DE635147C - Lichtschirm fuer eine streifenfoermige, vor der Vorlage voruebergleitende Lichtquelle zur Beleuchtung und Vorbelichtung bei photographischen Wiedergaben - Google Patents
Lichtschirm fuer eine streifenfoermige, vor der Vorlage voruebergleitende Lichtquelle zur Beleuchtung und Vorbelichtung bei photographischen WiedergabenInfo
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- DE635147C DE635147C DET44759D DET0044759D DE635147C DE 635147 C DE635147 C DE 635147C DE T44759 D DET44759 D DE T44759D DE T0044759 D DET0044759 D DE T0044759D DE 635147 C DE635147 C DE 635147C
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- G03B7/16—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera
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Description
Der Lichtschirm für eine streifenförmige, zwischen Vorlage und Aufnahmegerät vorübergleitende
Lichtquelle ist in zwei Ausführungsformen bekannt. ■
Einmal verwendet man ihn in der Form einer großen, die ganze Vorlage abdeckenden
Platte mit Lichtschlitz, bei der das direkte und auch das zurückgestrahlte Licht von hinter
der Platte angeordneten Lichtquellen auf die Vorlage fallt und durch den·vorübergleitenden
Schlitz das Negativ belichtet. Diese vor der Vorlage vorübergeführte Platte mit Schlitz, also der Lichtschirm, wurde im
Innern weiß getönt, um möglichst viel Licht für die Vorlage auszunutzen.
Eine weitere Form des Lichtschirmes bestand darin, daß ein verhältnismäßig schmaler
Lichtschirm über eine reihenförmig angeordnete, vor der Vorlage vorübergleitende Licht-
ao quelle gedeckt war.. Man tönte jedoch auch hier das Innere des Lichtschirms weiß oder
machte ihn sonst gut ruckstrahlend, wie dies bekanntlich bei jedem anderen Scheinwerferrückstrahler
aus Zweckmäßigkeitsgründen der Fall ist, um möglichst viel Licht auszunutzen. Es ergab sich aber bei diesen Vorrichtungen
in einer gewissen seitlichen Stellung zum Objektiv des Aufnahmegerätes, daß nun auch
das weiße reflektierende Innere des Schirmes
z. B. von der Anpreßscheibe der zu beleuchtenden Vorlage in das Objektiv zurückspiegelte,
so daß sich die schwarzen Tiefen der Vorlage mit dem rückgestrahlten hellen
Innern des Schirms überlegten, wodurch es unmöglich wurde, klare Negative zu erhalten.
Die Farbgebung des Lichtschirms ist stets rückstrahlend gewählt worden, da einem
Lichtschirm bisher nur die Aufgabe gegeben wurde, das Licht der Lichtquelle zurückzuwerfen
und zu verstärken.
Eine Vorbelichtung bei Herstellung von Rasternegativen für Klischeezwecke war bisher
dadurch möglich, daß man nach dem alten bekannten Verfahren einen weißen Karton unmittelbar vor die Vorlage hielt, wobei der
Karton mindestens die Größe der Vorlage haben mußte. Dieses Vorhalten oder -hängen
des Vorbelichtungskartons war unpraktisch und gab zu vielfachen Fehlern Anlaß. So
störte die vorüberwandernde Lichtquelle beim Vorhalten oder Vorhängen oder sie streifte
den vorgehaltenen Vorbelichtungskarton.
Wurde ferner unter einem Lichtschirm einer streifenförmigen Lichtquelle eine Anordnung
von röhrenförmigen Leuchtkörpern verwendet, so zeigte es sich, wenn die Leuchtkörper
wegen ihrer notwendigen Haltevorrichtung (Fassungen) zur Erzielung einer fortlaufenden Leuchtreihe gegeneinander versetzt
angeordnet wurden, daß die Beleuchtung
besonders reliefartiger Vorlagen (dicke Pinselstriche u.a.)"ungleichmäßig wurde; denn,,
bei den versetzten Lichtquellen konnte jew,#is|i
der Lichtschirm auf "der einen Seite n nau soweit abdecken wie auf der ^
Seite der versetzten Leuchtröhre, so daß""i&#*.:
Schattenwurf streifenförmige Ungleichheiten' über die ganze Vorlage hin aufwies, entsprechend
dem mehr oder weniger breiten Abstand der· Leuchtröhre zum Rande des Lichtschirms.
Die in den Zeichnungen dargestellte Erfindung behebt die bisher genannten Mangel
vollständig.
Abb. ι zeigt die gesamte Anordnung einschließlich
der Aufnahmekammer in der Draufsicht. Das Aufnahmegerät η mit seinem
Objektiv 0 steht genau in der Mitte vor dem Vorlagenhalter d. Die Linie m deutet die
optische Achse zum Mittelpunkt der Vorlage an. Das Objektiv 0 mit seinem Bildwinkel k
umfaßt die vor dem Vorlagenhalter d befindliche Vorlage, welche von einer Glasscheibe i
bedeckt wird. Der Lichtschirm c mit der streifenförniigen Lichtquelle b befindet sich
gerade am äußersten Rande vor der Vorlage. Das wirksame Licht der Lichtquelle b fällt,
wie der Strahlengang/) andeutet, im wesentlichen von der Seite auf die Vorlage ein. Eine
Rückstrahlung von der Vorlage in das Objektiv 0 ist, wie ohne weiteres erkennbar, hier
und auch bei jeder anderen Stellung der Lichtquelle auf ihrem Wege vor der Vorlage
ausgeschlossen. Dagegen könnte der Strahl / ' 35 über die Glasscheiben in das Objektiv gelangen,
wenn das Innere g des Schirmes c hell getönt wäre, wie dies bei Lichtschirmen allgemein
der Fall ist.. Um nun aber diese Wirkung des Lichtstrahles / zu unterbinden, wird
erfindungsgemäß das Innere g des Lichtschirmes c photographisch unwirksam getönt.
Abb. 2 zeigt einen Lichtschirm C1 mit einem
Schlitz e, vom Aufnahmegerät aus gesehen. Der Lichtschirm C1 läuft auf der Schiene a
vor dem Vorlagenhalter d vorüber in Richtung der Pfeile, einmal nach links, dann nach
rechts. Abb. 2 a zeigt die Draufsicht, wobei die Laufschiene α weggelassen worden ist.
Durch den Schlitz e fällt das direkte Licht einer Leuchtröhre b nach rückwärts zum Aufnahmegerät
zum Zwecke der Vorbelichtung bei der Herstellung von Rasternegativen. Beim Vorüberziehen des Lichtschirmes wirkt
der Schlitz auf das, Aufnahmematerial' wie eine weiße Scheibe. Der Schlitz kann enger
oder weiter gestellt werden. Er kann auch durch eine Mattscheibe abgedeckt werden, die
das Licht der Lichtquelle b zerstreut auf die Vorlage gelangen läßt.
Abb. 3 zeigt denselben Lichtschirm ohne Schlitz. Er trägt aber zum Zwecke der Vorbelichtung
einen weißen Schirm / während des Vorüberziehens mit. Die Stellung dieses
^weißen Schirmes / zur Leuchtröhre geht aus ;5ibb. 3 a hervor. Das direkte Licht der Leucht-
£röhre b trifft die weißen Ränder des Schirmes /', die seitwärts über den Lichtschirm ca
* herausragen, wodurch diese beiderseitigen weißen Streifen beim Vorüberlauf ebenfalls
wie eine weiße Fläche auf die photographische Platte wirken. Eine Belichtung der dahinter
noch vom Licht der Leuchtröhre getroffenen Vorlage d ist ohne praktische Bedeutung, da
das weiße Licht des Schlitzes e oder der Tafel / viel wirksamer ist.
Abb. 4 zeigt den Lichtschirm für eine besonders lange Lichtquelle ohne den Vorlagenhalter.
Hinter dem Lichtschirm sind die Leuchtröhren bx gegen die Leuchtröhre b2 um
den Durchmesser, der Fassungen versetzt angeordnet, während der Rand h des Schirmes
C3 beiderseitig gleichmäßig verläuft. Aus
der Zeichnung geht hervor, daß nun der Abstand der Leuchtröhren vom Rand des Leuchtschirmes
an der einen Seite z. B. 10 cm, an der anderen Seite aber 16 cm beträgt. Da
nur das rechts und links des Schirmes herausgestrahlte Licht der Leuchtröhren auf die
photographische Platte wirken kann, so wird die Flächenhelligkeit an der angestrahlten
Vorlage bei 10 cm Abstand stärker sein als bei 16 cm Abstand. Beim Vorübergleiten in
Pfeilrichtung muß besonders bei erhabenen Vorlagen (Pinselstrichen) die Ungleichmäßigkeit
schädlich hervortreten.
Bei dem Lichtschirm nach Abb. 5 ist diese schädliche Wirkung aufgehoben. Hier sind
die Ränder h des Lichtschirmes C4 erfindungsgemäß
um so viel eingerückt bzw. herausgerückt, wie die Versetzung der Leuchtröhren b zueinander ausmacht. Dadurch ist
eine gleichmäßige Lichtwirkung bei jeder Röhre gesichert.
Claims (4)
1. Lichtschirm für eine streifenförmige, vor der Vorlage vorübergleitende Lichtquelle
zur Beleuchtung und Vorbelichtung bei photographischen Wiedergaben, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere (g)
des Schirmes (C-C4) so gefärbt ist, daß er photographisch unwirksam ist.
2. Lichtschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtschirm
(c-c4) einen in seiner Weite gegebenenfalls
-veränderbaren Längsschlitz (e) hat, der zum Zwecke der Vorbelichtung direktes,
gegebenenfalls durch eine Mattscheibe zerstreutes Licht zum Objektiv gelangen läßt.
3. Lichtschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Licht-
quelle (b) und Vorlage (ei) eine weiße,
reflektierende Fläche (/) angeordnet ist, die mit der Lichtquelle mitwandert.
4. Lichtschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung
mehrerer zueinander versetzt angeordneten Lichtquellen (Abb. 5), die den
einzelnen Lichtquellen zugeordneten Teile des Schirmes dementsprechend gegeneinander
versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET44759D DE635147C (de) | 1934-12-23 | 1934-12-23 | Lichtschirm fuer eine streifenfoermige, vor der Vorlage voruebergleitende Lichtquelle zur Beleuchtung und Vorbelichtung bei photographischen Wiedergaben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET44759D DE635147C (de) | 1934-12-23 | 1934-12-23 | Lichtschirm fuer eine streifenfoermige, vor der Vorlage voruebergleitende Lichtquelle zur Beleuchtung und Vorbelichtung bei photographischen Wiedergaben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635147C true DE635147C (de) | 1936-09-11 |
Family
ID=7561844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET44759D Expired DE635147C (de) | 1934-12-23 | 1934-12-23 | Lichtschirm fuer eine streifenfoermige, vor der Vorlage voruebergleitende Lichtquelle zur Beleuchtung und Vorbelichtung bei photographischen Wiedergaben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635147C (de) |
-
1934
- 1934-12-23 DE DET44759D patent/DE635147C/de not_active Expired
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