DE6332C - Steuerung an Faltenlegemaschinen für Falten von verschiedener Breite und Aufeinanderfolge - Google Patents
Steuerung an Faltenlegemaschinen für Falten von verschiedener Breite und AufeinanderfolgeInfo
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- DE6332C DE6332C DENDAT6332D DE6332DA DE6332C DE 6332 C DE6332 C DE 6332C DE NDAT6332 D DENDAT6332 D DE NDAT6332D DE 6332D A DE6332D A DE 6332DA DE 6332 C DE6332 C DE 6332C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06J—PLEATING, KILTING OR GOFFERING TEXTILE FABRICS OR WEARING APPAREL
- D06J1/00—Pleating, kilting or goffering textile fabrics or wearing apparel
- D06J1/02—Pleating, kilting or goffering textile fabrics or wearing apparel continuously and transversely to the direction of feed
- D06J1/06—Pleating, kilting or goffering textile fabrics or wearing apparel continuously and transversely to the direction of feed by reciprocating blades
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
1878.
Klasse 8.
GEORG GRAUERT in BERLIN. Steuerung an Faltenlegmaschinen für Falten von verschiedener Breite und Aufeinanderfolge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1878 ab.
Diese Faltenlegmaschine dient zum Legen von Falten für Stoffe jeder Art und kann durch
den Arbeiter oder einen Motor betrieben werden.
Es lassen sich hervorbringen:
1. gleichmäfsig grofse Falten rechts liegend;
2. gleichmäfsig grofse Falten links liegend;
3. gleichmäfsig grofse Falten mit ungeknifften Zwischenräumen nach rechts wie nach links
liegend;
4. dieselben abwechselnd, ein oder mehrere mal rechts und dann wieder links liegend;
5. obige vier Nummern, jedoch mit abwechselnden grofsen und kleinen Falten.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht:
Fig. i. die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht,
Fig. 3 die Ansicht der Maschine von oben,
Fig. 4 den Schnitt durch Walzen, Faltenschienen und Spule,
Fig. 5 einige Faltenmuster,
Fig. 6 die Endansicht des Armes / mit dem Sperrhaken y,
Fig. 7 den Schnitt durch den Arm k mit dem Ansatz ν \
Die Faltenbildung geschieht durch zwei horizontal gelagerte Walzen α und b, welche an
ihrem einen Ende je ein Rad und Druckschraube nebst Gummibuffer zum Pressen des
durchgehenden Stoffes besitzen und durch die oberhalb der Walzen angebrachten Faltenschienen
c d und e, von denen die Schiene c der Rundung der Walzen angepafst und an
ihrem in die Walzen hineinreichenden Ende mit Zähnen versehen ist, um den von den
hängenden Schienen d und e zwischen · die Walzen geschobenen Stoff abzunehmen bezw.
das Zurückweichen desselben zu verhindern.
Nach erfolgtem Einschub des auf die Spule ζ gewickelten Stoffes durch die Schiene d oder e
beginnt die Drehung der Walzen, welche den durch die Schiene gebildeten Unterschleif sowie
den Oberschleif zusammenpressen. Je nach der Grofse des Hubes der Schienen d und e bestimmt
sich die Grofse der Faltenbreite. Es ist der Hub der Schienen d und e daher veränderlich und zwar derart eingerichtet, dafs die
Klammern zu den Zügstangen / und g auf den gebogenen Hebeln d" und e" verstellbar sind,
während die Schienen selbst, in den Rahmen d' und e' an Körnerschrauben schwingend, aufgehängt
sind. Die Zugstangen f und g sind mit den Armen i und j verbunden.
Auf der einen Walze ist ein Sperrrad h befestigt,
welches zu beiden Seiten Hebelarme t' und s' hat; beide Hebelarme tragen Sperrkegel,
welche in das Sperrrad h eingreifen. Gleichzeitig sind diese Hebelarme t' und s' mit
Löchern versehen behufs Verstellung 'der Zugstangen t und s, welche direct durch die Excenter
t" und s" geführt und somit direct von der Betriebswelle in Bewegung gesetzt werden.
Auf dieser Betriebswelle befinden sich noch ein Excenter 0" und die Kurbel u, welches
erstere den Sperrschieber ο treibt, während letztere vermittelst der Zugstangen k' und /'
die schwingenden Arme k und / bewegt. Der Sperrschieber ο greift in ein zweites Sperrrad»? ein,
welches eine bestimmte Anzahl Zähne, hierbei 48 angenommen, und auch zwei Reihen Stiftlöcher
besitzt.
Dieses Sperrrad dient zur Erzielung der verschiedenen Faltenbreiten nebst Varianten. Durch
dieses Sperrrad kommen die Arme r und p in Thätigkeit, sobald ein oder mehrere Stifte in
die Löcher des Sperrrades m gesteckt werden. Es besitzt der Hebel r eine derartig gebogene
Form, dafs er mit seinem einen Ende die Stifte berührt, mit dem anderen dagegen auf den
Sperrkegel des Hebelarmes s' wirkt; ebenso kommt beim Hebel p das eine Ende mit den
eingesteckten Stiften in Berührung, während an das andere Ende durch ein Verbindungsstück,
der Schieber η, angehängt ist. Dieser Schieber η
hat am unteren Ende die Form eines Sperrhakens zum Zweck des Auffangens der Arme i
und j, und zwar beide zugleich, abwechselnd oder einzeln, je nach der gegebenen Stellung
des Hebels p durch die im Sperrrad m eingesetzten Stifte.
Die an der Tischplatte montirten Federsperrhaken ν und ui dienen zur Auflagerung der
Arme i und j und werden bei Aufgang der Arme k und I von den an diesen Armen befindlichen
Ansätzen v' und w' entsprechend verschoben. Bei Abwesenheit des Schiebers η
greift der Federhaken χ und y auf den Arm i und j ein, oder nur auf Arm /, wie Fig. 1
zeigt, und zieht vermittelst der Zugstange g die Faltenschiene e mit herunter. Fig. 1 zeigt die
Ruhestellung des Armes i und Faltenschiene d.
Die Betriebsweise ergiebt bei Drehung der Welle eine gleichzeitige Umdrehung der Excenter
t" 's" o" und der Kurbel u, mit diesen der Theile t s ok' und /'.
Die Weglassung sämmtlicher Stifte im Sperrrad m würde folgendes Resultat geben:
Der Sperrschieber ο dreht das Sperrrad m
um einen Zahn, der Sperrkegel q verhindert dessen Rückgang, die Zugfeder zieht den Hebel/
mit dem Schieber η soweit zurück, dafs der Arm j von dem stets schwingenden Arm / mitgenommen
wird und somit die Faltenschiene e allein in Thätigkeit setzt; die Drehimg der
Walzen wird durch die Zugstange t und Hebelarm 7' mit dessen Sperrkegel bewirkt. Da das
zu t und t' gehörige Excenter t" kleiner als s" ist, so entstehen kleine bezw. normale Falten.
Bei dieser Arbeitsweise ohne Stifte wird der Hebel r durch die auf seinem Drehstift angebrachte
Feder zurückgedrängt und hebt dadurch den Sperrkegel des Hebelarms s' von
dem Sperrrad h ab. Sobald jedoch Stifte (angenommen 7 Stifte) in den äufseren Löcherkranz
der Rückseite des Sperrrades m eingesteckt sind, wird der untere Arm des Hebels r
durch die Stifte (i bis 7) abgedrängt, wodurch der Sperrkegel des Hebelarmes s' in das Sperrrad
h eingreifen kann, und veranlafst durch sein gröfseres Excenter s" eine schnellere
Drehung der Walzen und hiermit eine entsprechend gröfsere Falte bezw. einen ungeknifften
Zwischenraum.
Bei Einsetzen einer beliebigen Anzahl Stifte in den inneren Löcherkranz der Vorderseite des
Rades m würde durch diese der Hebel / den Schieber η so weit nach rechts schieben, dafs
auch der Arm / zurückgehalten wird und beide schwingende Arme k und / leer gehen; würden
dagegen die Stifte des äufseren Löcherkranzes den Hebel / berühren, so schiebt sich der
Schieber η soweit nach rechts, dafs der Arm i,
j von dem Schieber η befreit, am Auf- und Niedergang theilnimmt, mithin auch die Faltenschiene
d eingreift, so dafs hierdurch eine entgegengesetzte Falte erzeugt wird.
Nach alle diesem ist es ersichtlich, dafs man die zu Anfang dieses aufgeführten fünf Klassen
von Falten durch Einsetzen von Stiften an bestimmter Stelle erzeugen kann.
Claims (1)
- . Patent-Ansprüche:Die in der Zeichnung dargestellte Anordnung des Sperrrades m mit den Hebeln rp; die schwingenden Arme ij k I mit dem zugehörigen Schieber n, den Sperrhaken und Ansätzen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6332C true DE6332C (de) |
Family
ID=284513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6332D Active DE6332C (de) | Steuerung an Faltenlegemaschinen für Falten von verschiedener Breite und Aufeinanderfolge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6332C (de) |
-
0
- DE DENDAT6332D patent/DE6332C/de active Active
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