DE63305C - Apparat zum Gerben - Google Patents
Apparat zum GerbenInfo
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- DE63305C DE63305C DENDAT63305D DE63305DA DE63305C DE 63305 C DE63305 C DE 63305C DE NDAT63305 D DENDAT63305 D DE NDAT63305D DE 63305D A DE63305D A DE 63305DA DE 63305 C DE63305 C DE 63305C
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- DE
- Germany
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- liquid
- frames
- tanning
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- frame
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Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 13
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 claims 1
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- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/27—Rotating drums for treating leather
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Massaging Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf diejenige Art von Gerbeapparaten, bei denen
die Häute, in Gestellen eingespannt, durch die Gerbflüssigkeit bewegt werden. Sie besteht
darin, dafs die Häute nunmehr mittelst einzeln herausnehmbarer Einspannrahmen zu Reihen
vereinigt durch die Gerbflüssigkeit bewegt werden unter zwangsweiser Circulation der
letzteren durch die zwischen den einzelnen Häuten gelassenen engen Zwischenräume. Zufolge
dieser Einrichtungen kann eine grolse Anzahl von Häuten gleichzeitig der Einwirkung
der Gerbflüssigkeit so ausgesetzt werden, dafs diese unmittelbar und gleichzeitig auf beide
Seiten jeder Haut einwirkt und keine Haut der gehörigen Beeinflussung der übrigen Häute im
Wege steht.
Der mit dieser Neuerung versehene Apparat ist auf den beiliegenden zwei Blatt Zeichnungen
in mehreren Varianten bezüglich der Circulationsvorrichtung veranschaulicht.
Der Apparat (Fig. 1 Verticalschnitt und Fig. 2 Oberansicht) besteht aus einem feststehenden
cylindrischen Gefäfs A mit Deckel D und durch letzteren reichender stehender Welle E mit
radial daran befestigten (vorzugsweise hölzernen) Gestellen B B1. Auf den Zeichnungen sind
vier derartige Gestelle, im Kreuz zu einander gestellt, angenommen. In jedes Gestell B B'
wird eine Anzahl beiderseits mit je einer Haut F bespannter Rahmen C (vorzugsweise
aus Holz) eingehängt, wozu die oberen Querstücke seitlich verlängert sind; die unteren
Querstücke der Gestelle dienen zum Zusammenhalten der unteren Rahmenenden. Ferner sind
die beiden Querstücke der Rahmen stärker als die Seitenstücke, so dafs nach dem Einhängen
zwischen den Häuten Räume zur Circulation der Flüssigkeit verbleiben. Die Welle E wird
mittels Kegelradvorgeleges G und Welle H von einem Motor aus in Drehung versetzt.
Anstatt eines cylindrischen Gefäfses A kann man auch eine gewöhnliche Grube benutzen,
und anstatt die Häute beständig in derselben Richtung kann man sie auch abwechselnd in
entgegengesetzten Richtungen drehen.
Um jede Behinderung der Circulation der Flüssigkeit, wie insbesondere durch Stagniren
zwischen den eng gestapelten Häuten infolge der Rotation der Häutestapel zu vermeiden, ist
gemäfs Fig. 3 (Verticalschnitt) und Fig. 4 (Oberansicht) in dem Winkel, welchen je zwei
benachbarte Gestelle BB1 mit einander bilden,
ein Rührwerk / so. angeordnet, dafs dessen stehende Welle I1 (deren Lager von den betreffenden
Gestellen gehalten werden) von der Welle E aus durch Vorgelege / K mit gröfserer
Geschwindigkeit getrieben wird, als die mit den bespannten Rahmen C besetzten Gestelle BB1.
Infolge dieser Einrichtung wird in den genannten Winkeln beständig eine schnell wirbelnde Bewegung
in der Flüssigkeit erzeugt und so deren Circulation durch die Häutestapel erzwungen.
Um ferner den Wechsel der Flüssigkeit zu fördern, kann der Ober- und Unterraum des
Gefäfses ferner noch durch Röhren N und M in entgegengesetzten Orten mit einer Rotations-(oder
anderen) Pumpe L so verbunden wer-
den, dafs diese die Flüssigkeit unten absaugt und oben wieder eingiefst, z.B. tangential, zur
Drehung der Häutestapel.
Im Apparat Fig. 5 (Verticalschnitt) und Fig. 6 (Oberansicht) ist das Rührwerk in den von den
Gestellen B B1 umgrenzten Innenraum verlegt, d. h. mittels hohler Welle 71 auf die Welle E
aufgeschoben, von welcher jene durch Vorgelege JR Kλ K wiederum mit gröfserer Geschwindigkeit
wie B B1 gedreht wird. Aufserdem ist auch wieder mit dem Rührwerk eine
Pumpe L angeordnet, nur drückt diese hier die unten abgesaugte Flüssigkeit oben durch
ein kurzes, horizontal gelegtes, gelochtes Rohr N2 zu, so dafs die Flüssigkeit als Regen
auf die unter N'2 durchpassirenden Häutestapel niederfällt.
Selbstverständlich kann man die Flüssigkeit auch oben absaugen und unten wieder in den
Apparat hineindrücken.
Im Apparat Fig. 7 (Verticalschnitt) wird die Circulation der Flüssigkeit durch eine innerhalb
der zu dem Ende hohlen Welle E angeordnete, vermittelst Excenters W mit der
Welle H verbundene Pumpe VU erzwungen.
Die Flüssigkeit tritt unten durch Löcher S in E unterhalb des Saugventils T ein und wird oben
durch die radial von E ausstrahlenden Rohre X wieder ausgeschüttet. Die Welle E ist oben
offen, so dafs die Kolbenstange U freies Spiel hat. Anstatt direct die hohle Welle E als
Pumpenstiefel zu benutzen, kann man auch einen besonderen Pumpenstiefel oder das Saugrohr
einer aufsen lieg'enden Pumpe in die hohle (mit Löchern 5 versehene) Welle einschieben
und darin gegen Drehung sichern.
In der Oberansicht (Fig. 8) ist ein grofses Gefäfs A mit einer Anzahl von Wellen E mit
Hautrahmengestellen B B' veranschaulicht und es werden letztere zur Erzwingung der Flüssigkeitscirculation
je in entgegengesetzter Richtung angetrieben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Apparaten zum Gerben, bei welchen die zu gerbenden Häute in Gestellen eingespannt und mittels dieser durch die Gerbflüssigkeit bewegt werden: die in Reihen angeordneten, einzeln herausnehmbaren Einspannrahmen (C) in den Drehgestellen (B B1J unter gleichzeitiger Erhaltung der Flüssigkeitscirculation zwischen den Einspannrahmen entweder durch Rührwerke, welche in den Gestellwinkeln (Fig. 3 und 4). bezw. innerhalb der Gestelle (Fig. 5 und 6) angeordnet sind, oder durch eine aufserhalb des Apparates (Fig. 3 und 4) bezw. innerhalb der hohlen Drehgestellachse (Fig. 7) angeordnete Saug- und Druckpumpe, oder durch Anordnung mehrerer entgegengesetzt zu einander rotirender Gestelle (B B1J im selben Gefäfs (Fig. 8).Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63305C true DE63305C (de) |
Family
ID=337238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63305D Expired - Lifetime DE63305C (de) | Apparat zum Gerben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63305C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3546048A1 (de) * | 1986-07-16 | 1987-06-25 | Nicola Lackovic | Verfahren und einrichtung zum behandeln von haeuten in einem gerbfass |
-
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- DE DENDAT63305D patent/DE63305C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3546048A1 (de) * | 1986-07-16 | 1987-06-25 | Nicola Lackovic | Verfahren und einrichtung zum behandeln von haeuten in einem gerbfass |
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