DE3024680C2 - Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder Heizungsherd - Google Patents
Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder HeizungsherdInfo
- Publication number
- DE3024680C2 DE3024680C2 DE19803024680 DE3024680A DE3024680C2 DE 3024680 C2 DE3024680 C2 DE 3024680C2 DE 19803024680 DE19803024680 DE 19803024680 DE 3024680 A DE3024680 A DE 3024680A DE 3024680 C2 DE3024680 C2 DE 3024680C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- exhaust
- combustion chamber
- exhaust gas
- stove
- heating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 54
- 239000004449 solid propellant Substances 0.000 title claims description 7
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 50
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 6
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 65
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 19
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 18
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- 230000008569 process Effects 0.000 description 6
- 239000008236 heating water Substances 0.000 description 5
- 239000003415 peat Substances 0.000 description 5
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 239000000571 coke Substances 0.000 description 4
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 description 4
- QTBSBXVTEAMEQO-UHFFFAOYSA-N Acetic acid Chemical compound CC(O)=O QTBSBXVTEAMEQO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 3
- 238000013461 design Methods 0.000 description 3
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- ISWSIDIOOBJBQZ-UHFFFAOYSA-N Phenol Chemical compound OC1=CC=CC=C1 ISWSIDIOOBJBQZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 description 1
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910002091 carbon monoxide Inorganic materials 0.000 description 1
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 229920005610 lignin Polymers 0.000 description 1
- 239000003077 lignite Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000007480 spreading Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B5/00—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
- F24B5/06—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around ranges
- F24B5/08—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around ranges around the baking oven
- F24B5/087—Regulable circulation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
7. Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Sperrschieber
(38) von einem Stößel (38aJ betätigbar ist der derart mit der Herdplatten-Abdeckung gekoppelt
ist, daß der Sperrschieber (38) bei geöffneter Abdeckung offen, bei geschlossener Abdeckung geschlossen
ist.
10 Die Erfindung betrifft einen Herd für feste Brennstof-T;
als Dauerbrenner- oder Heizungsherd, mit einem schachtförmigen Feuerungsraum, einer Front-Fülltür
für den Feuerungsraum, einem unterhalb des Feuerungsraumes befindlichen Aschenraum, einem horizontal
im unteren Bereich des Feuerungsraums angeordneten Rost, einer Verbrennungsluft-Zuführung vom
Aschenraum durch den Rost hindurch in den Feuerungsraum,
einer gesteuert verschließbaren Abgasöffnung im Deckenbereich des Feuerungsraumes und mit
einem neben dem Feuerungsraum angeordneten Bratrohrkasten. wobei die von der Abgasöffnung des Feuerungsraum-Deckenbereichs
zum Abgasstutzen des Herdes führende Abgasleitung sich unmittelbar nach
der Abgasöffnung in zwei Kanäle verzweigt, deren erste im wesentlichen horizontal über das Bratrohr zum Abgasstutzen
führt, während der zweite Kanal zunächst zwischen Feuerungsraum und Bratrohr nach unten,
dann im wesentlichen horizontal unterhalb des Bratrohrs und anschließend zwischen Bralrohr und Gehäusewand
nach oben zum Abgasstutzen verläuft. Ein Herd mit einem derartigen Grundauibau ist aus
der DE-PS 5 65 697 bekannt. Dabei versteht man unter einem Herd ein Gerät, das vornehmlich zur Erhitzung
vor Speisen dient, und zwar auf der Herdplatte und/ oder im Bratrohrkasten. Nachderc es nur darum geht,
für eine begrenzte Zeit (Kochzeit bzw. Bratzeit) die Herdplatte bzw. den Bratrohrkasten auf eine hohe Temperatur
zu bringen, können bei Herden für feste Brennstoffe alle Arten von festen Brennstoffen eingesetzt
werden, von Holz und Torf über Braunkohle bis zu Steinkohle und Koks. Soll dagegen der Herd zusätzlich
den Aufstellungsraumerwärmen, und zwar nicht nur zu den Koch- und Bratzeiten sondern im Dauerbetrieb,
dann spricht man von einem Dauerbrandherd. Ein Dauerbrandherd unterscheidet sich in seiner Konstruktion
so von einem nur zum Kochen dienenden Herd im wesentlichen dadurch, daß der mit Schamotte ausgekleidete
Feuerungsraum als Füllschacht ausgebildet ist und daß besondere, eine gute Wärmeabgabe an den Aufstellungsraum
gewährleistende Abgasführungen vorgesehen smd. Meist sind die Dauerbrandherde mit einem in
der Höhe verstellbaren Rost versehen, wobei für den reinen Kochbetrieb der Rost in seine höchste, der Herdplatte
am nächsten liegende Stellung, für den reinen Heizungsbetrieb in seine unterste Stellung gebracht
wird. Wenn der Herd darüber hinaus nicht nur seinen Aufstellungsraum, sondern auch als zentrales Heizungsgerät weitere Räume heizen soll, dann werden um den
Feuerungsraum herum mit Wasser gefüllte Heizlaschen mit Vor- und Rücklaufanschluß angeordnet, womit dann
der Herd zusätzlich den Heizkessel einer Warmwasserzentralheizung beinhaltet. Man spricht in diesem Fall
von einem Heizungsherd. Der Verbrennungsvorgang bei Daucrbrand- und Hciziingshcrdeii muß so geregelt
!Ο
verden können, daß während bestimmter Betriebszeien
der Verbrennungsvorgang nur sehr langsam abläuft Dies gilt insbesondere für den Nachtbetrieb, also eine
3etriebszeit, während der lediglich eine vergleichsweise ;eringe Erwärmung des Aufstellungsraumes bzw. des
-leizungswassers gewünscht ist, die in den Feuerungsaum
eingefüllte Brennstoffmenge aber einen vielstüniigen Abbrand gewährleisten soll. Erreicht wird dies im
wesentlichen dadurch, daß man den Rost in seine unterste Stellung bringt, den Feuerungsraum möglichst vollständig
mit Brennstoff füllt und die Verbrennungsluft-Zufuhr stM-k drosselt. Auf diese Weise erzielt man dann
einen sehr langsamen Abbrand des eingefüllten Brennstoffvorrats, jedoch nur unter der Voraussetzung, daß
ein geeigneter Brennstoff eingefüllt worden :st, etwa Steinkohle, Koks oder Briketts. Mit anderen festen
Brennstoffen, etwa Torf oder Holz, ist ein derartiger langsamer Abbrand kaum zu erreichen.
Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Kinematik
der Kohlenstoffverbrennung bei den verschiedenen festen Brennstoffen. So zerfällt dss irn wesentlichen
aus Zellulose und Lignin bestehende Holz bei e;:;er Erwärmung
auf Temperaturen zwischen 200 und 3000C in
eine Vielzahl von Produkten, etwa Essigsäure, Phenol, Kohlendioxyd und Kohlenmonoxyd, die zum Teil eine
vergleichsweise niedrige Zündtemperatur aufweisen. Ist
somit Holz einmal auf etwa 300" C erhitzt, dann verselbständigen sich die weiteren Zersetzungs- und Verbrennungsvorgänge,
d. h„ selbst bei Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr laufen die Zersetzungs- und Verbrennungsvorgänge
selbständig weiter ab, und zwar in Form einer sogenannten Verschwelung des Holzes mit der
Erzeugung teilverbrannter Abgase. Versucht man somit, mit Holz einen Dauerbrand- oder Heizungsherd in
der Weise zu betreiben, daß man auf den Glutdruck die der Größe des Feuerungsraumes entsprechende maximale
Holzmenge auflegt und dann die Verbrennungsluftzufuhr stark drosselt, so erhält man — im Gegensatz
etwa zu Koks — nicht den erwünschten langsamen Abbrand, weil die heißen Abgase des Glutstocks nach oben
durch den Holzstapel hindurch zur deckenseitigcn Abgasöffnung strömen und dabei in kurzer Zeit das gesamte
nachgefüllte Holz auf die erwähnten Zersetzungstemperaturen erhitzen, mit der Folge, daß nach
kurzer Zeit ein Schwelbrand des ganzen Holzstapels eintritt. Der gesamte Inhalt des Feuerungsraumes wird
somit in vergleichsweise kurzer Zeit verschwelt bzw. verkohlt sein, wobei darüber hinaus nur teilverbrar.nte,
rauchige und Teer ausscheidende Abgase entstehen. Die bekannten Dauerbrand- und Heizungsherde könalso
nicht mit Holz, Torf und ähnlichen festen
20
25
30
Brennstoffen betrieben werden, was verständlicherweise einen beträchtlichen Nachteil darstellt, weil in vielen
Fällen, etwa in der Landwirtschaft, gerade Holz und Torf preisgünstig zur Verfügung stehen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Dauerbrand- oder Heizungsherd in der Weise auszubilden,
daß er mit allen Arten fester Brennstoffe, insbesondere auch mit Holz, in ausreichender Dauerbrandleistung hygienischer
und wirtschaftlicher betrieben werden kann. Die Lösung dieser Aufgabe ist im Hauptanspruch gekennzeichnet.
Der Herd nach der Erfindung weist also bezüglich des
Feuerungsraumes zwei unterschiedliche Abgasführungen auf. Ist die im De^kenbereich des Feuerungsraumes
befindliche Abgasöffnumj offen, dann ergibt sich, wie
bei den herkömmlicher« Herden, ein sogenannter Durchbrand, das heißt die heißen Abgase des Glutstocks strömen nach oben durch den noch nicht brennenden
Brennstoff hindurch bis zum Deckenbereich des Feuerungsraumes, von wo aus sie aus dem Feuerungsraum entlassen werden. Dieser Betrieb ist zum Kochen,
bei vorhandenem Bratrohr zum Braten und zur Erreichung einer intensiven Heizung bestimmt Wird dagegen
die Abgasöffnung des Deckenbereiches geschlossen, was beispielsweise über einen aus dem Herdgehäuse
herausragenden Fußschalter geschehen kann, dann verlassen die aus dem Glutstock austretenden heißen
Abgase den Feuerungsraum sofort durch die unmittelbar oberhalb des Rostes befindlichen Abgasöffnungen,
mit der Folge, daß der auf dem Glutstock aufgestapelte, noch nicht brennende Brennstoff von den heißen Abgasen
nicht durchströmt wird. Ein oberhalb des Glutstocks aufgeschichteter Holzstapel wird insbesondere durch
die Gegenstromkühlung der nach unten streichenden Sekundärluft somit nicht auf die Zersetzungstemperatur
des Holzes erhitzt, der Stapel bleibt »kühl«, und nur das im Glutstock unmittelbar benachbarte Holz wird nach
und nach in den Glutstock einbezogen. C- ergibt sich ein langsamer, sauberer Abbrand mit Verbreunungszone
nur unmittelbar oberhalb des Rostes, wie er etwa für den Nachtbetrieb gefordert wird. Diese Art des Abbrandes
wird als Unterbrand bezeichnet, wobei die Sekundärluft als Gegenstromkühlung wirksam ist
Nun war zwar das Unterbrandprinzip bei öfen und Heizkesseln, also bei Geräten, die ausschließlich für
Zwecke der Heizung dienen, bereits bekannt-, so offenbart die DE-PS 6 30 125 einen Heizkessel, der ausschließlich
nach dem Unterbrandprinzip arbeitet, wobei die Abgase stets durch die in ihrer Größe verstellbaren
Öffnungen der Seitenwand des Feuerungsraumes nach außen abströmen. Einen ebenfalls ausschließlich nach
dem Unterbrandprinzip arbeitenden Ofen offenbart die DE-PS 89 831, wobei in der Seitenwand des Feuerungsraums zwei Abgasöffnungen in unterschiedlichen Höhen
vorgesehen sind, die gesondert zu öffnen und zu schließen sind und die im Zusammenhang mit den seitlichen
Frischluft-Zuführöffnungen dazu dienen, einen schict.iweisen Unterbrand zu ermöglichen. Zwar ist eine
Abgasöffnung vorgesehen, die sich oberhalb des Brennmaterials befindet, jedoch dient diese Abgasö'fnung lediglich
dazu, ein Austreten von Raumgasen beim öffnen der Nachfülltür zu verhindern; aus diesem Grund ist
auch das Verschließelement dieser Öffnung derart zwangsweise mit dem Türmechanismus der Nachfülltür
verbunden, daß die Öffnung nur während der kurzen Zeitspannen des Öffnens der Nachfülltür offen ist.
Weitere zweckmäßige Ausgestallungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Die
Weiterbildungen betreffen dabei insbesondere konstrnkti" einfache und leicht zu betätigende Umschaltmöglichkeiten,
die Erzielung sauberer Verbrennungsvorgänge bei allen °etriebszuständen und eine möglichst
gute Anpassung des Verbrennungsvorgangs und der Wärmeausnutzung der Abgase bei allen Betriebszuständen.
Um sicher zu stellen, daß die übliche Herdplatten-Abdeckung nicht im Betriebszustand der Erhitzung
der Herdplatte geschlossen ist, wird gemäß der Weiterbildung nach Anspruch 7 der steuerbare Sperrschieber
mit der Abdeckplatte gekoppelt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung
beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Heizuiigsherd mit Bratrohrkasten in
Vorderansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, von
der Bratrohrseite her gesehen, wobei jedoch der Brat-
rohrabschnitt weggelassen ist,
F i g. 3 bis 7 Ansichten gemäß F i g. 1 zur Erläuterung der verschiedenen Betriebszusiände.
Anhand der F i g. 1 und 2 soll zunächst der konstruktive Aufbau des erfindungsgemäßen Heizungsherdes erläutert
werden.
Der Heizungsherd weist ein Gesamtgehäusc 10 mit Herdplatte 10a auf. Der in Fig. 1 linksseitige Abschnitt
des Herdes, den Fi g. 2 in Seitenansicht zeigt, stellt den Feuerungsteil dar. Er besteht im wesentlichen aus einem
Feuerungsraum 11 in Form eines aufrechtstchcndcn Schachtes, einem unterhalb des Feuerungsraumes befindlichen
Aschenraum 12 und einem zwischen Feuerungsraum 11 und Aschenraum 12 befindlichen, horizontal
verlaufenden Rost 13. Der auf dem Rost 13 liegende Brennstoff in Form von Holzscheiten ist in der
Zeichnung mit 54 bezeichnet. Eine Front-Fülltürc 15 schafft Zugang zum Feuerungsraum 11, eine Front-AäCiicniürc
Ju zürn Aschcriraürii 12 (F ΐ g. 2). Der Fe1JC-rungsraum
11 und der obere Teil des Aschenraumes 12 sind von Heiztaschen 17 umgeben, welche den Kessel
einer üblichen Warmwasser-Zentralheizung darstellen. Die Decke des Feuerungsraumes 11 wird durch eine
Schamotteplatte 18 gebildet.
Der obere Bereich des Feuerungsraumes 11 steht über eine Abgasöffnung 19 mit dem in Fig. 1 rechtsseitigen
und in F i g. 2 weggelassenen Herdabschnitt in Verbindung, der einen Bratrohrkasten 20 und zwei Abgaskanäle
21 und 22 aufweist. Der Abgaskanal 21 verläuft von der Abgasöffnung 19 zunächst in horizontaler
Richtung zwischen Herdplatte 10a und Decke des Bratrohrkastens, wobei dieser Kanalabschnitt mit 21a bezeichnet
ist, und dann senkrecht nach unten zwischen einer Seitenwand des Herdgehäuses 10 und einer Seitenwand
des Bratrohrkastens 20, wobei dieser Kanalabschnitt mit 21 b bezeichnet ist. Vom Kanalabschnitt 2\b
führt der Weg dss Abgases weiter durch den horizontalen Kanalabschnitt 21c zwischen Backrohrboden und
einer Doppelzug-Teilungsplatte 27 und weiter, um die freie Kante der Doppelzug-Teilungsplatte 27 herum zu
einem unterhalb der Teilungsplatte 27 horizontal verlaufenden Kanaiabschnitt 22b, welcher schließlich zwischen
Teilungsplatte 27 und einem Teil der Rückwand des Gehäuses 10 und anschließend zwischen Bratrohrkasten-Rückwand
und Rückwand des Gehäuses 10 nach oben zur Abgasauslaßöffnung 23 führt, die mit einem
der beiden Abgasstutzen 24 oder 25 verbunden ist. Im horizontalen Kanalbereich 21a befindet sich eine Anheizklappe
26, die in Offenstellung den Kanalabschnitt 21a direkt mit der Abgasöffnung 24 verbindet. Der
zweite Abgaskanal 22 verläuft von der Abgasöffnung 19
zunächst zwischen einer seitlichen Heiztasche 17 und einer Seitenwand des Bratrohrkastens 20 senkrecht
nach unten, wobei dieser Abschnitt mit 22a bezeichnet
ist, dann unterhalb der horizontalen Doppelzug-Teilungsplatte 27, die sich mit Abstand unterhalb des Bratrohrkastens
20 befindet, in Richtung nach rechts (Fig. 1), wobei dieser Abschnitt in der Zeichnung mit
22b bezeichnet ist, und schließlich senkrecht nach oben zum Abgasauslaß 23. Der horizontale Kanalabschnitt
21czwischenTeilungsplatte27und Boden des Bratrohrkastens
20 steht einerseits mit dem Kanalabschnitt 21fc und andererseits mit dem Kanalabschnitt 22a in Verbindung
und weist eine Schikane 28 auf. Mit 29 ist eine den Bratrohrkasten 20 benachbart der Abgasöffnung 19 abschirmende
Dämmschicht bezeichnet, mit 30 eine unterhalb des Kanalabschnitts 22b angeordnete WärmedämmDiatte.
Die bisher beschriebenen Bauelemente entsprechen dem Stand der Technik bei modernen Heizungsherden.
wohingegen die nachfolgend erläuterten Bauelemente Erfindungsmerkmale darstellen.
Der Fcucrungsraum !1 ist im Bereich unmittelbar oberhalb des Rostes 13 mit vier seitlichen Abgasüffnungcn
31 versehen, die in den unleren Bereich des Kanalabschnitles
22;i münden. An der dem Kanalabschnitt 22,7 zugewandten Seite der Fcucrungsraum-Seitenwand
in befindet sich eine Schieberplatte 32, die über eine Stange
33 und einen nach außen ragenden Fußhebel 34 vertikal verschiebbar ist. In ihrer in den F i g. 1 und 2 dargestellten
unteren Stellung deckt die Schieberplatte 32 die seitlichen Abgasöffnungen 31 ab und läßt die deckenscitigc
Abgasöffnung 19 frei; in ihrer oberen, in F i g. 2 gestrichelt dargestellten Stellung läßt die Schieberplatte
23 die seitlichen Abgasöffnungen 31 frei und deckt die obere Abgasöffnung 19 ab. Weiterhin ist von Bedeutung,
daß 'Jc FfMiorungsraum 11 in seinem Glutbereich
durch Schamottesteine 35 ausgekleidet ist. Die Schamottesteine 35 weisen an ihrer den Heiztaschen 17 benachbarten
Rückseite vertikale Nuten auf, so daß zwischen den Schamottesteinen 35 und den Heiztaschen 17
vertikale Sekundärluft-Kanäle 36 entstehen, die vom Aschenraum ausgehend nach oben führen und oberhalb
des Glutbereiches mittels eines Absenkbleches 37 in Richtung nach unten auf den Glutbereich umgelenkt
sind. Schließlich weist der Heizungsherd noch einen Absperrschieber
38 auf, der sich in dem der Abgasöffnung 19 benachbarten Anfangsbereich des horizontalen Kanalabschnittes
2ia befindet und von außen bedienbar ist: in F i g. 1 ist der Absperrschieber 38 in seiner Offenstellung
dargestellt.
Die Funktion des Heizungsherdes wird nun anhand der F i g. 3 bis 7 dargestellt.
F i g. 3 zeigt den Zustand des Heizungsherdes während des Anheizvorgangs. Dabei befindet sich die Schieberplatte
32 in ihrer unteren Stellung, so daß die Abgasöffnung 19 offen, die Abgasöffnungen 31 geschlossen
-to sind. Außerdem sind sowohl der Sperrschieber 38 als
auch die Anheizklappe 26 offen. Wird nun der im Feuerungsraum 11 aufgeschichtete Holzstoß 14 entzündet,
dann strömt Verbrennungsluft (Primärluft) vom Aschenraum 12 durch den Rost 13 hindurch nach oben
und die Verbrennungs-Abgase treten aus dem oberen Bereich des Feuerungsraumes 11 durch die offene Ab
gasöffnung 19 hindurch in den horizontalen Kanalab schnitt 21a. von dem aus sie durch die offene Anheiz
klappe 26 hindurch direkt in den Abgas-Auslaß 23 unc
so weiter in den Abgasstutzen 24 strömen. Dieser kurze Abgasweg erleichtert und beschleunigt in b>.i:anntei
Weise den Anheizvorgang. Weiterhin strömt aus den Aschenraum 12 Primärluft durch die Kanäle 36 nacl
oben und gelangt nach Umlenkung in den Verbren nungsbereich, wo sich die Sekundärluft mit den Abga
sen vermischt und dabei für eine Nachverbrennun sorgt. Ist im Holzstapel 14 ein ausreichender Glühstoc
erreicht, dann wird die Anheizkiappe 26 geschlosset womit der Anheizvorgang beendet ist
Soll nun der Heizungsherd so betrieben werden, da zusätzlich zur Erhitzung des in den Heiztaschen 17 h
findiichen Heizwassers auch gekocht und gebraten wei
den kann, dann wird der Heizungsherd in die in F i g. dargestellte Stellung gebracht. Diese Stellung unte;
M scheidet sich von der Anhcizstellung lediglich dadurc
daß die Anhcizklappc 26 geschlossen ist. Die Abgasj
strömen also weiterhin aus dem oberen Bereich d Feuerungsraumes 11 durch die offene Abgasöffnung 1
ab, wobei jetzt jedoch die in der. Kanal 21m gelangenden
Abgase — infolge der geschlossenen Anhei/klappe 26
— vor Erreichen des Abgasauslasses 23 zunächst nach
unten strömen müssen, worauf sie erst nach oben zum AbgasauslaQ 23 gelangen können. Infolge des damit erhöhten
Strömungswiderstandes wird ein Teil der aus der öffnung 19 austretenden Abgase nach unten in den
Kanalabscnr.itt 22a gedruckt, wobei dieser Teil der Abgase dann infolge des Gegendrucks der vom Kanal 21 ϋ
herkommenden Abgase unterhalb die Teilungsplatte 27 gelangt und durch eine rückseitige öffnung derselben
dann zusammen mit den Abgasen des Kanals 216 nach oben zum Abgasauslaß 23 strömt. Mit dieser Stellung
des Heizungsherdes wird also offensichtlich sowohl die Herdplatte 10a stark erhitzt, so daß die ganze Herdplatte
zum Kochen benutzt werden kann, als auch der Bratrohrkasten allseitig von heißen Abgasen umspült, womit
hohe Brattemperaluren erreicht werden. Der Heizungsherd arbeitet im sogenannten Durchbrand, wobei die
Verbrennungsluft von unten nach oben durch den Brennstoff strömt und die Abgase nach oben abströmen.
Die gesondert zugeführte Sekundärluft sorgt dabei für eine saubere Verbrennung. Der Brennstoffverbrauch
und damit die Leistung ist bei diesem Dauerbrandbetrieb selbstverständlich vergleichsweise hoch,
d. h., es muß oft nachgefüllt werden.
F i g. 5 zeigt eine Stellung des Heizungsherdes, die für den Fall bestimmt ist, daß zwar intensiv geheizt (hohe
Leistung an das Heizwasser) werden soll, eine hohe Temperatur der Herdplatte 10a und eine hohe Temperatur
im Bratrohrkasten 20 jedoch nicht erforderlich sind. Dabei unterscheidet sich dann die Stellung von
F i g. 5 von derjenigen nach F i g. 4 lediglich dadurch, daß der Sperrschieber 38 nach unten geschoben und
damit der Abgaskanal 21 verschlossen wird. Der Heizungsherd arbeitet also weiterhin im intensiven Durchbrand,
jedoch können die Abgase nur den Abgaskana! 22 durchströmen, mit anderen Worten, sie strömen bei
intensivem Wärmeaustausch mit der Heiztasche 17 durch den Kanalabschnitt 22a nach unten, dann unter
derTeilungsplatte 27 durch den Kanalabschnitt 22c und
schließlich nach oben zum Abgasauslaß 23. In dieser Stellung kann allenfalls nur in dem unmittelbar oberhalb
des Feuerungsraumes befindlichen Bereich der Herdplatte 10a schwach gekocht werden, und die Temperatur
im Bratrohrkasten 20 reicht lediglich für Wärmenicht aber für Bratvorgänge.
Es gibt nun aber auch Betriebszeiten, während der weder gekocht noch gebraten werden soll und auch
keine hohe Temperatur des in den Heiztaschen 17 befindlichen Heizwassers erforderlich ist, was beispielsweise
für den Nachtbetrieb zutrifft. Für diesen Betrieb, beispielsweise Nachtbetrieb, ist die in F i g. 6 dargestellte
Stellung des Heizungsherdes bestimmt. Dabei wird durch Niederdrücken des Fußhebels 34 die Schieberplatte
32 nach oben verschoben, mit der Folge, daß nunmehr die obere Abgasöffnung 19 geschlossen ist, wohingegen
die seitlichen Abgasöffnungen 31 geöffnet sind. Absperrschieber 38 und Anheizklappe 26 sind weiterhin
geschlossen. In dieser Stellung durchziehen nun die Abgase nicht mehr den Brennstoffstapel 14, sondern treten
sofort unmittelbar oberhalb des Rostes 13 durch die Abgasöffnungen 32 hindurch in den unteren Bereich des
Abgaskanals 22a, von wo aus sie durch den Kanal 226 hindurch zum Abgasausiaß 23 strömen. Damii wird sich
nur im Bereich unmittelbar oberhalb des Rostes 13 ein Glutstock bilden, d. h. der Heizungsherd arbeitet nach
dem Prinzip des sogenannten Unterbrands. Die auch hier wirksam werdende Sekundärluft unterstützt dabei
eine saubere Verbrennung.
Dadurch, dali nicht der gesamte Brennstoffstapel 14 von
den heißen Abgasen durchströmt und damit zum Durchbrennen gebracht wird, ergibt sich ein sehr langsamer
Abbrand, mit der Folge, daß beispielsweise mit einer Brcnnsioffüllung, auch wenn es sich dabei um
Hol/, handelt, ein echter Daucrbrand erreicht wird, also
ein Nachfüllen von Brennstoff etwa während der Nacht-
iü stunden nicht erforderlich ist. Damit aber arbeitet der
mit Holz als Brennstoff gefüllte Heizungsherd in Art eines koksbefeuerten Dauerbrenners, d. h. er vermag
mit einer einzigen Brennstoffüllung mehrere Stunden zu brennen, wobei er dem Heizwasser eine vergleichsweise
niedrige aber beispielsweise für den Nachtbetrieb genügende Leistung zuführt.
Fig. 7 schließlich zeigt eine Stellung des Heizungsherdes, bei welcher unter Beibehaltung des Unterbrandes
von F i g. i> i icrdpiattc !Oa und Bratrohrkasten 2Λ
auf eine gewisse, wenn auch vergleichsweise niedrige Temperatur erhitzt werden. Gegenüber der Stellung
nach F i g. 6 sind hier sowohl der Sperrschieber 38 als auch die Anheizklappe 26 geöffnet, mit der Folge, daß
der eine Teil des aus den seitlichen Abgasöffnungen 31 austretenden Abgases durch den Kanalabschnitt 22a
nach oben und weiter durch den Kanalabschnitt 21 und die offene Anheizplatte 26 zum Abgasstutzen 24 strömt,
während ein anderer Teil des Abgases, sich ebenfalls einen kurzen Strömungsweg geringen Widerstandes suchend,
oberhalb der Teilungsplatte 27 durch den Kanal 22c hindurch und dann durch den Kanal 21 nach oben
zur Anheizklappe 26 und zum Abgasstutzen 24 strömt. Es wird also bei bestehendem Unterbrand und geringer
Wasserleistung die Wärme der Abgase bei gleichmäßiger Wärmeverteilung um den Bratrohrkasten, etwa zum
Backen bei niedriger Temperatur, genutzt.
Aus obigem ergibt sieh, daß mit der Erfindung ein Heizungsherd geschaffen wird, der mehrere, heizungstechnisch
völlig unterschiedliche Bedingungen zu erfüllen vermag. Er ist sowohl für die Erreichung hoher Heizwasser-,
Herdplatten- und Bratrohrtemperaturen geeignet, wobei er mit Durchbrand arbeitet, als auch für die
langdauernde Aufrechterhaltung einer niedrigeren Heizungstemperatur (Nachtbetrieb) ohne Brennstoffnachfüllen.
Dabei werden diese Vorteile keineswegs nur mit den üblichen »Dauerbrand-Brennstoffen« erreicht, wie
etwa Steinkohle und Koks, sondern auch mit Holz, Torf und dergleichen, was dem Heizungsherd völlig neue Anwendungsbereiche,
etwa in der Landwirtschaft oder im privaten Bereich, erschließt. Dabei ist die Verbrennung
sowohl bei Durchbrand als auch bei Unterbrand infolge der günstigen Sekundärluftführung, sehr sauber und damit
umweltfreundlich, und die Gefahr der Teerablagerung an den Wänden der Heiztaschen zum Feuerungsraum
wird durch die Schamotte-Auskleidung beträchtlich vermindert.
Selbstverständlich kann der Herd zahlreiche Abwandlungen erfahren. So ist es beispielsweise möglich,
für Primärluft und Sekundärluft gesonderte Regelungen vorzusehen, in welchem Fall dann die Sekundärluftkanäle
beispielsweise nicht vom Aschenraum, sondern von einem gesonderten Raum, etwa dem Raum unterhalb
des Aschenraums mit Luft versorgt werden und gesonderte Regelorgane für die Primärluft und die Sekundär-
ό5 luft vorgesehen sind. Auch kann anstelle des auf der
Zeichnung dargestellten feststehenden Rostes ein sogenannter Verstellrost Anwendung finden, wobei dann die
auf der Zeichnung dargestellte Roststellung der unter-
ίο
sien Stellung des Verstellrostes entspricht. Weiterhin ist
es möglich, die Abgasführung symmetrisch auszubilden, und zwar in der Weise, daß in beiden gegenüberliegenden
Seitenwänden des Feuerungsraumes seitliche Abgasöffnungen vorgesehen sind. In diesem Zusammen- r>
hang ist darauf hinzuweisen, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, daß in der Durchbrandstellung (Abgasöffnung
im Deck^nbereich geöffnet) die seitlichen Abgasöffnungen abgedeckt sind; in der Praxis hat sich nämlich
geneigt, daß die seitlichen Abgasöffnungen auch dann, wenn sie offen bleiben, den Durchbrand nur durch eine
geringfügige Wirkungsgradsenkung beeinflussen. Überhaupt muß das gesteuerte Verschließen bzw. öffnen der
Abgasöffnungen nicht mittels des in der Zeichnung dargestellten Schiebers erfolgen. So ist es beispielsweise
auch möglich, die Deckplatte 18 des Feuerungsraumes nur lose auf die Seitenwände aufzulegen und eine Mechanik
vorzusehen, mit deren Hilfe die Deckwand angc- - hoben werden kann, so daß eine Abgasöffnung entsteht.
Besonders zweckmäßig ist eine derartige Ausführung. bei der die Oberkanten der Seitcnwände schräg verlaufen,
wobei dann die Deckplatte ebenfalls schräg verlaufend auf den Seitenwänden aufliegt und zum Öffnen der
Abgasöffnung lediglich an der unteren Seite angehoben wird, etwa mittels eines Hakens, der mechanisch mit
■ dem Schieber für die seitlichen Abgasöffnungen verbunden ist.
Selbstverständlich ist es nicht erforderlich, daß der Herd mit einem Bratrohrkasten versehen ist. In diesem
Falle besteht dann der Herd nur aus dem auf der Zeich- jo nung links dargestellten Abschnitt.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
35
40
50
55
60
Claims (6)
1. Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenneroder Heizungsherd, mit einem schachtförmigen
Feuerungsraum, einer Front-Fülltür für den Feuerungsraum,
einem unterhalb des Feuerungsraumes befindlichen Aschenraum, einem horizontal im unteren
Bereich des Feuerungsraumes angeordneten Rost, einer Verbrennungsluft-Zuführung vom
Aschenraum durch den Rost hindurch in den Feuerungsraum, einer gesteuert verschließbaren Abgasöffnung
im Deckenbereich des Feuerungsraumes und mit einem neben dem Feuerungsraum angeordneten
Bratrohrkasten, wobei die von der Abgasöffnung des Feuerungsraum-Deckenbereiches zum
Abgasstutzen des Herdes führende Abgasleitung sich unmittelbar nach der Abgasöffnung in zwei Kanäle
verzweigt, deren erster im wesentlichen horizontal über das Bratrohr zum Abgasstutzen führt,
während der zweiie Kanal zunächst zwischen Feuerungsraum
und Bratrohr nach unten, dann im wesentlichen horizontal unterhalb des Bratrohres und
anschließend zwischen Bratrohr und Gehäusewand nach oben zum Abgasstutzen verläuft, dadurch
gekennzeichnet, daß in zumindest einer Seitenwand des Feuerungsraumes (11) im Bereich unmittelbar
oberhalb des Rostes (13) zusätzliche Abgasöffnungen (31) vorgesehen sind, die unmittelbar
in den zweiten Abgaskanal (22) münden, und daß der erste Abga^.anal (21) unmittelbar hinter der Kanalverzweigung
steuerbar verschließbar ist.
2. Herd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschließen der Deckenbereich-Abgasöffnung
(19) und das Verschließen des ersten Abgaskanals (31) durch zwei gesonderte Elemente (32,
38) erfolgt, nämlich eine Schieberplatte (32) und einen Sperrschieber (38).
3. Herd nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein aus dem Herdgehäuse herausragendes Betätigungselement
(34) zum Betätigen der Verschließelemente.
4. Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenwand (18) des
Feuerungsraumes (11) lose auf den Feuerungsraum-Seitenwänden sitzt und mittels eines Gestänges anhebbar
bzw. absenkbar ist.
5. Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit in der Höhe verstellbarem Rost, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwand-Abgasöffnungen (31) im Bereich unmittelbar oberhalb des in seiner untersten
Stellung befindlichen Rostes (13) angeordnet sind.
6. Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der erste Abgaskanal zunächst im wesentlichen horizontal
über das Bratrohr, dann zwischen einer Stirnwand des Gehäuses und einer Seitenwand des
Drahtrohrkastens nach unten, daraufhin zwischen Bratrohrboden und einer Doppelziig-Teilungsplatte,
um diese herum und anschließend unterhalb der Teilungsplatte verläuft, worauf er schließlich nach oben
zwischen der Teilungsplalte und einem Teil der Gehäuserückwand zum Abgasstutzen führt, während
der zweite Kanal zunächst zwischen Feuerungsraum und Bratrohr nach unten, dann im wesentlichen horizontal
unterhalb der Doppclzug-Teilungsplatte und anschließend zwischen Teilungsplalte und einem
Teil der Gehäuscrückwand nach oben zum Abgasstutzen
verlauft, dadurch gekennzeichnet dall dem Sperrschieber (38) des ersten Abgaskanals (21) eine
Anheizklappe (26) nachgeschaltet ist
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803024680 DE3024680C2 (de) | 1980-06-30 | 1980-06-30 | Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder Heizungsherd |
| GB8118042A GB2079447B (en) | 1980-06-30 | 1981-06-12 | Cooking and heating stoves |
| IE145581A IE51450B1 (en) | 1980-06-30 | 1981-06-29 | Solid fuel stove |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803024680 DE3024680C2 (de) | 1980-06-30 | 1980-06-30 | Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder Heizungsherd |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3024680A1 DE3024680A1 (de) | 1982-01-28 |
| DE3024680C2 true DE3024680C2 (de) | 1984-10-11 |
Family
ID=6106001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803024680 Expired DE3024680C2 (de) | 1980-06-30 | 1980-06-30 | Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder Heizungsherd |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3024680C2 (de) |
| GB (1) | GB2079447B (de) |
| IE (1) | IE51450B1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4481722A (en) * | 1982-06-23 | 1984-11-13 | Kimberly-Clark Corporation | System for protecting a rotary dryer from thermal stress |
| DE3271703D1 (en) * | 1982-12-22 | 1986-07-17 | Wamsler Herd & Ofen Gmbh | Cooking stove |
| AT406516B (de) * | 1996-03-11 | 2000-06-26 | Friedrich Ehgartner | Feuerstätte mit herdplatte |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE565697C (de) * | 1930-08-24 | 1932-12-05 | Carl Brockmann | Kuechenherd |
| DE630125C (de) * | 1934-03-20 | 1936-05-20 | Eugen Heilbrun | Heizkessel mit Fuellschacht und unterem Abbrand |
-
1980
- 1980-06-30 DE DE19803024680 patent/DE3024680C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-06-12 GB GB8118042A patent/GB2079447B/en not_active Expired
- 1981-06-29 IE IE145581A patent/IE51450B1/en unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2079447B (en) | 1985-06-26 |
| DE3024680A1 (de) | 1982-01-28 |
| GB2079447A (en) | 1982-01-20 |
| IE811455L (en) | 1981-12-30 |
| IE51450B1 (en) | 1986-12-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT401191B (de) | Heizkessel zur zweistufigen verbrennung | |
| EP0193632B1 (de) | Verfahren zum kontrollierten Abbrennen eines in einem vertikalen Feuerungsschacht eines Ofens aufgeschichteten Stapels aus festem Brennstoff, insbesondere Holz, sowie Ofen zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE10256585B3 (de) | Holzbackofen | |
| DE3024680C2 (de) | Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder Heizungsherd | |
| DE3705153C2 (de) | ||
| AT409892B (de) | Heizeinrichtung für feste brennstoffe, insbesondere kompaktofen bzw. kamineinsatz | |
| DE3126186A1 (de) | "offener kamin zur verfeuerung insbesondere von festem, aber auch gasfoermigem oder fluessigem brennstoff" | |
| DE3500974C2 (de) | Spezialheizkessel für feste Brennstoffe | |
| DE3302348C2 (de) | ||
| DE4208575A1 (de) | Garten-back-grill | |
| DE102009007458B4 (de) | Scheitholzofen | |
| DE4009316C2 (de) | Heizvorrichtung für feste Brennstoffe | |
| DE3927378C2 (de) | ||
| DE3345963A1 (de) | Feuerstaette fuer feste brennstoffe, insbesondere holz | |
| AT406515B (de) | Feuerstätte | |
| DE653944C (de) | Kaminfeuerung zum wahlweisen oder gleichzeitigen Betrieb mit festem Brennstoff oder mit Gas | |
| DE2934721A1 (de) | Wechselbrandkessel. | |
| AT397139B (de) | Feuerung für die verbrennung fester brennstoffe | |
| WO2024132089A1 (de) | Kamineinsatz | |
| DE938096C (de) | Herdfeuerung | |
| DE637558C (de) | Holzkohlendauerfeuerung fuer OEfen und Herde | |
| AT160028B (de) | Dauerbrandofen mit Holzheizung. | |
| DE3908550A1 (de) | Heizkessel | |
| DE8405921U1 (de) | Vorgefertigte feuerstaette fuer feste brennstoffe | |
| EP0180124A2 (de) | Ofen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |