DE631872C - Einphasen-Elektrodenofen mit zur Stromzufuhr dienendem, die Ofenverkleidung bildendemMetallmantel - Google Patents

Einphasen-Elektrodenofen mit zur Stromzufuhr dienendem, die Ofenverkleidung bildendemMetallmantel

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DE631872C
DE631872C DEM122324D DEM0122324D DE631872C DE 631872 C DE631872 C DE 631872C DE M122324 D DEM122324 D DE M122324D DE M0122324 D DEM0122324 D DE M0122324D DE 631872 C DE631872 C DE 631872C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/08Heating by electric discharge, e.g. arc discharge
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
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Description

  • Einphasen-Elektrodenofen mit zur Stromzufuhr dienendem, die Ofenverkleidung bildendem Metallmantel Man kennt bereits leitende Metallmäntel für Elektrodenöfen, die mit Hilfe zweier konzentrisch ineinanderliegender, untereinander isolierter und einzeln durch untenliegende Verbindungen an die Stromquelle angeschlossener Ringe die Zufuhr und Ableitung des Stromes gestatten.
  • Ein solcher Mantel läßt sich bei Verwendung außerordentlich hoher Stromstärken kaum umgehen. Er wird aber auf Grund des hohen Metallgewichtes, insbesondere an Kupfer, Bronze oder Aluminium, praktisch wenig anwendbar, sobald es sich um mittlere oder kleine Stromstärken handelt.
  • Weiter ist bei einem Ofen solcher Bauart die Stromzufuhr nur von unten her möglich, weswegen der unter dem Boden liegende Raum frei sein und zur Stromzufuhr ausgenutzt werden muß.
  • Die Erfindung betrifft einen Einphasen-Elektrodenofen mit zur Stromzufuhr dienendem, die Ofenverkleidung bildendem Metallmantel. Erfindungsgemäß besteht der Mantel aus zwei übereinanderliegenden und gegeneinander isolierten Teilen, denen Strom von der Seite her zugeführt wird.
  • Hierdurch ist der Raum unter dem Ofen zur Ausnutzung für eine gute Ausgestaltung der Ofensohle frei, und die für die Stromzufuhr erforderlichen Anschlüsse sowie der Transformator sind beim Durchbrechen der Ofensohle nicht mehr gefährdet. Sodann läßt sich der Mantel aus übereinanderliegenden und über der Sohle voneinander isolierten Ringen ausbilden, wobei die Trennung und Isolierung zweckmäßig über dem Stichloch geschieht.
  • Der Oberbau des Ofens bedarf im übrigen gegenüber der Ausbildung mit konzentrisch ineinanderliegenden Hüllen keiner wesentlichen Abänderung.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie die Gewichtsverringerung an Kupfer, Bronze oder Aluminium um mehr als 1/3 gestattet.
  • Durch die Erfindung ist sowohl die Stromverteilung als auch der cos cp verbessert. Der Wert der Erfindung kommt insbesondere für Öfen mittlerer oder kleinerer Intensitäten in Betracht, d. h. etwa für den Bereich von 5000 bis 5oooo Amp. Innerhalb dieses Bereiches hat aber ein Ofen einer Bauart gemäß der Erfindung außer den technischen Vorteilen noch den erheblichen wirtschaftlichen Vorteil geringerer Baukosten als ein solcher der bekannten Bauart. Durch die Erfindung ist die Stromverteilung auch aus dem Grunde verbessert, weil die ganze Hülle an der Zuleitung:-teilnehmen kann.
  • Durch die Freilegung der Ofensohle .vö unten her ist die Temperaturüberwachung ei'''., leichtert, und man kann den unteren Metall,-'3 mantel auf einer den Ofen nach unten abschließenden schalenförmigen Hülle aufbringen, die ihrerseits mit Kühlrippen auf dem Fundament aufruht.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i einen Längsschnitt durch einen einphasigen Elektrodenofen nach der Linie i-i der Fig.2. Fig.2 einen Querschnitt durch einen solchen Ofen nach der Linie 2-2 der Fig. i. Ein über der Isolierung 6 liegender, gut leitender Ring 5 erhält den Strom durch Sammelschienen 7, um ihn durch Arme 8 unter Vermittlung von Verbindungsstücken g zur Hängeelektrode zu führen. Der unter der Isolierung 6 liegende, gleichfalls aus gut leitendem Metall bestehende Ring i o nimmt den Strom von den Sohleelektroden unter Vermittlung von Verbindungsstücken i i .ab, um ihn alsdann nach oben zu den Sammelschienen zurückzuführen.
  • Durch die Einrichtung des leitenden Ofenmantels gemäß der Erfindung besteht der weitere Vorteil gegenüber den früheren Ausbildungen darin, daß damit der innere Ring für die Rückleitung des Stromes völlig vermieden werden kann, indem die unter der Ofensohle liegenden Verbindungen durch die seitlichfen Verbindungen ersetzt sind.
  • Der vorzugsweise aus Eisenblech bestehende Boden 12 ist mit Kühleinrichtungen 13 (Kühlrippen, Kühlfiarischen) ausgestattet und schließt den leitenden Mantel unter Vermittlung einer zweiten Isolierung 14. Dieser Boden kann die von den Kohlenstoffblöcken der Ofensohle 15 abgegebene Wärme nur unter Vermittlung von zwei Wärmeschutzschichten G=ärhalten, die aufeinanderfolgend einmal aus .I`@i@lestoffsand 16 und aus Quarzsand oder m anderen feuerbeständigen Stoff, wie °'1Tei 17 angedeutet, bestehen.
  • Die Zwischenfügung einer Schicht aus Kohlenstoff in Sandform zwischen die festen Kohlenstoffblöcke und die üblichen Wärmeschutzeinrichtungen hat den Vorteil, die zu diesem Wärmeschutz dringende Wärme auf ein solches Maß herabzusetzen, daß der Wärmeschutz die abgenommene Wärme an die üblichen Kühlmäntel wieder abgeben kann, ohne daß eine wesentliche Veränderung im physikalischen oder chemischen Zustand auftritt.
  • Durch diesen Vorteil sind alle Möglichkeiten eines Durchbruches nach unten ausgeschlossen, und deshalh braucht auch eine besondere Überwachung des unteren Ofenteiles nicht mehr stattzufinden., Die Isolierung 6 liegt zweckmäßig über dem Abstichloch.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einphasen-Elektrodenofen mit zur Stromzufuhr dienendem, die Ofenverkleidung bildendem Metallmantel, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel aus zwei übereinanderliegenden und gegeneinander isolierten Teilen besteht, denen Strom von der Seite her zugeführt wird.
  2. 2. Elektrodenofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstelle (6) der beiden übereinanderliegenden Mantelteile über dem Abstichloch liegt.
  3. 3. Elektrodenofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Mantelteil (i o) auf einer den Ofen nach unten abschließenden schalenförmigen Hülle steht, die mit Kühlrippen (i3) versehen ist.
DEM122324D 1931-12-31 1932-12-28 Einphasen-Elektrodenofen mit zur Stromzufuhr dienendem, die Ofenverkleidung bildendemMetallmantel Expired DE631872C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0151415A3 (en) * 1984-01-25 1985-10-02 Asea Ab Direct current arc furnace or direct current arc ladle
EP0156126A3 (en) * 1984-03-14 1987-04-15 Didier-Werke Ag Hearth, in particular for a dc arc furnace

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0151415A3 (en) * 1984-01-25 1985-10-02 Asea Ab Direct current arc furnace or direct current arc ladle
EP0156126A3 (en) * 1984-03-14 1987-04-15 Didier-Werke Ag Hearth, in particular for a dc arc furnace

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