DE635239C - Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine - Google Patents

Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine

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DE635239C
DE635239C DEW86050D DEW0086050D DE635239C DE 635239 C DE635239 C DE 635239C DE W86050 D DEW86050 D DE W86050D DE W0086050 D DEW0086050 D DE W0086050D DE 635239 C DE635239 C DE 635239C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/08Dough-dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine Man kennt bereits Messerstern-Teigteil-und Wirkmaschinen mit einer auf Fliehkraftwirkung beruhenden, Schwungmasse enthaltenden Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Exzenterzapfens des Wirkantriebs aus der Nullage über einen größten Ausschlag bis zurück in die Nullage.
  • Bei der bekannten Ausführungsform greifen zwei in einer parallel zu der Exzenterscheibe liegenden Ebene bewegbare Schwungmassen unmittelbar an dem Exzenterzapfen an, so daß beide Teile (Antriebszapfen und Fliehgewichte) gleiche Drehzahlen aufweisen. Zur Zurückführung der Zapfen in die Nullage sind die beiden Fliehgewichte unmittelbar durch eine Feder verbunden. Bei einer derartigen Ausbildung der Verstelleinrichtung ist die Drehzahl der die Schwunggewichte tragenden Exzenterscheiben nach oben hin begrenzt, d. h. sie kann nicht höher liegen als die für die Wirkbewegung in der Zeiteinheit in Frage kommenden Umläufe. Bei Einschaltung des Wirkantriebs stehen mithin nur Drehzahlen zur Verfügung, die noch weit unterhalb der normalen Wirkgeschwindigkeit liegen.
  • Gerade bei Beginn des Wirkvorganges sind jedoch erhebliche Widerstände zu überwinden, um die die Wirkbewegung ausführenden Teile, also entweder den Teilkopf oder die Wirkunterlage, aus der Nullage herauszubringen. Die einzelnen Teigstücke liegen nämlich auf Grund des vorangegangenen Prell- und Teilvorgangs unter erheblicher Pressung in den Messerkammern und sind in die als Halteflächen ausgebildeten Vertiefungen der Teigtragplatte eingedrückt. ' Bei dem bekannten Vorschlag reicht unter diesen Umständen die beim Anlassen der Maschine äußerst geringe Fliehkraft der Schwungmassen nicht aus, um die erheblichen Widerstände zu überwinden.
  • Abgesehen davon werden bei der bekannten Ausführungsform die beiden die Wirkbewegung vermittelnden Exzenterzapfen durch zwei voneinander getrennte Verstelleinrichtungen beeinflußt. Infolgedessen ist eine gleichmäßige und gleichzeitige Verstellung beider Exzenterzapfen nicht gewährleistet; ebenso erscheinen Klemmungen, die Anlaß zu schwerwiegenden Betriebsstörungen geben, unvermeidbar. Klemmungen müssen auch durch die bei der bekannten Ausführungsform vorgesehene Art der Regelung des maximalen Exzenterausschlages eintreten. Diese Regelung muß nämlich für die beiden Exzenter getrennt vorgenommen werden, was für den einfachen Bäckermeister mit der erforderlichen Genauigkeit eine Unmöglichkeit darstellt. Außerdem kann diese Regelung nur jeweils nach Stillsetzung der Maschine und Freilegung der im Maschineninnern untergebrachten Regelvorrichtungen durchgeführt werden.
  • Die Er%ndung.besteht.darin, daß die Drehzahl des unabhängig von dem Antrieb für den-': Exzenterumlauf auf - mechanischem Wege angetriebenen, die Fliehgewichte trageneJen'' Triebteils der Exzenterzapfen-Verstelleinricli;; tung höher ist als die Drehzahl des Exzenter-' zapfens oder der Exzenterzapfen selbst.
  • Durch die Verbindung des getrennten Antriebs mit der größeren Drehzahl des,Fliehgewichtträgers wird bei mechanischem Antrieb der Exzenterzapfen-Verstelleinrichtung schon verhältnismäßig frühzeitig eine Verstellkraft gewonnen, die so groß ist, daß sie rasch und sicher die Verstellwiderstände beim Beginn des Wirkvorgangs überwindet und außerdem zuverlässig eine geordnete Rückführung der wirkenden Teile in die Nullage nach beendetem Wirkvorgang ohne Stillsetzen des Wirkexzenterantriebs herbeiführt.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstands wird der Triebteil, welcher in einer senkrechten Ebene ausschwingende Fliehgewichte trägt, von der Exzenterantriebswelle aus über eine ein- und ausrückbare Kupplung mit Hilfe von Übersetzungsgetrieben in. eine raschere Drehbewegung versetzt als der .Exzenter selbst.
  • Als besonders zweckmäßig hat sich dabei die Verwendung eines als Buchse ausgebildeten Triebteils erwiesen, der auf einer als Hubschaft -für das die Exzentertriebkörper durchsetzende Verstellgestänge dienenden Welle angeordnet ist. und an dem die Fliehgewichte-tragende Hängestangen angreifen, an denen zwischen Aufhängepunkt und Fliehgewichten ein den Hubschaft beeinflussender Gleitring angelenkt ist. Baulich ergibt sich hierdurch der- besondere Vorteil, daß die Exzentergehäüse selbst nicht mit empfindlichen Regelvorrichtungen belastet werden, vielmehr eine zur -Aufnahme -der auftretenden Beanspruchungen besser geeignete Ausbildung erhalten können, während die eigentliche Regelvorrichtung an einer anderen konstruktiv günstig gelegenen Stelle im Innern des Maschinenständers- untergebracht werden kann.
  • Bei Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschinen mit zwei verstellbaren Exzenterzapfen schlägt die Erfindung noch vor, zur gemeinsamen Verstellung beider Exzenterzapfen an dem erwähnten Hubschaft eine Schiene zu befestigen, in der die beiden Wellen der Verstelleinrichtung drehbar gelagert sind. Auch .diese. Ausgestaltung trägt zur Vereinfachung des Aufbaues und vor allem zur .Erhöhung der Betriebssicherheit (Vermeidung von Klemmungen) bei. .
  • Um len -maximalen Exzenterausschlag während des Gangs der Maschine den jeweils in der Maschine verarbeiteten Teigmerigen durch einfache Bedienungsmaßnahmen anpassen zu können, ist erfindungsgemäß ein .die Hubbewegung der erwähnten Schiene be-.grenzender, während des Betriebes von außen -EA@rstellbarer Anschlag vorgesehen, beispielsweise in Form eines auf einer waagerechten @Stellwelle sitzenden Nockens.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Wirkantriebs für eine Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine nach der Erfindung im Schnitt dargestellt, und zwar zeigen Fig. x die Exzenter mit der Verstelleinrichtung in der Nullage, Fig.2 die Exzenter und die Verstelleinrichtung bei größtemAusschlag der Schwungmasse. Die beiden mit Triebkörpern 3 verbundenen Exzenterscheiben 2 sind in dem Maschinenständer i gelagert und werden durch Schraubenräder 4 angetrieben, die auf das untere Ende der Triebkörper 3 aufgekeilt sind und ihrerseits ihren Antrieb durch eine waagerechte Welle 5 erhalten.
  • Die Exzenterzapfen 6, die entweder mit Kugellägern unmittelbar in die Wirkunterlage eingreifen oder ihre Bewegung mit Hilfe bekannter Mittel auf den Teilkopf übertragen, sind, wie bekannt, in Schiebern 7 gelagert, die in den Exzenterscheiben 2 geführt werden. An den Schiebern 7 greifen Laschen 8 an, die an in senkrechter Richtung verschiebbar in den- Triebkörpern 3 angeordneten Wellen 9 _angelenkt sind.
  • Die Wellen 9 drehen sich zusammen mit den Exzentergehäusen 2. Sie sind in seitlichen Köpfen einer Schiene io drehbar gelagert, die das Verstellgestänge für beide Exzenterzapfen miteinander kuppelt.
  • In der Nullage des Wirkantriebs fällt die verlängerte Mittelachse der Exzenterzapfen 6 mit der Mittelachse der Wellen 9 zusammen. Die selbsttätige Verstellung der Exzenterzapfen aus der Nullage über einen größten Ausschlag bis zurück in die Nullage erfolgt durch Heben und Senken der Schiene io mit Hilfe der im nachstehenden zu beschreibenden Verstelleinrichtungen.
  • In der Nabe io' der Schiene io ist eine als Hubschaft dienende Welle ii beispielsweise durch einen Stift 12 -befestigt. Das sich an einen abgesetzten Teil 13 anschließende untere Ende 14 der Welle- i i ist in dem bei i' angedeuteten Fuß des Maschinenständers verschiebbar gelagert.
  • Auf der Welle i i ist ein als Buchse ausgebildeter Triebteil 15 angeordnet, an dessen Hals 16 Fliehgewichte -17 tragende Hängestangen 18 angreifen. Zwischen den Aufhängepunkten der Hängestangen und den Fliehgewichten greifen Laschen i9 an, die an einen Gleitring 2o angelenkt sind. Der Gleitring 2o besteht aus zwei Hälften, die den abgesetzten Teil 13 des Hubschafts i i umgreifen und sich an diesem in beiden Richtungen abstützen. Um Bewegungen des Gleitrings 2o in senkrechter Richtung zu ermöglichen, sind in dem Triebteil 15 seitliche, in der Längsrichtung verlaufende Aussparungen 21 vorgesehen.
  • Der Triebteil 15 ist an seinem unteren Ende mit einem Kegelrad 22 verbunden, das in ein Gegenrad 23 eingreift, welches mit einer im Maschinengestell i' gelagerten waagerechten Welle 24. verkeilt ist. Gegen Eigenverschiebung ist der Triebteil 15 durch eine mit einer Nase in ihn eingreifende und mit dem Maschinengestell i' verbundene Platte 15' gesichert.
  • Die Welle 2.1. wird durch ein Kettenrad 25 angetrieben, das über eine Kette 26 von einem auf der verlängerten Welle 5 sitzenden Gegenkettenrad 27 getrieben wird. Zwischen Kettenrad 27 und Verlängerung der Welle 5 ist eine ein- und ausrückbare Kupplung 3o eingeschaltet.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen der Exzenterzapf_en ist folgende: In Fig. i befinden sich die Exzenterzapfen in der Nullage. Der Antriebsmotor für den Wirkantrieb bleibt eingeschaltet, und die Welle 5, die Schraubenräder .4, die Exzenterscheiben 2 nebst Triebkörpern 3 sowie das Verstellgestänge 7, 8, 9 befinden sich in Drehung. Die wirkenden Teile (Wirkunterlage oder Teilkopf) stehen still, da die Mittelachsen der Exzenterzapfen mit den Mittelachsen der Wellen 9 zusammenfallen.
  • Wird die Kupplung 30 eingerückt, so kommt die Verstelleinrichtung in Gang. Infolge der Übersetzung in dem Getriebe 22 bis 27 ist die Drehzahl des die Fliehgewichte tragenden Triebteils 15 der Verstelleinrichtung höher als die Drehzahl der Exzenterzapfen 6, wodurch eine große Verstellkraft gewonnen wird. Die Fliehgewichte 17 bewegen sich aus der in Fig. i angedeuteten Stellung nach außen. Der Gleitring 2o schiebt dadurch den Hubschaft i i hoch-. Das hat, wie bekannt, zur Folge, daß die beiden Wellen 9 entsprechend angehoben werden und die Schieber 7 mit den Exzenterzapfen 6 nach auswärts bewegen, bis der größte Wirkausschlag erreicht ist.
  • Der größte Ausschlag wird begrenzt durch das Auftreffen der Schiene io auf den Nocken 28, der auf einer waagerechten Stellwelle 29 angeordnet ist.
  • Eine Lageänderung des Nockens 28 durch Verdrehen der Welle 29 ermöglicht, den größten Exzenteräusschlag während des Gangs der -Maschine zu verändern. Um die entsprechenden Bedienungshandlungen zu erleichtern, wird die Welle 29 bis zur Vorderseite der Maschine durchgeführt und dort mit einem Handrad mit Zeiger u. dgl. versehen, der die verschiedenen Einstellagen des als Anschlag ausgebildeten Nockens 28 auf einer Skala anzeigt.
  • Wenn genügend gewirkt ist, wird die Kupplung 3o ausgerückt. Die Fliehgewichte 17 kehren unter dem Einfluß der Schwerkraft rasch selbsttätig in die in Fig. i dargestellte Lage zurück. Dadurch wird der Hubschaft i i mit der Schiene io nach abwärts gezogen, und die Exzenterzapfen 6 kommen in die Nullage, ohne daß der Antriebsmotor abgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine mit einer auf Fliehkraftwirkung beruhenden, Schwungmasse enthaltenden Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Exzenterzapfens des Wirkantriebs aus der Nullage über einen größten Ausschlag bis zurück in die Nullage, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des unabhängig von dem Antrieb für den Exzenterumlauf auf mechanischem Wege angetriebenen, die Fliehgewichte (17) tragenden Triebteils der Exzenterzapfen-Verstelleinrichtung höher ist als die Drehzahl des Exzenterzapfens (6). Messersterri-Teigteil- und Wirkmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die in einer senkrechten Ebene ausschwingenden Fliehgewichte (17) tragende Triebteil (15) von der Exzenterantriebswelle (5) aus über eine ein- und ausrückbare Kupplung (30) mittels eines Übersetzungsgetriebes (22 bis 27) in eine raschere Drehbewegung versetzt wird als der Exzenter (2). 3. Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen als Buchse ausgebildeten Triebteil (15), der auf der als Hubschaft für das die Triebkörper (3) durchsetzende Verstellgestänge (7, 8, 9) dienenden Welle (1q.) angeordnet ist und an dem die Fliehgewichte (17) tragende Hängestangen (18) angreifen, an denen zwischen Aufhängepunkt und Fliehgewichten ein den Hubschaft beeinflussender Gleitring (2o) angelenkt ist. q.. Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine nach Anspruch i bis 3 mit zwei verstellbaren Exzenterzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß zur gemeinsamen Verstellung beider Exzenterzapfen an dem Hubschaft (ii bzw. 1q.) eine Schiene (io) befestigt ist, in der die beiden Wellen (9) der Verstelleinrichtung drehbar gelagert sind. 5. Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet durch einen die Hubbewegung der Schiene (=o) begrenzenden, während des Ganges der Maschine von außen verstellbaren Anschlag, beispielsweise in Form eines auf einer waagerechten Stellwelle (2g) sitzenden Nockens (a8).
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