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Torfmaschine mit continuierlicher Wirkung.
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(Steinen, Holzstümpfen u. s. w.} in der betreffenden Torfgrube, sich als ungenügend erweist, so empfiehlt sich die Anwendung der unten beschriebenen und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten Mischmaschine, auf welcher Fig. 1 die Seitenansicht und Fig, 2 die Oberansicht darstellt.
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sind.
Der Boden c dreht sich mit unten näher beschriebenen Rolle x auf der Plattform e. welch letztere mittelst auf der Zeichnung nicht dargestellter Räder auf auseinandernehmbaren,
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zu bewegt wird, so dass sich der #Carier" auf der einen Seite der Plattform, d. h. auf der Seite des angesetzten Behälters !/, befindet, während an der Seite des Elevators, der- jenigp Theil der Torfgruhe, bezw. derjenige Cariertheil liegt, welcher in der betreffenden Zeit bearbeitet wird und aus welchen der Elevator p den Torf schlupft, sowie in die Maschine fordert.
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auf der Plattform e dreht.
Der Boden c tcann entweder unmittelbar die Cylinderböden bilden oder, wenn die Cylinder mit besonderen vom Boden c unabhängigen Böden versehen sind, unterhalb der zu öffnenden Bodenhälften , ; mit Öffnungen von entsprechender Grosse ausgestattet sein. Die Klappen lCl1 k2'ka laufen auf ihren Rollen auf der Plattform e und gelangen an den breiten Ausschnitt 19, unter welchem sich der Behälter y befindet. In diesen Ausschnitt klappt der nunmehr von der Plattform nicht unterstützte bewegliche Bodentheil nach dem Behälter y herunter, in welcher Stellung auf beiden Figuren der Zeichnung der Halbboden kl dargestellt ist.
Oben sind die Cylinder mit dem Deckel 20 überdeckt, welcher mit dem Rand 21 versehen ist. Die Oberfläche dieses Deckels mit drei runden, in die Cylinder führenden Öffnungen bildet eine gebogene Fläche derart, dass jeder an dem betreffenden Cylinder anliegende und einen Sector von 1200 bildende Theil der Deckeloberfläche eine Neigung nach der Seite des Cylinders hin hat. Der Antrieb ist so berechnet, dass der Boden c eine volle Umdrehung in drei Minuten vollendet, während die Mischor sich mit einer Geschwindigkeit von 125 Touren in der Minute drehen.
In der ersten Minute am Anfang der Arbeit steht unter dem Elevator beispielsweise (Fig. 2) derjenige Sector des Deckels 20, welcher zum Cylinder a2 gehört. Letzterer wird in diesem Moment mit Torfmasse angefüllt, die durch die Elevatorbehältor gehoben wird, sowie mit Wasser, das aus der Torfgrube mit Hilfe einer Pumpe in den Röhren 22 gefördert wird. Die Geschwindigkeit des Elevators und die Leistungsfähigkeit der Pumpe sind so gewählt, dass innerhalb einer Minute der Cylinder mit Brei gefüllt wird, welcher aus ungefähr einem Theile Torf und zwei Theilen Wasser besteht. Hiebei wäscht das Wasser von der abwärts gebogenen Oberfläche des beschriebenen Deckels den darauf gefallenen
Torf in den entsprechenden Cylinder hinab.
Auf diese Weise kommen nun bei fortgesetzter Drehung des Bodens c der Elevator und die Rohre 22 über den Sector des Cylinders al, welcher nun seinerseits in der zweiten Minute sich mit Torf und Wasser füllt. Hiebei befinden sich die Mischer innerhalb der Cylinder, wie beschrieben, in fortwährender Bewegung, zerkleinern die Masse und verdünnen sie mit Wasser in dem Masse, dass, wenn in der dritten Minute der Cylinder (/2 in die auf der Zeichnung dargestellte Lage des Cylinders a, kommt und der Halbbodon 1c2 sich nach dem Behälter y hin öffnet, die Mischung im Cylinder einen gleichmässigen Brei darstellt und sich in diesen Behälter ergiesst, sowie von dort in darunter gestellten Wagen, deren jeder den Inhalt eines Cylinders fasst.
Bei weiterer Drehung stossen die Rollen x des jeweilig geöffneten Halbbodens des gelerten Cylinders gegen den Rand des Behälters rollen daran wieder auf die Plattform herauf und der Boden schliesst sich so von selbst.
Der Boden c dreht sich in dem Augenblick, wo der Halbboden des einen Cylindors mit seinen drei Rollen in den Behälter y klappt, auf den sechs Rollen x der anderen Cylinder und wird im Gleichgewicht durch die Verticalwelle i und Zahnrad 3 erhalten.
Die Höhe der Plattform, auf welche die beschriebene Maschine gestellt wird (mit Antriebpumpe und einem Theil des Elevators), muss derart sein, dass unter den Behälter y bequem ein Transportwagen von etwa 1'2 m, 3 Inhalt untergestellt werden kann.
Die Anzahl der Mischbehälter ist bei der vorliegenden Anordnung natürlich will- kürlich. Es können, wie ersichtlich, auch weniger als drei sein, z. B. zwei oder auch nur einer.