DE633552C - Druckminderventil, insbesondere fuer Atemschutzgeraete - Google Patents

Druckminderventil, insbesondere fuer Atemschutzgeraete

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DE633552C
DE633552C DE1930633552D DE633552DD DE633552C DE 633552 C DE633552 C DE 633552C DE 1930633552 D DE1930633552 D DE 1930633552D DE 633552D D DE633552D D DE 633552DD DE 633552 C DE633552 C DE 633552C
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves
    • A62B9/022Breathing demand regulators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Druckminderventil, insbesondere für Atemschutzgeräte Die Erfindung betrifft ein insbesondere für Atemschutzgeräte bestimmtes Druckminderventil, das mit einer die ausströmende Gasmenge regelnden Zumeßdüse versehen ist. Durch die Erfindung soll ein Druckminderventil dieser Art geschaffen werden, das insbesondere für solche Atemschutzgeräte geeignet ist, die als sog. Fluchtgeräte dienen und deren Zweck darin besteht, dem Gerätträger nur für kurze Zeit - etwa i o Minuten - atembare Luft zu liefern. Solche Geräte sollen ihrem Zweck entsprechend möglichst einfach und leicht gebaut sein. Die üblichen Druckminderventile, die in ihrer Herstellung verhältnismäßig teuer und im Gebrauch empfindlich sind, eignen sich daher für solche Geräte nicht. Das an einem Fluchtgerät angeordnete Druckminderventil muß vielmehr - entsprechend dem übrigen Aufbau des Gerätes - in einfacher Weise ausgebildet sein und eine möglichst gedrängte Bauart aufweisen.
  • Ein diese Forderungen erfüllendes Druckminderventil mit einer Zumeßdüse soll nun gemäß der Erfindung dadurch geschaffen werden, daß die Zumeßdüse in die Steuermembran des Druckminderventils ,eingebaut ist.
  • Eine besonders gedrängte Bauart eines solchen Druckminderventils ergibt sich, wenn das Hebehverk des Druckminderventils in einen an den Auslaßstutzen der Glasflasche angeschraubten Rohrstutzen eingebaut ist und die Steuermembran zwischen dem Rohrstutzen und dem damit verschraubten Niederdruckstutzen eingespannt ist. Dabei ist die Zumeßdüse zweckmäßig als auswechselbare Hohlschraube ausgebildet, die in die Membranscheibe eingeschraubt ist und diese auf der Steuermembran festklemmt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein mit einem Druckminderventil nach der Erfindung versehenes Fluchtgerät im Gebrauch.
  • Abb. a zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch das Druckminderventil in größerem Maßstab.
  • Das in Abb. i dargestellte Fluchtgerät besteht aus der mit dem Auslaßventil z versehenen Sauerstoffflasche i, dem Druckminderventil 3, dem Atemschlauch q. und der Atemhalbmaske 5. Das Gerät ist mittels des Tragriemens 6 und des Leibriemiens 7 am Körper des Gerätträgers festgeschnallt.
  • Das Druckminderventil3 ist nun gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die Zumeßdüse 16, welche die aus dem Ventil ausströmende Gasmenge regelt, in die Steuermembran 15 des Druckminderventils eingebaut ist. Die Zumeßdüse i,6 ist dabei als auswechselbare Hohlschraube ausgebildet, die in eine in der Strömungsrichtung hinter der Steuermembran 15 angeordnete Membranscheibe i7 eingeschraubt ist und diese Membranscheibe auf der Membran i 5 festklemmt. Die Membran 15 ist zwischen einem an den Auslaßstutzen der Sauerstoffflasche i anschraubbaren Rohrstutzen 8 und dem mit diesem Rohrstutzen verschraubten Niederdruckstutzen 21 derart eingespannt, daß sie einen in dem Rohrstutzen 8 enthaltenen, den Mitteldruckraum des Druckminderventils bildenden Hohlraum abschließt. In diesen Hohlraum ist das Hebelwerk des Druckminderventils eingebaut, das aus einem mit dem Knopf 1¢ an der Steuermembran 15 anliegenden einarmigen Hebel 13 und dem zweiarmigen Hebel i i besteht. Der eine Arm des Hebels i i trägt den Verschlußkörper 12 für die in dem Stutzen 8 angeordnete Auslaßdüse io, die über ein zum Zurückhalten von Schmutzteilchen dienendes Sieb 9 mit dem Sauerstoffeinlaß in Verbindung steht. Der andere Arm des Hebels i i steht unter der Wirkung einer Feder 22, die diesen Hebelarm an den einarmigen Hebel i3 anpreßt. Die Feder 22 wirkt als Gegenfeder gegen die im. Niederdruckstutzen 2 i des Druckminderventils gelagerte Belastungsfeder 18, deren Spannung durch die mit einer Durchlaßöffnung für den Sauerstoff versehene Stellschraube 2o geregelt werden kann.
  • Zur Inbetriebsetzung des Gerätes wird die Stellschraube 20 so weit in den Niederdruckstutzen 2 i hineingeschraubt, daß die Kraft der Belastungsfeder 18 diejenige der -Gegenfeder 22 überschreitet, daß also der unter der Wirkung der Gegenfeder 22 stehende Hebelarm des zweiarmigen Hebels i i unter Vermittlung des einarmigen Hebels 13 _ nach rechts im Sinne der Abb.2 gedreht wird. Hierdurch .wird der Verschlußkörper 12 der Düse io von seinem Sitz abgehoben, so daß der in Richtung des Pfeiles a in den Stutzen 8 einströmende Sauerstoff in den Mitteldruckraum des Druckminderventils und von hier durch die Zumeßdüse 16 hindurch in 'den Niederdruckstutzen 21 gelangt. Dabei ist @dc Druck des im Mitteldruckraum befindlichen Sauerstoffes gleich dem um den Druck der Gegenfeder 22 verminderten Druck der Belastungsfeder 18, und aus der Zumeßdüse strömt ein gleichmäßiger Sauerstoffstrom aus. Die ausströmende Menge des Sauerstoffes kann durch entsprechende Einstellung der Belastungsfeder 18 geregelt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckminderventil, insbesondere für Atemschutzgeräte, mit einer die ausströmende Gasmenge regelnden Zumeßdüse, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumeßdüse (16) in die Steuermembran (15) des Druckminderventils eingebaut ist.
  2. 2. Druckminderventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sein Hebelwerk in einen an den Auslaßstutzen der Gasflasche angeschraubten Rohrstutzen (8) eingebaut ist und die Steuermembran (15) zwischen dem Rohrstutzen (8) und dem damit verschraubten Niederdruckstutzen (2 i) eingespannt ist.
  3. 3. Druckminderveritil nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumeßdüse (16) als auswechselbare Hohlschraube ausgebildet ist, die in die Membranscheibe (17) eingeschraubt ist und diese auf der Steuermembran (15) festklemmt.
DE1930633552D 1930-11-02 1930-11-02 Druckminderventil, insbesondere fuer Atemschutzgeraete Expired DE633552C (de)

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