DE635467C - Umspinnmaschine - Google Patents
UmspinnmaschineInfo
- Publication number
- DE635467C DE635467C DER90149D DER0090149D DE635467C DE 635467 C DE635467 C DE 635467C DE R90149 D DER90149 D DE R90149D DE R0090149 D DER0090149 D DE R0090149D DE 635467 C DE635467 C DE 635467C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- spinning
- rubber
- threads
- wrapping machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 14
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 claims description 11
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 239000004816 latex Substances 0.000 description 1
- 229920000126 latex Polymers 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
- D02G3/32—Elastic yarns or threads ; Production of plied or cored yarns, one of which is elastic
- D02G3/322—Elastic yarns or threads ; Production of plied or cored yarns, one of which is elastic using hollow spindles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
- Umspinnmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Umspinnen sehr feiner Gummifäden. Die bisherigen Umspinnmaschinen sind für die ganz feinen, durch Spritzen oder Schneiden hergestellten Gummifäden, sog. Latexfäden, wie sie heute hauptsächlich zum Herstellen von nachgiebigen Geweben benutzt werden, ungeeignet. Sie arbeiten nämlich zu unwirtschaftlich, weil sie nur mit einer verhältnismäßig geringen Drehzahl, höchstens etwa 3ooo Spulenumdrehungen in der Minute, laufen und somit in der Zeiteinheit in Hinblick auf die Feinheit der zu umspinnenden Gummifäden zu wenig Ware liefern. Eine Erhöhung der Drehzahl würden bei den bekannten Maschinen die noch feineren Umspinnfäden nicht aushalten, sie würden brechen.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine für das Umspinnen sehr feiner Gummifäden, z. B. Nr. 8o bis 40, geeignete Maschine zu schaffen, die ein wirtschaftliches Arbeiten gewährleistet und Fadenbrüche vermeidet. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die das Umspinnmaterial tragenden Garnspulen in der Abwickelrichtung umlaufen und auf ihrer Stirnfläche einen leichten einschenkligen Fadenabheber tragen, durch den die Fadenabnahme von der Spule erfolgt. - Auf diese Weise wird eine außerordentlich schonende Fadenabnahme erzielt. Ferner kann die Drehzahl der Umspinnspulen erheblich, und zwar auf 6ooo bis io ooo Umdrehungen in der Minute, gesteigert werden, so daß ein wirtschaftliches Arbeiten der Umspinnmaschine sichergestellt ist.
- Nun ist es zwar bei Zwirnmaschinen bereits vorgeschlagen, die Garnlieferspule in der Abwickelrichtung umlaufen zu lassen, jedoch handelt es sich hierbei um ein Verfahren zur Drallerteilung. Außerdem ist dabei ein über die Lieferspule gestreifter Zylinder erforderlich, um einen mitkreisenden Luftmantel zu erhalten, und dadurch überhaupt einen einwandfreien Fadenabzug zu ermöglichen.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
- Die beiden Ständer 6 und 7 der Umspinnmaschine für sehr feine Gummifäden sind vorn und hinten durch rechtwinklige Längsträger 8 miteinander verbunden, auf deren freien Schenkeln Träger und Antrieb für die Garnspulen angeordnet sind. Jede der nebeneinander angeordneten Umspinnstellen besteht aus zwei übereinander gelagerten Garnspulen 9 und i o. Jede dieser- Garnspulen g und i o sitzt auf einem hohlen Dorn i i, dessen verbreiterter Fuß 12 einen in eine Bohrung der Spulenscheibe eingreifenden Kuppelstift 13 aufweist.
- Der zu umspinnende Gunimifaden x kommt von Vorratsrollen im unteren Teil der Maschine und läuft durch ein Spannwerk hindurch. Der mittels dieses Spannwerkes gedehnte Gummifaden x gelangt durch die Spulenachse 11 der unteren sowie die der oberen Spinnstelle hindurch in ein Abzugwerk, wo der gespannte, umsponnene Gummifaden zwecks spannungslosen Aufwickelns zunächst mehrfach abwechselnd um zwei Rollen herumgeführt und schließlich, nachdem er noch über einige weitere Rollen gelaufen ist, auf eine Sammelrolle spannungslos aufgewickelt wird.
- Das Umspinnen des gespannten Gummifadens x erfolgt durch die beiden sich kreuzenden Fäden y und z, die mit Hilfe eines Fadenabhebers ¢ von den Garnlieferspulen abgezogen werden, und zwar durch den vom Abzugwerk stetig nach oben gezogenen Gummifadenx. Der Fadenabheber besteht aus einem Draht, dessen eines Ende zu einem geschlossenen runden Auge zwecks Aufstekkens auf den Spulendorn i i gebogen ist und dessen anderes Ende zu einem schraubenförmigen Auge 5 gerollt ist, durch das der von der- Spule g bzw. io kommende Fadeny bzw. z geleitet wird. Der Fadenabheber q. ist aus sehr feinem Draht von etwa o,3 mm Durchmesser hergestellt, um eine Belastung des Garnes bei der "unterschiedlichen Bewegung des Fadenführers und der Spule soweit wie möglich zu vermeiden. Der Fadenabheber liegt lose auf der oberen Stirnfläche der Spulen 9 und io auf. Durch auf den Spulendorn gestreifte und mittels eines Federringes 51 gesicherte Gewichte ist -er mit der Spule auf Mitdrehen gekuppelt.
- Die Spulen 9 und io haben einen besonders großen Kerndurchmesser von -etwa 70 bis 8o mm. Sie laufen erfindungsgemäß in der Abwickelrichtung um, und zwar entweder beide oder nur die untere. Dabei bleibt der Fadenheber q. entsprechend dem an der Umspinnstelle auftretenden Garnbedarf zurück. Der Gummifadenx wird voit den beiden Garnfäden y und z in Kreuzwicklung umspornen, so daß die Spulenträger i i in um-"-gekehrter Richtung umlaufen.
- Da bei übereinander angeordneten Spinnstellen an der oberen Spinnstelle infolge der bereits vorhandenen inneren Umspinnung durch die untere Spinnstelle ein größeres Drehmoment ausgeübt wird und deshalb die Spule langsamer laufen muß, empfiehlt es sich, um jede Überbeanspruchung des Fadens mit Sicherheit auszuschließen, jede der Spinnstellen durch einen über einen Periodenumformer gespeisten Synchronmotor 5o anzutreiben. Hierdurch kann der einen Spule gegenüber der anderen eine unterschiedliche Umdrehung in jedem gewünschten Feinheitsgrade gegeben und vor allem dauernd beibehalten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zum Umspinnen sehr feiner Gummifäden, dadurch gekennzeichnet, daß die das Umspinnmaterial (y und z) tragenden Garnspulen (9 und io) in der Abwickelrichtung umlaufen und auf ihrer Stirnfläche einen leichten einschenkligen Fadenabheber (q.) tragen, durch den die Fadenabnahme von der Spule (9 bziv. io) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER90149D DE635467C (de) | 1934-03-14 | 1934-03-14 | Umspinnmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER90149D DE635467C (de) | 1934-03-14 | 1934-03-14 | Umspinnmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635467C true DE635467C (de) | 1936-09-17 |
Family
ID=7418298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER90149D Expired DE635467C (de) | 1934-03-14 | 1934-03-14 | Umspinnmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635467C (de) |
-
1934
- 1934-03-14 DE DER90149D patent/DE635467C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2164095A1 (de) | Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen | |
| DE879067C (de) | Spulmaschine mit einer Einrichtung zum Bilden einer Fadenreserve am Anfang des Wickels | |
| DE635467C (de) | Umspinnmaschine | |
| DE2330961C3 (de) | Vorrichtung zur Bildung einer Fadenreserve auf einer Aufwickelspule mit wilder Wicklung an schnellaufenden Spulmaschinen | |
| EP0017943A1 (de) | Verfahren und Ringspinnmaschine zum Herstellen von Zwirnfäden | |
| DE1685911C3 (de) | Vorrichtung an Spinn- oder Zwirnmaschinen zum Spannen eines dehnbaren Endlosfadens | |
| EP3269853B1 (de) | Verfahren zum starten einer spindel einer kablier- oder doppeldrahtzwirnmaschine | |
| DE1221937B (de) | Ausgleichsvorrichtung fuer den Fadenabzug von mehreren frei drehbaren Spulen, insbesondere bei Doppeldrahtzwirnmaschinen | |
| DE1940525A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen von Faeden bei Streckzwirn- oder Streckspulmaschinen | |
| DE960163C (de) | Verfahren zum Herstellen eines Zwirnes, insbesondere Cordzwirnes aus zwei Faeden | |
| DE268709C (de) | ||
| DE1128331B (de) | Ausgleichsvorrichtung fuer den Fadenabzug von zwei abrollenden Spulen | |
| AT205893B (de) | Einrichtung zum Zwirnen von kontinuierlichem Fasergarn | |
| EP0887446A2 (de) | Verfahren und Dreifachdraht-Zwirnspindel zum integrierten Fachen und Zwirnen | |
| DE1060298B (de) | Verfahren zum Aufwinden endloser vollsynthetischer Faeden beim Streckzwirnen | |
| DE2203515A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fantasiezwirn in Hochleistungsetagenzwirnmaschinen | |
| DE60109808T2 (de) | Wickelvorrichtung für elastomere fasern | |
| CH540364A (de) | Vorrichtung zum Bewickeln von Scheibenspulen mit abgelängtem Schussfaden | |
| DE917236C (de) | Mehrzweck-Spul- und Zwirnmaschine | |
| AT128126B (de) | Kreuzschußspulmaschine, insbesondere für Kunstseide. | |
| DE553880C (de) | Verfahren zur Bildung einer Fadenreserve unterhalb der Bewicklungsflaeche einer Spule nach vollzogenem Spulenwechsel bei Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnlichen Texti lmaschinen | |
| DE1560497A1 (de) | Gehaspelter Garnstrang sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung | |
| DE1194525B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anzwirnen von faden- oder bandfoermigen Produkten, insbesondere aus linearen Polymeren | |
| CH275388A (de) | Mehrzweck-Spul- und Zwirnmaschine. | |
| DE1685866A1 (de) | Polyamidgarnwickel |