DE632843C - Schlitzverschluss mit verdecktem Aufzug - Google Patents

Schlitzverschluss mit verdecktem Aufzug

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DE632843C
DE632843C DEL88411D DEL0088411D DE632843C DE 632843 C DE632843 C DE 632843C DE L88411 D DEL88411 D DE L88411D DE L0088411 D DEL0088411 D DE L0088411D DE 632843 C DE632843 C DE 632843C
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DE
Germany
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curtain
spring
same
curtains
concealed
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Application number
DEL88411D
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English (en)
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Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schlitzverschluß, bei welchem die Vorhänge nacheinander ausgelöst werden und mit Beschleunigung ablaufen. Es ist bekannt, daß Schlitzverschlüsse, die mit gekuppelten Vorhängen ablaufen, bei denen also die Erweiterung des Schlitzes während des Ablaufs begrenzt ist und welche gleichzeitig eine Beschleunigung erfahren, infolge dieser Beschleunigung eine Unterbelichtung der zuletzt belichteten Stellen aufweisen. Andererseits war es bei den bisher bekannten Schlitzverschlüssen ohne irgendwelche Schlitzbegrenzung, obwohl sie die notwendige Erweiterung des Schlitzes gegen das Ende des Ablaufs zuließen, nicht möglich, einen gleichmäßigen Ablauf der Vorhänge in der Weise zu erzielen und die Forderung zu erfüllen, daß die Vorhangkanten Punkte gleicher Lage innerhalb des Bildfensters mit annähernd gleicher Geschwindigkeit durchschneiden.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, daß die Federn und ihre Spannwege besonders abgestimmt werden, entsprechend den verschiedenen Ausgangslagen der beiden Vorhangkanten, und zwar erhält die Feder des zweiten Vorhanges eine größere Anfangsspannung, aber einen kleineren Vorspannweg, auf gleiche Massen (bzw. Trägheitsmomente) bezogen, als die Feder des ersten Vorhanges. Unter Anfangspannung ist hierbei die Spannung der Feder bei aufgezogenem Verschluß zu verstehen, unter Vorspannung der Weg, den sich das Federende bzw. die Federwelle von der Endlage bei abgelaufenem Vorhang noch weiter drehen würde, wenn sich die Feder vollständig entspannen würde.
Neben der gleichmäßigen Belichtung besteht ein besonderer Vorteil darin, daß geringe Vorlauf wege der Vorhänge vor Eintritt in das ßildfenster genügen und daher eine erhebliche Platzersparnis bewirkt wird.
Nachfolgend wird ein Beispiel beschrieben, für das Abb. 1 eine graphische Darstellung der Weg- und Zeitkoordinaten gibt. Abb. 2 und 3 geben eine graphische Darstellung der Federkennlinie!!.
In Abb. ι stellt X1 die Wegachse des ersten Vorhanges dar, F1 die Zeitachse; X2 und F2 sind die Weg-und Zeitachsen des zweiten Vorhanges. Die Kurven zeigen den Bewegungsverlauf der beiden Vorhänge.
Im Schnittpunkt F1 X1 ist der Ausgangspunkt des ersten Vorhanges, im Schnittpunkt F2-V^ der des zweiten Vorhanges. F1^1 ist der Weg des ersten Vorhanges beim Ablauf bis zur ersten Bildfensterkante, F1K2 derjenige bis zum Ende des Bildfensters. Das Diagramm ist wie folgt berechnet. Die Anfangsbeschleunigung für den ersten Vorhang ist z. B. γ0 = 2 διό cm/Sek.-2. Die Kraft der Triebfeder sinkt auf 1 cm Vorhangweg um δ = ο,ΐ ihres Anfangswertes. Unter der Kraft der Triebfeder ist dabei die Federspannung,
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vermindert um die als konstant angenommene Reibungskraft, zu verstehen, δ ist definiert durch die Gleichung
wo γ die Beschleunigung im Punkte χ ist^ f*| bedeutet also δ · γ9 den Abfall der Beschleußt" gung auf ι cm Vorhangweg. Zwischen dem zurückgelegten Weg λ· und den Werten (5, y0 ίο und der Zeit t besteht die Beziehung
2 Υδγοή,
(2)
daraus ergibt sich
' J_\
Sek./
JLY
Sek./
χ = 20 sin2 (8,38 ^j-) cm (im Bogenmaß),
= 20 sm-
'cm (im Winkelmaß).
Für den zweiten Vorgang ist
δ = o,2 γ0 = 3900 cm Sek. ~ 2.
Nach Gleichung (2) ist für den zweiten \rorhang
χ = 10 sin-113,9
2'·""»- -lern (im Bogenmaß),
Sek./
= 10 sin2 1800
Sek.
'cm (im Winkelmaß).
Tx'otz des starken unterschiedlichen Verlaufs der Kurven vor dem Bildfenster wird eine recht gute Übereinstimmung derselben innerhalb des Bildfensters erzielt, d. h. bei Parallelverschiebung in Richtung der Zeitachse decken sie sich fast vollständig. Dies bedeutet, daß die allgemein geforderte Aufgabe, die Zeitdifferenz der Vorhangkanten für jeden Punkt des Bildfensters in der Verschlußebene konstant zu halten, weitgehend erfüllt ist.'
Aus Abb. ι ist auch zu ersehen, daß die Zeitdifferenz in den Ausgangspunkten der beiden Kurven (der Abstand der Achsen X1 und X2) ein Mehrfaches des Zeitabstandes der Kurven innerhalb des Bildfensters zwischen Tf1 und K2 beträgt. Dies ergibt den Vorteil, der sich vor allem bei kurzen Belichtungen auswirkt, nämlich daß der Auslösungsvorgang für den zweiten Vorhang mit größerem Zeitabstand und größerer Sicherheit erfolgen kann, als wenn beide Kurven vollständig kongruent wären.
Abb. 2 und 3 geben Aufschluß über die Triebkräfte durch das Arbeitsdiagramm, bezogen auf den Weg. Die Massen sind als gleich, angenommen, um statt der Beschleunigung j/0 die Kraft γ0 setzen zu können und so die Betrachtung zu erleichtern. Da die Geschwindigkeiten in einem Bildpunkt abhängig sind von der geleisteten Arbeit bis zu diesem Punkte, so sind in Punkten, die gleich weit von der Bildkante K1 entfernt sind, die Geschwindigkeiten der Vorhänge gleich, wenn ate bis zu diesem Punkt geleistete Arbeit für l\eide gleich ist.
"' Es kann nun allerdings die Arbeit, auf gleiche Massen bezogen, und damit die Geschwindigkeit oder auch das Integral der Beschleunigung, von der Ausgangslage gerechnet, nur in zwei Lagepunkten des Ablaufs für beide Vorhänge absolut gleich sein. Es wird daher auch nur von ungefährer Gleichheit gesprochen. Das Diagramm (Abb. 1) zeigt aber zur Genüge, daß auch zwischen diesen beiden Punkten und selbst kurz vor dem ersten Punkt noch eine genügende Gleichheit erzielt werden kann. Noch besser läßt sich dieser Umstand aus den Diagrammen (Abb. 3) ersehen. Die Bezeichnungen F1F2 K1K2 in Abb. 2 und 3 entsprechen denen von Abb. 1. K2 V2 ist der Vorspannweg der Feder des zweiten Vorhanges, /C2F1 derjenige der Feder des ersten Vorhanges. Ist der Inhalt der Diagrammfläche J1 = J2, so ist die Arbeit des ersten Vorhanges bei /C1 = J1 -\- J5 und gleich der Arbeit des zweiten Vorhanges J2 -j- J5, somit sind die Geschwindigkeiten in K1 gleich. In den nachfolgenden Punkten wächst die Arbeitsleistung des zweiten Vorhanges gegenüber dem ersten, aber prozentual doch sehr wenig, da der Unterschied der Flächenzuwachse gering ist und ständig abnimmt. Da das Verhältnis der Geschwindigkeiten der Vorhänge, auf das es ja ankommt, dem geometrischen Mittel des Verhältnisses der Flächen entspricht, so ist auch der Unterschied der Geschwindigkeiten nur geringfügig. Von der Mitte des Bildfeldes ab wächst der Arbeitsinhalt des zweiten Vorhanges langsamer als der des ersten, um in K2 wieder mit diesem gleich zu sein. Denn Fläche J3 soll gleich J1 sein. Die Geschwindigkeiten der Vorhänge sind sich dann also auch in K2 wieder gleich. Von /C1 bis /C2 war die Arbeit der Vorhänge, auf die Masseneinheit bezogen, gleich; da die Wege gleich waren, ist auch das Integral der Kräfte. gleich, und somit müssen auch die Vorhangkanten den Weg K1-K2 in gleicher Zeit zurückgelegt haben. So ist also die Zeitdifferenz der Vorhangkanten in K1 gleich der in K2. Zwischen diesen Punkten nähert sich die Diagrammkurve (Abb. 1) des zweiten Vorhanges der des ersten, wodurch eine geringe Unterbelichtung der Mitte entsteht, die zum Ausgleich von Objektivvignettierung nur von Vorteil sein kann.
Das Arbeitsdiagramm in Abb. 2 entspricht dem Diagramm in Abb. 1. Die Arbeitsleistungen der Vorhänge sind sich kurz hinter
K1 gleich und dann wieder nahe K2. Das erstrebte Ziel läßt sich also auch mit verschiedenen Variationen der Vorlaufwege, der Vorspannwege und Anfangsspannungen erzielen, wobei sich die Federkonstanten bei bestimmten festliegenden Spannwegen und Anfangsspannungen zwangsläufig ergeben. Gemeinsam aber ist ihnen, daß die Feder des zweiten Vorhanges eine größere Anfangsspannung,
ίο aber einen kleineren Vorspannweg, auf gleiche Massen bezogen, hat als die Feder des ersten Vorhanges. Bei verschiedenen Massen muß selbstverständlich eine entsprechende Änderung der Spannwege eintreten.
Außerdem ist aus den Abbildungen ersichtlich, daß sich die Federkennlinien, mit erster und zweiter Vorhang bezeichnet, in dem mittleren Teil des Bildfeldweges, also zwischen den Linien K1 und K2 schneiden. Innerhalb des
ao Erfindungsgedankens besteht ferner die Möglichkeit, eine der Federn in zwei verschieden
wirkende Federn aufzuspalten, die aber zusammen die oben angegebenen Bedingungen erfüllen.

Claims (1)

  1. Patentanspkuch:
    Schlitzverschluß mit verdecktem Aufzug, dessen Vorhänge nacheinander mit Beschleunigung, und zwar ohne mechanische Begrenzung der Erweiterung des Schlitzes ablaufen, dadurch, gekennzeichnet, daß die Feder des zweiten Vorhanges eine größere Anfangsspannung, aber einen kleineren Vorspannweg, auf gleiche Massen bezogen, hat als die Feder des ersten Vorhanges, so daß die Vorhangkanten Punkte gleicher Lage innerhalb des Bildfensters mit annähernd gleicher Geschwindigkeit durchschneiden, während Punkte gleicher Lage vor dem Bildfenster mit verschiedener Geschwindigkeit durchschnitten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL88411D 1935-04-05 1935-04-05 Schlitzverschluss mit verdecktem Aufzug Expired DE632843C (de)

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DEL88411D DE632843C (de) 1935-04-05 1935-04-05 Schlitzverschluss mit verdecktem Aufzug

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DE632843C true DE632843C (de) 1936-07-15

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ID=7286566

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DEL88411D Expired DE632843C (de) 1935-04-05 1935-04-05 Schlitzverschluss mit verdecktem Aufzug

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DE (1) DE632843C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6464753B2 (en) * 2000-06-19 2002-10-15 Maumee Research & Engineering, Incorporated Furnace flue dust processing method

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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