DE632455C - Heizkessel mit unterem Abbrand - Google Patents
Heizkessel mit unterem AbbrandInfo
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- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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- F23B50/02—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom
- F23B50/08—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom with fuel-deflecting bodies forming free combustion spaces inside the fuel layer
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- F23B60/02—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving with combustion air supplied through a grate
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Description
- Heizkessel mit unterem Abbrand Die Erfindung betrifft Heizkessel für die Verfeuerung von feinkörnigem, gasendem und schlackendem Brennstoff mit unterem Abbrand, bei denen sich der Brennstoff auf einer wenigstens annähernd waagerechten Rostplatte abböscht. -Erfindungsgemäß erfolgt die Zuführung der Verbrennungsluft je nach der gewünschten Feuerleistung unter natürlichem Zug oder Druck nur durch öffnungen der wassergekühlten Rostplatte, die am Rand der Brennstoffschüttung angeordnet sind und solche Größe besitzen, daß Asche und Schlacke nicht hindurchfallen können. Der Zutritt der Verbrennungsluft ist demnach auf eine verhältnismäßig schmale Zone am Rand der Brennstoffschüttung beschränkt, und dementsprechend wird auch nur eine entsprechend schmale und zudem niedrige Brennstoffschicht von der Verbrennung erfaßt, deren Verbrennungsgase unmittelbar in den ersten Rauchgaszug abziehen. Die übrige Brennstoffschüttung bleibt aber verhältnismäßig kühl, so daß brennbare Gase-in ihr nicht entstehen und sich im Füllschacht ansammeln können. Bei Starkfeuerung mit Druckluft, die durch die verhältnismäßig kleinen Durchtrittsöffnungen mit großer Geschwindigkeit strömt, bildet sich unter gleichzeitiger Einwirkung der kühlen Rostplatte eine poröse Schlacke, die auch bei Umschaltung auf Schwachfeuerung mit natürlichem Zug genügend luftdurchlässig ist und ihrer Stückigkeit wegen auch die kleinen öffnungen nicht zusetzen kann. Die Entfernung der Schlacke .erfolgt in bestimmten langen Zeiträumen auf dem Rost nach außen.
- Durch die gemeinsame Anwendung der genannten, an sich zum Teil bekannten Maßnahmen wird auch bei Verwendung von feinkörnigem, gasendem und schlackendem Brennstoff eine weitgehende Anpassung an stark wechselnden Heizbedarf erreicht, ohne laufende Wartung und ohne Gefahr von Explosionen.
- Weiterhin werden zum- Zwecke einer leichten Instandhaltung der die Feuerung betreffenden Bauteile diese zusammen mit einer Feuerraumwand als Ganzes ausgebildet und herausziehbar angeordnet.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. i in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einen Heizkessel mit unterem Abbrand mit zwei seitlichen Feuerungszonen, die Fig. -? in Seitenansicht diesen Kessel mit als Einheit herausgenommener Feuerungseinrichtung und die hig. 3 einen Querschnitt durch einen Heizkessel mit mittlerer Verbrennungszone, der insbesondere für kleine Leistung geeignet ist.
- Nach den Fig. i und 2 wird der Brenel
breitet sich der Brennstoff unter seinem natürlichen Böschungswinkel aus. Der mittlere Teil der Brennstoffschüttung bildet eine unbewegliche Brennstoffmasse und kann zweckmäßig durch .einen entsprechenden Eiilbau 1 ersetzt werden.Stoffbehälter i unten durch einen Trichter=2w begrenzt, durch dessen Öffnung der Stoff 3 auf den Rost q. fällt. Auf diesem R`n' - " Die äußersten Ränder 6 der Brennstoffschüttung befinden sich oberhalb der Luftzutrittsöffnungen 7, welche in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel aus Spalten bestehen. Diese Spalten 7 stehen unten mit einer Druckluftleitung 8 in Verbindung, die an eine Leitung 9 mit einem Ventilator io angeschlossen ist.
- Mit dem Kessel steht ein Thermostat i i in Verbindung, der einen Quecksilberunterbrecher 12 trägt, welcher in den Lauf des Motors für den Ventilator io eingeschaltet ist.
- Die Rostplatte ist hohl und wassergekühlt unter Anschluß an die vordere Wand 13 des Kessels.
- Nach der Fig.2 ist die eine Wand des Kessels, zweckmäßig die vordere Wand 13, der Rost 4, der Einbau 5 und der Trichter 2 zu einer herausziehbaren Einheit verbunden.
- Die den Trichter 2 bildenden Wände können einstellbar sein, um die Größe der Durchlaßöffnung und die Neigung zu verändern. Da der natürliche Böschungswinkel von der Art des benutzten Brennstoffes abhängt, ermöglicht diese Einstellbarkeit, jeweils die richtige Menge aus dem Brennstoffbehälter austreten zu lassen, um so sicher zu sein, daß der Rand der Brennstoffschüttung in jedem Falle die Luftzutrittsöffnungen auf dem Rost bedeckt. Die Fig. 3 zeigt eine etwas abgeänderte . Ausbildung des Kessels. Hier fällt der Brennstoff 3 über einen Sattel 2 an die Seiten-@t@@andungen des Feuerungsraumes dergestalt, s.: @$:äf@ die Ränder der beiden Schüttungen sich oberhalb des Rostes bei 6 über den Luftdurchtrittsöffnungen wieder vereinigen.
- Die Luftzutrittsöffnungen und die Leitung für die Druckluft sind in gleicher Weise wie bei dem Kessel und der Fig. i ausgeführt.
- Durch die Regelung des Ventilators unter dem Einfluß des Thermostaten wird die Beheizung des Kessels vollkommen selbsttätig durchgeführt, und es genügt, den Brennstoffbehälter anzufüllen und die Klappen und Ventile richtig "einzustellen, woraufhin dann der Heizkessel während einer verhältnismäßig langen Dauer sich selbst überlassen bleiben kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Heizkessel für die Verfeuerung von feinkörnigem, gasendem und schlackendem Brennstoff .mit unterem Abbrand, bei dem sich der Brennstoff auf einer wenigstens annähernd waagerechten Rostplätte abböscht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Verbrennungsluft je nach der gewünschten Feuerleistung unter natürlichem Zug oder Druck nur durch Öffnungen der wassergekühlten Rostplatte, erfolgt, die am Rand der Brennstoffschüttung angeordnet sind und solche Größe besitzen, daß Asche und Schlacke nicht hindurchfallen können.
- 2. Kessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wassergekühlte Rostplatte (q.), der den Füllschacht unten abschließenden Trichter (2) und der Einbau (5) mit einer Wand des Kessels, z. B. der Vorderwand (13), als Ganzes ausgebildet und herausziehbar angeordnet ist,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE632455X | 1932-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE632455C true DE632455C (de) | 1936-07-08 |
Family
ID=3876091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER86266D Expired DE632455C (de) | 1932-09-17 | 1932-10-28 | Heizkessel mit unterem Abbrand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE632455C (de) |
-
1932
- 1932-10-28 DE DER86266D patent/DE632455C/de not_active Expired
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