Holzkohle verhindert auch, daß irgendwelche Luft von
unten oder von der Seite durch die Holzkohle hindurch zu der glimmenden Holzkohlenschicht
gelangt. Demnach kann Luft zur glimmenden Schicht ausschließlich von oben zutreten, und es läßt ,sich, erreichen, daß
die glimmende Brennstoffschicht äußerst dünn und der Brennstoffverbrauch entsprechend
klein wird. Das Glimmen der Holzkohle lediglich an der Oberfläche der Brennstoffschicht
hat weiter zur Folge, daß die Asche der verbrannten Holzkohle sich auf die glimmende
Schicht legt und dadurch den Luftzutritt erschwert, so daß das gewünschte langsame Glimmen der Holzkohle leichter
erreicht wird. Der erstrebten starken Drosselung der Luftzufuhr dient ferner der vollständige
Abschluß des Feuerraums, d. h. der Fortfall eines Rostes und die völlige Trennung
von Feuerraum und Kochraum. Dazu gehört auch der möglichst luftdichte Ab-Schluß des Feuerraumes (abgesehen von der
notwendigen Lufteintrittsöffnung und dem Abzüge), der in der Regel besondere Dichtungen
an den" Feuertüren zur Ausschließung von Nebenluft erfordert.
Die Verwendung einer unverbrennlichen Bettung für Brennstoffe ist an sich bei Feuerungen
bereits bekannt. Bei den bekannten
Feuerungen dient jedoch die unverbrennliche Schicht zum Schütze des Rostes gegen Zerstörung
durch die hohen Feuerungstemperaturen; die Schutzschicht muß daher ^p
körnig sein, damit ausreichende Mengen brennungsluft durch sie hindurch zum
stoff gelangen können. Im Gegensatz soll -nach der Erfindung die Bettung den Brennstoff gegen Wärmeableitung nach unten
ίο schützen und außerdem jeglichen Luftzutritt von unten zu dem Brennstoff verhindern.
Sie muß daher möglichst dicht'sein. Die Bettung des Brennstoffes hat also nach der Erfindung
andere Aufgaben zu erfüllen als bei den bekannten Feuerungen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind dicht oberhalb des Brennstoffes Windfächer
angeordnet, durch deren Bewegung eine blasende Wirkung auf die obenliegende so Holzkohlenasche erzielt" wird. Da bei der
Feuerung nach der Erfindung die Holzkohle nur an ihrer Oberfläche verglimmt, legt sich
die Asche auf die Brennstoffschicht. Infolgedessen könnte sich ein allmähliches Zudecken
der glimmenden Holzkohlenschicht durch die entstandene Asche ergeben, wenngleich Holzkohle
bei ihrer Verbrennung nur wenig Asche hinterläßt. Durch die Windfächer kann diese
Asche aufgewirbelt und dadurch die glimmende
Holzkohlenschicht (wenigstens stellenweise) freigelegt werden.
Vorzugsweise wird durch die Bewegung der
Windfächer zugleich die Lufteintrittsöffnung geschlossen. Hierdurch wird die Belästigung
der Umgebung des Ofens oder Herdes durch Staub und Geruch verhindert.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und
zwar zeigen
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den Erfindungsgegenstand,
Fig. 2 einen Schnitt nach Fig. r nach seiner Drehung um 900,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt dtirch einen
+5 Teil entsprechend Fig. 1,
Fig. 4 einen Windfächer und seine Steuerglieder und
Fig. 5 und 6 einen waagerechten Schnitt durch die Stirnplatte des Feuerungskastens
in zwei verschiedenen Stellungen des Luftschiebers.
Der Ofenmantel α enthält unterhalb der Platte c den schwenkbaren Brennstoffvorratsbehälter
&. Über der Platte c befinden sich der 'herausziehbare oder versenkbare Feuerungskasten^
und ein zur Aufnahme von ;j>A-sche dienender Kasten e. Die Stirn-■^iatten
/ und g der Kästen d und e überjr^fecken
den Ofenmantel α. Die Stirnplatte/ ^enthält Löcher für den Lufteinlaß zur Feue- So
rung und einen zum teilweisen oder völligen Abdecken dieser Löcher dienenden Schieber Ii.
Zwischen dem Ofenmantel und den Stirnplatten/ und g liegen elastische Dichtungen/;
durch einen Handgriff k o. dgl. kann ein luftdichter Abschluß des Feuerraumes erzielt
werden.
Nach oben ist der Feuerraum d durch die Kochplatte I abgeschlossen. Über der Brennstoffschicht
sind ein oder mehrere Windfächer m schwenkbar gelagert. Durch ein
Zugmittel λ können sie bewegt werden, und zwar mit Hilfe an sich bekannter Übertragungsglieder,
derart, daß sie sich langsam hin-, aber schnell herbewegen. Mit dem Zugmittel« ist der Luftschieberh derart gekuppelt,
daß beim Einleiten der Windfächerbewegung selbsttätig der Luftschieber Λ geschlossen
wird.
Im Rauchgasst'utzen s ist eine Drosselklappet angebracht, durch die man gleichzeitig
den Abzug der Rauchgase und der aus dem Kochraum kommenden Dämpfe regeln kann.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Holzkohlendauerfeuerung für Ofen und Herde, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzkohle auf einer Bettung aus Asche eines schwereren Brennstoffs, wie Braunkohle Oder Torf, ruht, so daß sie gegen jegliche Luftzufuhr von unten geschützt ist, und daß der Feuerraum bis auf die regelbare - Lufteintrittsöffnung (/, K) und den Rauchgasstutzen (s) vollständig und möglichst luftdicht abgeschlossen ist.
- 2. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dicht oberhalb des Brennstoffes Windfächer (m) angeordnet sind, durch deren Bewegung die auf der Oberfläche der Feuerung sich bildende Holzkohlenasche fortgeblasen wird.
- 3. Feuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung der Windfächer (m) die Lufteintrittsöffnung (/, K) geschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK131312D DE637558C (de) | 1933-08-30 | 1933-08-30 | Holzkohlendauerfeuerung fuer OEfen und Herde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK131312D DE637558C (de) | 1933-08-30 | 1933-08-30 | Holzkohlendauerfeuerung fuer OEfen und Herde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637558C true DE637558C (de) | 1936-10-30 |
Family
ID=7247333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK131312D Expired DE637558C (de) | 1933-08-30 | 1933-08-30 | Holzkohlendauerfeuerung fuer OEfen und Herde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637558C (de) |
-
1933
- 1933-08-30 DE DEK131312D patent/DE637558C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2519998A1 (de) | Transportable heizvorrichtung | |
| EP2447610A1 (de) | Brennstoffeinsatz für die Benutzung in Kamin- und Kachelöfen, Heizkaminen, Kamineinsätzen und Feuerkassetten | |
| CH681254A5 (de) | ||
| DE10256585B3 (de) | Holzbackofen | |
| DE202011000775U1 (de) | Brennkammereinsatz | |
| DE202014004428U1 (de) | Tisch mit einem Ofen für feste Brennmittel | |
| US3174473A (en) | Combined fireplace and barbecue grill | |
| DE637558C (de) | Holzkohlendauerfeuerung fuer OEfen und Herde | |
| DE2515553A1 (de) | Raumheizvorrichtung | |
| DE3024680C2 (de) | Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder Heizungsherd | |
| AT124800B (de) | Großküchenherd mit Gasfeuerung. | |
| DE820490C (de) | Ofen zum Heizen | |
| DE564248C (de) | Fuellofen | |
| DE971065C (de) | Herd mit zentral unter der Kochplatte liegender Feuerung fuer festen Brennstoff und mit lotrecht unter dem Aschenraum vorgesehenem Brat- bzw. Backraum | |
| DE810659C (de) | Spareinsatz fuer Kuechenherde | |
| DE19791C (de) | Konstruktion eines Blaudämpfofens, bei welchem das Garbrennen und Dämpfen mittelst Generatorgases bewirkt wird | |
| DE386342C (de) | Gas-Kohlenherd mit schwenkbaren Brennern und uebereinanderliegenden Bratraeumen | |
| DE11426C (de) | Neuerungen an direkten Gasfeuerungen | |
| DE8723C (de) | Neuerungen an Kachelöfen | |
| DE653944C (de) | Kaminfeuerung zum wahlweisen oder gleichzeitigen Betrieb mit festem Brennstoff oder mit Gas | |
| DE813073C (de) | Ofen fuer Koch- und Heizzwecke, insbesondere Sparkochaufsatz | |
| DE31C (de) | Feuerungs-System | |
| CH223250A (de) | Feuerungsanlage für Kachelöfen und Warmwasserkessel. | |
| DE974728C (de) | Kohlegefeuerter Herd mit senkrecht und symmetrisch ueber dem Brat- und Backofen angeordneter Feuerung | |
| DE665644C (de) | Kochherd mit eingebautem Heizkessel |