DE635214C - Am Stossboden der Kammer anliegendes, zusaetzliches Verschlussstueck fuer Mehrlader mit Zylinderverschluss - Google Patents

Am Stossboden der Kammer anliegendes, zusaetzliches Verschlussstueck fuer Mehrlader mit Zylinderverschluss

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DE635214C
DE635214C DEB165638D DEB0165638D DE635214C DE 635214 C DE635214 C DE 635214C DE B165638 D DEB165638 D DE B165638D DE B0165638 D DEB0165638 D DE B0165638D DE 635214 C DE635214 C DE 635214C
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chamber
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/10Insert barrels, i.e. barrels for firing reduced calibre ammunition and being mounted within the normal barrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

  • Am Stoßboden der Kammer anliegendes, zusätzliches Verschlußstück für Mehrlader mit Zylinderverschluß Die Erfindung betrifft eine Zusatzeinrichtung für Mehrlader mit Zylinderverschluß, z. B. Mauser- oder Mannlichergewehre, bei Verwendung der bekannten Einsteckläufchen zum Verfeuern billigerer Munition zu übungszwecken u. dgl.
  • Das Einsteckläufchen ist in bekannter Weise an seinem hinteren Ende verstärkt, so daß es genau den vorderen Teil des Patronenlagers ausfüllt. Dem verstärkten Ende des Einsteckläufchens gegenüber befindet sich ein am Stoßboden der Kammer anliegendes, zusätzliches Verschlußstück von gleicher Stärke; das von der Kralle des Patronenausziehers gehalten wird und zusammen mit dem Einsteckläufchen das Patronenlager des Gewehres vollständig ausfüllt. An seinem vorderen Ende nimmt das zusätzliche Verschlußstück die Patrone kleineren Kalibers auf. Diese Einrichtung ist bekannt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das zusätzliche Verschlußstück außer der bekannten Ringnut für den Eingriff der Kralle des Patronenausziehers an seinem hinteren Ende noch einen Zapfen hat, der in die Patronenauswerfernut, die in der einen Verriegelungswarze an der Kammer des Mausergewehres vorgesehen ist, eingelegt wird. Der Zapfen des Verschlußstückes ist so breit gehalten, daß er genau in diese Nut hineinpaßt, wodurch das Verschlußstück die Drehung der Kammer mitmacht. Die am Rande des Stoßbodens der Kammer befindlichen Erhöhungen verhindern ein seitliches Abrutschen des Verschlußstückes.
  • Beim Mannlichergewehr entfernt man den Patronenausstoßer und schiebt das mit einem prismenförmigen Zapfen versehene Verschlußstück in die frei gewordene Pätronenausstoßernut, bis es auf dem Stoßboden aufsitzt und die Kralle des Patronenausziehers in die Ringmit einschnappt.
  • Die Erfindung ermöglicht die feste und zuverlässige Verbindung des Verschlußstükkes mit der Kammer, ohne daß an den betreffenden Teilen irgendeine Änderung vorgenommen zu werden braucht.
  • Am vorderen Ende des Verschlußstückes befindet sich der Patronenauszieher für die Kleinkaliberpatrone. Er besteht aus einer in den Stoßboden des Verschlußstückes eingedrehten Hohlnut, die den Rand der eingesetzten kleinkalibrigen Patrone von drei Seiten umschließt, -wodurch die Patrone nicht nach vorn herunterhängt, sondern mit ihrer Spitze in die Mitte des Patronenlagers des Einsteckläufchens zeigt. Beim Schließen der Kammer führt sie sich in das Patronenlager, ohne zu ecken und zu kanten, ein.
  • Die einfache Befestigungsart des Verschlußstückes an,der Kammer bietet den weiteren Vorteil, daß das Gewehr mit wenigen Handgriffen wieder für den Gebrauch der normalen Munition herzurichten ist. Der Patronenauszieher braucht nur angehoben und das Verschlußstück abgezogen, das Einsteckläufchen losgeschraubt und herausgezogen zu werden, und das Gewehr ist für starke Munition verwendbar.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung an einem 1VIausergewehr 98, und zwar zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die Hülsey_ die Kammer, das Verschlußstück, den Lauf= anfang und das darin befindliche Einsteckläufclien, Abb. 2 das Verschlußstück mit eingearbeitetem Patronenauszieher in Vorderansicht, Abb. 3 das Verschlußstück in Seitenansicht im Schnitt, Abb: q. die vordere Kammer mit Patronenauszieher und aufgestecktem Verschlußstück in Seitenansicht.
  • In den Lauf i des Mehrladegewehres wird in bekannter Weise das Einsteckläufchen 2 von -der Rückseite her durch die Hülse 23 eingeführt und an der Laufmündung mittels einer Mutter festgespannt. Hierbei legt sich das verstärkte hintere Ende 3 des EinsteckläUfChCns 2 gegen den konischen Auslauf des Patronenlagers 5 und füllt zusammen mit dem zusätzlichen Verschlußstück 6 bei verriegeltem Gewehr das ganze Patronenlager 5 aus. Am hinteren Ende des Verschlußstückes 6 ist ein Zapfen 7, der zweckmäßig eingelötet ist, angebracht. Dieser Zapfen paßt genau in die in der einen Verriegelungswarze der Kammer 6 bereits befindliche Nut 9 und verbindet das Verschlußstück 6 undrehbar mit der Kammer 8, während die Kralle des großen Patro# nenausziehers i o (Abb. ¢) in eine Ringnut i i des Verschlußstückes 6 eingreift und es in der Längsrichtung festhält. Die Erhöhungen 22 am Rande des Stoßbodens der Kammer 8 verhindern ein seitliches Ausweichen des Verschlußstückes 6. Kammer 8 und Verschlußstück 6 sind hierdurch fest- und zuverlässig miteinander verbunden und bilden :gleichsam ein .einziges Stück.
  • Am vorderen Ende. (dem Stoßboden 13) des Verschlußstückes 6 ist der Patronenauszieher für die Long-rifle-Patrone -12 eingearbeitet; und zwar ist in den Stoßboden eine kreisförmige öffnungeingedreht, deren Rand 21 von innen aus hinterdreht ist (Abb.2 und 3), so' da,ß der Rand der eingeführten Patrone dahinterhakt und Halt findet. Um die Patrone mit der Hand in die hinterdrehte Patronenausziehemut einsetzen zu können, ist an der einen Seite innen der hinterdrehte Rand 21 etwas weggenommen, und zwar wird die Stelle so gewählt und die hinterdrehte Nut so eng gehalten, daß bei geöffneter Kammer 8 die Spitze 15 der eingesetzten Patrone 12 nicht nach vorn herunterhängt, sondern in die Mitte des Patronenlagers 14 des Einsteckläufchens 2 zeigt. Beim Schließen der Kammer 8 führt sie sich dann, ohne zu ecken und zu, kanten, in das Patronenlager 1q. ein. An Stelle der hinterdrehten Nut in dem Stoßboden 13 kann auch eine Blechhülse auf das Verschlußstück 6 aufgesetzt werden, deren Boden die gleiche exzentrische öffnung aufweist wie der hinterdrehte Patronenauszieher. Sie ist so weit auf das Verschlußstück 6 aufgezogen, daß ihr Abstand vom Stoßboden dem Patronenrand den gleichen Platz und Halt bietet wie bei dem eben beschriebenen Patronenauszieher.
  • In der Mitte des Verschlußstückes 6 - in einer Bohrung - ist der Schlagstift 16 angebracht. Er mündei vorn in einen konzentrisch oder exzentrisch gelegenen Stift 17, der durch eine Bohrung des Stoßbodens 13 hindurchragt und die Patrone' entzündet. Die seitlich am Verschlußstück 6 angebrachte Madenschraube 18 greift in eine Längsnut ig des Schlagstiftes 16 ein und gewährt ihm eine begrenzte Längsverschiebung, so daß er nicht aus dem Verschlußstück 6 .herausfallen kann.
  • Das Gewehr richtet man für die Verwendung der Kleinkalibermunition (z. B. Long rifle 6 mm) .ein, indem man die Kammer 8 aus der Hülse 23 in bekannter Weise herausnimmt, um das Einsteckläufchen 2 einzuführen und -festzuspannen. Den am Verschlußstück 6 befindlichen Zapfen 7 führt man in die Nut 9 der an der Kammer 8 befindlichen Verriegelungswarze ein. Gleichzeitig biegt man die Kralle des Patronenausziehers i o ein wenig zurück, damit der Rand des Verschlußstückes 6 daran vorbeikommt und dieses sich auf den Stoßboden der Kammer 8 aufsetzt. Hernach gibt man die Kralle wieder frei, so daß sie in die Ringnut i i einschnappt. Damit ist das Verschlußstück 6 fest mit der Kammer 8 verbunden, und beide Teile bilden ein Ganzes. Die verlängerte Kammer führt man wieder in die Hülse, setzt mit der Hand die Patrone 12 ein und verriegelt die Kammer wie gewöhnlich, wobei- sich zugleich die Schlagfeder spannt. Sobald der Schlagbolzen 2o durch Drücken am Abzug vorschnellt, trifft er auf den Schlagstift 16, und der Stift 17 bringt die Patrone 12 zur Entzündung.
  • Beim Entriegeln der verlängerten Kammer nimmt der Patronenauszieher des Verschlußstückes 6 die leere Patronenhülse aus dem Lager 1q. wieder mit heraus, so da.ß sie mit der Hand bequem erfaßt und. entfernt werden kann.
  • Beim.Umbau des Gewehres zwecks Verwendung normaler Munition ist zunächst wieder die verlängerte Kammer aus der Hülse 23 herauszunehmen. Dann biegt man die Kralle des Patronenausziehens io hoch, so daß man das Verschlußstück 6 abziehen kann. An der Laufmündung löst man die Mutter des Einsteckläufchens 2 und zieht es wieder heraus. Damit ist das Gewehr wieder für Kaliber 8 mm verwendbar.
  • Die vorstehend beschriebene Zusatzeinrichtung kann auch an anderen Gewehren angebracht werden, soweit deren Kammer die Befestigung des Verschlußstückes in gleicher oder ähnlicher Weise zuläßt.

Claims (3)

  1. PATEIVTAlI SPRÜCHE: i. Am Stoßboden der Kammer anliegendes, zusätzliches Verschlußstück für Mehrlader mit Zylinderverschluß zwecks Venvendung kleinkalibriger Munition, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (6) außer der an seinem hinteren Ende befindlichen bekannten Ringnut (i i), in die die Kralle des Patronenausziehens (io) eingreift, einen Zapfen (7) trägt, der in die in der einen Verriegelungswarze vorgesehene Pätronenauswerfernut eingelegt wird. #
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der am Verschlußstück (6) befindliche Patronenausziehen durch eine im Stoßboden (13) angeordnete hinterdrehte Ringnut gebildet wird, deren vorspringender Rand (21) an der einen Seite etwas weggenommen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Patronenausziehen von einer auf das Verschlußstück (6) vorn aufgezogenen Blechkappe gebildet wird, die eine exzentrische öffnung zum Einführen der Patrone (12) aufweist und deren Abstand vom Stoßboden (13) klein gehalten ist.
DEB165638D 1934-05-31 1934-05-31 Am Stossboden der Kammer anliegendes, zusaetzliches Verschlussstueck fuer Mehrlader mit Zylinderverschluss Expired DE635214C (de)

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