DE63259C - Vexirspielzeug - Google Patents

Vexirspielzeug

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DE63259C
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Germany
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egg
rod
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pole
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63259D
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English (en)
Original Assignee
L. FREUND in Hamburg, Spaldingstr. 150
Publication of DE63259C publication Critical patent/DE63259C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/06Patience; Other games for self-amusement
    • A63F9/08Puzzles provided with elements movable in relation, i.e. movably connected, to each other
    • A63F9/0876Bent wire or cord puzzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Bei dem unter dem Namen »Ei des Columbus« bekannten Vexirspielzeug ist im Innern des Eies ein vollkommen frei beweglicher Körper, eine Kugel, vorhanden, welche durch geeignete Drehungen und Verkantungen des Eies in das eine oder andere der an den Polen desselben befindlichen Näpfe hereinbefördert wird, um ein Stehen des Eies auf einem dieser Pole zu ermöglichen. Eine solche frei im Hohlraum eines eiförmigen Körpers umherrollende Kugel ist aber zu beweglich, als dafs die Wahrscheinlichkeit des Gelingens genügend grofs wäre, um ein dauerndes Interesse an dem Spielzeug zu erwecken. Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, die Beweglichkeit des die Schwerpunktsverlegung verursachenden Körpers so weit zu begrenzen, dafs das Aufrechtstehen des Eies mit Sicherheit erreicht wird, wenn eine entsprechende Drehung desselben um seine grofse Achse voraufgegangen ist.
Der bewegliche, die Schwerpunktslage des Eies ändernde Körper α ist nämlich, wie auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, auf einer im Hohlraum des eiförmigen Körpers angeordneten, mit dessen grofser Achse zusammenfallenden, von einem Pole zum anderen reichenden Stange c gerade geführt. Eine Drehung der letzteren in dem Körper a, dessen Masse so vertheilt ist, dafs sein Schwerpunkt excentrisch liegt (Fig. 4 und 5), ist nur dann möglich, wenn derselbe sich in der Nähe des stumpferen Poles befindet. Mit der Stange c ist nämlich eine parallel zu derselben laufende zweite Stange c1 starr verbunden, und concentrisch zu der das Hindurchschieben der Stange c ermöglichenden Bohrung a1 des Körpers α sind eine Anzahl fernerer Bohrungen λ2 angebracht. Ist dennoch durch das Drehen des Eies um seine Achse das freie Ende der Stange c' in eine solche Lage gebracht, dafs dieselbe einer der Bohrungen d2 des Körpers α gegenübersteht, so wird beim Ueberkippen des Eies vermöge der eben erwähnten Bohrungen a- ein Hindurchtreten der Stange c1 durch den beweglichen Körper a herbeigeführt. Ein Verschieben des letzteren auf den beiden Stangen cc1 bis zum gegenüberstehenden Pole hin ist aber nur möglich, wenn das freie Ende der Stange c1 vor diejenige der Bohrungen a? gestellt ist, welche nach aufsen in radialer Richtung so viel erweitert . ist, dafs ein das Durchlassen einer Nase c- der Stange c1 durch den beweglichen Körper ermöglichender Schlitz a3 entsteht.
Das Verharren des beweglichen Körpers a in einer bestimmten Lage bei der Drehung des Eies um seine grofse Achse wird hierbei durch den Umstand ermöglicht, dafs die Bohrung a1 desselben excentrisch angeordnet ist, wie in den Fig. 4 und 5 besonders dargestellt. Durch eine solche Massenvertheilung wird ferner bewirkt, dafs der bewegliche Körper a — am stumpfen Pole .angelangt — mit seinem schwereren Theile nach unten sich einstellt, so dafs ein Aufrechtstellen des Eies auf diesen Pol unmöglich ist.
Man kann die fast an den stumpfen Pol des Eies heranreichende Stange c1 auch durch eine solche c3 ersetzen (Fig. 6), welche, ebenfalls mit einer Nase c2 versehen, vom spitzen Pol ausgehend, wenig über die . Mitte des Eies

Claims (1)

  1. hinwegreicht, mufs alsdann aber eine mit c8 parallele dritte Stange c4 anordnen, auf welche wohl der bewegliche Körper einen kurzen Weg hinaufgleiten kann, durch einen Anschlag C0 4 derselben jedoch verhindert wird, so weit an den stumpfen Pol heranzugleiten, dafs ein selbstthätiges Aufrichten des Eies stattfindet. Hierdurch wird ein Irreführen insofern veranlafst, als das Auftreffen des beweglichen Körpers auf den Anschlag co 4 einen Zweifel aufkommen läfst, ob man das Ei nach der richtigen Seite hin übergekippt hat.
    Die Anordnung Fig. 7 endlich ermöglicht ein Aufrechtstellen des Eies auf beide Pole, indem zwei gleich weit von den Polen nach innen reichende Stangen c5 angeordnet sind, welche aber gegen einander versetzt sind, so dafs der bewegliche Körper a, mit seinem Schlitz a3 über die Nase c2 der einen Stange c5 hinweggleitend, nicht ohne Weiteres zu dem gegenüberstehenden Pole hinübergelangen kann. Während aber bei den Anordnungen Fig. 1 bis 6 der bewegliche Körper α nur auf der einen Seite der Form des Eies entsprechend abgerundet war, mufs derselbe bei der Anordnung Fig. .7 an beiden Seiten abgerundet sein.
    Pateντ-Anspruch:
    Ein Vexirspielzeug in Eiform, bei welchem die Verlegung des Schwerpunktes nach dem einen oder anderen Pole durch entsprechende Verschiebung eines Gewichtes α auf einer Stange c bewirkt wird, deren Längsachse mit der Hauptachse des Eies zusammenfällt, und bei welchem die Verschiebung nur dann möglich ist, wenn eine mit der Stange c verbundene Nase c2 einem im Gewicht α angebrachten Schlitz α3 gegenübersteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63259D Vexirspielzeug Expired - Lifetime DE63259C (de)

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