DE63580C - Kraftsammelnde Bremse - Google Patents
Kraftsammelnde BremseInfo
- Publication number
- DE63580C DE63580C DENDAT63580D DE63580DA DE63580C DE 63580 C DE63580 C DE 63580C DE NDAT63580 D DENDAT63580 D DE NDAT63580D DE 63580D A DE63580D A DE 63580DA DE 63580 C DE63580 C DE 63580C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- levers
- barrel
- axis
- thumb
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 11
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 11
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 11
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 8
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 210000000629 knee joint Anatomy 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D43/00—Devices for using the energy of the movements of the vehicles
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T30/00—Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Kraftsammelnde Bremse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. October 1891 ab.'
Die vorliegende kraftsammelnde Bremse, die deshalb auch für schmalspurige Fahrzeuge anwendbar
ist, weil 'die Doppelschaltwerke nicht neben einander liegen, vielmehr das eine das
andere umschliefst. Beide Bremsbänder werden von demselben Daumen einer Steuerachse
bewegt und durch nur eine Feder mittelst Querhauptes angezogen. Die Gesammtanordnung
ist derart, dafs zum Anhalten, Anfahren und^ Zurückfahren die Handhabung der am
Wagenende liegenden Bremsspindeln immer die gleiche ist, welches Wagenende auch das vorwärts
liegende sein mag.
Fig. ι der Zeichnungen zeigt einen Grundrifs
mit theilweisem Schnitt, Fig. 2 einen Quer-, schnitt durch den Doppelsatz des Schaltwerks,
Fig. 3 eine Endansicht der Vorrichtung zum Lösen der Bremse, Fig. 4 eine Einzelheit; Fig. 5
und 6 zeigen im Längenschnitt und Grundrifs die Gesammtatfordnung der Verbindung der
Steuerachse mit den Bremsspindeln am Wagenende und Fig. j und 8 weitere Einzelheiten.
Das Federhaus A ist lose drehbar auf der Radachse B, die von den entgegengesetzt wir-.
kenden Spiralfedern C des Federhauses umschlossen ist. Diese Federn greifen einerseits
an eine Hülse D an, die lose auf der Radachse sitzt (Fig. 1), und andererseits an das Federhaus
A. Die Reibungskupplungen E ΕΛ und
,F.F1 dienen dazu, die Hülse D und das
Federhaus A mit der Radachse B in Antriebsverbindung zu bringen, wodurch die Kraft
aufgespeichert oder wieder abgegeben wird. Durch die Bremsen G G\ HH1 wird im
passenden Augenblick die Drehung der Hülse D bezw. des Federhauses A verhindert oder gestattet.
Die Verbindung der Hülse D und des Federhauses A mit den zugehörigen Kupplungen
und Bremsen wird durch entgegengesetzt wirkende Betriebstheile hergestellt, und die Anordnung
ist derart, dafs beide Bremsen zu gleicher Zeit nicht gelöst werden, eine vielmehr immer
in Wirksamkeit bleibt und den zum Spannen der Spiralfedern nöthigen Widerstand bildet,
wenn die andere Bremse gelöst wird. Keine von beiden Bremsen. kann gelöst werden, bis
nicht der entsprechende Theil, das Federhaus oder die Hülse mit der Achse, in Antriebsverbindung
gesetzt ist.
Um geräuschlose Wirkung zu erhalten, sind zur Antriebsverbindung des Federhauses und
der Hülse mit den betreffenden Kupplungen und Bremsen zwei Klemmrollenschaltwerke angeordnet,
deren Rollen sich zwischen concentrischen und excentrischen Flächen einklemmen können, die von den treibenden und getriebenen
Theilen getragen werden, um deren Antriebsverbindung oder unabhängige Bewegung es sich je nach dem Falle handelt.
Anstatt die Schaltwerke zur Antriebsverbindung der Hülse D mit ihrer Kupplung und
Bremse neben einander zu legen, ist ein Satz innerhalb des anderen in derselben Ebene angeordnet-
(Fig. 2). In dieser Figur ist ein Doppelsatz des Klemmrollenschaltwerks dargestellt,
durch welches das Federhaus Ά mit seiner Kupplung und Bremse in Antriebsverbindung
gebracht wird. Der andere ähnliche Doppelsatz liegt am entgegengesetzten Ende
des Federhauses A, so dafs zufolge seiner Lage
yon diesem Satz eine Wirkung nach entgegengesetzter Richtung, ersterem Satz gegenüber,
ausgeübt wird.
Der eine Rollensatz / liegt zwischen zur Achse B excentrischen Ringstücken d, Fig. 2,
die mit Hülse D in einem Stück hergestellt sind, und einem concentrischen Ring e, welcher
mit der Kupplungshülse E zusammengegossen ist, und die Rollen / wirken zeitweise
klemmend zwischen diesen Flächen. Der andere Rollensatz / liegt ähnlich zwischen excentrischen
Ringstücken g, Fig. 2, die ebenfalls in einem Stück mit Hülse D ausgeführt sind,
und einem concentrischen Ring g\ der" aus einem Stück mit der Bremsscheibe G besteht.
Aehnlich ist der Doppelsatz des Klemmrollenschaltwerks auf der anderen Seite des Federhauses
A. Der innere Rollensatz K arbeitet . zwischen excentrischen Ringstücken a, Fig. 1,
die in einem Stück mit der Endscheibe A1 hergestellt sind, mit welcher das Federhaus A
am Umfange durch Schrauben verbunden ist, und einem concentrischen Ring/, der in einem
Stück mit der Kupplungshülse F ausgeführt ist, während der andere Rollensatz L zwischen
excentrischen Ringstücken h der Federhausseitenwand und concentrischen Ringen h x
arbeitet, die in einem Stück mit der Bremsscheibe H ausgeführt sind (Fig. 1).
Die Bremsscheiben G und H sind auf Ringflantschen der Kupplungshülsen E F drehbar,
die auf der Achse drehbar sind. Die Antriebsverbindung zwischen der Kupplungshülse und
Radachse B wird durch Kupplungsklötze E1 F1
hergestellt, welche in den auf der Radachse B festgekeilten Führungen E2 F2 radial geführt
sind und durch die Achsenhülsen M N bewegt werden, welche auf der Nabe der auf
der Achse aufgekeilten Führungsrahmen mittelst der Kniegelenke m und η und der Hebel ml
bezw. nl verschiebbar sind. Diese Hebel m1
und nl sind um Bolzen e1 f2 drehbar, welche
durch Ansätze der Führungen E- F'2 gehen und bei e1 fl mit den radial geführten
Kupplungsklötzen E1 F1 verbunden sind, so
dafs diese mit den betreffenden Kupplungshülsen E F in Eingriff gebracht bezw. ausgelöst
werden können.
Der Vortheil dieser Einrichtung zum Auslösen der Bremse besteht darin, dafs statt
zweier Paare gelenkig verbundener Hebel und Kurbelscheiben hier beide Bremsbänder G1 H1
von dem gleichen Daumen 5, Fig. 3, der Steuerachse T bewegt werden.
Beide Bremsbänder G1 H1 werden durch die
gleiche Feder O, Fig. 1 und 3, mittelst Querhauptes
P, welches an die Bremsbandhebel G2H'2 angreift, Fig. 1, angezogen.
Statt wie bei älteren Einrichtungen neben einander angeordnet zu sein, liegen die beiden
Bremsen hier an entgegengesetzten Seiten des Federhauses A und dadurch ist eine zur Mittellinie
der Achse B symmetrische Anordnung erzielt (Fig. 1).
Die Bremsbänder G1H1 sind mit den, Hebeln
G2 H'2 verbunden. Die mit dem einen Ende an das Querhaupt P angreifende Feder O
ist mit dem anderen Ende mit dem Arm Q des Rahmens R verbunden, welcher lose auf
der Achse sitzt. Auf diese Weise dient eine Feder O für beide Bremsen, derart, dafs, wenn
die eine Bremse gelöst wird, die andere mit verstärkter Kraft zur Wirkung kommt.
Die Bremshebel G2 H"2 werden durch Hebel
G3Ji3, welche in Haltern des Hebels Q
drehbar sind, mittelst des Daumens S bewegt, der an einer auf der Steuerachse T aufgekeilten
'Scheibe sitzt.
Die beiden Kupplungen EF wirken durch
denselben Antrieb wie früher. An dem hin- und herschwingenden Segment, welches auf
der Steuerachse T aufgekeilt ist, sitzt ein Daumen U, Fig. 4, der auf den gabelförmigen
Hebel Z71 wirkt (Fig· 2 und 4), welcher beide
Kupplungshebel M1 N1, Fig. 1, bethätigt.
Diese Hebel sind durch die Stange W derart mit einander verbunden, dafs entweder beide
Kupplungen ausgelöst sind (wie dargestellt), oder dafs, wenn die eine Kupplung in Eingriff
gebracht ist, die andere ausgelöst ist. Damit die Kupplungshebel Ai1 Ni bis zu einer
bestimmten Grenze in jeder Richtung nachgeben können, nachdem sie bewegt worden
sind, sind sie durch Gelenkpaare mit Hülsen verbunden, die zwischen entgegengesetzt wirkenden Federn Xx X1X1 liegen, welche auf
einer Querstange r des Rahmens R angeordnet sind. Die Hülsen legen sich an die Federn
XX1 an, wenn die Kupplungen in Thätigkeit
gesetzt sind. Die Federn χ χ l wirken den
Federn X X1 entgegen und haben das Bestreben, die Kupplungen aufser Eingriff zu
halten.
Die Steuerachse T kann durch Seil- oder Kettenantrieb in Drehung versetzt werden. Dabei
braucht die ,Steuerachse hur so lang zu sein, dafs das Bremssegment und die Doppelscheibe
Y F1, Fig. 2, darauf angebracht werden
können, an welche die Drahtseil- bezw. Kettenenden ZZ1 angreifen, die in entgegengesetzter
Richtung auf die Scheiben aufgewickelt sind. Dieselben führen über Rollen und Kettenräder \ der am Wagenende liegenden
Bremsspindel .und dann bei Z'2 weiter von
dem einen Kettenrad nach dem anderen. Die Anordnung ist derart, dafs zwecks Anhaltens,
Anfahrens und Rückfahrens des Wagens die Handhabung der Spindel am Wagenende immer die gleiche ist, welches Wagenende
auch das vorwärts liegende sein mag. Anstatt Kettenräder auf den Bremsspindeln , zu be-
Claims (1)
- nutzen (Fig. 5 und 6), können, wie Fig. 7 zeigt, auch Trommeln ■ 7 angeordnet werden', auf, welche sich der eine Theil Z oder Zx aufwickelt, während der Theil Z'2 sich abwickelt, und umgekehrt. In jedem Falle erhalten die Kettenräder \ oder die Trommeln / kleineren Durchmesser als die Scheiben Y Y1, um mehrfache Uebersetzung zu haben.Die Stellung der kraftsammelnden Bremse wird durch einen Zeiger 2 angezeigt (Fig. 7 und 8), welcher sich auf einem Zifferblatt bewegt und von der Bremsspindel aus mitttelst Verzahnung 3, 4, 5 derart bewegt wird, dafs sich die Bewegung für mehrere Umdrehungen der Handspindel auf einen Kreisbogen beschränkt. Die Stellung des Zeigers entspricht dabei wesentlich derjenigen des Segmentes mit dem Daumen U und derjenigen des Daumens 5 der Steuerachse T.Paten τ-Ansprüche:Eine kraftsammelnde Bremse, bei welcher das auf der Fahrradachse (B) lose sitzende Federhaus (A) durch einander umschliefsende Schaltwerke (a K f) und (h Lh1) mit der Kupplungshülse (F) bezw. der Bremsscheibe (H), dagegen die mit den Spiralfedern (C) des Federhauses (A) verbundene, auf Achse (B) lose drehbare Hülse (D) durch einander ebenfalls umschliefsende, auf der anderen Seite des Federhauses liegende Schaltwerke (die) und (g Ig1) mit der Kupplungshülse (E) bezw. der Bremsscheibe (G) in Antriebsverbindung gesetzt werden kann, während die Antriebsverbindung der Kupplungshülse (E und F) mit der Fahrradachse (B) durch die Kuppelklötze (E1 und F1) erfolgt, die in auf Achse (B) festsitzenden Führungen (E2F2) geführt sind.Bei der in Anspruch 1. gekennzeichneten kraftsammenden Bremse:a) die Verbindung der Bremsbänder (G1 H1 mit den Hebeln (G2 W2) und durch das Querhaupt (P) mit der Feder (O), deren anderes Ende mit dem Hebelarm (Q) des Rahmens (R) verbunden ist, wobei die Bremshebel (G2 H'2) durch den Daumen (S) der Steuerachse (T) und die in Haltern des Hebels (Q) drehbaren Hebel (G3H3) wechselseitig angehoben werden ;b) der an einem Segment der Steuerachse (T) sitzende Daumen (U), welcher mittelst des gabelförmigen Hebels (Ul) beide Kupplungshebel (M 1N1J beeinflufst, die durch die Stange (W) mit einander derart verbunden sind, dafs entweder' beide Kupplungen ausgelöst sind oder die eine Eingriff hat, wenn die andere ausgelöst ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63580C true DE63580C (de) |
Family
ID=337499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63580D Expired - Lifetime DE63580C (de) | Kraftsammelnde Bremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63580C (de) |
-
0
- DE DENDAT63580D patent/DE63580C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3308538C2 (de) | ||
| DE2923195C2 (de) | ||
| EP0442265B1 (de) | Klemmvorrichtung für ein axial verschiebbares Stellglied zur Greiferumsteuerung an einem Greiferzylinder einer Bogenrotationsdruckmaschine | |
| DE2439837C3 (de) | Antriebsvorrichtung zur Sprungbetätigung elektrischer Schaltgeräte | |
| DE63580C (de) | Kraftsammelnde Bremse | |
| EP0174906A1 (de) | Antriebsvorrichtung für einen Leistungsschalter mit Exzenter und Richtgesperre | |
| DE1725045C2 (de) | Teilbelagscheibenbremse | |
| DE915762C (de) | Bei UEberlast ausrueckende, bei Fortfall der UEberlast wiedereinrueckende Kupplung | |
| DE1458807B1 (de) | Chargiervorrichtung für Konverter | |
| DE727593C (de) | Kettenraeder-Wechselgetriebe | |
| DE3624324A1 (de) | Reibungsseilzug | |
| DE1932274C3 (de) | Vorrichtung zum Bewegen eines Bandes zwischen zwei in einer Kassette angeordneten Spulen in einem Aufnahme- und Wiedergabegerät | |
| DE423835C (de) | Zahnraederwechsel- und -wendegetriebe | |
| DE2545383A1 (de) | Lastgetriebe mit endstellungsentkupplung fuer den antrieb von stufenschaltern fuer stufentransformatoren | |
| DE410512C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen In- und Aussereingriffbringen der Schaltglieder von Schaltwerken fuer die Bewegungsumkehr | |
| DE217682C (de) | ||
| DE269177C (de) | ||
| DE164824C (de) | ||
| DE601136C (de) | Umsteuerbares, selbsttaetiges Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE720897C (de) | Feststellvorrichtung fuer die ihrer Hoehe nach einstellbaren Laufraeder eines Fahrgestells fuer Krankentragen | |
| DE470654C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Gaserzeugungsanlagen | |
| DE223782C (de) | ||
| DE3003550A1 (de) | Kupplungssystem fuer ein raupenfahrzeug | |
| DE10867C (de) | Neuerungen an dem LEVEAUX'schen Triebfedermechanismus | |
| DE236301C (de) |